Ort der Ankunft und vielschichtige Erinnerungslandschaft

Die Montage mit der JU 52 der Deutschen Lufthansa zeigt einen Blick über den 355 Hektar großen Flughafen Tempelhof mit den imposanten Gebäuden © Archiv Ralf Jacob, Montage Tom Uecker

Baustelle Flughafen Tempelhof

Der Kontrast könnte nicht größer sein. Wer am Platz der Luftbrücke aus der U-Bahn steigt, erlebt einerseits den pulsierenden Straßenverkehr – auf der anderen Seite jedoch das riesige, stille Gebäude des ehemaligen Zentralflughafens.

Lang erstreckt sich das viertelkreisförmige Bauwerk. Zur Stadtseite hin dominiert der monumentale Anspruch der Blut- und Boden-Architektur des von Hitler geplanten Flughafens für die Welthauptstadt „Germania“. Zur Flugfeldseite zeigt sich die Moderne mit einem hinausragenden Stahltragwerk. Wie zwei lang ausgebreitete Arme umfassen die alten Gemäuer das ehemalige Flugfeld – heute das Ausflugsziel für Stadtbewohner, Sportler und Touristen. 

Geschäftsführerin Jutta Heim-Wenzler © Yvonne de Andrés

Jutta Heim-Wenzler, seit 2017 Geschäftsführerin der „Tempelhof Projekt GmbH“, weiß, wie komplex und herausfordernd das ehemalige Flughafengebäude ist. Im Gespräch bei einem Rundgang mit dem tempelhofer journal erläutert sie ihre Zukunftsvorstellungen für das Areal. „Die größte Herausforderung an diesem Standort ist die schiere Größe und Komplexität. Wir haben ein riesiges Gebäude, das die Größe eines Stadtteils hat.“ 

Doch sie hat klare Vorstellungen: In Zukunft soll die historische Kulisse Experimentierort für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden. „Sanieren“, „Nutzen“ und „Partizipieren“ sind ihre drei großen Themen.

70 Jahre „Luftbrücke“-Bewegte Geschichte

Hilfe aus der Luft: Anflug eines Rosinenbombers, der West-Berlin mit Lebensmitteln und anderen Güter versorgte © Architekten Henry Ries

Ende der 1920er-Jahre war Tempelhof einer der meist genutzten Zivilflughäfen Deutschlands. Wenige Jahre später ließen die Nationalsozialisten den Bau erweitern. Als 1948 die Blockade Berlins durch die die Sowjetunion begann, war der Flughafen Dreh- und Angelpunkt für die Luftbrücke. Hier starteten und landeten die sogenannten Rosinenbomber, die die Bevölkerung aus der Luft versorgten.

Auch 70 Jahre danach ist die Erinnerung an die Luftbrücke sehr lebendig.

„Die Fotografien der Kinder, die auf den Trümmern Berlins stehen und hier am Flughafen Tempelhof auf ihre Rosinenbomber warten, gingen um die Welt und berühren einen jeden von uns bis heute“ erklärte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler kürzlich bei der Gedenkveranstaltung der nach Berlin zurückgekommenen Mitglieder der „Berlin U.S. Military Veterans Association“. Schöttler: „Dass nur drei Jahre nach Kriegsende eine Hilfsaktion, wie die der Luftbrücke die ehemaligen Feinde mit zum Überleben erforderlichen Gütern versorgt, zeugt von einem tiefen Humanismus“. Mercedes Wild, Vertreterin der „Luftbrückenkinder“ ist heute eine ältere Dame. Sie erzählte während der Veranstaltung: „Der Sound der Rosinenbomber brachte uns Hoffnung“. Sehnsüchtig suchte sie als Kind den Himmel nach Flugzeugen ab. Später verband sie eine Freundschaft mit dem in Berlin unvergessenen „Candy-Bomber“-Piloten Gail S. Halversen.

Gedenkfeier am Platz der Luftbrücke zum 70. Jubiläum der Berliner Luftbrücke © Yvonne de Andrés

Ende des Flugbetriebes nach 85 Jahren

Nach dem Ende der Blockade wurde der Flughafen militärisch genutzt und Mitte 1951 wieder für die zivile Luftfahrt geöffnet. Die drei Fluggesellschaften der Westalliierten,  Pan Am, BEA und Air France, flogen gemeinsam Tempelhof an. Der Passagier-Luftverkehr entwickelte sich schneller als erwartet, war dies doch die einzige Möglichkeit, ohne Kontrollen von West-Berlin nach Westdeutschland zu gelangen.

1954 hatte der Flughafen Tempelhof schon mehr als 650.000 Fluggäste. Die Millionengrenze wurde schnell überschritten. Der im Wohngebiet gelegene Flughafen wurde1975 schon einmal für den öffentlichen Luftverkehr geschlossen und der Flugverkehr auf den Flughafen Tegel verlagert. Zehn Jahre später wurde der Flugbetrieb auf dem innerstädtischen Airport Tempelhof für kleinere Flugzeugen wieder geöffnet, für größere Maschinen war der Flughafen zu klein.

Nach der Wiedervereinigung 1990, als Verkehrsflughafen für Kurzstrecken genutzt, erreichte er schnell seine Kapazitätsgrenze. Der Flughafen wurde zugunsten des künftigen Großflughafens Berlin Brandenburg 2008 stillgelegt.

Schließung, Zukunftspläne, Flüchtlinge

Die Tempelhof Projekt GmbH, Tochtergesellschaft der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, hat seit 2011 den Auftrag das Tempelhofer Feld zu entwickeln. Pläne sahen damals eine Randbebauung mit Wohn- und Gewerbenutzung sowie die Errichtung eines neuen Gebäudes der Zentral- und Landesbibliothek vor. Nach dem Volksentscheid zum Tempelhofer Feld 2014 stoppten die Berliner die Vorhaben. 

Die Aufgaben der Gesellschaft mussten neu definiert werden. Seitdem steht die Sanierung des Gebäudes im Mittelpunkt.

Entwurf für die geplante Geschichtsgalerie auf dem Dach © mizd, Biel Schweiz

Teile des Bauwerks sollen für die Öffentlichkeit zugänglich sein, ein Tower-Projekt wird diskutiert und auf dem 1.200 Meter langen Dach soll eine Geschichtsgalerie entstehen.

Schon jetzt gibt es das ganze Jahr über Großveranstaltungen. im zentralen Eingangsbereich, der Haupthalle oder in den Transitgängen. Die Events sind eine feste Größe geworden: ob ein Konzert der „Toten Hosen“, das Musikfest „Lollapalooza“, das Drachenfest oder die Autorennen von „Formula E“.

Im Herbst 2015 wurden einige Hangars kurzfristig für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten konzentrierte man sich auf diese neue Aufgabe. Baumaßnahmen wie z. B. die Sanierung der Hangardächer und verschiedener anderer Gebäudeteile wurden realisiert, damit ca. 2500 Menschen in den Hangars leben konnten. Inzwischen sind diese wieder leer. Auch das Containerdorf auf dem Vorfeld wird im kommenden Jahr wieder abgebaut.

Jutta Heim-Wenzler hat laut Koalitionsvereinbarung der Berliner Landesregierung die Aufgabe, das Flughafengebäude nun für kulturelle, kreativwirtschaftliche und öffentliche Nutzung zu errichten. Dabei soll das Flughafengebäude in öffentlicher Hand bleiben und öffentlich genutzt werden können. Vorgesehen ist auch eine Teilhabe der Bevölkerung an der Entwicklung. Ein erster Ideenwettbewerb, sowie eine Grobstruktur des Partizipationsprozesses sind bereits festgelegt; das Arbeitsgremium zu seiner Umsetzung hat sich im Juni 2018 konstituiert. 

