Zehn Jahre UTS – das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg

Das Organisationsteam des Unternehmerinnen-Netzwerks trifft sich einmal im Monat – Foto: Inga Haar Businessfotografie

Frauen

unternehmen eine Menge

Als die Innenarchitektin Beate Challakh im Herbst 2006 die Idee hatte ein Frauennetzwerk zu gründen, ahnte sie nicht, was sie damit auf den Weg brachte. Damals war es eine Handvoll Frauen, heute nutzen rund 200 Unternehmerinnen das bezirkliche Netzwerk.

Beim ersten Treffen im Januar 2007 einigten sich die Frauen auf Themen, die bis heute auf großes Interesse stoßen: Informations- und Erfahrungsaustausch, fachlicher Rat von Unternehmerinnen, die schon lange dabei sind, Input von denen, die neu hinzukommen, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung.

Monat für Monat

Seitdem treffen sich die Unternehmerinnen an jedem 5. eines Monats, um sich zu Themen rund um Business und Work-Life-Balance auszutauschen. Die Frauen kommen aus unterschiedlichen Branchen, haben unterschiedliche kulturelle Hintergründe – und etwas gemeinsam: Ihre Produkte und Dienstleistungen tragen erheblich zur Attraktivität des Bezirks bei.

Zu Beginn eines jeden Abends stellt eine Netzwerkerin ihr Fachthema vor. Die Vielfalt ist außerordentlich groß und reicht von A wie Anwältin bis W wie Werbung.

Armgard Wende hat zum ersten Mal 2012 vom UTS-Netzwerk gehört: Eine Freundin, die als Heilpraktikerin selbstständig war und an den monatlichen Treffen teilnahm, hat mich darauf aufmerksam gemacht.“ Damals war die Gesundheitsmanagerin gerade von Süddeutschland nach Berlin gezogen. „Da ich Solo-Selbstständige bin, ist mir der Kontakt zu anderen sehr wichtig. Mir gefällt die Mischung und Gestaltung der Treffen und die herzliche Atmosphäre sehr gut. Ich halte es für wichtig, dass es Frauennetzwerke gibt, dass wir Frauen uns gegenseitig unterstützen, uns gegenseitig stärken um selbstbewusst aufzutreten und uns auf dem Markt zu behaupten.“

Auch die Webdesignerin Bettina Heuser ist schon seit ein paar Jahren dabei. Sie wurde bei einem Businessfrühstück auf das bezirkliche Netzwerk aufmerksam. „Unabhängig vom Thema erlebe ich immer wieder spannende und inspirierende Gespräche.“

Frauen fördern Frauen

Heike Marfilius, Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung, ist eine feste Größe bei jedem Treffen. Auch wenn sie sich meistens im Hintergrund hält, ist sie die wichtigste Ansprechpartnerin für die Unternehmerinnen. Sie kennt die wirtschaftlichen Besonderheiten jedes Ortsteils, knüpft Kontakte und vermittelt Ansprechpartnerinnen und -partner, wenn sie gebraucht werden; weiß, wann welche Räume im Rathaus genutzt werden können und welche Formalitäten erfüllt sein müssen.

Auch wenn sie bei der Vielzahl der Frauen nicht mehr jede beim Namen nennen kann, ist für Beate Challakh jede Netzwerkerin etwas Besonderes: „Wir haben hier eine unglaubliche Vielfalt. Jede Frau hat ihre Eigenarten und ihre Stärken. Das hat mich immer wieder fasziniert – und auch immer wieder beflügelt.“

Struktur gehört dazu

Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg ist ein offenes Netzwerk, d.h. die Frauen zahlen keinen Mitgliedsbeitrag, sondern bei jedem Treffen einen „Eintritt“ von fünf Euro. Davon werden Flyer, Website und die Getränke während der Treffen bezahlt. Im Beitrag enthalten ist auch der digitale Brancheneintrag, mit dem die UTS-Frauen für sich Werbung machen können. Das Organisationsteam habe sich ganz bewusst für diese Form entschieden, meint die Initiatorin: „So fällt es vielen Frauen leichter, einfach mal vorbeizukommen und zu gucken, was wir machen. Und viele bleiben dann dabei.“

Bei den Netzwerktreffen stellt die Autorin Sigrid Engelbrecht (stehend) ihr neues Buch vor – Foto: Inga Haar Businessfotografie

Das Orga-Team besteht aus fünf bis zehn Frauen. Sie treffen sich ebenfalls monatlich, koordinieren die Netzwerktreffen, diskutieren neue Themen, planen Messen oder organisieren – wie zurzeit – die Jubiläumsveranstaltung zum zehnten Geburtstag. Und das alles neben der eigentlichen Berufstätigkeit.

