Respekt: 30 Jahre Integration und Miteinander

Ein Kiezprojekt feiert Geburtstag

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet kümmert sich Die Kurve seit drei Jahrzehnten um psychisch kranke Menschen in Tempelhof, unterstützt sie dabei, den Alltag zu bewältigen und gibt ihnen die Möglichkeit zu arbeiten. Jetzt feiert die gemeinnützige Einrichtung ihren 30. Geburtstag.

Geschäftsführer Tobias Stahl ist einer der Gründer der Kurve und noch immer mit Herz und Seele dabei. Als er in den 1980er-Jahren in Tem- pelhof und Neukölln arbeitete, wurden psychisch kranke Menschen aus dem Kiez wie schon seit Jahrzehnten in die Nervenklinik Spandau eingewiesen. „Da waren sie einfach weg vom Fenster.“ Weg von zu Hause, weg von ihrem gewohnten Alltag und ihrem Umfeld.

Während sich in Italien und England Antipsychiatriebewegungen da- für einsetzten, die Kliniken zu öffnen, habe sich nach der Schockstarre des Nationalsozialismus in der deutschen Psychiatrie erstmal gar nichts getan, sagt Stahl. Erst langsam habe sich auf der politischen Ebene die Erkenntnis durchgesetzt, dass es den Erkrankten in ihrem ge- wohnten Umfeld besser gehen würde. „Enthospitalisierung hieß das Schlagwort, und da- für brauchte man Angebote.“

Das Angebot einer the- rapeutischen Wohngemeinschaft entwickelte der Psychologe gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten  aus dem Wenckebach-Krankenhaus und dem Sozialpsychiatrischen   Dienstes.

„Wir wussten, dass Psychiatrie und Betreuung an- ders sein kann.“ Auch bei Renate Blumenthal, die damals im Senat für alle psychiatrischen Angelegenheiten außerhalb der Kliniken zuständig war, stieß das Konzept auf offene Ohren und so begann im Sommer 1986 das Abenteuer „Kurve“.

Die ersten WG-Bewohner zogen in einer großen Wohnung im Cantorsteig zusammen. Gemeinsam und mit Hilfe der Therapeuten lernten sie in das „normale Leben” zurückzufinden. Die Wohnung gibt es noch heute; hinzugekommen sind weitere Angebote. „Betreutes Einzelwohnen kann heißen, Frau X ist in der Psychiatrie gewesen oder kommt über den Sozialpsychiatrischen Dienst und muss betreut werden. Dann geht einer von uns dorthin, nimmt Kontakt auf, bietet eine Beziehung an.“ Eine Kombination aus beiden Wohnarten ist das Apartwohnen, also mehrere Einzelwohnungen im selben Haus, auch Betreuungshaus genannt.

„Manche Menschen leben hier schon seit 15 Jahren“, meint Tobias Stahl. Bis heute sei die Kurve ein kleines, kieznahes Projekt. „Wir haben klein angefangen, wir waren nicht auf Expansion aus.“ Diese Entscheidung gilt bis heute, und so ist der Kontakt sehr eng zwischen denen, die hier arbeiten und jenen, die herkommen, weil sie Unterstützung brauchen.

Rund 150 psychisch kranke oder beeinträchtigte Menschen werden zurzeit betreut und auch beim Übergang von Patientenstatus zum Arbeitnehmer begleitet. Etwa 50 Menschen sind in der Kurve beschäftigt, Betroffene und Nichtbetroffene. Neben den Wohnungs- und Beschäftigungsangeboten gibt es auch eine Kontakt- und Beratungsstelle. Sie ist offen für Menschen, die sich gerade in einer Krise befinden. Hier ar- beitet ein multikulturelles Team, zu denen auch Menschen gehören, die eigene Erfahrungen mit Verrücktheit und Psychiatrie haben.

Besonders stolz ist Stahl auf das Projekt mit älteren psychisch Kranken, einer Bevölkerungsgruppe, die es lange Zeit nicht gab in Deutschland.

