Viel Bewegung rund ums Rad

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Fahrradhauptstadt Berlin

Es ist unübersehbar, wie populär Radfahren in Berlin geworden ist – während der motorisierte Individualverkehr der Hauptstadt allmählich ans Limit kommt. Das neue Radwegegesetz, das dieser Tage von Initiativen und Behörden erarbeitet wird, trägt dem Rechnung. Radschnellwege, Haupt- und Ergänzungsroutennetz, geschützte Radstreifen – man darf gespannt sein, ob auch für Tempelhof etwas dabei herauskommt; z.B. für den vom KFZ- und LKW-Verkehr gequälten und auf weiten Strecken noch immer nicht mit einem Radweg ausgestatteten Tempelhofer und Mariendorfer Damm.

„Das Fahrrad hat schon eine große Zukunft“

Im Gespräch mit Heinrich Riebold von Heinrichs Fahrradladen

Kaiserin-Augusta-/Ecke Theodorstraße befindet sich das Fahrradgeschäft von Heinrich Riebold. Morgens um Zehn bin ich mit dem Inhaber verabredet; der Alltagsbetrieb läuft gerade an. Neuräder werden vor dem Laden platziert, Azubi und Praktikant haben alle Hände voll zu tun. Ich schaue mich um: Niedrige Decke, gerade mal 100 Quadratmeter Ladenfläche vollgepackt mit Regalen, Ersatzteilen, Rädern;  die Werkstatt ist in einem kleinen Hinterraum. Wenig Platz, dafür viel Leidenschaft, Sachverstand, Einsatz – dies der erste Eindruck.

tempelhofer journal: Heinrich, fangen wir mal mit dir selbst an. Du bist Fahrradhändler und Fahrradmechaniker, hast du das gelernt? 

Heinrich Riebold: Ich bin Quereinsteiger. Eigentlich habe ich Elektro​mechaniker gelernt; vor 33 Jahren bin ich aber schon zum Fahrrad gekommen. Früher habe ich als Angestellter in einigen anderen Läden gearbeitet. Aufgrund meiner langen Erfahrung darf ich auch ausbilden.

tj: Und wie lange hast du deinen Laden hier schon?

HR: 20 Jahre. Mittlerweile haben wir drei andere Betriebe hier im Kiez schon überlebt. Der Trend geht eindeutig zu großen Läden.

tj: Was stellst du dem als Konzept entgegen?

HR: Service, Kundenbindung! Wir geben zum Beispiel 20 Prozent Rabatt auf alle Werkstattdienstleistungen für Räder, die bei uns gekauft wurden. Gilt auch für Altkunden, früher gekaufte Räder.

tj: Wie ist denn das Verhältnis beim Umsatz zwischen Verkauf und Reparatur?

HR: Der Verkauf macht noch immer über 50 Prozent aus, der Service nimmt aber zu.

tj: Und was ist da so das häufigste, womit ihr im Service zu tun habt?

HR: Der häufigste Defekt sind Platten. Da setzen wir neue Schläuche ein und gucken auch nach der Ursache. Viele scheuern den Schlauch kaputt, weil sie zu wenig Druck auf den Reifen haben.

tj: Was sollte ich checken, wenn ich jetzt zur Saison mein Rad aus dem Keller hole?

HR: Luft aufpumpen natürlich, wir haben hier draußen vor der Tür übrigens Pressluft. Dann die Kettenspannung prüfen, die Kette ölen. Schauen, ob Bremsen und Licht in Ordnung sind. Das Licht ist nicht für die Polizei da, sondern für einen selbst.

tj: Verstanden. Was fährst du übrigens selbst für ein Rad?

HR: Ich fahre meistens mit diesem kleinen E-Bike. Seit ich das habe, fahre ich drei Mal mehr als früher. Auch Zwischenstrecken, die ich früher mit der S-Bahn gemacht habe, fahre ich jetzt mit dem Pedelec.

Heinrich Riebold vor seinem Fahrradladen mit dem kompakten Elektrofahrrad © Dominik Flügel

tj: Das sieht aus wie ein Klapprad …

HR: Das ist ein Kompaktrad mit Trapezrahmen. Durch die kleinen Räder nimmt es weniger Platz ein, ist aber genauso schnell wie ein größeres. Es hat breite Bereifung, da kann ich auch mal mit in den Grunewald. Das ist ein geniales Berlinrad!

tj: Nutzen diese Akkus sich eigentlich ab? 

HR: Die reichen für ca. 1000 Ladungen. Mit einer Ladung komme ich hier in Berlin ungefähr 100 km weit.

tj: Da bin ich beruhigt, das reicht ja eine Weile. Was hast du so für Kunden? Kannst du das irgendwie typisieren?

HR: Wir haben früher viele ältere Kunden gehabt. In der Zwischenzeit wird Tempelhof wieder jünger, jetzt haben wir auch wieder mehr jüngere Kunden. Da müssen wir uns drauf einstellen.

tj: Zum Beispiel wie?

HR: Die jungen Leute wollen Räder, an denen nichts dran ist. Kein Schutzblech, kein Rücktritt, keine Gangschaltung.

tj: Tatsächlich? Ist das jetzt Mode?

HR: Heute kann man von Moden eigentlich nicht mehr reden. Es ist alles möglich im Fahrradbereich. Es gibt Dreiräder, es gibt Lastenräder, es gibt reine Sporträder in 1000 Ausführungen. Die Akkus für die E-Bikes werden kleiner, werden jetzt teilweise im Rahmen verbaut. Die Vielseitigkeit wächst sogar noch rapide. Also, das Fahrrad hat schon eine große Zukunft.

tj: Was hältst du von den Bemühungen des Senats, die Bedingungen für Radfahren in Berlin zu verbessern?

HR: Auf dem richtigen Weg. Radschnellwege, Nebenroutenkonzepte, um die Hauptstraßen zu meiden. Ich hoffe, dass die Verkehrswege für Radfahrer generell besser werden. Bloß die Umsetzung darf man sich nicht zu schnell vorstellen, das dauert noch Jahre.

tj: Zum Abschluss: Was würdest du den Berliner Radfahrern gern als Tipp mitgeben?