Alle Fäden laufen bei Beate Challakh zusammen. Die 57-Jährige, die auch als Raumcoach arbeitet, ist auch nach zehn Jahren immer noch der Mittelpunkt des Netzwerks. Und trotz der vielen Arbeit merkt man ihr die Leidenschaft an, mit der sie dabei ist. Vielleicht habe es etwas damit zu tun, das es ein reines Frauennetzwerk ist. „Ich denke, Frauen gehen anders miteinander um. Die Atmosphäre ist einfach anders.“ Das heiße natürlich nicht, dass man nichts mit Männern zu tun haben wolle. „Unsere Angebote sind für alle da.“ Wie gut das funktioniert, haben die UTS-Frauen bereits bei den Unternehmerinnenmessen 2013 und 2014 im Rathaus Schöneberg gezeigt; beim Berliner Unternehmerinnentag und 2016 bei der Unternehmerinnen-KulTour, dem Tag der offenen Türen.

Netzwerk der Netzwerke

Hoch hinauf staunt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler über das Männermodel in Mode von Pia Fischer – Foto: Inga Haar Businessfotografie

Im Mai 2016 hat sich UTS mit zwei weiteren Netzwerken im Bezirk zusammengeschlossen: mit der Unternehmerinitiative Te-Damm e.V. (UI Te-Damm) und dem Unternehmensnetzwerk Lichtenrade (UNL). Man will das Rad nicht neu erfinden, ist die gemeinsame Einstellung, sondern Synergien nutzen und zu bestimmten Themen übergreifend zusammenarbeiten. Gesagt, getan: Im November fand die erste gemeinsame Veranstaltung im Rathaus Schöneberg statt. Für 2017 sind weitere Super-Netzwerk-Events in Planung.

Auf die nächsten zehn Jahre

Ob Supernetzwerk oder Monatstreffen, die UTS-Frauen haben jede Menge Ideen. „Leider fehlen uns manchmal die Frauen, um alles umzusetzen“, meint Beate Challakh. Und so wundert es nicht, dass die Gründerin zum zehnjährigen Geburtstag einen klaren Wunsch hat: „Mehr Frauen bei den Monatstreffen und im Orga-Team. Damit UTS noch lange weiterlebt.“

Am 26. Januar 2017 feiert UTS sein zehnjähriges Jubiläum in der ufaFabrik. Eintritt: 15 €.

Katrin Schwahlen, seit 2012 im UTS und engagiert im Orga-Team.

Kontakt: Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg, Beate Challakh, Eisenacher Str. 75, 10823 Berlin, Telefon: 030/617 769 66,

Fax: 030/617 769 69, E-Mail: netz@unternehmerinnen-ts.de
Info: www.unternehmerinnen-ts.de, www.facebook.com/UTS.Netzwerk 

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser aus Tempelhof und anderswo,

herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des tempelhofer journals in 2017. Wieder haben wir uns in unserem Kiez umgesehen und stellen eine Menge Projekte und Ideen aus unserer Umgebung vor.

In der Titelgeschichte gratuliert Katrin Schwahlen, Mitglied der Steuerungsgruppe des Unternehmerinnen-Netzwerks Tempelhof-Schöneberg, den UTS-Frauen zum zehnjährigen Geburtstag und gibt einen Einblick in die Arbeit und die Strukturen.

Der Parkring e.V. in Neutempelhof, engagiert in nachbarschaftlichen Belangen und ebenfalls schon zehn geworden, ersetzt seine Mitgliederzeitung „Parkring-Info“ durch einen aktuellen Blog und lädt zum Mitmachen ein.

Harry Lehr geht mit uns zum B.F.C. Germania 1888, Berlins ältestem Fußballverein, und gibt die nächsten Spieltermine bekannt.

In diesem Winter lädt die Evangelische Gemeinschaft Tempelhof zum mittlerweile fünften Mal zu einem Winterspielplatz für Kinder aus dem Kiez ein.

In der Suppenküche Lichtenrade gibt es nicht nur Suppe. Einmal im Monat wird in Zusammenarbeit mit nido-sport ein Selbstverteidigungskurs für Kinder angeboten.

Christoph Schröder stellt die Fotografin Aenne Burghardt mit Fotos aus der klassischen Moderne der 20er bis 30er Jahre des letzten Jahrhunderts vor.

Tobias Stahl hat einen Konflikt mit seinem Patenkind und sagt: „Ich kann ihm doch keine reinhauen.“

Anregungen, Tipps und gute Ratschläge! Ich hoffe, für Sie ist auch etwas dabei und wünsche im Namen des gesamten Teams viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

 

Ihr Karl-Heinz Kronauer

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, Bitte beachten: Sonderverkäufe auch montags, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zi. 104, 1. Etage, Tel.: 030/90277 6506.