Touristische Highlights im Bezirk

Bei der Umgestaltung der Gebäude wird mit dem Kopfbau West und dem Tower begonnen. In dem Kopfgebäude befindet sich ein großräumiges Treppenhaus, das nach der Sanierung erstmals öffentlich begehbar sein wird. Mit diesem ersten Schritt soll der einstige Zentralflughafen für Besucher neu erlebbar gemacht werden. Einmal von ganz oben auf das Tempelhofer Feld und über Tempelhof sowie Kreuzberg und Neukölln zu schauen wird ein touristisches Berlin-Highlight. Das Vorhaben wird im Rahmen des „Bundesprogramms nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bundesministerium des Innern gefördert. Weiter ist der Ausbau der „Geschichtsgalerie auf dem Dach“ geplant. In den Hangar 7 soll das „Alliierten Museum“, zurzeit noch in der Clayallee beheimatet, einziehen. Es erzählt die Geschichte der westlichen Alliierten während der Berliner Luftbrücke und des Kalten Krieges. Rund 27 Millionen Euro wurden von der Bundesregierung für das Projekt bewilligt. Der Hangar 6 wird voraussichtlich für eine dauerhafte Theater- oder Kulturnutzung hergerichtet. Weitere Projekte sind das Besucherzentrum, die modernen Büros im Bauteil A1, die Nutzung im leer stehenden und entkernten H2, ein Digital- und Innovationszentrum sowie die Entwicklung des Eventbereichs. Die Tempelhof Projekt GmbH will mit kurzfristigen Mietverträgen Geld einspielen. 

Eine Parklandschaft auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ist entstanden. Auf dem Rollfeld spazieren gehen, joggen, skaten, radfahren und Drachen steigen lassen. Wo gibt es das sonst? © Yvonne de Andrés

Jutta Heim-Wenzler betont wie wichtig ihr das Gespräch und die Partizipation der interessierten Öffentlichkeit sind. Auch deshalb war am 1. September „Tag der offenen Tür“. Für die Geschäftsführerin ist der Flughafen ein Ort der Ankunft. Aus ihm ein Erlebnis zu machen, ist ihr Ziel. Yvonne de Andrés

INFOS

Kontakt: Tempelhof Projekt GmbH, Columbiadamm 10, Gebäude A2, 12101 Berlin, Tel.:030 200 037 400, Info: www.thf-berlin.de, www.thf-berlin.de/standortentwicklung/tower-thf/, www.thf-berlin.de/standortentwicklung/geschichtsgalerie/, www.thf-berlin.de/standortentwicklung/kreativquartier/

Besucherservice: Kontakt: E-Mail: tour@thf-berlin.de, Tel.: 030 200 037 441, Tickets: www.thf-berlin.de/fuehrungen/preise-tickets/, tägliche thematische Führungen von fachkundigen Guides durch das ehemalige Flughafengebäude Tempelhof, Start: im ehemaligen GAT-Bereich, Büro der Tempelhof Projekt GmbH, Tempelhofer Damm 1-7, 12101 Berlin Tempelhofer Feld-Kontakt: Tempelhofer Damm, 12101 Berlin, Eintritt frei,

Eingänge: im Westen; Haupteingang Tempelhofer Damm, S/U-Bhf. Tempelhof, Nebeneingang Tempelhofer Damm/ U-Bhf. Paradestraße, im Norden; Haupteingang Columbiadamm/ Lilienthalstraße, Nebeneingang Columbiadamm/ Golßenerstraße, im Osten; Haupteingang Oderstraße / Herrfurthstraße, (5 weitere Eingänge an der Oderstraße), Öffnungszeiten richten sich nach den Jahreszeiten, Eintritt frei

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Kalenderblatt

jeden ersten Donnerstag im Monat– Treffen der ADFC- Stadtteilgruppe Tempelhof ,als lokale Gruppe des ADAC- Landesverbandes Berlin, im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik, Viktoriastr. 13, 12105 Berlin, jeweils um 19.30 Uhr, Neue Mitglieder Willkommen! Niemand fährt gerne Rad auf dem Tempelhofer und Mariendorfer Damm. Dringend muss eine Lösung für alle Verkehrsteilnehmer her-eine gesicherte Radspur! Kontakt: Gisela Meiners-Michalke, E-Mail: gisela.meiners@adfc-berlin.de und Stefan Gammelien, E-Mail: stefan.gammelien@adfc-berlin.de, Sprecherin und stellvertretender Sprecher der ADFC Stadtteilgruppe Tempelhof, Info:http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/tempelhof.html

kostenlose Beratungsstelle, DRK Berlin-Zentrum e.V., Allgemeine Unabhängige Sozialberatung – Mariendorfer Damm 106/108, 12109 Berlin, für Menschen mit sozialen, finanziellen und familiären Problemen. Beratungs- und Serviceangebote: für Einzelpersonen und Familien, in persönlichen, familiären oder wirtschaftlichen Notlagen, Sicherung der wirtschaftlichen Existenz, im Sozialhilfebereich undSozialberatung für Menschen mit Miet- und Energieschulden. Kontakt: Maria Holkenbrink-El-Ali, E-Mail: holkenbrinkm@drk-berlin.de, Termine: Tel. 030/600 300 435 1, www.drk-berlin-zentrum.de

jeden Freitag und Dienstag für Interessierte Kiez Schach lernen und spielen, Schachklub Tempelhof 1931 e.V., Vereinsheim der Sportanlage in der Götzstraße 34, 12099 Berlin, (Gemeinschaftsraum 1. Etage), Einsteigertraining: (kaum Vorkenntnisse) jeden Fr um 17 Uhr, jeden Die ab 18 Uhr, Jugendtraining: Fr 17 bis19.30 Uhr, An jedem zweiten Fr im Monat findet ein Blitzschach-Turnier statt und während des Sommers das Offene Sommerturnier, Gäste sind herzlich eingeladen! Einfach vorbeischauen, E-Mail: vorstand@schachklub-tempelhof.de, Info: www.schachklub-tempelhof.de

jeden Sonntag-Ständig öffentliche Führung 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Öffnungszeiten: Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

jeden DienstagInfopunkt auf dem S-Bahnsteig Lichtenrade zum Bauprojekt „Dresdner Bahn“, 12305 Berlin, Akustik-Simulation zum geplanten Lärmschutz, Öffnungszeiten jeden Dienstag von 14 Uhr bis 18 Uhr, (außer feiertags), Vorort ein Ansprechpartner aus dem Projekt, Info: www.dresdnerbahn.de, https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresdner-bahnhttp://www.dresdnerbahn.de/abschnitt-lichtenrade

jeden Montag Chorprobe mit dem Weltmusik – Frauenchor, Chorabella singt Weltmusik in verschiedenen Sprachen, mit Begleitung oder ohne, um 19.30 Uhr in der SFS, Stierstr. 20 a, 12159 Berlin, Mitstreiter zum Singen gesucht!, Kontakt : Chorleiterin: Ulrike Ulrike Jahn, Tel.:0179 844 384 5, www.chorabella.de 

jeweils am dritten Sa Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt TS, Treffpunkt: 14 Uhr, Dauer: 2 Std., Eintritt frei, Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de, Tel.: 030 902 772 310, Info: www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge/

jeden Samstagabend mit Live Musik, DAI CO VIET, Inhaber: Van Thanh Vu, Reißeckstr. 4, 12107 Berlin, Tel.: 030 397 225 33, www.daicoviet.de