HR: 1,50 m Abstand von parkenden Autos einhalten. Mir passiert es fast jeden Tag, dass überraschend irgendwo eine Autotür aufgeht. Und dann ein besseres Miteinander. Ich lasse auch gern mal ein Auto vor, dann ist der mit seinen Abgasen weg und ich habe meine Ruhe. Interview Christoph Schröder

Fakten und Zahlen

88.122 Radlerinnen und Radler sind zwischen Anfang Januar und Ende April am Mariendorfer Damm unterwegs gewesen. Im April wurden an manchen Tagen mehr als 1.500 Fahrräder gezählt. Erfasst werden die Daten automatisch und rund um die Uhr von der Fahrradzählstelle an der B96, Ecke Friedensstraße.

Ob Rennrad oder Stadtrad, nur mal kurz oder den ganzen Tag, mit Höhe oder einfach nur gerade zu – Radeltage sind die schönsten Tage. Die 11 schönsten Fahrradtouren durch und um Berlin hat das Onlineportal Mit Vergnügen zusammengestellt. Ganz einfach kann man sich seine Touren auch selbst zusammenstellen, z.B. mit dem Routenplaner BBBike. 0 Euro kostet die Fahrradmitnahmen im ÖNPV für alle, die ein Schüler- oder Azubiticket haben.

Im Herbst 2017 geht das bundesweit erste Radgesetz in Berlin an den Start: Von 13 auf 30 Prozent steigen soll der Radverkehrsanteil, d.h. die Zahl der Wege, die mit dem Rad zurückgelegt werden. Geplant sind 100 Kilometer Radschnellwege sowie 100.000 zusätzliche Radabstellplätze. 2 Meter breit sollen die Fahrstreifen für Radler werden, damit diese sich auch überholen können. Für diese und weitere Maßnahmen hat der Senat 51 Millionen Euro eingeplant. Bauliche Maßnahmen für mehr Sicherheit sind dringend nötig; denn im vergangenen Jahr starben 17 Radler im Straßenverkehr, dies ist die höchste Zahl seit zwölf Jahren.

Und wer es musikalisch mag, dem sei das Lied „Rennrad“ empfohlen. Für einen Mann mit einem solchen Rad würde die Berliner Sängerin Dota die Blumen wegwerfen und die Katze verschenken, um mit ihm aufzubrechen.

Weitere Informationen

Radzählungen, Info: www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/lenkung/vlb/de/karte.shtml

Radverkehr in Tempelhof-Schöneberg-ADFC Berlin,

Info: www.adfc-berlin.de/radverkehr/aus-den-bezirken/tempelhof.html

Radtouren, Info: mitvergnuegen.com/2015/11-schoene-radtouren-durch-und-um-berlin

www.berlin.de/special/fahrrad/radrouten/

www.berlin.de/tourismus/fahrradtouren/

Routenplaner, Info: www.bbbike.org/Berlin/

Volksentscheid Fahrrad, Info: www.volksentscheid-fahrrad.de

Rennrad-Song von Dota, Info: www.kleingeldprinzessin.de

Zusammenstellung: Katrin Schwahlen

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Kolumne

Radverkehr in Berlin und Tempelhof

Wer Auto fährt, wünscht sich mehr Parkplätze und weniger Stau auf den Straßen.
Zu diesem Zweck müssen viele Menschen überzeugt werden, weniger Autos zu parken und zu fahren.

Gleichzeitig fordern die Krankenkassen von uns, uns mehr zu bewegen, um gesünder zu bleiben. Das bedeutet, dass wir mehr laufen und Fahrrad fahren sollen.

Auf dem Fahrrad wünscht man sich schließlich sichere Wege. All das lässt sich mit dem Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur erreichen!

Seit etwa 30 Jahren haben verschiedene Gruppierungen in diese Richtung geplant, unter anderen der BUND, ADFC, Agenda21 und das Bürgerforum Tempelhof. 1999 wurde sogar eine Fahrradroute durch die Nebenstraßen des Bezirks  mit dem Tempelhofer Umweltpreis prämiert.

Damit alle Beteiligten an einem Strang ziehen können, hat das Bezirksamt 2008 den FahrRat gegründet. Hier haben Vertreter der Verwaltung, der Parteien, der Verbände seitdem gemeinsam auf Basis der Berliner Radverkehrsstrategie Pläne für weitere Radrouten, für sinnvollere Anordnung von Kreuzungen und viele andere Verbesserungen entworfen. Die Bezirksverordnetenversammlung hat schließlich Beschlüsse gefasst, um diese Planungen durchzusetzen.

Ein paar Verbesserungen der desolaten Situation von alten Radwegen gab es seitdem: Neben der S-Bahn in Schöneberg wurde ein langer, kreuzungsfreier Fuß- und Radweg erbaut, in Mariendorf wurden Schutzstreifen beispielsweise auf Ring- und Rixdorfer Straße und in Tempelhof auf der Manteuffelstraße eingerichtet.

Aber der größte Teil der Bautätigkeit bleibt in der Verwaltung mit der mittlerweise fadenscheinigen Begründung stecken, es gebe nicht genug Geld und Mitarbeiter.

Insbesondere in Tempelhofs Zentrum fehlt ein sicherer, durchgehender Weg zum Radfahren. Es gibt Vorschläge, diesen Weg entsprechend der prämierten Route in Nebenstraßen anzulegen, aber auch direkt auf dem Tempelhofer Damm wird ein Radstreifen – möglichst gegen Falschparker baulich geschützt – gefordert.

Aus diesem Grund versucht der „Volksentscheid Fahrrad“, in Berlin neue politische Mittel anzuwenden. Dafür wird ein neues Netzwerk „Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg“ gegründet. Hoffentlich retten uns neue Methoden vor Verkehrsinfarkt und übermäßigen Abgasen.

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser in Tempelhof und anderswo, willkommen zur Mai-Ausgabe!