JANUAR

jeden 1. Samstag im Monat, Rock’n Roll-Party – Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Öffnungszeiten: Mo-So: 12 Uhr bis Open End, Tel.: 030/280 360 23, www.flame-diner.de

bis 17.04.2017 – Sonderausstellung „Wechselseitig. Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989“, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Übersiedlergeschichten, Erfahrungen und Alltag in Aufnahmeheimen, www.notaufnahmelager-berlin.de

14.01./28.01./11.02./25.02./11.03./25.03. – Führungen durch die historische Malzfabrik von 1914, Bessemerstr. 2-14, 12103 Berlin, Treffpunkt: 12.45 Uhr, Pförtnerhaus, Preis: 10 €, Anmeldung über die 24h-Tickethotline: 0180 670 07 33, www.malzfabrik.de

19.01.-26.03. – Galerie im Tempelhof Museum, Fotografien von Arnd Wieder, Alt-Mariendorf 43, 12107 Mo. & Do. 10-18 Uhr, Fr. 10-14 Uhr, So. 11-15 Uhr, (am ersten Mi. im Monat und Feiertagen geschlossen), Vernissage:19.01., 19 Uhr, Einführung Eric Aichinger, Eintritt frei, Tel.: 030/907 769 64, www.hausamkleistpark.de

22.01. – Konzertreihe „Klänge der Welt“, Glaubenskirche Tempelhof, Friedrich-Franz-Str.9, 12103 Berlin, 17 Uhr, Afrika meets Lateinamerika/ Rudik Yakhin Trio, Eintritt frei, www.lkms.de, www.gemeinde-alt-tempelhof.de 

25.01. – Kulturabend-Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V., Finchleystr. 11, 12305 Berlin, 18.30-20 Uhr, Musik und Gedichte mit Lisa Kaah, gegen Spende ein Buffet von der AG Kochen des Georg-Büchner-Gymnasiums sowie Getränke, Preis:5 €, Karten ab sofort, Anmeldung erwünscht: Tel.: 030/746 823 56, E-Mail: mail@suppenkueche-lichtenrade.de, www.suppenkueche-lichtenrade.de 

27.01. – BLUE BABA SWING BIG BAND, Lichtenrader Damm 198-212,12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

FEBRUAR

04.02. – Modellbahntag-S-Bahn in Miniaturformat (H0), Gustav-Heinemann-Oberschule, Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin, 10-18 Uhr, auf parallelen Fernbahngleisen verkehren gleichzeitig Regional- und Fernzüge, Modulanlage: S -Bahn-Betrieb mit sieben Bahnhöfen sowie Betriebswerk, besteht in diesem Jahr 35 Jahre, mit dabei die TRIX EXPRESS Freunde Berlin, Eintritt 3 €/Kinder 1,50 €, www.modellbahn-gho.de

08.02. – NachbarSchatz Tempelhof-Geschichte von „Marianne Wallbaum-Wiedersehen nach 46 Jahren“, Die Kurve e.V., Café  Kurve, Friedrich-Wilhelm-Str. 22, 12103 Berlin, 18-19.30 Uhr. Ein ehemaliger weißrussischer Zwangsarbeiter trifft seine deutschen „Herrschaften“. „In den 1950iger Jahren erzählten die Eltern von Marianne Wallbaum beim sonntäglichen Kaffeetrinken öfters von früher und sie schnappte etwas von einem Johann auf. Johann, dem Weißrussen…, Tel. 030/7525 298, Eintritt frei, www.die-kurve.de

11.02. – Jazzlounge Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, ab 21 Uhr Jam Session mit Jazzband der LKMS, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

12.02. – Frühschoppen-Mit trad. Jazz Jam Session, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 11 Uhr, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

24.02. – VIERER JATZ BANDE, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Dixieland, Swing und Blues aus Berlin Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

18.02. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler; Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, ( in der Regel jeweils am dritten Sa im Monat), Treffpunkt: 14 Uhr, Dauer: ca. 2 St, Tel.:030/902 77 23 01, Info: www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

22.02. – VSA-Seniorenmesse im Foyer der Urania, Urania Berlin e. V., An der Urania 17, 10787 Berlin, von 10 bis 16 Uhr. Seniorenratgeber 2017 erhältlich, Eintritt frei

MÄRZ

04.03. – TRIO ANDERS/BARTEL/DÜWELT – Jazzlounge Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Jazz Standards und Evergreens – ab 21 Uhr Jam Session, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

05.03. – Frühschoppen-Mit trad. Jazz Jam Session, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 11 Uhr, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

07.03. – VSA-ARD- Hauptstadtstudioführung, Treffpunkt: Wilhelmstr. 67a/Ecke Reichstagufer, 10117 Berlin, Führung: 14 Uhr, Dauer: 1 Std., Eintritt frei, Karten: ab 24.01.

08.03. – VSA-Varieté in der Urania, An der Urania 147, 10787 Berlin, Motto:“Ein bisschen Spaß muss sein”, Stargast: Roberto Blanco, 15 Uhr, Preis: 11 €, Karten: ab 23.01.