SEPTEMBER

bis 29.09. – 11. Lichtenrader Kunstfenster entlang der Bahnhofstrasse, 12307 Berlin, Malerei, Grafik Fotografie, Kontakt: Horst Zeitler, Tel.: 030 7005 964,Eintritt frei, Info: Facebook Lichtenrader Kunstfenster

bis 01.10. – Fotoausstellung: Argentinier Lutz Matschke -„Berlin Day by Day“, Rathaus Tempelhof/ 1. OG, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Fotografien, Eintritt frei, Kontakt: Jutta Kaddatz, Abt. Bildung, Kultur und Soziales, Tel.: 030 902 773 622

bis 07.10. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Bernd Sievers „Wald, Wasser und weit mehr“, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.: 030 786 28 05, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

bis 31.10. – Naturwacht Berlin e.V., Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin, Bürozeiten: Die – Fr von 14-17 Uhr, Öffnungszeiten Naturschutzstation: Mo: Schmetterlingstag für Kitagruppen, Die bis Fr für Schulklassen und Gruppen, (mit Anmeldung) von 9-17 Uhr, Sa von 10-18 Uhr, Sonn- und Feiertag 12-16 Uhr, Kontakt: Nathalie Bunke /Björn Lindner, E-Mail: buero@naturwachtberlin.de, Tel. 030/757 747 66, www.naturwachtberlin.de

bis 11.11. – Galerie im Tempelhof Museum, Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin, Fotografie Gabriela Torres Ruiz-Silence, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat u. Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030 902 776 964, www.hausamkleistpark.de, www.gabrielatorresruiz.com

bis 25.11. – Sonderausstellung verlängert: „am wütendsten geprügelt“ – Verfolgung Berliner Juden 1933,Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54a, 12101 Berlin, Öffnungszeiten: Di-Do und So 14-18 Uhr, Anhand von Fotos und Dokumenten werden die Schicksale von sieben Häftlingsbiographien Berliner Juden; Ärzten, Schriftstellern, Wahrsagern, Kaufleuten und Anwälten beschrieben, Besuchergruppen nach Vereinbarung von 10-14 Uhr, Kontakt: Tel.: 030 9027 76163 oder E-Mail: gedenkort@ba-ts.berlin.de, öffentliche Führung jeden So 14 Uhr, Eintritt frei, www.gedenkort-papestrasse.de

bis 31.12. – MITTENMANG-Ein Sonntag auf dem Tempelhofer Feld 1907/2017- Plakatwand im U-Bahnhof (U6) Tempelhof, Fotocollage von Sigrid Weise, Projekt. „Mittenmang“ zeigt eine großformatige Collage mit aktuellen Fotografien. Ein Beispiel für ein historisches Abbild der Freizeitgesellschaft um 1900 ist das im II. Weltkrieg verschollene Bild „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ von Hans Baluschek. Gefördert von der Dezentralen Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg. (Für das Betreten des Bahnsteiges ist ein gültiger Fahrausweis erforderlich.), Info: www.art-weise-berlin.de, www.dezentrale-kulturarbeit.de, www.vieraugenblick.de/fotodokumentatio.html

bis 31.01.2019. – Sonderausstellung: „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Kontakt: Judith Bilger, Eintritt frei, Tel.:030 7500 8400, www.notaufnahmelager-berlin.de

16.09. – Rosengartenkonzert Gartenstadt Neutempelhof am Rumeyplan, 12101 Berlin, Achtung: nur ein Ständchen zur Rosenblüte 2018, 16-17 Uhr, mit derältesten Swing-Band Berlins, mit Jazz-Urgestein Horst „Papa“ Henschel und seine SALTY DOGS, Programm: Tanzklassiker der 20er bis 50er Jahre, Eintritt frei, Spenden Willkommen! www.parkringneutempelhof.de

16.09. – Konzert der Paulus-Kantorei – Requiem op. 48 von Gabriel Fauré, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72,12101 Berlin, 17 Uhr, Paulus-Kantorei, Leitung Johann-Albrecht Michael, VVK 12 € /erm. 10 €, Abendkasse 15 €/erm. 12 €, Karten bei: Tempelhofer Bücherstube und in den beiden Gemeindebüros Badener Ring 23 sowie Kaiserin-Augusta-Straße 23; E-Mail: konzertkarten-tempelhof@online.de,www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

23.09. – Das „Café Mittendrin” feiert sein 20jähriges Bestehen, Festgottesdienstin der Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, um 14 Uhr,Mehrfach totgesagt, lebt das Café Mittendrin immer noch, getragen von einem Team Ehrenamtlicher, koordiniert von Astrid List-Burau, man kann es schlicht und einfach miterleben, mittwochs ab 15 Uhr

23.09. – VSA – 6. Volkslieder Mitsing-Konzert, Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-str.1, 10785 Berlin, Einlass: 14.30 Uhr, von 15 – 17.30 Uhr, Singt! und Berlin erklingt! Leitung und Moderation: Claudia-Maria Mokri, Eintritt 7 €/erm. 4 €, www.lkms.de, Karten ab sofort

23.09. – Konzertchor Friedenau – Friedensmesse von Karl Jenkins, Apostel-Paulus-Kirche, Akazienstraße 18, 10823 Berlin, The Armed Man – A Mass for Peace, 18 Uhr, Konzertchor Friedenau mit Chorleiter Sergi Gili Solé, gemeinsam mit Chorus Berlin, begleitet von fünf professionellen Solisten und Musikern des Konzertorchesters Berlin, Einritt  im VVK 15 €/ regulär 16 €, Karten erhältlich: bei Elsbach-Immobilien: 030 827 07 640, im Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin, Tel. 030 859951-10, E-Mail: konzertchor@nbhs.de und in der Apostel-Paulus-Kirche ab 17 Uhr, http://www.ev-apostel-paulus-kirchengemeinde.de/

27.09. – Tag der offenen Tür, Vivantes Hospiz, Berliner Hospizwoche, Wenckebachstr. 23, Führungen15/17.45 Uhr, Vorträge im Hospiz, 16/16.45 Uhr, www.vivantes-hospiz.de

28.09. bis 14.10. – Berlin leuchtet – Illuminations-Festival und Lichtfest, beliebtes zentrale Motiv: wie das illuminierte Brandenburger Tor und andere Sehenswürdigkeiten von Künstlern in einer täglichen 3D Mapping Show in Szene gesetzt, Berlin Leuchtet e. V.,  Geschäftsstelle: Budapester Straße 41, 10787 Berlin, Tel.: 030 2639 3926, E-Mail:info@berlin-leuchtet.com, Info: http://berlinleuchtet.com/veranstaltungen/

29.09. – Erntedank- und Kinderfest im Volkspark Lichtenrade, Festwiese an der Carl-Steffeck-Straße, 12309 Berlin, 13-18 Uhr, Eintritt frei, Kontakt: Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V., Wolfgang Spranger, Tel.: 030 745 26 30

OKTOBER

05.10. – Winterkonzert-„Ohrwürmer IV” mit Matthias Witting und Christoph Wilcken/Orgel, Ev. Paulus-Kirchengemeinde Tempelhof, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, 19.30-22 Uhr, Kirchencafé ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht!, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

05. bis 06.10. – Schöneberger Kürbisfest, Akazien- und Belziger Str.,10823 Berlin, Sa 12-20 Uhr, So 10.30-20 Uhr, Schlemmermeile, Bühnenprogramm Eintritt frei, www.ms-event-agentur.com

06.10. /20.10. /03.11. /17.11.– Führungen durch die historische Malzfabrik von 1914, Bessemerstr. 2-14, 12103 Berlin, Treffpunkt: 12.45 Uhr Pförtnerhaus, Eintritt: 10 €, keine Ermäßigung, Dauer ca. 60 Minuten, Gruppengröße: 25 bis 30 Personen, Achtung: Nicht barrierefrei, Tickets erhältlich unter:telefonisch über die 24h-Tickethotline 01806 700 733, https://www.malzfabrik.de/de/veranstaltungen/fuehrungen

René Koch hilft Hannah dabei, wie und wo sie in ihrem Gesicht Rouge platzieren soll. Die studierte Sprachwissenschaftlerin ist von Geburt an blind und wünscht sich für ihren Berufsalltag ein typgerechtes Makeup. © Dieter Stadler

06.10. – „Blind Date“ mit René Koch – Schminkseminar für Blinde, der Berliner Starvisagist René Koch und Erfinder des „Ertastbaren Schminkens“ macht anlässlich des Festivals „Berlin leuchtet“ seinen traditionellen kostenlosen Beauty-Workshop für blinde und sehbehinderte Frauen. Auch sie wünschen sich ein gepflegtes und modisches  Aussehen, sagt der Schminkmeister. Eine der interessierten Teilnehmerinnen bringt es sogar noch direkter auf den Punkt: „Wir können zwar nicht sehen, aber wir wollen gesehen werden“.