Auch wenn das Wetter sehr wechselhaft ist: Die Fahrradsaison hat begonnen. Und Berlin soll nach dem Willen des Senats Fahrradhauptstadt werden. Anlass genug für ein Schwerpunktthema: Christoph Schröder hat den Fachmann Heinrich Riebold in seinem Laden und seiner Fahrradwerkstatt besucht. Katrin Schwahlen sammelte Fakten rund ums Rad. Auch die Kolumne von Detlef Wendtland beschäftigt sich mit dem angesagten Verkehrsmittel.

Auch im Naturpark Marienfelde ist die Saison eröffnet. Ganzjährig hingegen läuft ein Projekt für Jugendliche im alten Flughafen Tempelhof: Die Fliegerwerkstatt.

Karl-Heinz Kronauer hat den Tempelhofer Baustadtrat Jörn Oltmann (Grüne) über dessen Arbeit und Visionen für den Bezirk befragt.

Wir stellen das Erfolgsprojekt der Freien Universität, den „offenen Hörsaal“, vor.

Marlies Königsberg befragt den Spielfestleiter Philipp Mengel und weist auf die bevorstehende Verhandlung der Lichtenrader Bürgerinitiative Dresdner Bahn gegen das Eisenbahnbundesamt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hin.

Kochen Sie Spargel mit Ralf Jacob!

Übrigens: Das tempelhofer journal ist in keiner Weise parteigebunden. SPD, Grüne und Linke annoncieren regelmäßig und bezahlen dafür. Damit ist keine Aussage über unsere politische Orientierung verbunden. 

Tipps und gute Ratschläge, Veranstaltungen und Events aus dem Kalenderblatt – vielleicht ist etwas für Sie dabei? Viel Spaß wünscht im Namen des gesamten Teams 

Karl-Heinz Kronauer

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Medienpartner

Die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf den Philologien. © David Ausserhofer

Die Freie Universität öffnet sich

In der Reihe „Offener Hörsaal“ bietet die Freie Universität Vorlesungen an. Damit hat das breite Publikum die Möglichkeit an öffentlichen Vorlesungen teilzunehmen. Und das schon seit über 30 Jahren.

Die Freie Universität Berlin präsentiert sich damit als Hochschule, die für alle wissenschaftlich Interessierten offen ist. Wir möchten Ihnen zeigen, woran wir arbeiten, Ergebnisse öffentlich machen und Orientierungen zu den komplexen Fragen unserer Zeit bieten.

Wir, das tempelhofer journal begleiten das Projekt als Medienpartner. Das Sommersemester hat vier Veranstaltungsreihen, zu denen Wissenschaftler ihre Ergebnisse und Analysen präsentieren und bei denen Sie als Zuhörer mitdiskutieren können. Es erwarten Sie spannenden Themen:

Studentenbewegung – 50 Jahre danach

Dienstags 16.15 – 17.45 Uhr, Hörsaal 1a, Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Transforming Our World: Nachhaltigkeit an der Freien Universität Berlin

Mittwochs 18.15 – 19.45 Uhr, Raum L116, Seminarzentrum, Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin

Funktionsweisen von Satire aus deutscher und französischer Perspektive

Mittwochs 18.15 – 19.45 Uhr, Hörsaal 2, Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Deconstructing Gender? Ovid und die Frauen

Donnerstags 16.15 – 17.45 Uhr, Raum J32/102, Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Info: Das gesamte Vorlesungsprogramm finden Sie unter: www.fu-berlin.de/sites/offenerhoersaal Für alle Vorlesungen ist der Eintritt frei.

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, Bitte beachten: Sonderverkäufe auch montags, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zi. 104, 1. Etage, Tel.: 030/90277 6506.

MAI

bis 30.06. – Foto-Ausstellung, „Rundum Tempelhof“ von Katrin Schwahlen, Cafe Pausini, Kaiserin-Augusta-Str. 78, 12103 Berlin, www.pausini.dewww.rundumtempelhof.de

bis 09.07. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Christiane Hochbaum, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.: 030/7862805, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

bis 06.10. – „kleine Nacht-Musik“ am „Plantscher“ Schreiberring/ Wolffring, 12101 Berlin, jeden 1. Freitag im Monat von Mai-Oktober, jeweils 20.30 Uhr, Tel.: 0151/220 850 17, Eintritt frei, www.parkringneutempelhof.de

15.05. bis 31.05. – 3. Maikäfersuche in den Schaufenstern der Bahnhofstraße, Lösung der Fundorte bis  02.06. per E-Mail: gsm@az-lichtenrade.de, Verlosung am 03.06., www.az-lichtenrade.de

bis 18.06. – Galerie im Tempelhof Museum, Skulpturen von Rachel Kohn- „Vom Dasein und Sosein“, Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, Führung: 23.05., 14-17 Uhr (am ersten Mi im Monat u. Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030/9027 76964, www.hausamkleistpark.de

19.05. – Jazz für Alle-Sunday Stompers, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., New Orleans Jazz Quartett mit „Waschbrett-Frau“, 19 Uhr, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de 

21. 05. – Wandelkonzert im Naturpark Marienfelde, Diedersdorfer Weg 5,
12277 Berlin, 11 Uhr, mit Alphörnern, Querflöten, Hornquartett, Gemshorn-Orchester, Eintritt frei, www.lkms.de

21.05.– „Tag der offenen Tür“ bei Sylvia Zeeck, Dichterviertel von Lichtenrade, Rotenkruger Weg 84, 12305 Berlin, Lichtpunkt49 mit Künstlern und Kunsthandwerkern, von 10-19 Uhr, Eintritt frei, E-Mail: kontakt@sylviazeeck.de, Tel.: 030/3221374

21.05. – Konzertreihe „Klänge der Welt“, Bossa Nova & more, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103, 17 Uhr, Eintritt frei, www.lkms.de

27.05. – 28.05. – Spargelfest um das Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10823 Berlin, 27.05.11-21 Uhr/28.05.10-20 Uhr, Eintritt frei, www.ms-event-agentur.com/seite18.html 

JUNI

bis 17.09. – Rosengartenkonzerte Gartenstadt Neutempelhof am Rumeyplan, 12101 Berlin, drei Ständchen, zur Rosenblüte, 16-17 Uhr, jeden 3. Sonntag im Monat, Konzerte: 16.07., 20.08., 17.09., Eintritt frei, www.parkringneutempelhof.de