Der Frauenmärz – vom 03.03-18.03.2017

Info: www.frauenmaerz.de

03.03. – Frauenmärz-Eröffnung 2017>Mut | ter | schafft< Mutter, Mut, Mutterschaft, … Mutter schafft?!Begrüßung: Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Festrede: Emine Demirbüken-Wegner Staatssekretärin a.D.,
Parlamentsausschussvorsitzende für Bildung, Jugend und FamilieGemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, Beginn: 19 Uhr, Petra Schwarz, freie Journalistinführt durchs Programm: Berlocken Theaterkollektiv: Ausschnitte aus: „Hoch-Zeit-Performance“, Heiraten? aber warum denn?, Info: www.berlocken.de Hilde Kappes, Künstlerin Stimm- und Musik-Performance, Info: www.hildekappes.de, Andrea Bongers, Kabarettistin, Sängerin und Puppenspielerin, Info: www.andreabongers.de,Eintritt frei

04.03. – Frauen in Kunst & Kultur/ Atelier-und Galerierundgang, Führungen um 14 Uhr mit Sibylle Nägele und Joy Markert, Laura Mars Gallery von Gundula Schmitz, Bülowstraße zeigt die Ausstellung: „Fruit Solutions“ von Chris Dreier und Gary Farrelly, OJAI (Office for Joint Administrative Intelligence), Info: www.lauramars.de, Großgörschenstraße, Parwane Ehrari von der Galerie Berlin-Baku, Ausstellung aserbaidschanischer und deutscher Künstlerinnen und Künstler, Info: www.galeriebb.de, Manstein-, Großgörschen- und Crellestraße, Studios, Werkstätten und Ateliers. Objektkünstlerin Astrid Roeken lädt im Atelier Orangerie 2 ein, Info: www.astridroeken.de, Anmeldung: Tel.: 0152/ 27181579, E-Mail: s.naegele@medienautoren.de, Eintritt frei

04.03. – Chorkonzertdrei Frauenchöre-FEMMES VOCALES, ufaFabrik, Theatersaal, Viktoriastraße 10-18 Uhr, 12105 Berlin, Chor aus Münster „Vocalisa“ Ltg. Gisela Tamm, „Cantadoras“, brasilianischer Frauenchor aus Berlin, mit Gitarristin Katrin Wahl, Ltg. Elisabeth Tuchmann, Singfrauen Berlin, Ltg. Franziska Welti, 70 Frauen mit Stimmfülle, Power und Spaß, Eintritt frei

05.03.  –  Jazzkonzert-Steinway & Daughter, Hommage an Komponistinnen des Jazz, BEGINE. Potsdamer Straße 139, 10783 Berlin, 16 UhrJazz mit dem Duo Amelie Zapf piano/Marion Schwan(sax), mit Gast Percussionistin, Elke Horner, eine Veranstaltung der Frauenbeauftragten Tempelhof-Schönebergs in Kooperation mit BEGiNE – Treff und Kultur für Frauen e.V., Ladies only!, Eintritt frei

08.03. – Gespräch: „Das Bild der Frau in der Geschichte & ihre Rolle heute“, Wahlkreisbüro Azize Tank, Grunewaldstraße 73, 10823 Berlin, 18.30 Uhr, Frauensalon mit Azize Tank, MdB, DIE LINKE, Anmeldung :030/98354-777 oder www.azize.tank.wk@bundestag.de, Eintritt frei

10.03. – Politische Tagesfahrt/ Vom Deutschen Bundestag bis zum Kanzleramt, Bundestagsabgeordneter Dr. Jan-Marco Luczak (CDU-Tempelhof-Schöneberg) lädt Frauen um 9 Uhr zum Gespräch und Abstecher auf die Kuppel mit Mittagessen ein, mit Besuch im Bundeskanzleramt, Anmeldung: E-Mail: janmarco.luczak@bundestag.de, Tel.: 030/2277 2867. Angaben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum und -Ort, Anschrift, E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer für Rückfragen, Eintritt frei

11.03. – Multimediales Konzert-Geschichten als multimediales Klangerlebnis, Rathaus Schöneberg-Bibliothek, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, 20 Uhr, Improvisation mit Musikerin Claudia Tesorino (Saxophon) aus Berlin und Sprachkünstlerin Annegret Suaudeau (Klavier und verschiedene Instrumente) aus Amsterdam, zwischen Musik und Sprache, erweitert durch Bildprojektionen, Mischung aus Klang und Komik, Info: www.claudiatesorino.com, Eintritt frei

14.03. – Podiumsdiskussion-Betrifft Hate-Speech vor allem Frauen?, Rathaus Schöneberg, Goldener Saal,  John-F-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, 19 Uhr, Menschen werden beleidigt und bedroht, sind von Rassismus, Sexismus, Homophobie und Antisemitismus betroffen, überdurchschnittlich Frauen sowie Flüchtlinge und Muslime, mit Diskussion, Ursachen ergründet  und welche gesetzlichen Möglichkeiten gibt es, mit: Renate Künast, Ausschussvorsitzende für Recht und Verbraucherschutz, Vertreterinnen des Deutschen Juristinnenbundes e.V., einer Netzaktivistin und dem nationalen „Hate-Speech-Komitee“, Eintritt frei