Innerhalb dieses Seminars zeigt René Koch den perfekten und machbaren Umgang mit Lidschatten, Puderdose und Lippenstift mittels Finger oder Pinsel. Für die Handhabung zu Hause werden die Makeup-Utensilien von ihm so markiert, dass diese durch das Tasten zu erkennen sind.

Apropos Lippenstift: Nach dem Workshop gibt es einen Rundgang durch sein Lippenstiftmuseum, wobei die Blinden und Sehbehinderten die historischen Lippenstifte von der Barockzeit über den Stummfilm, der Nachkriegszeit bis heute betasten und beschnuppern dürfen. Auch den Volkslippenstift, den Hildegard Knef 1952 beworben hat. Zum Abschluss gibt es ein Gläschen Himbeerprosecco und falls ein vierbeiniger Begleiter dabei sein sollte, Hundekuchen.

Eine Anmeldung ist erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl. Telefonisch: 030/854 28 29 und Email: email@rene-koch-berlin.de, 15 bis 18 Uhr im Lippenstiftmuseum, Helmstedter Straße 16, 10717 Berlin-Wilmersdorf, (U-Bahn Berliner Straße).

07.10. – Von Piraten, Männern, die weinen und mehr, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103 Berlin, 17 Uhr, Werke von José Vitores, Eintritt frei, www.lkms.de

07.10. – Trödelmarkt mit Begleitprogramm für Kinder, ufaFabrik-Gelände,Viktoriastr.10-18, 12105 Berlin,11 bis 14 Uhr, Begleitprogramm: Puppentheater für Kinder ab drei Jahren oder Familien – Mitmachkonzert ab zwei Jahren, jeweils um 11:30 Uhr, Tickets 30 Min. vor der Veranstaltung im Familientreffpunkt. Anmeldung und Infoim Familientreffpunkt, Tel.: 030 7550 3122, https://www.nusz.de/start/veranstaltungen-und-feste/troedelmarkt/,www.ufafabrik.de

10.10. – Autoren-Lesung mit Heidi Hetzer, Nicolaischen Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin-Friedenau (Nähe Breslauer Platz), 19.30 Uhr, „Ungebremst Leben – Wie ich mit 77 Jahren die Freiheit suchte und einfach losfuhr“, Erstmals erzählt Heidi Hetzer ihr Leben, vom launischer Oldtimer ‚Hudo’ und ihren Traum, den sie sich erfüllte! Schon als Jugendliche schwimmt sie gegen den Strom, als sie in den Fünfzigerjahren im väterlichen Betrieb eine Kfz-Lehre absolviert. Mit gerade einmal Anfang Dreißig übernimmt sie das Familienunternehmen und macht es zum größten Autohaus Berlins, gründet eine Familie und fährt regelmäßig Rallyes, Kontakt: Martina Tittel, Tel.: 030 8524 005, Eintritt frei,

10.10. – VSA – Aktiver „Un-Ruhestand“, Nachbarschaftstreffpunkt „Berliner Bär“, Holzmannstraße 18, 12099 Berlin, 16.30-18.30 Uhr, Veranstaltung zur Orientierung für eine neue Lebensphase, Anmeldung erforderlich: Tel.: 030 90277-8756

10.10. – Nachbar Schatz Tempelhof-Vorstellung: Pressemuseum im Ullsteinhaus, Holger Wettingfeld, Treffpunkt 18 Uhr im Café Kurve, Friedrich Wilhelm Str 22, 12103 Berlin, Die Kurve GmbH, KUB e.V., Kontakt: Marita Drischel, E-Mail: m.drischel@die-kurve.de, Tel. 030 720 068 63, Eintritt frei, Info: www.nachbarschatz-tempelhof.de

13.10 – Der Messias, HWV 56, Musikalischer“Herbst in der Region Tempelhof, Glaubenskirche, Friedrich-Franz-Straße 7-10, 12103 Berlin, Musikalischer“ Herbst in der Region Tempelhof, Einlass: 16 Uhr, Beginn: 17 Uhr, Georg Friedrich Händel, deutsche Sprache, Ev. Paulus-Kantorei, Leitung Johann-Albrecht Michael, VVK 15 €/ Abendkasse 18 €, E-Mail: konzertkarten-tempelhof@online.de

14.10. – Der Messias, HWV 56, Musikalischer“ Herbst in der Region Tempelhof, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, Berlin, Einlass 17 Uhr, Beginn: 18 Uhr, Georg Friedrich Händel, deutsche Sprache, Paulus-Kantorei, Leitung Johann-Albrecht Michael, VVK 15 €/ Abendkasse 18 €, E-Mail: konzertkarten-tempelhof@online.de, Info: www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

17.10. – Kulturabend-Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V., Finchleystr. 12, 12305 Berlin, 18.30-20 Uhr, „Poesie am Mittwoch“ mit Lisa Ka, Buffet und Getränken gegen Spende, Eintritt: 5 €, Anmeldung erwünscht, Tel.: 030 746 823 56 oder 0173 205 68 70, E-Mail: n-zimmermann@suppenkueche-lichtenrade.de, Info: www.suppenkueche-lichtenrade.de

20.10. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, Hildegard-Knef-Platz vor dem West-Eingang des Bahnhofs Südkreuz, Schöneberg: Vom Südkreuz bis zur Hauptstraße, Dauer: ca. 2 Std., Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de, Tel.: 030 902 772 310, Eintritt frei, Info:www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge/

21.10. – Sonari-Chor Berlin-Herbstkonzert- Salvatorkirche, Bahnhofstr. 34/ Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin, 16 Uhr, Mit beschwingten Melodien führen wir Sie durch den Herbst, Eintritt frei, Spenden erbeten!, www.sonarichor.de

25.10. – VSA – Galakonzert Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str.1, 10785 Berlin, Einlass: 13.30 Uhr, „DIE MAILÄNDER SCALA KOMMT NACH BERLIN“, Einlass: 13.30 Uhr, Beginn: 14.30 Uhr, Johannes Groß (Tenor), Bianca Tognocchi (Sopran), mit Prof. H. Helge Dorsch am Klavier präsentieren Melodien aus der Welt der italienischen Oper, Eintritt 17 €/ermäßigt 6 €, Karten ab sofort

NOVEMBER

02.11. – VSA – Seniorengesundheitstag, Nachbarschaftstreffpunkt „HUZUR“, Bülowstr. 94/Ecke Frobenstr., 10783 Berlin, 10 bis15 Uhr, Informationen: Verschiedene Themen zu den Bereichen Gesundheit, Sport, Prävention, Eintritt frei

04.11. – Chorkonzert-Kammerchor der LKMS und der Lichtenrader Männerchor, „Musik im November“, Dorfkirche in Alt-Rudow, Köpenickerstraße 185, 12355 Berlin, 16 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht, www.lmc1911.dewww.lkms.de

07.11. – KulturMittwoch in der Spukvilla – AWO Lesung, „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ von Urmas Pevgonen, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Eintritt 10 €, Tel.: 030 751 50 89, www.awo-suedwest.de

07.11. –VSA – Seniorensicherheit geht alle Seniorenfreizeitstätte “Stierstraße“,Stierstr. 20a, 12159 Berlin, 14 bis 16 Uhr, Informationen der Polizei zur Seniorensicherheit, Vortrag, Ratschläge und Tipps wie man Räubern, Dieben und Betrügern „ein Schnippchen“ schlagen kann, mit Kolleginnen und Kollegen der Verkehrssicherheitsberatung und der Kriminalprävention der Polizeidirektion 4 in ein freies Gespräch bei Kaffee und Kuchen, Anmeldung erforderlich, Kontakt: Herr Kopfnagel, Tel.: 030 9027 78793, Eintritt frei

09.11. – Winterkonzert-CHESTNUT Jazzduo mit Achim Kleiner (Klavier) und Gregor Fuhrmann (Violoncello), Ev. Paulus-Kirchengemeinde Tempelhof, Kirche auf dem Tempelhofer Feld,Wolffring 72, 12101 Berlin, 19.30-22 Uhr, ein farbiges Programm, Fuhrmann hat beim Crossover-Oratorium das Pop-Cello gespielt, Kirchencafé ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht!, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

09.11. – VSA – Führung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), im Foyer des Haupteingangs vom Fernsehzentrum, Masurenallee 16-20, 14057 Berlin, Treffen: 13.45 Uhr, Beginn: 14 Uhr, Dauer ca. 90 Min., Eintritt frei, Karten: ab 16.10.