05.06. – Lichtenrader Männerchor 1911 e. V., Kleingartenkolonie Eisenbahn-Landwirtschaft, Säntisstr. 113, 12277 Berlin, weitere Chöre aus Mahlow und Blankenfelde, Eintritt frei, 10 Uhr, www.lmc1911.de

09.06. – Open Air Bühne (überdachter Sommergarten) ufaFabrik, Viktoriastr., 12105 Berlin, 20 Uhr, Sommersaisoneröffnung-Präsentation-Show; Underground Championship, eine Eigenproduktion des ufaCircus und Ausschnitte Sommer Varieté „All 4 One“, Preis:15 €/erm. 10 €, Gebührenfreier VVK-Infozentrale, Öffnungszeiten: Mo-Sa, 10-18 Uhr/So 14-18 Uhr (Außer an Feiertagen! ), Tel.: 030/755 030, www.ufafabrik.de/de

11.06. – Lichtenrader Meile, Schichauweg 52/Imhoffweg, Start/Ziel: Parkplatz Werzalit, VfL Lichtenrade und SSV Lichtenrade in Gemeinschaft, Kirchhainer Damm 68, 12309 Berlin, Anmeldeschluss: 05. 06., Info: www.lichtenrader-meile.de

11.06. – VSA – SINGT! und Berlin erklingt!, Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin, Kammermusiksaal 5. Volkslieder-Mitsingkonzert, Einlass14.30 Uhr, 15-17.30 Uhr, mit Künstler der LKMS Leitung: Claudia-Maria Mokri, Preis: 5 €/ erm.: 3 €, Karten bei der Seniorenarbeit ab sofort

14.06. bis 09.07. – Sommervarieté „All 4 One“- Open Air Bühne (überdachter Sommergarten) ufaFabrik, Viktoriastr., 10-18, 12105 Berlin, Mi-Sa 20 Uhr; So 19 Uhr, Erfolgsshow: Ensemble von „Haste Töne“!, Sammy Tavalis (Musiker, Mime, Komiker Kopf der Truppe) präsentieren eine Show voller Spielfreude, mit artistischen und musikalischen Höchstleistungen, Preise: (Reihe 1-4): 22 €/ (ab Reihe 5): 19 €, ermäßigt: (ab Reihe 5): 16 €, Student (ab Reihe 5, VVK): 12 €, VVK (ab Reihe 5): 12 €, www.ufafabrik.de/de

16.06. bis 14.07. – 10. Lichtenrader Kunstfenster in den Schaufenstern entlang der Bahnhofstrasse, Eröffnungsvernissage:  am 16.06., um 18 Uhr in der Sparkasse in der Goltzstraße 38, und mit einem anschließenden Spaziergang entlang der Schaufenster-Galerie eröffnet, alle Interessierten sind herzlich eingeladen,  eine breite Vielfalt an Kunst und künstlerischen Stilen, angefangen von Malerei über Grafik bis Fotografie und während eines Einkaufsbummels zu besichtigen  und zu erwerben. Die Collage auf dem Poster und dem Flyer für das Kunstfenster hat die Künstlerin Sylvia Zeeck gestaltet. Unterstützt wird die Aktion vom Geschäftsstraßenmanagement des Förderprogramms „Aktives Zentrum“.

14.06. bis 31.08. – Sonderausstellung: „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“ Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Eröffnung: 13.6., 20 Uhr, Kontakt: Judith Bilger, Tel.:030/7500 8400, www.notaufnahmelager-berlin.de

14.06. – Kulturabend-Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V., Finchleystr. 11, 12305 Berlin, 18.30-20 Uhr, Poesie für jedermann mit Lisa Kaah, gegen Spende ein Buffet von der AG Kochen des Georg-Büchner-Gymnasiums sowie Getränken, Preis: 5 €, Karten ab sofort, Anmeldung erwünscht: Tel.: 030/7468 2356 oder Tel.: 0173/2056870, E-Mail: n-zimmermann@suppenkueche-lichtenrade.de

14.06. – NachbarSchatz Tempelhof-Lesung mit Raimund Bayer, Die Kurve e.V., Café KurveFriedrich-Wilhelm-Str. 22, 12103 Berlin, 18-19.30 Uhr, Roman-Erstlingswerk: Grenzüberschreitung – die Rückkehr, Kann man seine Vergangenheit einfach zurücklassen und ein neues Leben beginnen? Thomas Köster glaubte zweiundzwanzig Jahre daran. Kontakt: Marita Drischel, Tel. 030/7200 6863 oder Tel. 030/7525 298, Eintritt frei, https://raimundbayer.jimdo.com/, http://nachbarschatz-tempelhof.de/

15. 06. – Rundum Tempelhof: Lesung mit der Autorin Katrin Schwahlen, Heimatmuseum Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, 18 Uhr, Eintritt frei, www.rundum-tempelhof.de

15.06. bis 18.06. – Jazz für Alle-6. Lichtenrader Jazzfest, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., Beginn: Do 17 Uhr; Fr 16 Uhr; Sa 15 Uhr; So 10 Uhr, Leitung: Lutz Fußangel, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de, Programm: www.lichtenrader-jazzfest.de

17.06. bis 18.06. Langen Tag der Stadtnatur 2017, Führung durch den Volkspark Lichtenrade mit Wolfgang Spranger (Trägerverein Lichtenrade Volkspark e.V.) und Melanie Kühnemann, MdA, 15-17 Uhr. Treffpunkt: Carl-Steffeck-Straße/ Ecke Hanowsteig, Eintritt frei, www.melanie-kuehnemann.de

17.06. bis 18.06. – Langen Tag der Stadtnatur 2017Tempelhof/Naturwacht Berlin e. V., an beiden Tagen mit einem vielfältigen Programm dabei, Mit dem NaturRanger durch die Marienfelder Stadtnatur, Auf den Spuren der wilden Stadtnatur, 14-16 Uhr, Diedersdorfer Weg 5, 12277 Berlin, Infos:https://2017.langertagderstadtnatur.de/