15.03. – Lesung mit Autoren Elisabeth Herrmann/ Kriminalroman„Totengebet“, Bezirksbibliothek Eva-Maria-Buch-Haus, Götzstraße 8/10/12, 12099 Berlin, in Kooperation mit dem TKK- Tempelhofer Kunst- und Kulturverein, Eintritt frei

16. 03. – Film & Diskussion “Mustang”, Grünes Kino TempelhofJFH Bungalow, Mariendorfer Damm 117-121, 12109 Berlin, 19.30 Uhr, Film: Fünf Schwestern an der türkischen Schwarzmeerküste lösen einen Skandal mit dramatischen Folgen aus, Sie hatten unbedacht mit den Jung’s herumtollend den Ferienanfang gefeiert…, Lale und ihre Schwestern beginnen, sich gegen die auferlegten Grenzen aufzulehnen, Eintritt frei

17.03. – Märchen von Flucht und dem Verlassen der Heimat, Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, John-F-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, 20 Uhr, fünf verschiedene Märchen der Weltliteratur von Flucht und dem Umgang mit Fremden erzählt Birgit Hägele, eine Eskimofrau flieht vor ihrem gewalttätigen Mann und findet Hilfe in der Natur in Gestalt eines Schneeriesen, Hans verlässt die Heimat mit vorgefertigten Sätzen, und die 7 Schwaben hören in der Fremde schon im Brummen einer Hornisse den Kriegslärm, Info: www.birgit-haegele.de, Eintritt frei

18.03 – Kunst- & kulturhistorische Führung – Starke Frauen, 14 Uhr, Historisch um die Potsdamer Straße, ein Ort der Emanzipation in den Künsten, der Kultur, der Bildung, mit dem ältesten deutschen Künstlerinnen-Verein und dessen Jubiläumsausstellung, die Führung beginnt mit: Fortsetzung folgt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. mit Vorsitzende Ute Gräfin von Hardenberg und die Kuratorin Dr. Carola Muysers, anschließend verschiedene Stationen der historischen Frauengeschichten (Hedwig Dohm, Alice Salomon, Julie Wolfthorn) im Quartier, Info: www.vdbk1867.de, Rundgangbeendigung in der Potsdamer Straße 139, mit Beate K. Seiferth von der BEGiNE, 3-stündigen Tour mit Sibylle Nägele und Joy MarkertAnmeldung: Tel: 0152/2718 1579, E-Mail: s.naegele@medienautoren.de, Eintritt frei

18.03 – Solokonzert: Jazzsängerin Martina Gebhardt, “More about Love”BEGINE. Potsdamer Straße 139, 10783 Berlin, Ladies only! 20 Uhr, Infowww.martinagebhardt.deEintritt frei!

VORSCHAU

06.04. – VSA – Blick hinter die Kulissen des Deutschlandradio, Haupteingang Deutschlandradio Kultur am Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin, Treffpunkt:13.45, Beginn: 14 Uhr, Dauer 2 St., Eintritt frei, Karten: ab 14.03.

21.04. – VSA-Führung durch das Axel Springer Verlagshaus mit Redaktionskonferenz, Axel-Springer-Str. 65, 10888 Berlin Treffpunkt 8.30 Uhr, Beginn: 8.45 Uhr, Eintritt frei, Karten: ab 21.02.

26.04. – VSA – Besichtigung Vattenfall Heizkraftwerk Mitte, (HKW), Besucherzentrum, Köpenicker Str. 73 (Ecke Ohmstraße), 10179 Berlin, Treffen: 9.45 Uhr, Beginn: 9 Uhr, Dauer: ca. 3 St., Eintritt frei, Karten: ab 14.03.

DAUERAUSSTELLUNGEN

Ständige Ausstellung Flucht im geteilten Deutschland, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde; Marienfelder Allee 66/80; 12277 Berlin; Führungen: So 15 Uhr, Di.-So. 10-18 Uhr, Mo. geschlossen, Tel.: 030/750 084 00, Dauer: 90 min., Preis: 2,50 €/erm. 1,50 €, www.notaufnahmelager-berlin.de/de

Ständig öffentliche Führung, jeden So 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/902 77 61 63, www.gedenkort-papestrasse.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für: Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., in einem kleinen Buchladen werden diese ehrenamtlich angeboten, MedienPoint Macher Henning Hamann und sein Team führen verschiedene kleine Veranstaltungen durch, Schaufensterausstellung, Themenabende, Kinderfeste, Lesungen, Tel: 030/788 931 94, Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 -18 Uhr, mittwochs von 13.30-14.30 Uhr geschlossen! Info: www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Keine Lange Weile – Freier Eintritt – Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen gewähren generell freien Eintritt, www.berlin.de/museum/eintritt-frei

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF

Bauernmarkt in Lichtenrade, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS

Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/5484 1948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/4701 3766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.:030/7200 6053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/7600 7018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/3069 22716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925 949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/5527 3332

Kaffeeschwestern, Friedrich-Wilhelm-Straße 83, 12209 Berlin, Tel.: 030/2393 2065

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/2803 6023

Meer & Mehr, Manfred-von-Richthofen-Straße 13, 12101 Berlin, 030/55602014

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Rätsel

Welche Tempelhofer Straße ist gemeint?