11.11. – Großes Laternenfest mit Umzug-Lagerfeuer auf Kinderbauernhof, ufaFabrik, Viktoriastr.13, 12105 Berlin, Treffpunkt: 17.17 Uhr, Kinderbauernhof Spielplatz, Stockbrot, Kakao u. Waffeln und Feuershow, Umzug mit Ponys und Musik, Schalmeien Orchester, https://kinderbauernhof.nusz.de/Philipp/Termine.html

13.11. – Tempelhof – Zwischen Idylle und Metropole, Lesung und Dia-Vortrag mit Christian Simon, Stadtbibliothek TS, Götzstraße 8-12, 12099 Berlin, 20 Uhr, Tel.:030 902 776 136

VORSCHAU

16.11. – Bundesweiter Vorlesetag, Jeder der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor, z.B. in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen, gemeinsame Initiative , www.vorlesetag.de

16.11./17.11./18.11. – KABARETT KORSETT-, Gemeinschaftshaus Lichtenrader, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, 16.11., Beginn: 20 Uhr, 17.11., Beginn: 18 Uhr, 18.11., Beginn: 16 Uhr, Vorbestellung: Email: kabarett-korsett@gmx.de (Petra Tschorn) oder Tel. 0302843 8 579(Carla Cygon), Eintritt frei, Spenden willkommen! Pressearbeit: Marina Hermann, Tel. 0171/7242700, E-Mail: mar.heim@web.de, www.kabarett-korsett.de, Aufruf: Wer hat Lust beim Kabarett Korsett mitzumachen?, Ansprechpartner: Dorothee Wendt, Tel.: 030 2808 211, E-Mail: post@frauenstimmen.de

18.11. – Chorkonzert-Kammerchor der Leo Kestenberg Musikschule und der Lichtenrader Männerchor,„Musik im November“, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin,16 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht,
www.lmc1911.de, www.lkms.de

01.12.-24.12. – „Mobiler Adventskalender“, in Tempelhof, Kontakt: Heike Röger (Diakonin) Tel.: 0176 619 395 41 Freie ev. Gemeinde Berlin-Tempelhof, Wenckebachstr. 5, 12099 Berlin, www.mobiler-Adventskalender.de

02.12. – VSA – Weihnachtsball-Hotel Estrel, Sonnenallee 225, 12057 Berlin, Tanzmusik mit dem Delphi Tanzorchester, 14-17 Uhr, inkl. Kaffeegedeck, Eintritt frei, Karten ab 16.10.

06.12. – VSA – Adventskonzert-Weihnachten in Familie, Ev. Apostel-Paulus-Kirchengemeinde, Grunewald/Ecke Akazienstraße, 10823 Berlin, 13 Uhr-15 Uhr, musikalische Leitung: Orchester Ronny Heinrich, Eintritt frei, Karten ab 16.10.

DAUERAUSSTELLUNGEN und MUSEEN

Führung mit Marina Heimann, im Rahmen der BezirksTouren vom Museum, Info: www.brueckenpfad.de

Informationsort-Schwerbelastungskörper General-Pape-Straße/ Loewenhardtdamm, 12101 Berlin, Di /Mi 14-18 Uhr, Do 10-18 Uhr, So 13-16 Uhr, Während der Winterpause vom 01.11.2018 bis zum 02.04.2019 sind auf Anfrage Gruppenführungen möglich, Anmeldung unter Tel. 030/4991 0517, www.schwerbelastungskoerper.de

Führungen täglich durch das ehemalige Flughafengebäude Tempelhof: Mythos Tempelhof Verborgene Orte, die Gebäudeführungen starten im ehemaligen GAT-Bereich (General Aviation Terminal), Büro der Tempelhof Projekt GmbH, Tempelhofer Damm 1-7, (Einfahrt gegenüber der Tankstelle), 12101 Berlin, fachkundigen Guides zeigen das größte unter Denkmalschutz stehende Baudenkmal Europas, auch ein Symbol der Freiheit bekannt mit der Luftbrücke von 1948/49, Kontakt: Tel.: 030)6951 6798, E-Mail: tour@thf-berlin.de, Tickets: https://www.thf-berlin.de/fuehrungen/preise-tickets/, Info: www.thf-berlin.de

Museum-Polizeihistorische Sammlung Polizeihistorische Präsenzbibliothek und Fotosammlung, Platz der Luftbrücke 6 12101 Berlin, Kontakt: Leiter der Polizeihistorischen Sammlung, Dr. Dobler, E-Mail: phs@polizei.berlin.de, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 9 bis 15 Uhr, Tel.: 030 4664-994762, Gruppen nach Anmeldung auch Montag bis Freitag, Eintritt: 2 €/ ermäßigt 1 €, nur mit Ausweis, www.berlin.de

Historisches Leuchten-Museum bei Selux: Zeitreise in die Welt der elektrischen Beleuchtung Berlins, nur mit Führung und Voranmeldung: Selux AG, Motzener Straße 34, 12277 Berlin, Tel.: 030 72001-0, www.selux.com

Ständige Ausstellung im Tempelhof Museum: Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, „Zwischen Feldern und Fabriken, Menschen, Geschichten“ die historische Entwicklung und die Besonderheiten des Bezirks Tempelhof und seiner Ortsteile. Das Themenspektrum reicht vom ländlichen Leben um 1800 bis zu Zwangsarbeit und Widerstand im Nationalsozialismus, für Schulklassen und Gruppen Mo–Fr nach Voranmeldung, Führungen durch die Ausstellung immer sonntags um 11 Uhr, Öffnungszeiten: Mo, Mi 10–16 Uhr, Die, Do 10–18 Uhr, Fr 10–14 Uhr, So 11–15 UhrEintritt frei, www.tempelhofmuseum.de

Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld, jeden 2. und 4. Samstag im Monat – 13 Uhr, Treffpunkt: Columbiadamm, Ecke Golßener Straße, KZ-Columbiahaus, Zwangsarbeiterlager, Militärische Luftfahrt, Info: Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V., Info: www.thf33-45.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., diese werden ehrenamtlich angeboten, was die einen nicht mehr brauchen oder gebrauchen und geben sie es weiter an die, die sich daran erfreuen, in der Regel dürfen ohne Ansehen der Person bis zu drei Bücher oder andere Medien kostenlos mitgenommen werden, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09 -18 Uhr, außer mittwochs von 11-12 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Freier Eintritt – bei Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen, Infos: www.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS
Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

DAI CO VIET, Vietnamese Cuisine & Sushi Specials, Reißeckstr. 4, 12107 Berlin, Tel.: 030 3972 2533

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030 5484 1948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030 4701 3766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030 7200 6053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030 7600 7018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030 3069 22716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030 8925 949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030 5527 3332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030 2803 6023

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser …

Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des tempelhofer journals

In diesem Heft bekommen Sie die wissenswertesten und aktuellsten Infos zum ehemaligen Flughafen Tempelhof, insbesondere zum Flughafengebäude: Rückblick, Stand der Dinge und Vorausschau. Yvonne de Andrés hat recherchiert.