17.06. bis 18.06. – Langen Tag der Stadtnatur 2017, Führung durch den Volkspark Lichtenrade mit Wolfgang Spranger (Trägerverein Lichtenrade Volkspark e.V.) und Melanie Kühnemann, MdA, 15-17 Uhr. Treffpunkt: Carl-Steffeck-Straße/ Ecke Hanowsteig, Eintritt frei, www.melanie-kuehnemann.de

18.06. – Konzertreihe „Klänge der Welt“, „Berlina Strichmeechn und Liebeslieda“, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103, 17 Uhr, theatralische Collage mit Musik und Zeichnungen im Berliner Jargon, Gast: Schauspieler Teo Vadersen, Eintritt frei, www.lkms.de

18.06. – Jazz für Alle-6. Lichtenrader Jazzfest, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., Beginn: Do 17 Uhr; Fr 16 Uhr; Sa 15 Uhr; So 10Uhr, Leitung: Lutz Fußangel, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

22.06.– Rundum Tempelhof: Lesung mit der Autorin Katrin Schwahlen, Cafe Pausini, Kaiserin-Augusta-Str. 78, 12103 Berlin, 20 Uhr. Zwischen Platz der Luftbrücke und Mauerweg, zwischen Britzer Garten und Industrie gibt es viel zu entdecken. Katrin spaziert mit dem Regierenden Bürgermeister durch sein Neu-Tempelhof, vorbei an der ufaFabrik hinter die Kulissen, hört in Lichtenrade außergewöhnliche Töne einer Rocksängerin, lernt von einem Prinzen in Mariendorf und lässt sich von einem angehenden Physiker in Marienfelde die Welt von oben erklären. Tempelhof ist mehr: Berlins älteste Dorfkirche. Eine Trabrennbahn, die anders läuft. Die einzige Shopping-Mall mit Hafen. Deutschlands ältester Fußballverein. Der geschichtsträchtigste Flughafen der Welt, Eintritt frei, www.rundum-tempelhof.de, www.pausini.de

22.06. – VSA – Besichtigung Klärwerk Ruhleben Klärwerk Ruhleben (Pförtner), Freiheit 17, 13597 Berlin, Treffen: 11.15 Uhr, Beginn: 11.30 Uhr, Dauer: ca. 2 St., keine Sitzmöglichkeiten!, Eintritt frei, Karten: ab sofort

24.06. – Summer Party der  Fraggel-Singers, Gemeinschaftshaus Lichtenrade , Barnetstr./ Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19.30-22 Uhr, Eintritt: 12 € normal, 9 € ermäßigt, 6 € für Kinder (7-12 Jahre,) Eintritt frei : für Kinder bis 6 Jahre, Karten: E-Mail: tickets@fraggel-singers.de,www.fraggel-singers.de

28.06. – VSA – Dampferfahrt Route: großer Wannsee, Havel, Potsdam, Caputh, Werder, (ca. 2 St. Aufenthalt in Werder), Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 Std., Preis:14 € inklusive Mittagessen, ermäßigt 4 €, Karten ab sofort

30.6. bis 27.08. – Galerie im Tempelhof Museum, Innenwelten, Siebte Tempelhofer Kunstausstellung, Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo. & Do. 10-18 Uhr, Fr. 10-14 Uhr, So. 11-15 Uhr, Eröffnung: 29.06., 19 Uhr, Gruppenausstellung: Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie, (am ersten Mi. im Monat und Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030/9027 76964, www.hausamkleistpark.de

JULI

01.07. – Jazz für Alle-Lady Bird, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 17 Uhr, ab 21 Uhr Jam Session mit Mukarabu und Groove Department, Eintritt frei, www.lkms.de, www.jazzfueralle.de

02.07. – Festkonzert zum 40jährigen Bestehens Lichtenrader Chor, Salvatorkirche, Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin , 16 Uhr, mit Lichtenrader Chor e. V., Ökumenischer-Bläserchor-Lichtenrade, Orgel: Knut Hoffart, Leitung: Andreas Harmjanz, www.lichtenraderchor.de

02.07. – Frühschoppen – Mit trad. Jazz Jam Session, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr. 11 Uhr, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

04.07. Themenabend zum Personal-Branding-Markenbildung im Handwerk Input zum Thema, Dirk Hoenerbach, Autor des vielzitierten Buches “Personality-PR – Vom Gesicht zur Marke, und Gründer der ersten Akademie für Personenmarken, der „Personal Identity Berlin“ 17.00-19.00 Uhr im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin, Mehringdamm 14, 10961 Berlin, Gäste: Stefanie Holtz, Goldschmiede Oronda, Gabriele Sawitzki, Rixdorfer Schmiede, Christian Heistermann, Heistermann Gebäudeservice, Moderation: von Gudrun Laufer, Handwerkskammer Berlin und Sabine Schnurbusch, Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen beim bfw., 17.00-19.00 Uhr, Eintritt frei, Anmeldungen erbeten: laufer@hwk-berlin.de oder schnurbusch.sabine@bfw.de

07./08./09.07. – Rocktreff und Spielfest im Volksparks Mariendorf, Prühßstraße 90, 12109 Berlin, 07.07. von 18-23 Uhr, 08.07. von 12-23 Uhr, 09.07 von 12-20 Uhr, (16 Bands mit Live -Musik), Spielfest mit Sponsoren: 08.07.-09.07., jeweils von 12-18 Uhr, Eintritt frei, Info: www.spielfest-mariendorf.de, www.rocktreff.de

12.07. – NachbarSchatz Tempelhof-Vanille-Marille und Kaiser-Honig, Die Kurve e.V., Café Kurve,Friedrich-Wilhelm-Str. 22, 12103 Berlin, 18-19.30 Uhr, Falk Rahn und Kristian Kaiser stellen ihre Manufakturen vor, Kontakt: Marita Drischel, Tel. 030/7200 6863 oder Tel. 030/7525 298, Eintritt frei, http://www.kaiserhonig.de, https://www.vanille-marille.de, http://nachbarschatz-tempelhof.de/