„Sie wurden in der Nazizeit vergast. Heute haben wir ein wunderbares Team, das mit den Leuten arbeitet, und es ist erstaunlich zu sehen, wie diese Bewohner flügge werden und neue Dinge ausprobieren.“

Aus dem Verborgenen ins Licht

Aktuelle Zahlen sagen aus, dass etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland zeitweilig unter psychischen Störungen leidet. Dazu gehören z.B. Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen und Zwangshandlungen. Als psychische Erkrankungen gelten auch bipolare Störungen (früher: manisch-depressive Erkrankung), Schizophrenie und Psychosen.

Oft sind die Symptome einer Krankheit nicht sichtbar, viele Betroffenen reden auch nicht gerne darüber. Das ist nicht verwunderlich, denn die Vorurteile gegenüber „Verrückten“ sind groß. Tobias Stahl weiß warum: „Was einem fremd ist, davor fürchtet man sich. Damit will man nichts zu tun haben. Das kann man den Leuten nicht vorwerfen. Aber man kann mit ihnen drüber reden und sie darüber aufklären.“

Dabei kann es so einfach sein, Menschen, die psychisch krank oder beeinträchtigt sind, kennenzulernen und zu verstehen. Denn seit zehn Jahren gibt es das Café Kurve an der Ecke Werderstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße. Hier arbeiten auch Sylvia Bolz, Marisa Mäckel und Tanja Kadzynski. Sie strahlen viel Lebensfreude aus, wenn sie hinter dem Tresen stehen, die Gäste bedienen oder die Getränke auf die Terrasse bringen. Anderen ist es lieber, keinen Kundenkontakt zu haben. „Es gibt viele, die schwer beeinträchtigt sind, ohne dass es nach außen hin sichtbar wird“, sagt Tobias Stahl. „Es gibt welche, wo es sichtbar ist, und es gibt die, die die schwierigen Etappen schon weit hinter sich gelassen haben.“

Das Miteinander ist ein großes Plus der Kurve. Gruppenarbeit wird groß geschrieben, denn Gruppen verbinden Menschen, sind das Gegenteil von Isolation und fördern die Gemeinsamkeit. Das Angebot reicht von Gesprächsgruppen über Freizeitaktivitäten, Bewegung, Ent- spannung und Kreativität. Miteinander bedeutet, dass psychisch kranke Menschen wieder in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integriert werden. Wir sind von der Überzeugung geleitet, dass es nicht zwei Ka- sten gibt: die, die gesund sind und die, die krank sind“, meint Tobias Stahl. „Das mischt sich. Das kann man nicht klar abgrenzen.“

Im Café Kurve können die scheinbar Gesunden entdecken, dass die scheinbar Kranken gar nicht so anders sind, wie sie befürchtet haben. Denn eins sei allen gemeinsam: „Wir brauchen den menschlichen Respekt, den jeder braucht.“ Katrin Schwahlen

Kontakt: Die Kurve GmbH, Friedrich-Wilhelm-Str. 22, 12103 Berlin, Tel.: 030/752 52 98, Info: http://www.die-kurve.de

 

 

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, Bitte beachten: Sonderverkäufe auch Montags, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zi. 104, 1. Etage, Tel.: 030/90277 6506.

September

bis 09.10.-Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: „Traumpfade“, Bildhauerei&Collagen, Renate Kade-Walter und Elke Eckelt, Finissage, 09.10., 12.30 Uhr, Wolffring 72, 12101Berlin, sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.:030/7862805, Eintritt frei, http://paulus-kirchengemeinde-tempelhof.churchdesk.com

09.09.-06.11. – Galerie im Tempelhof Museum, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, Andreas Trogisch – Vineta, Fotografien aus der DDR, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat und Feiertagen geschlossen), Vernissage: 08.09., 19 Uhr, Künstlerführung: So, 30.10., 16 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/902776964, www.hausamkleistpark.de, www.andreastrogisch.de