In der Reihe „Tempelhofer Manufakturen“ stellt Katrin Schwahlen wieder einige Betriebe vor. 

Seife im Café? Das Pausini in der Kaiserin-Augusta-Straße macht es möglich!

Der Personalmangel in den Firmen wird immer prekärer. Eine Tempelhofer Netzwerkveranstaltung erörtert die komplexe Thematik. Lesen Sie die Einladung und die Kolumne dazu.

Wir geben Einblick in das Bauvorhaben der „Alten Mälzerei“ in Lichtenrade, Marlies Königsberg informiert.

Das Repair-Café in Mariendorf lädt zum gemeinsamen Reparieren von Gebrauchsgegenständen ein.

Unserem Kalenderblatt können Sie Veranstaltungshinweise entnehmen, beim Straßenrätsel einen Preis der Tempelhofer Bücherstube gewinnen; und auch in dieser Ausgabe stellen wir Ihnen ein neues Kochbuch vor.

Alles Gute und einen goldenen Herbst (gern mit ein wenig Regen) wünscht im Namen des gesamten Teams

    Karl-Heinz Kronauer

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Kolumne

Wo sind sie?

Der Arbeitsmarkt befindet sich derzeit in einer bemerkenswert guten Verfassung. Die Arbeitslosigkeit ist seit Jahren rückläufig und befindet sich aktuell mit rd. 2,5 Mio. Arbeitslosen auf einem niedrigen Niveau. Laut einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks geben rd. 40 Prozent aller Handwerksbetriebe an, Probleme bei der Besetzung offener Stellen zu haben – als Beauftragte für Innovation und Technologie in der Handwerkskammer Berlin mit dem Schwerpunkt Personalentwicklung ist dies auch meine Erfahrung bei der Anfrage und Beratung von Betrieben.

Wenn die geburtenstarken Jahrgänge ab 2025 in Rente gehen, werden mehr als drei Mio. Arbeitskräfte weniger zur Verfügung stehen. Damit wird die Fachkräftesicherung zu einer noch größeren Herausforderung vor allem für kleine Handwerksbetriebe. In Berlin gibt es z. Zt. knapp 30.000 Handwerksbetriebe; schon jetzt sind viele auftragsmäßig am Limit.

Hinzu kommt, dass die Politik in den vergangenen 15 Jahren Jugendlichen und ihren Eltern vermittelt hat, dass ohne akademische Ausbildung der Nachwuchs weniger Chancen im Beruf hat. Das Ansehen des Handwerks hat darunter gelitten; seit Jahren bemüht es sich hier entgegenzusteuern. Über Imagekampagnen wird auf die Berufsmöglichkeiten und Chancen im Handwerk hingewiesen, Projekte wurden entwickelt und unterstützt, die die Berufsorientierung an Schulen stärken. Neue Ansätze gibt es, wie die Möglichkeit eine Ausbildung parallel mit der Erlangung des Abiturs im sogenannten Berufsabitur miteinander zu verknüpfen. Betriebe haben mittlerweile erkannt, dass es sich lohnt, auch ältere Fachkräfte länger im Erwerbsleben zu halten, d.h. auch nach dem Renteneintritt Mitarbeiter als Experten für besondere Aufgaben und Projekte zu berücksichtigen. Das Handwerk bemüht sich um die Integration von Menschen mit einem Migrations- oder Fluchthintergrund. Dies muss aber durch eine intensivierte Förderung von Deutschkenntnissen und einer verbesserten schulischen Ausbildung von jungen Migranten unterstützt werden. Wo großes Potential verschenkt wird, ist die Ansprache junger Frauen für handwerkliche Berufe. Ein positives Beispiel hierfür ist das Kompetenznetzwerk für Berliner Handwerkerinnen, das seit über 20 Jahren das Netzwerktreffen und Fortbildungen für Frauen in kleinen gewerblichen Betrieben anbietet und mit dem ich eng zusammen arbeite.

Auch die Arbeitgeberattraktivität spielt bei der Findung und Bindung von Auszubildenden und Mitarbeitern eine besonders wichtige Rolle. Mit geringem Aufwand kann viel erreicht werden. Maßnahmen reichen vom aktiven Gesundheitsschutz über die Einrichtung familienfreundlicher Arbeitszeiten bis hin zur Unterstützung bei der Weiterbildung. 

Gudrun Laufer, (BIT) Handwerkskammer Berlin

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Tempelhof ‒ Zwischen Idylle und Metropole

Ein Streifzug durch mehr als 800 Jahre

Entladung von Flugzeugen am Flughafen Tempelhof während der Berliner Luftbrücke © Aus dem Buch, Tempelhof – Zwischen Idylle und Metropole

Christian Simon, Stadtführer, Autor und Verleger von Berlin-Literatur vermittelt anhand zentraler Orte, Personen und Ereignisse viele Details und Zusammenhänge. Das Buch „Tempelhof ‒ Zwischen Idylle und Metropole“ behandelt die ersten Kirchenbauten der Tempelritter, die Tempelhof gegründet haben, sowie die wichtigsten markanten Gebäude in diesem Berliner Bezirk. Ein umfangreiches Kapitel bietet einen Überblick über die Geschichte der Stadtentwicklung von der Vor- und Frühgeschichte bis zur heutigen Zeit. 

In der Großstadtlandschaft von Berlin ist der Charakter der Angerdörfer Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade noch heute gut erkennbar. Die vier Ortsbilder veranschaulichen die Gegensätze zwischen Idylle und Metropole. Alle besitzen eine mittelalterliche Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert. In Marienfelde, rund um den spindelförmigen Dorfanger und den Dorfkern, ist diese Idylle noch erlebbar. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Verstädterung. Vor den Stadtmauern entstanden Militärgelände, Krankenhäuser, bürgerliche Villenkolonien, Industrie- und Gewerbeflächen. Der Teltower Landrat von Stubenrauch unterstützte die Ansiedlung von Betrieben in den Vororten von Berlin, da er an den Steuerabgaben interessiert war. Drei große Industriekomplexe entstanden entlang der Ringbahn, dem Teltowkanal und der Dresdener Bahn. 

Das prägendste Gebäude ist das monumentale ehemalige Flughafengebäude mit dem Tempelhofer Feld und seiner Geschichte. Besonders gut gelingt es dem Autor Christian Simon diese nachzuzeichnen: Vom Übungsgelände für Militär-Luftschiffe, über den Zentralflughafen Tempelhof in der Zeit des Nationalsozialismus und den Schauplatz der Luftbrücke bis hin zur heutigen Nutzung. Seit dem 8. Mai 2010 ist das Tempelhofer Feld eine tagsüber öffentlich zugängliche Anlage mit einer Freifläche von 300 Hektar, wo viele ihre Freizeit verbringen können.

Die Lektüre ist gleichermaßen für Ortsansässige wie für Besucher interessant. Schade lediglich, dass den Entwicklungen der letzten Jahre nur wenig Platz eingeräumt wird.