14.07. – UMBRELLA JAZZMEN, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr. 19 Uhr, Dixieland aus Berlin seit 1962, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

15.07. – KIEZFEST vor der Rundkirche, Ev. Paulus Kirchengemeinde Tempelhof, 12101 Berlin, Festplatz Wolffring/Ecke Boelckestr., 14-18 Uhr, das „tempelhofer journal“ wird dabei sein! Gemeindebüro Badener Ring 23, Tel: 030/786 53 35

15.07. bis 16.07. – 2. Sommerfest der Unternehmer-Initiative Te-Damm e. V., vor dem Rathaus Tempelhof, 12099 Berlin, Tempelhofer Damm 165, Sa 12-22 Uhr (Feuerwerk), So 12-18 Uhr, 2 Bühnen, Live-Musik, Gastronomie, Kinderfahrgeschäfte, mit Händlern und Gewerbetreibenden der UI-Te-Damm, Eintritt frei, Info: www.ui-tempelhoferdamm.de, Veranstalter: Jüttner Entertainment: https://www.juettner-entertainment.de/unsere-veranstaltungen-2017/tempelhofer-sommer/

20.07. bis 23.07. – 60. Allgemeines Tennisturnier Herren/Damen 2017, Berliner Tennis-Club 1904 Grün-Gold e.V., Paradestraße 28-32, 12101 Berlin, Meldeschluss Damen-Einzel Herren-Einzel 17. Juli, Preisgeld 4.000,- €, Eintritt: 50 €, Anmeldung und Informationen zum Turnier, Tel.: 030/7864 030, www.gruen-gold.de

VORSCHAU

26.07. – VSA-Dampferfahrt, Route: großer Wannsee, Havel, Potsdam, Caputh, Werder, (ca. 2 St. Aufenthalt in Werder), Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 Std., Preis: 14 € inkl. Mittagessen, ermäßigt 4 €; Karten ab 12.06.

09.08.VSA – Rundfahrt durch die Innenstadt mit dem Motorschiff Havelland, Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 St., Preis:14 € inkl. Mittagessen, ermäßigt 4 €; Karten ab 03.07.

17.08. – VSA – Besichtigungsführung Westhafen, Westhafenstraße 1, im ehemaligen Getreidespeicher gleich links neben der Pförtnerloge, Nähe Containerterminal, Treffen/Beginn: 9 Uhr, Westhafen Informationen über die Architektur des Westhafengebäudes und dessen Besonderheiten, Karten ab 04.07.

24.08. – VSA – Schifffahrt um die Müggelberge, Abfahrt: 14 Uhr, ab Rathausplatz Zeuthen, Preis: 13,50 € ohne Mittagessen, ermäßigt: 4 €, von Zeuthen nach Heimathafen in Zeuthen Richtung Schmöckwitz, Dauer: 3,5 St., Karten ab 03.07.

DAUERAUSSTELLUNGEN
jeden Ersten Samstag im Monat – Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Rock’n Roll-Party, Tel.: 030/2803 6023, www.flame-diner.de

Dauerausstellung: Flucht im geteilten Deutschland, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde; Marienfelder Allee 66/80; 12277 Berlin; Führungen: So 15 Uhr, Di.-So. 10-18 Uhr, Mo. geschlossen, Tel.: 030/75008 400, Dauer: 90 min., Preis: 2,50 €/erm. 1,50 €, www.notaufnahmelager-berlin.de/de

Ständig öffentliche Führung: jeden So 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für: Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., in einem kleinen Buchladen werden diese ehrenamtlich angeboten, MedienPoint Macher Henning Hamann und sein Team führt verschiedene kleine Veranstaltungen durch, Schaufensterausstellung, Themenabende Kinderfeste, Lesungen, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 -18 Uhr, mittwochs von 13.30-14.30 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Frauenruh- Fotoarbeiten von Sigrid Weise, Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Kapelle, Großgörschenstraße 12–14, 10829 Berlin, Teil 1 der Ausstellungsreihe, http://www.zwoelf-apostel-berlin.de/blog/19054, www.art-weise-berlin.de

Freier Eintritt – bei Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen, Infos:  https://www.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS
Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030/72006053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/76007018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, 030/28036023

Meer & Mehr, Manfred-von-Richthofen-Straße 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/5560 2014

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade
, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Brigitta Heinrichs Leseecke

Mein Lieblingsbuch: Christine Anlauf: Der Fall Garnisonkirche

Wie man in der Zeitung lesen konnte, soll nun tatsächlich im Oktober 2017 nach vielen Diskussionen und Querelen mit dem Wiederaufbau der Garnisonkirche begonnen werden. Das Buch ist da schon weiter. Der Turm ist bereits einige Meter in die Höhe gewachsen – und fällt gleich wieder einem Sprengstoffanschlag zum Opfer. Unter den Trümmern liegt eine Leiche. Tage vorher erhielt Just Verloren, Literaturkritiker und Potsdam-Blogger, ein Romanmanuskript, in dem der Anschlag realitätsgetreu beschrieben wurde, nur ohne Leiche. Der Protagonist der Geschichte ähnelt Just. Also versucht er herauszufinden, wer hinter dem Anschlag steckt. Dabei verliebt er sich in Magda, eine geheimnisvolle Schöne. Ein witziger Krimi mit viel Potsdam-Atmosphäre. (Sehr empfehlenswert auch die leider vergriffenen Katzenkrimis der Autorin.)
be.bra verlag GmbH 2015, TB, 267 Seiten, 9,95 €

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im März/April 2017
  1 – Die Geschichte eines neuen Namens, Elena Ferrante, 623 S.,

        Suhrkamp, 25 €

  2 – Meine geniale Freundin, Elena Ferrante, 422 S., Suhrkamp, 22 €
  34 3 2 1, Paul Auster, 1296 S., Rowohlt, 29,95 € 
  4Die Terranauten, T. C. Boyle, 603 S., Hanser, 26 €
  5 – Licht aus dem Osten, Peter Frankopan, 944 S., Rowohlt, 39,95 €
  6 – Manchmal rot, Eva Baronsky, 352 S., Aufbau, 19,95 €
  7 – Unterleuten, Juli Zeh, 639 S., Luchterhand, 24,99 €
  8 – Wunder wirken Wunder, Eckart von Hirschhausen, 496 S.,