Er war Schiffbauingenieur und konstruierte vor dem 1. Weltkrieg Kampfflugzeuge und Luftschiffe. Anfang 1930 testete er ein Schienenfahrzeug, welches einen Geschwindigkeitsrekord aufstellte. Wer war dieser Mensch dessen Idee des strömungsgünstigen Profils bis heute die Bauweise von Schnelltriebwagen beeinflusst? Viel Spaß beim Raten!

Ihre Lösung senden Sie bitte bis zum 20.02.2017 an das tempelhofer journal, Tempelhofer Damm 2, 12101 Berlin oder an info@tempelhoferjournal.de.

Auflösung aus der Ausgabe 06/2016: Gesucht war die Friedrich-Wilhelm-Straße, benannt nach Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst. Richtig geraten und gewonnen hat unser Leser Jürgen Mielke aus 12101 Berlin. Herzlichen Glückwunsch, Herr Mielke! Sie haben eine Flasche Wein gewonnen. Bitte rufen Sie die Redaktion an (030/588 774 52 oder 0173/808 60 16), damit wir die Übergabemodalitäten besprechen können.

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René Koch liest in der Nicolaischen Buchhandlung

Zwischen Tuntenball und High Society

Mit Shirley Bassey 1987 bei einer Gala zur 750-Jahr-Feier Berlins – Foto: B & S Verlag/Dieter Stadler

Das öffentliche Bild des Star-Visagisten René Koch hat viele schillernde Facetten. In seinem neuen Buch „Abgeschminkt – mein Leben, meine Sünden, meine Zeit“ blättert er zum ersten Mal seine Vita auf und erzählt dabei von seinem langen Weg zu sich selbst. Als Grenzgänger zwischen den Geschlechterrollen „Frauen sind mein Schicksal – Männer meine Leidenschaft“ gibt er Einblicke in seine Gefühlswelt.

Geboren 1945 und aufgewachsen in der prüden Adenauerära erlebt er im Berlin der 60-er und 70-er Jahre die sexuelle Revolution.

Nach einer Ausbildung als Werbegestalter jobbt er sich als Tellerwäscher, Barkeeper und Travestiekünstler durch die Welt. Seine internationale Karriere startet als Chefvisagist bei Charles of the Ritz und Yves Saint Laurent Beauté. Diven wie Claudia Schiffer, Shirley Bassey, Hildegard Knef, Jodie Foster schwören auf seine „Kunst des schönen Scheins“. Er selbst ist ein Star hinter den Kulissen, der aber selbst im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht.

Seine Popularität setzt er zunehmend auch für soziale Projekte ein, wie z.B. die Aids-Hilfe und das Schminken von Brandopfern (sein Cosmetic & Camouflage Centrum betreibt er seit 1978) und Blinden (u.a.: ertastbares Schminken während der Aktion Augen-Licht von Together e.V. und der City Stiftung Berlin).

2002 wurde er mit dem Verdienstorden der Bunderepublik Deutschland und 2013 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet.

Es ist ein eigensinniges, einfühlsames Buch über das pralle Leben, aber auch über Verluste und Einsamkeit, Alter und Tod. Ein Buch über Lippenstift und Würde, Botoxwahn und Starkult. Und nicht zuletzt auch ein Buch über Berlin „zwischen Tuntenbällen und High Society“. Ralf Jacob

Info: Abgeschminkt, B&S Verlag, 256 Seiten, zahlreiche Fotos, 24,80 Euro, 

15. Februar 2017, 19.30 Uhr, Autoren-Lesung mit René Koch in der Nicolaischen Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin-Friedenau (Nähe Breslauer Platz), Tel.: 030/852 40 05, Eintritt frei

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Mein Lieblingsbuch: Malla Nun: Ein schöner Ort zu sterben

Foto: Aufbau

Malla Nunn, Australierin, selbst als Kind in den 70er-Jahren mit ihrer Familie vor der Apartheid aus Südafrika geflüchtet, siedelt ihre Serie um den weißen Detective Sergeant Cooper in den 50er-Jahren an. Cooper, von seinen Kriegserlebnissen umgetrieben, wird allein in einen kleinen Ort an die Grenze zu Mosambik geschickt. Er soll den Mord am Polizeichef des Ortes, einem Buren, aufklären. Dort trifft er auf große Widerstände und bald erscheint auch die gefürchtete Geheimpolizei auf der Bildfläche, die den Fall an sich reißt. Aber es gibt den Zulu-Polizisten Shabalala, der eine große Hilfe für ihn sein wird. Und wenn die Ungerechtigkeit siegt, weil sie die (Staats-)Macht auf ihrer Seite hat – beim Lesen bleibt immer deutlich, wie wichtig Erinnerung ist. Ein packendes Buch.
Aufbau 2011, TB, 415 Seiten, € 10,99