18.09. – Rosengartenkonzert, in der Gartenstadt Neu Tempelhof, am Rumeyplan, 12101 Berlin, Ständchen zur Rosenblüte, 16-17 Uhr, „Latin Jazz Duo“, swingende Jazz Standards mit Flötistin&Sängerin Susanne Köhler und Gitarrist Gerd Schöpfer, Eintritt frei, Spenden Willkommen! Kontakt: Karl-Heinz Kronauer, Tel.: 030/58877452, www.parkringneutempelhof.de

23.09. – Schuljubiläum/Sommerfest-40. Jahre Georg-Büchner-Gymnasium, Lichtenrader Damm 224, 12305 Berlin,Verpflegung und Programm ab 17.Uhr, Schulball am 24.09. mit Kartenvorbestellung, Preis:36 €, www.gbgonline.de/

25.09. – Flohmarkt auf dem Bundesring-Spielplatz, 12101 Berlin,14 Uhr, keine Anmeldung und Standgebühr, Bedingung: es darf keinerlei Müll und auch nichts „zu verschenken“ hinterlassen werden, Kinderspielzeug oder Kleidung kann bis 16.30 Uhr beim Laib-und-Seele Wagen gespendet werden, www.parkringneutempelhof.de

30.09. – Stadtteilbibliothek Lichtenrade, “Edith-Stein-Bibliothek”, Bürgerzentrum Christophorus, Briesingstr. 6, 12307 Berlin Ausstellung von Till Schmidt, Vernissage um 18.30 Uhr, Fairtrade für Lichtenrade e. V., Öffnungszeiten: Mo-Fr, 11-19 Uhr, Eintritt frei

30.09.-16.10. – „Berlin leuchtet“, Alte Mälzerei, Industriegebäude in der Steinstraße, 12309 Berlin-Lichtenrade wird angestrahlt, am 30.09. – Händler in der Bahnhofstraße bis 20 Uhr geöffnet

Oktober

01.10.-02.10. – Schöneberger Kürbisfest, Akazien- und Belziger Str., 10823 Berlin, Eintritt frei, http://www.ms-event-agentur.com/seite22.html 

01.10. – Kürbisfest auf dem Wochenmarkt, Pf. Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, 12309 Berlin, 10-14 Uhr, Bühnen und -Kinderprogramm, Siegerehrung der größten Kürbisse

01.10.-29.10. – 9. Lichtenrader Kunstfenster-Werke der Künstler in Schaufenstern der Bahnhofstraße,12309 Berlin, Bild von Sylvia Zeeck für Titelseite auf Künstlerbooklet, Kontakt: Family & Friends e.V., Tel.: 030/3055521, http://www.lichtenrader-kunstfenster.de

01.10. – 110-Jahre Bahnhofstraße, Büro des Aktiven Zentrums, Prinzessinnenstraße 31, 12307, Vernissage Kunstfenster, 14 Uhr, Finissage, 29.10., http://www.az-lichtenrade.de/ 

05.10. – Spukvilla- AWO-Lesungen, „Verflucht und zujenäht“ mit Petra Pavel und Christian Zacker, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Preis: 10 €, Tel.: 030/7515089,

06.10. – 25. Jahre Familiencafé (ehemals Café für Frauen), Küsterei der Ev. Kirchengemeinde Alt-Tempelhof, Kaiserin-Augusta-Str. 23, 12103 Berlin, Programm und ein Büfett von 15.30-17.30 Uhr, Cafeteria des Gemeindehauses, jeden Do von 15.30-17.30 Uhr , Kontakt: Ingrid Thormeyer-Reising und Café-Team, Tel.:030/7528063

07.10./08.10. – Tag der offenen Tür bei Mrs. Sporty Mariendorf, Mariendorfer Damm 75, 12109 Berlin, 07.10., 10-18 Uhr/08.10., 10-15 Uhr, Probetraining, Claudia Beyer, Tel.: 030/22193593, Email: club64@club.mrssporty.de, www.mrssporty.de/club64