        Rowohlt, 19,95 €

  9 – Die den Sturm ernten, Michael Lüders, 239 S., C.H. Beck, 14,95 €
10 – Trutz, Christoph Hein, 477 S., Suhrkamp, 25 €
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Jede Menge Rezepte zur Spargelzeit

Lecker, das königliche Gemüse

Die Saison ist eröffnet: Der Spargel ist da, als erstes von den heimischen Gemüsen. Aber eh man sich versieht, ist die Spargelzeit auch schon wieder vorbei. Also ran an die Rezepte und die feine Köstlichkeit genießen! Ob weiß, grün oder violett – das kleine Büchlein zeigt Ihnen die vielfältigsten Möglichkeiten Spargel zuzubereiten. Wie wäre es einmal mit Spargelsalat mit Süßkartoffeln und Feta? Oder mit Spargel in Blätterteig mit Käse? Einfach lecker, das königliche Gemüse … Ralf Jacob

Thorbecke, 12,99 Euro

Grüner Spargelsalat mit Sesamöl und Minze

Zutaten für 4 Personen

  • 1 kg grüner Spargel
  • 4 EL Balsamico
  • 4 EL Traubenkernöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker
  • 4 EL Sesam
  • 200 g Feta
  • 1 Handvoll Minze

Den Spargel waschen, die Enden abschneiden und die Stangen in einen Dämpfeinsatz legen. Im geschlossenen Topf 10-15 Minuten bissfest dämpfen.

Den Essig mit dem Öl, dem Salz, dem Pfeffer und dem Zucker verquirlen. Den fertigen Spargel kalt abschrecken, abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Dressing vermengen und zur Seite stellen.

Den Sesam in einer heißen Pfanne ohne Fett hellbraun duftend rösten. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen. Den Feta würfeln. Die Minze abbrausen, trockenschütteln und die Blätter grob hacken. Den Sesam, den Feta und die Minze unter den Spargel mischen und den Salat abschmecken.

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Rätsel

Welche Tempelhofer Straße ist gemeint?

Er hatte Medizin studiert. Die Schauspielerei erlernte er in Frankfurt und wurde künstlerischer Leiter eines Rundfunkdienstes. Er schrieb das erste deutsche Hörspiel. Von den Nazis in ein KZ verschleppt, wurde er 1942 als Truppenarzt dienstverpflichtet. Wer war der Tausendsassa, der seit 1945 verschollen und nach dem eine Straße unseres Bezirks benannt ist?  Viel Spaß beim Raten!

Ihre Lösung senden Sie bitte bis zum 20.06.2017 an Karl-Heinz Kronauer/ „tempelhofer journal“, John-Locke-Straße 18a, 12305 Berlin oder per E-Mail an: info@tempelhoferjournal.de.

Auflösung aus der Ausgabe 02/2017. Gesucht war die Culemeyerstraße, benannt nach Johann Culemeyer, (Eisenbahntechniker). richtig geraten und gewonnen hat unsere Leserin Judith Bader, aus 12099 Berlin. Herzlichen Glückwunsch, Frau Bader! Sie haben eine Flasche Wein gewonnen. Bitte rufen Sie die Redaktion an, Tel.: 030/588 774 52 oder 0173/808 60 16, damit wir die Übergabemodalitäten besprechen können.

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Baustadtrat für Abbau des Sanierungsstaus

Bezahlbare Wohnungen für Tempelhof

Interview mit dem Stadtrat für Bauen und Stadtentwicklung und stellvertretenden Bürgermeister Jörn Oltmann.

Bezirksstadtrat Jörn Oltmann vor dem Rathaus Schöneberg © Sascha Bachmann

Nur 4530 Stimmen bzw. 2,8 Prozentpunkte hatten den Grünen bei den Wahlen zur BVV in Tempelhof-Schöneberg gefehlt um den Bezirksbürgermeister stellen zu können. Man ist nicht traurig darüber; mit 21,9 % der Stimmen wurden immerhin der zweite Platz und zwei Stadtratsposten eingefahren.

tempelhofer journal: Herr Oltmann, Sie haben mit Ihrer langjährigen Tätigkeit als Bezirksverordneter und Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg viel politische Erfahrung gesammelt und leiten seit den letzten Wahlen zur BVV die Abteilung Stadtentwicklung und Bauen im Rathaus Schöneberg. Haben Sie in dieser Zeit schon etwas bewegt?

Jörn Oltmann: Ganz sicher! Die Arbeit unserer früheren Zählgemeinschaft mit den Sozialdemokraten hat Früchte getragen. Wir legen gerade die Grundlagen für weiteren Wohnungsbau in unserem Bezirk. Wir sind auf einem guten Weg und machen uns daran, den Sanierungs- und Modernisierungsstau abzuarbeiten.

tj: Wie sieht das konkret aus?

JO: Schwerpunkte sind: Bezahlbarer Wohnraum, sowohl im Bestand wie auch im Neubau. Dabei wollen wir die Bürgerinnen und Bürger so frühzeitig wie möglich beteiligen. Der Anteil an bezahlbaren Wohnungen soll über das Modell der kooperativen Baulandentwicklung vertraglich abgesichert werden. Wir wollen die Sanierung von Schulen und allen anderen öffentlichen Gebäuden gewährleisten.

tj: Die Gustav-Heinemann Schule ist ziemlich verrottet und seit vielen Jahren renovierungsbedürftig, ebenso das Luise-Henriette-Gymnasium. 

JO: Wir erstellen aktuell die Bauplanungsunterlage für den  Neubau der Gustav-Heinemann-Schule. Ich gehe davon aus, dass die Schule bis 2021 fertig ist. Für das Luise-Henriette-Gymnasium sind eine Grundsanierung und der Dachausbau des Hauptgebäudes erforderlich. Auch die Außenanlagen werden neu gestaltet. Ich gehe davon aus, dass die Baumaßnahmen zum Schuljahr 2020/21 abgeschlossen sind.

tj: Das Ankogelbad (Mariendorf) und das Götzbad (Tempelhof) befinden sich ebenfalls in einem schlechten Zustand. Was soll hier geschehen?