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im November/Dezember 2016
  1 – Raumpatrouille, Matthias Brandt, 176 S., Kiepenheuer & Witsch, 18 €
  2 – Meine geniale Freundin, Elena Ferrante, 422 S., Suhrkamp, 22 €
  3Unterleuten, Juli Zeh, 639 S., Luchterhand, 19,99 €
  4Der neue Fischer Weltalmanach 2017, 735 S., Fischer Tb, 22 €
  5 – Das Seelenleben der Tiere, Peter Wohlleben, 239 S., Ludwig, 19,99 €
  6 – Widerfahrnis, Bodo Kirchhoff, 223 S., Frankfurter Verlagsanstalt, 21 €
  7 – Unsere wunderbaren Jahre, Peter Prange, 976 S., Fischer Scherz, 22,99 €
  8 – Warte nicht auf bessre Zeiten, Wolf Biermann, 543 S., Propyläen Verlag, 28 €
  9 – Was das Leben sich erlaubt, Hardy Krüger, 224 S., Hoffmann und Campe, 20 €
10 – Wunder wirken Wunder, Eckart von Hirschhausen, 496 S., Rowohlt, 19,95 €
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„Superfood Cookies“ von Lucia und Theresa Baumgärtner

Aus Liebe zum gesunden Naschen

Foto: Thorbecke

„Endlich Naschen mit gutem Gewissen!“ Wer das möchte, für den ist dieses Buch gerade richtig, denn die Kekse enthalten jede Menge gesunde Zutaten für Vitalität und schönes Aussehen. So gehören Superfoods wie Chiasamen, Acai-Beeren, Hanfsamen, Rohkakao und Goji-Beeren zu den Rezepten. Wie wär‘s etwa mit Kürbiskernkipferln mit Granola-Topping, Kurkuma-Feigen-Schnitten oder Aronia-Konfekt? Ebenso zeigen die Rezepte auf vielfältige Weise, wie man auf Weißmehl und raffinierten Zucker verzichtet. Stattdessen werden Vollkornmehle und Kokosblütenzucker verwendet. Ralf Jacob

Thorbecke 12,99 Euro

Aronia-Konfekt

Zutaten für 20 Stück

10 g getrocknete Aroniabeeren, 10 g Hanfsamen, 90 g Softtrockenpflaumen ohne Stein, 40 g grob gehackte Walnüsse, 30 g gemahlene Mandeln, 1 Prise Meersalz, 1 Prise Zimt, 1 TL Zitronensaft, 1 Tropfen Bio-Zitronenöl, 10g Kokosraspel zur Dekoration

Die Aroniabeeren im Multizerkleinerer fein mahlen. Die Hanfsamen grob mahlen. Die Trockenpflaumen fein hacken und in eine Schüssel geben.

Die Aroniabeeren, die Hanfsamen und die restlichen Zutaten dazugeben und alles kräftig durchmischen.

Die Konfektmasse nach Belieben formen: Zum Bespiel in Minigugelhupfformen aus Silikon drücken oder die Masse in Klarschichtfolie einschlagen und ein angesogenes Rechteck formen. Das Rechteck anschließend in kleine Konfektblöcke schneiden und mit Kokosraspeln verzieren.

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Kolumne

Ich kann ihm doch keine reinhauen!

Der Punk stand direkt vor mir: seitlich abrasierte Haare, schrillroter gezackter Kamm, Lederjacke mit Sicherheitsnadeln und chromglänzende Kettchen. Geschätzt 15 Jahre alt. Roch frisch geduscht und sagte zum Verkäufer bei Karstadt: Ich suche ein Geschenk für meine Mutter bis 40 €. Das war kurz vor Weihnachten.

Warum ich dabei an meinen Patensohn denken musste, wusste ich nicht gleich. Denn dieser ist gut 20 Jahre älter, verheiratet und Vater von vier Kindern. Gut verdienend.

Aber dann wurde mir klar: Auch bei ihm passt etwas nicht zusammen. Nur ist es bei ihm unerfreulicher.

Jan hat mir bei unserem letzten Besuch eröffnet, dass er, wenn er denn gekonnt hätte, in Amerika Trump und in Österreich Hofer gewählt hätte. Und dass er wahrscheinlich nächstes Jahr bei der Bundestagswahl AfD wählen würde.

Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Erst wollte ich ihm eine reinhauen. Dann dachte ich daran, ihn in den Arm zu nehmen und zu sagen, Junge, das war doch ein Scherz! Ich habe beides nicht gemacht.

Wir haben dann länger geredet. Ich suchte nach Verständnisbrücken und fand auch welche. Er ist ein Wahrheits- und Gerechtigkeitsfanatiker und allergisch gegen intellektuelle Blasiertheit. Bin ich auch. Aber er zieht entgegengesetzte Schlüsse aus dem, worüber wir uns einig sind. Ich kann seine politischen Auffassungen nicht gut ertragen.

Bei den Berliner Wahlen habe ich gezittert, weil die AfD im Bezirk um ein Haar einen Stadtratsposten bekommen hätte. Seit Trump höre ich im Auto nicht mehr Inforadio, sondern nur noch Klassik. Und dann das.