07.10. – Die kleine Nachtmusik, Vintage Jazz All Stars, Wolffring, 12101 Berlin, am „Plantscher“, 20.30 Uhr, Eintritt: frei, Spenden Willkommen!, Kontakt: Heiner Stockschlaeder, Tel.: 0151/22085017, www.parkringneutempelhof.de, www.vintage-jazz.de

25.10. – Rundum Tempelhof: Lesung mit der Autorin Katrin Schwahlen, Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, 19 Uhr. Zwischen Platz der Luftbrücke und Mauerweg, zwischen Britzer Garten und Industrie gibt es viel zu entdecken. Katrin Schwahlen spaziert mit dem Regierenden Bürgermeister durch sein Neu-Tempelhof und schaut in der ufaFabrik hinter die Kulissen, hört in Lichtenrade außergewöhnliche Töne einer Rocksängerin, lernt von einem Prinzen in Mariendorf und lässt sich von einem angehenden Physiker in Marienfelde die Welt von oben erklären. Tempelhof ist mehr: Berlins älteste Dorfkirche. Eine Trabrennbahn, die anders läuft. Die einzige Shopping-Mall mit Hafen. Deutschlands ältester Fußballverein. Der geschichtsträchtigste Flughafen der Welt. Anmeldung: Tel. 030/8925949, Eintritt frei, www.rundum-tempelhof.de, www.kartoffelpfanne.de

28.10. – VSA – Führung durch den „rbb“, Masurenallee 16-20, 14057 Berlin, Treffpunkt: 13.45 Uhr (Foyer), Beginn: 14 Uhr, Dauer. 90 Min., Eintritt frei, Karten: ab 04.10.

30.10. – VSA – SINGT! und Berlin erklingt, zum 4. Mal, Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin, Einlass: 14.30 Uhr, Beginn: 15 Uhr, Leitung und Moderation; Claudia-Maria Mokri, Preis: 5 €/erm. 3 €, Karten ab sofort.

November

04.11.-17.04.2017 – Sonderausstellung „Wechselseitig. Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989“, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Eröffnung: 03.11., 18 Uhr, Übersiedlergeschichten die von der Bundesrepublik in die DDR einwanderten, Alltag im Aufnahmeheimen, Erfahrungen der Übersiedler in der DDR, www.notaufnahmelager-berlin.de

09.11. – VSA – Varieté in der Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin, Stargast Chris Roberts, 15 Uhr, Preis: 11 €, Karten ab 19.09.

12.11. – Akkordeonorchester „Stern“ Berlin“, Motto: „Meer-Klänge“, Gemeinschaftshaus Lichtenrader, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, 17 Uhr, Preis: 6 €, Joachim Kloss, Tel.:030/6231300, www.ao-stern.de

17.11. – VSA – Deutschlandradio – Blick hinter den Kulissen, Deutschlandradio Kultur am Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin, Treffpunkt: 9.45 Uhr, Beginn: 10 Uhr, Dauer:2 Std (Führung und Gesprächsrunde), Karten ab 04.10., Eintritt frei

Vorschau

18.11./19.11./20.11. – KABARETT KORSETT-“Frauen al dente“, Gemeinschaftshaus Lichtenrader, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, 18./19.11., 20 Uhr, 20.11., 16 Uhr,Vorbestellung: Email: kabarett-korsett@gmx.de (Petra Tschorn) oder Tel. 030/88677322 (Iris Oldenburg), Eintritt frei, Spenden willkommen! Pressearbeit: Marina Hermann, Tel. 0171/7242700, Email: mar.heim@web.de, www.kabarett-korsett.de

Aufruf: Wer hat Lust beim Kabarett Korsett mitzumachen?, Ansprechpartner: Dorothee Wendt, Tel.: 030/2808211, E-Mail: post@frauenstimmen.de

27.11. – VSA – Weihnachtsball – Hotel Estrel, Sonnenallee 225, 12057 Berlin 14-17 Uhr, Delphi Tanzorchester , inkl Kaffeegedeck, Preis:7 €/erm. 2 €, Karten: ab 10.10., Achtung:am ersten Verkaufstag nur an Senioren aus Tempelhof-Schöneberg!