JO: Was die Bäder betrifft, sind wir mit den Bäderbetrieben im Gespräch. Die Bäderbetriebe müssen ihre eigenen Planungen konkretisieren, damit wir einen Bebauungsplan auf den Weg bringen können.

tj: Eines der größeren Projekte wurde in der letzten Ausgabe des tempelhofer journals vorgestellt: Die Neue Mitte Tempelhof. Hier soll ein Gebäudekomplex gebaut werden, zu dem eine Bibliothek, ein Hallenbad und die Polizei gehören werden. Zahlreiche neue Wohneinheiten sollen entstehen. Parkplätze und ein weiterer Ausbau der Infrastruktur sind notwendig. Wie wollen Sie das leisten? Auf dem Te-Damm bricht schon jetzt der Verkehr mindestens zweimal am Tag zusammen.

JO: Ich war beeindruckt vom guten Besuch der Veranstaltung und den überwiegend positiven und konstruktiven Vorschlägen der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger, sowie den Gewerbetreibenden. So muss, so sollte Bürgerbeteiligung aussehen. Wir wollen die Neue Mitte Tempelhof als Identifikationspunkt für die Tempelhofer Bevölkerung entwickeln, mit einem Neubau der Bibliothek am Tempelhofer Damm und einer Erweiterung des Rathauses. Dies machen wir um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wir sehen dort ein Potenzial von 400-500 Wohneinheiten. Die Verkehrssituation am Tempelhofer Damm ist, da stimme ich Ihnen zu, ziemlich prekär. Nur ein Drittel aller Berliner Einwohner verfügt über ein Auto und der Trend geht, besonders im Innenstadtbereich, eher in Richtung öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad. Der Tempelhofer Damm ist, was U-Bahn, Bus und S-Bahn betrifft, gut aufgestellt. Das Fahrrad spielt in den aktuellen Verkehrsplanungen eine große Rolle. Wir werden in dieser Richtung einiges unternehmen und wollen dafür sorgen, dass die Infrastruktur dort, wo es Sinn macht, fahrradfreundlich umgestaltet wird.

tj: Wie stehen Sie zum Ausbau der Dresdner Bahn und den dafür erforderlichen Baumaßnahmen in Lichtenrade? Haben Sie, hat der Bezirk, hat der Senat irgendeinen Einfluss auf den Planfeststellungsbeschluss des EBA (Eisenbahnamt) gegen eine Tunnellösung? Wie schätzen Sie das ein?

JO: Leider haben wir überhaupt keine Mitwirkungsmöglichkeit. Die Bürgerinitiative hat geklagt und wir müssen das Ergebnis des Gerichtsurteils gegen den Planfeststellungsbeschluss abwarten.

tj: Erfreulich ist der Umstand, dass der Eigentümer der alten Mälzerei die Räumlichkeiten nach der Sanierung in einem hohen Maß zu kulturellen Zwecken verwenden will.

JO: Das Grundstück an der Mälzerei wird erweitert. Der Eigentümer Thomas Bestgen hat nicht nur das historische Haus Buhr, sondern auch die nebenstehenden Gebäude und Grundstücke erworben.  Wir sind sehr optimistisch, dass Umgestaltung und Wohnbebauung sehr behutsam erfolgt. Karl-Heinz Kronauer

Kontakt: Jörn Oltmann, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung und Bauen, Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin, E-Mail: stadtbau@ba-ts.berlin.de

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Saisonstart des Naturparks Marienfelde

Die Natur erwacht in der Naturwacht

Aktiv auf der Naturschutzstation: JuniorRangerin Daniela von Jerin und Naturranger Björn Lindner © Thomas Moser

Die ehemalige Mülldeponie am südlichen Standrand von Berlin ist in den letzten Jahren ein Geheimtipp für Naturliebhaber geworden. 2015 wurde der Naturpark in Marienfelde gegründet. Die Naturwacht Berlin mit der Naturschutzstation, die sich direkt neben dem Freizeitpark befindet, hatte am 1. April Saisonstart.

Für Kitagruppen, Schulklassen, Naturliebhaber und alle Interessierten werden Führungen, Projekttage und Informationsveranstaltungen angeboten. Dipl.-Ing. Nathalie Bunke und Naturranger Björn Lindner leiten die Veranstaltungen und sind Ansprechpartner in der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Natur, Artenschutz und Umweltbildung. Die Ausbildung der Junior Ranger und deren regelmäßige Treffen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Kürzlich erst ist die 16jährige Lichtenrader JuniorRangerin Daniela Jerin Landessiegerin bei „Jugend forscht“ geworden. Auf dem Naturgelände finden sich viele Informationen zu den Themen Landwirtschaft, Wildtiere, Boden oder Bäume. Es gibt sieben „Grüne Klassenzimmer“, einen  Lehrbienenstand, die Müllerlebnisstation, eine Feuerstelle für Stockbrot und einen Lehmbackofen für Brot und Kuchen. Die Natur wird praktisch vermittelt: In der Landwirtschaftsecke lernen Kinder, woher Obst und Gemüse kommen; am Märchenweiher können Frösche und Libellen beobachtet werden. Marlies Königsberg

Öffnungszeiten der Naturschutzstation: 01.April bis 21.Oktober 2017, Die bis Fr für Gruppen mit Anmeldung, Fr 13-18 Uhr und Sa 10-18 Uhr für die Öffentlichkeit, Besichtigung Lehrbienenstand: jeden Samstagnachmittag 

Parkanlagenbesuch: Eintritt frei, Besichtigung der Naturschutzstation Eintritt: Erwachsene 5 €/Kinder 3,50 €, Familienticket bei Führungen 12 €

Kontakt: Naturwacht Berlin e.V., Diedersdorfer Weg 5, 12277 Berlin, Tel.:030/7577 4766, E-Mail: buero@naturwachtberlin.de

Info: www.naturwachtberlin.de

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