Ich lache mit Jan gern und viel, er ist einer der besten Witzeerzähler, die ich kenne. Er steckt mich an mit seinem herrlichen Humor.

Ich spüre, dass er in Sorge ist, dass ihn sein Patenonkel nicht mehr mag.

Ich muss mich mit seinen Ansichten, ich muss mich mit ihm auseinandersetzen. Die Sympathie, das Gemeinsame, der Respekt helfen uns. Aber wir werden einander nicht bekehren.

Wenn Jan im nächsten Jahr wirklich AfD wählt, werde ich mich zusammen mit ihm besaufen. Das habe ich ihm schon angekündigt. Er war begeistert.

Wie das in der großen Politik gehen soll, weiß ich nicht.

Der Punk bei Karstadt wurde übrigens an einen anderen Verkaufsstand gelotst, und ich habe nicht mitbekommen, ob er etwas gefunden hat bis 40 €, zu Weihnachten, für seine Mutter.

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Tipp: Der Parkring bloggt

Foto: Parkring e. V.

Netzwerk im Vereinsformat

Seit 10 Jahren besteht der Parkring e.V. als gemeinnütziger Kiezverein in Neutempelhof. Er ist mit seinen Mitgliedern und der Nachbarschaft aktiv und kümmert sich u.a. um Grünpflege, Kulturangebote und die (Verkehrs-) Infrastruktur. Nun darf gefeiert werden; das10jährige Jubiläum findet am 17.06.2017 statt.

Eine Website hat der Parkring e.V. natürlich schon länger. Jetzt wurde das Onlineangebot um einen Blog erweitert. Statt im bisherigen gedruckten „Parkring-Info“ schreiben die Parkring-Autorinnen und -Autoren ab sofort im digitalen Logbuch (Blog) über Neutempelhofer Kiezthemen. Auch wer kein Mitglied des Parkring-Vereins ist, kann mitmachen, denn jeder Beitrag kann abonniert und kommentiert werden. Wichtig ist den Machern, Dialog und Diskussion im Kiez zu fördern und so die Kiezkultur voranzubringen. Vorbeischauen und die Meinung sagen, lautet die Devise! Marlies Königsberg

Kontakt: E-Mail: kontakt@parkringneutempelhof.de, Info: www.parkringneutempelhof.de

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Ältester Fußballverein Deutschlands – Fußball begann in Tempelhof

Die Mannschaft des BFC Germania zur Zeit der Gründung 1888 – Foto: BFC Germania 1888

BFC Germania 1888 – Damals und Heute

Im April 2013 feierte der BFC Germania sein 125-jähriges Bestehen; er ist der älteste noch existierende Fußballclub Deutschlands! Der Ruhm mag etwas verblasst sein, aber vergehen wird er nie … Früher gegründete Vereine bestehen entweder nicht mehr oder sie spielten 1888 noch keinen Fußball. Anno dazumal, am 15. April 1888, besiegelte der 17jährige Paul Jestram mit seinen Brüdern Max, Fritz und Walter und Mitschülern vom Friedrich-Wilhelm- Gymnasium den sportlichen Zusammenschluss. Dieses Datum ist die Geburtsstunde des deutschen und Berliner Fußballs, denn erstmals gründete sich ein Verein, der ausschließlich Fußball spielte. Die Germanen kickten zunächst nur untereinander auf dem Tempelhofer Feld, weil sie keine Gegner hatten. 1890 kam es zu ersten Spielen gegen den BFC Frankfurt und den English Football Club. Germania gewann 1891 mit der Meisterschaft des „Bundes Deutscher Fußballspieler“ zugleich den ersten deutschen Fußballtitel (auch wenn nur fünf Berliner Mannschaften teilnahmen).

Heute sind die Gegner andere geworden (Kreisliga B, Staffel 1), aber der alte, traditionsreiche Geist von Germania ist bei den Spielen immer noch zu spüren. Für diese Saison werden noch Mitspieler in jeder Altersklasse gesucht. Verantwortlicher für die Facebook-Seite Harry Lehr

Nächste Spieltermine: (Eintritt frei bei Heimspielen in der Götzstraße)

26.02. Rot-Weiß Viktoria Mitte – BFC Germania 1888, Anstoß: 15 Uhr, Stralsunder Str. 22-24, 13355 Wedding, SV,

05.03. BFC Germania 1888 – 1.FC Marzahn II, Anstoß: 14.15 Uhr, Götzstraße. 34, 12099 Tempelhof,

12.03. Berliner TSC II – BFC Germania 1888, Anstoß: 16 Uhr, Paul-Heyse-Str. 25, 10407 Prenzlauer Berg

Kontakt: BFC Germania 1888 e.V., Götzstraße 34, 12099 Berlin, E-Mail: info@bfc88.de, Tel.: 030/710 965 82, Info: www.facebook.com/Germania88/?fref=ts

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