Yvonne de Andrés

Info: Tempelhof – Zwischen Idylle und Metropole, 176 Seiten, 50 Abb., Paperback, September 2018, be.bra verlag, Preis: 16 €,

Veranstaltungen und Lesungen: www.bebraverlag.de/autoren/autor/232-christian-simon.html

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Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden

Glückstreffer Personal

Wer die Wahl hat: Warum es nicht immer einfach ist, gutes Personal zu finden © Jirsak/Shotshop.com

Zum dritten Mal organisieren die Tempelhofer Netzwerke Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm e.V. (UI-Te-Damm), Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) und dem Unternehmernetzwerk Lichtenrade e.V. (UNL) eine gemeinsame Veranstaltung für Unternehmerinnen und Unternehmer und solche, die es werden wollen. Am 16. Oktober geht es im Rathaus Schöneberg um Erfahrungen und Strategien zur Mitarbeitergewinnung. Hat der Schüler, der sich mit einer nur ausreichenden Note für einen Ausbildungsplatz bewirbt, tatsächlich nichts auf dem Kasten? Was nützt ein Einser-Abitur oder eine exzellente Ausbildung, wenn die Chemie im Team nicht stimmt? Wie wichtig sind technische Kenntnisse, wenn die Fachkraft nicht zuverlässig ist? Wem hilft eine Außendienstmitarbeiterin, die sich nicht mit dem Unternehmen identifiziert.

Ob Gastronomie oder Baugewerbe, Gesundheitswesen und Handel – vielen Betrieben fehlen Azubis oder Fachkräfte. Haben sie Mitarbeiter gefunden, ist die Fluktuation oft groß. Immer wieder gibt es Gründe, warum Firmen und Angestellte nicht zusammenkommen oder -bleiben. 

Erfahrungen und Strategien zur Mitarbeitergewinnung mit Podiumsgästen

Auf dem Podium diskutieren Simon Margraf (IHK), die Gastronomin Martina Pohl, Diana Rauschenbach (Leiterin Personal und Marketing), die Buchhändlerin Christiane Schulz-Rother und Ronald Person (ZAL Berlin-Brandenburg GmbH) über Möglichkeiten, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und zu halten.

Kontakt und Anmeldung:

UTS: E-Mail: netz@unternehmerinnen-ts.de, www.unternehmerinnen-ts.de,

 

UI-Te-Damm: E-Mail: info@ui-tempelhoferdamm.de, www.ui-tempelhoferdamm.de,

UNL: E-Mail: kontakt@un-lichtenrade.de, www.un-lichtenrade.de Info: 16.10., Beginn: 19.30 Uhr, Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10823 Berlin, Eintritt 15 € (für Netzwerkmitglieder Eintritt frei)

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Manufakturen im Kiez

Erlesene süße Spezialitäten

In der letzten Folge der Serie Tempelhofer Manufakturen dreht es sich um Produkte aus dem kulinarischen Metier: Dabei geht es um Süßes oder Kräftiges, eisige Desserts, heiße Getränke und viel Schokolade. Texte: Katrin Schwahlen

Kaiserliche Glücklichmacher

© Marlies Königsberg

Honig ist süß. Süß macht glücklich. Und der Honig von Imker Kristian Kaiser steht dabei ganz oben auf der Glücksliste. Man bekommt einfach gute Laune beim Naschen von Orangen-Ingwer-, Erdbeere-Balsamico- oder Minze-Mandel-Marzipan-Honig.

Kontakt: Kaiser-Honig, Alt-Tempelhof 34, 12013 Berlin, Tel.: 030 547 384 98, E-Mail: info@kaiserhonig.de, Info: www.kaiserhonig.de

Kiezeis seit über 80 Jahren

© Marlies Königsberg

Wenn es irgendwo Vielfalt gibt, dann bei Eis-Hennig am Te-Damm. Vor den Augen der Gäste drehen sich die Eistrommeln. Im Angebot sind rund 14 verschiedene Sorten: klassisch wie Erdbeere, Vanille, Schoko, fruchtig wie Waldmeister, Himbeere, Maracuja oder außergewöhnlich wie rosa Pampelmuse, Piña Colada und Snickers. Im Café und im Biergarten sind Gäste jeden Alters willkommen. Die Crew hinterm Tresen ist schnell und freundlich, der Chef die Ruhe in Person. 365 Tage im Jahr.

Kontakt: Eis Hennig, Tempelhofer Damm 134, 12099 Berlin, Tel.: 030 751 49 88, E-Mail: info@ch-eis-hennig.de, Info: www.eishennig.de

Schokolade stellt keine Fragen, Schokolade ist die Antwort

© Schokoladen-Manufaktur/Kai Schulz

Das Weihnachtsgeschäft hat längst begonnen für die Chocolatieres im Atelier Cacao. Auch wenn draußen die Sonne scheint, sind die Macherinnen der familiengeführten Manufaktur schon längst im Vorbereitungsmarathon für die vermutlich süßeste Zeit des Jahres. Hergestellt werden die Schokoladen aus edlem Kakao und reiner Kakaobutter. 

Die Artikel gibt es im Onlineshop und auf ausgewählten Eis- und Schokomärkten.

Kontakt: Atelier Cacao, Teilestraße 11-16, Tor 3, 12099 Berlin, Tel.: 030 403 666 766, E-Mail: info@atelier-cacao.de, Info: www.atelier-cacao.de

Kaffee aus aller Welt

© Andraschko Kaffeemanufaktur GmbH & Co. KG

Seit 2013 betreiben Elisabeth und Willy Andraschko ihre Kaffeemanufaktur in Tempelhof mit Bohnen aus Afrika, Südamerika und Asien. Ökologischer Anbau, persönlicher Kontakt und fairer Handel sind dem Unternehmen wichtig. Angeboten werden rund 20 unterschiedliche Geschmacks- und Röstmischungen in der typischen knallroten Tüte. 

Kontakt: Andraschko Kaffeemanufaktur, Industriestraße 18, 12099 Berlin, Tel: 030 695 986 87, E-Mail: info@andraschkokaffee.deInfo: www.andraschkokaffee.com 

 

Aus Meisterhand mit viel Liebe zum Detail 

© Walter Pralinen-Manufaktur

Seit mehr als 100 Jahren produziert die Confiserie Walter ihre Schokoladenwaren in Tempelhof –ein Paradies für Naschkatzen und Süßmäuler. Die Manufaktur ist die erste Adresse für Pralinenmischungen, Trüffelspezialitäten, Marzipan, Nougat, Fruchtgelee, Gebäck und Baumkuchen. In der Berliner Straße 123 (heute Tempelhofer Damm) wurde Anfang der zwanziger Jahre das erste Geschäft eröffnet.

Kontakt: Walter Pralinen Manufaktur, Großbeerenstr. 169-171, 12277 Berlin, Tel.: 030 757 99 10, Verkauf: Tempelhofer Damm 199, 12099 Berlin, E-Mail: info@walter-confiserie.de, Info: www.walter-confiserie.de

Un gelato, per favore

© Marlies Königsberg

Gegründet wurde die Eismanufaktur al Teatro von einem echten italienischen Eismann, einem Gelatieri. Produziert wird in der Ringbahnstraße, mit sieben Cafés und wunderbaren Eiskreationen ist das Unternehmen in der ganzen Stadt vertreten.

Kontakt: Al Teatro Eismanufaktur, Ringbahnstr. 44, 12099 Berlin, Tel.: 030 757 747 63, E-Mail: eis@alteatro.de, Info: www.alteatro.de

Ganz fein: Glückswürfel aus Tempelhof

© Marlies Königsberg

Mandeln, Zucker und feine Aromen sind Basis für das lokal gefertigte Rohmarzipan, das bei OHDE in der alten Sarottifabrik veredelt wird. Hierher ist die Manufaktur 2017 aus Neukölln gezogen. Und ihr Kernprodukt hat sie mitgebracht: den Rixdorfer Glückswürfel, der zu mehr als 60 Prozent aus Mandeln besteht. Auch die anderen Kreationen sind köstlich: Pralinen mit Schuss, aus Kakao und von weißer Schokolade umhüllt oder mit Rosenblüten versetzt. Die Köstlichkeiten sind auch im Online-Shop erhältlich. Mit einem Teil des Erlöses werden Schülerinnen und Schüler auf ihrem Bildungsweg von der Ohde-Stiftung unterstützt.