06.12. – VSA – Weihnachtliches Konzert , St Marien, Bergheimer Platz 1, 14197 Berlin, Leitung und Moderation: Claudia-Maria Mori, Preis: 3 €/erm.1 €, Karten: ab10.10., Achtung:am ersten Verkaufstag nur an Senioren aus Tempelhof-Schöneberg!

Kiezkneipen/ Restaurant – Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.:030/72006053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/76007018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332

Eiscafé Kunterbunt da Adriano, Nahariyastraße 31, 12309 Berlin, Tel.: 0176/62039974

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, 030/28036023

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser aus Tempelhof und anderswo,

30 Jahre schon besteht „Die Kurve“, ein Tempelhofer Projekt, welches sich um psychisch Erkrankte kümmert und vielen Betroffenen den Weg zurück in die Gesellschaft geebnet hat. Katrin Schwahlen stellt es in unserer Titelgeschichte vor.

Beachten Sie die Spendenaktion für den kleinen Lucas, der an der Angelman-Krankheit leidet.

Die Versicherungsmakler Anneliese Warnecke und Mathias Hachmann erklären, weshalb eine private Haftpflichtversicherung unbedingt notwendig ist.

Der Trägerverein des Lichtenrader Volksparks feiert sein 35 jähriges Jubiläum. Karl-Heinz Kronauer besuchte den Park und unterhielt sich mit dem Vereinsvorsitzenden Wolfgang Spranger.

Heike Borchardt lässt uns in ihrer Kolumne wissen, dass man in einer Apotheke auch Blutegel bestellen kann.

Tiere in der Großstadt sind das Thema der Kolumne von Ulrike Stutzky. 

Karstadt Tempelhof hat sein Restaurant „Le Buffet“ neu eröffnet. Marlies Königsberg war dabei.

Ebenfalls in der Tempelhofer gastronomischen Landschaft unterwegs war Christoph Schröder. Er hat die Lokale „Tonsai“ und „Kirsch und Karamell“ besucht.

Was ist denn ein Reparatur-Café? Karl Heinz Kronauer klärt auf.

Wieder haben wir eine Menge Buchtipps. Brigitta Heinrich, Ralf Jacob und Karl-Heinz Kronauer haben testgelesen.

Viel Spaß beim Lesen und eine gute Zeit wünscht im Namen des gesamten Teams

Ihr Karl-Heinz Kronauer

Faksimilie

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Kolumnen

Marke_StutzkyIm Dschungel der Großstadt

Dr. Ulrike Stutzky

Schätzungen besagen, dass unsere Hauptstadt die artenreichste Großstadt weltweit ist: Wildschweine, Waschbären und Falken, sie alle lassen sich hier nieder, und Tempelhof bleibt dabei nicht außen vor. Schon 2015 berichtete der RBB, dass Lichtenrade eine Hochburg für Füchse ist. In Marienfelde wird Freund Reinecke ebenfalls gesichtet – wie auch Kröten, Frösche und Eidechsen. Landflucht ist auch für den animalischen Teil der brandenburgischen Dorfjugend im brandenburgischen Umland eine Option – immer mehr Tiere wandern über die Stadtgrenzen zu uns.

Tempelhofer Kinder fahren auf alles Tierische ab. Im Naturschutzpark Marienfelde hören jedes Jahr Hunderte Kiddies begeistert dem Ranger Björn Lindner zu, wenn er über Amphibien, Insekten und Nager erzählt. Der Kinderbauernhof der ufa-Fabrik zieht regelmäßig Kita-Gruppen, Schulklassen und junge Familien magnetisch an – ebenso wie das Damhirschgehege im Franckepark und der Berührungsstall von Bauer Lehmann in Alt-Marienfelde.