Kontakt: OHDE Neuköllner Marzipan GmbH, Produktionsadresse: Teilestraße 11-16, 12099 Berlin, Tel.: 030 884 753 08, E-Mail: kontakt@ohde-berlin.com, Info: www.ohde-berlin.co

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Nutzungskonzept für die Alte Mälzerei

Bauphase und Ideen

Beim ökumenischen Umweltfest konnte jeder, der wollte einen Blick in die Alte Mälzerei in Lichtenrade werfen. Der neue Besitzer des fünfgeschossigen Backsteinbaus ist Thomas Bestgen, Unternehmer und Geschäftsführer der UTB Projektmanagement und Verwaltungsgesellschaft mbH. Anhand von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen sowie eines Objektmodells wurde die Entwicklung des Geländes rund um die Alte Mälzerei erklärt.

 

Thomas Bestgen, Eigentümer der Alten Mälzerei gab Einblicke in den aktuellen Planungsstand © Marlies Königsberg

In den Jahren 1897/1898 wurde das Gebäudeensemble errichtet. Es besteht aus einem Gebäude mit Darrentrakt, Lagerböden und Keimanlage, einem Kessel- und Maschinenhaus. Das Bauwerk steht seit 1984 unter Denkmalschutz, genauso wie das benachbarte Landhaus. Beide stehen seit Ewigkeiten leer und befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Inzwischen haben Thomas Bestgen und die UTB neben der Alten Mälzerei auch das ehemalige Haus Buhr, das Hochhaus, das Einfamilienhaus auf dem Mälzereigrundstück und auch das Gelände vom jetzigen Supermarkt erworben. Das Hochhaus (die sogenannte Wohnscheibe) soll sozial verträglich saniert werden.

Für das Nutzungskonzept der Mälzerei bekamen „urbos“ und „Kubeneck Architekten“ den Auftrag. Größte Schwierigkeit und Herausforderung für die Umnutzung sind der Denkmal-, Brand-, Schall- und Wärmeschutz, Barrierefreies Bauen und die Arbeitsstättenregeln.

Mischung aus Wohnen, Kultur und Gewerbe

Auf dem Grundstück mit einer Nutzfläche von circa 4500 bis 6000 Quadratmetern sind zwei Tiefgaragen und circa 180 Wohnungen geplant. Ein Drittel der Wohnungen ist für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen, ein Drittel für Eigentum und ein Drittel für Genossenschaft. Diese Nutzungsmischung soll neues Leben in die Mälzerei bringen und ein regelrechtes Stadtquartier entstehen lassen. Ebenso will man kulturelle, kulinarische und soziale Einrichtungen, Einzelhandel sowie Gewerbe ansiedeln. Vorstellbar sind verschiedene sportliche Angebote, ein universell verwendbarer Raum mit Bühne für Veranstaltungen, Messen und Konzerte, sowie ein Kino oder eine Bücherei mit einem Café. Denkbar wäre auch eine Brauerei mit Biergarten, daneben kleine Marktstände und im Obergeschoss Studios für Start-ups und Künstler. Auch die bezirkliche Jugendkunstschule und das Kindermuseum könnten Platz finden. Ideen hat der Investor auch für Büroflächen; er stellt sich temporäre Arbeitsplätze vor. 

Zeitgleich mit der Fertigung der Dresdner Bahn soll die Neugestaltung beendet sein. Marlies Königsberg

Kontakt: UTB PROJEKTMANAGEMENT GmbH, Ansprechpartner und Geschäftsführer Thomas Bestgen, Info: www.alte-maelzerei-lichtenrade.tumblr.com/

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Hauptstadtseife im Hauptstadtcafé

Schmuckstück im Pausini

Gelungenes Netzwerken: Regine Klimes, Martina Pohl und der Hauptstadtseifen-Automat im Café Pausini © Katrin Schwahlen

Es ist der letzte Julitag, als das gelbe Hauptstadtseifenmobil vor dem Pausini hält. Martina Pohl, Inhaberin des Cafés, wartet schon auf Regine Klimes, die Seifensiederin aus Lichtenrade. 

Kennengelernt haben sich die beiden Frauen über den Manufaktur-Artikel des tempelhofer journals. Die eine suchte einen schönen Platz für ihren Seifenautomaten, die andere etwas Besonderes für ihre Wand im Flur. Nun kommt beides zusammen.

Regines Mann Honka checkt die Strom- und Gasleitungen in der Wand, bevor er das Gestell für den umgebauten Zigarettenautomaten an dübelt und das Rückenteil mit den Schächten aufhängt. Jetzt kann Regine ihre handgefertigten Seifen einfüllen. Rund 85 Gramm wiegt jedes Stück, das einzeln in Zellophan verpackt ist. 

Honka sucht nach Kleingeld; denn bevor er die Tür montiert, will er die Seifenausgabe überprüfen. Laut klackernd fallen die Münzen in den Geldschacht, ratschend öffnet sich die Schublade. „Noch ein bisschen sperrig“, konstatiert er und lockert die Schrauben ein wenig. Beim zweiten Durchgang geht es schon leichter, allerdings verhakt sich ein Seifenstück. Also heißt es noch ein bisschen mehr Spiel zu geben und das Gewicht zu verschieben. Das ist ein kleiner, aber schwerer Stein, der auf den Seifen liegt und sie nach unten drückt.

Regine weiß, wie sie das Gleichgewicht wieder herstellt. Und beim dritten Mal flutschen dann die Seifen dann so heraus, wie sie es sollen.

„Sieht prima aus“, meint Martina Pohl und schnuppert an den handgesiedeten Naturseifen. Jede Sorte riecht einmalig – nach Lavendel, Orange, Sandelholz oder Zitrus. Außerdem im Automaten: Nevia- und Peeling-Seife. Eine tolle Gelegenheit, wenn man noch schnell ein preiswertes und schönes Geschenk braucht – für andere oder für sich selbst. Katrin Schwahlen

Kontakt: Café Pausini, Kaiserin-Augusta-Str. 78, 12103 Berlin,

Info: www.pausini.de, www.hauptstadtseife.de

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Tüftler und Bastler reparieren gemeinsam

Trend zur Nachhaltigkeit

Repair-Café: Norbert Boenigk (li.) gibt Reparatur-Tipps © Verein Murks? Nein danke!

Das Repair-Café in Mariendorf bietet in Kooperation mit der Berliner Baugenossenschaft eG gemeinsames Reparieren mit ehrenamtlichen Experten an. Mit ein wenig Geschick und Geduld lässt sich die Lebensdauer vieler Gegenstände verlängern. In netter Atmosphäre kann man unter Anleitung und kostenfrei (Spenden willkommen) selbst reparieren, Erfahrungen austauschen und fachsimpeln. Träger der Initiative ist der Verein MURKS? NEIN DANKE! e.V. mit dem Vorsitzenden Stefan Schridde, der sich dafür einsetzt, dass Gebrauchsgegenstände länger nutzbar bleiben.

Eine Möglichkeit zum Kennenlernen der Akteure von MURKS? NEIN DANKE! auf folgenden Veranstaltungen: Großgörschen-Straßenfest, am 23. September, Großgörschenstraße, 10827 Berlin und Heldenmarkt, am 17. und 18. November, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin. 

Informationen zu Stefan Schriddes neuestem Projekt: „Berlinrepair“ von MURKS? NEIN DANKE! für nachbarschaftliche Reparaturkultur, damit die Dinge länger nutzbar bleiben im Web unter: www.facebook.com/berlinrepair/ oder www.berlinrepair.org.

Marlies Königsberg

Kontakt: Stefan Schridde, Tel.: 030 255 803 21,

Info: www.murks-nein-danke.de

Kontakt – Repair-Café: Jeden ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 20 Uhr im Dirschelweg 1, (Hofwerkstatt), 12109 Berlin, Ansprechpartner: Norbert Boenigk, Tel.: 0171 990 20 56, E-Mail: norbert-boenigk@gmx.de,

Info: www.reparatur-initiativen.de/murks-nein-danke?

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