Staunende Kinder stehen regelmäßig vor den Gehegen mit Hirschen, Schafen und Eseln , ein jedes zückt sein Handy und fotografiert die geduldigen Tiere. Das Versprechen, diese sensationellen Aufnahmen zu Hause sofort ins Internet stellen – auch wenn der Fokus meist nur die Zaunmaschen scharf gestellt hat – ist Indiz genug dafür, dass diese Begegnungen mit der Natur enorm aufregend sind. Und jeder, der schon einmal einen neunährigen Großstadtjungen dabei beobachtet hat, wie dieser zum ersten Mal eine Ziege streichelt und zaghaft ihre Hörner berührt, weiß, welch ein großartiges Erlebnis das für das Kind ist.

Kinder fassen schnell Vertrauen zu Tieren. Beide sind ungezwungen und ursprünglich, haben Zeit und geben sich ihren Gefühlen und Bedürfnissen hin – Eigenschaften, die viele Kinder bei Eltern und Lehrern oft vermissen. Schaf, Esel und Co. lehren Empathie und Respekt vor dem Lebewesen, aber kleine wie große Tempelhofer schätzen an ihnen vor allem ein gutes Stück Naturerfahrung innerhalb der Großstadt. Also freuen wir uns auch weiterhin über die tierischen Tempelhofer – Alteingesessene und Hinzugezogene.

 

Borchardt_MarkeBloody Mary

Heike Borchardt

Tiere in der Apotheke bringen Abwechslung mit sich. Sie kommen mal als Patient, der Medikamente benötigt, mal nur als Begleitung von Kunden. Wir hatten schon Frettchen, Meerschweinchen, Katzen und natürlich Hunde zu Besuch. Von denen kommt mancher auch aus eigenem Antrieb, zieht ein unwilliges Frauchen oder Herrchen hinter sich her, das eigentlich gar nicht in die Apotheke wollte und steht dann schwanzwedelnd und mit treuherzigem Blick vor der Schublade mit den Leckerlis. Mancher lässt sich in den heißen Sommermonaten auch gar nicht mehr erweichen, die Apotheke wieder zu verlassen, da man sich hier ja so schön das Bäuchlein auf den klimatisierten Bodenfliesen kühlen kann – da muss ab und an mal der Mops vom Personal von hinten ange-schoben werden …

Auch Blutegelbestellungen für Heilpraktiker oder mutige Kunden nehmen wir an. Diese Unterart der Ringelwürmer lebt in Freiland oder Zucht in Süßwassergewässern. Hier wartet der Egel im Schlamm geduldig auf Frösche, Fische oder unbestiefelte Anglerbeine – bevorzugt werden gern rasierte!! Sehr elegant, mit einer dekorativen Rückenzeichnung wie das Muster einer altenglischen Herrensocke schlängelt er sich heran, saugt sich an seinem Opfer fest und fängt an, wild rumzuknutschen. Sehr zart geht’s dabei nicht zu: seine drei Kiefern sind mit vielen kleinen Zähnchen bewehrt, und ein gerinnungs- und entzündungshemmender Stoff aus seinen Speicheldrüsen, das medizinisch genutzte Hirudin, verhindert, dass sich die so entstehende Wunde schließen kann. Danach ist er so satt, dass er abfällt und mit dicker Plautze erstmal die nächsten 12 bis 15 Monate vollkommen mit Verdauen beschäftigt ist.

Letzte Woche drang ein angstvoller Schrei aus der Rezeptur: „Hilfe! Er haut ab!“ Vier völlig erschöpfte Blutegel mussten in ein Glas mit frischem Wasser umgesetzt werden – und eine zweitägige Reise mit der Post in einer engen Petrischale macht halt ziemlich ungehalten – und sehr hungrig …

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Warum jeder eine Privat-Haftpflichtversicherung benötigt

Wer anderen Schaden zufügt …

Vom Fach Anneliese Warnecke und Mathias Hachmann ©passende-versicherungen.berlin

Vom Fach Anneliese Warnecke und Mathias Hachmann ©passende-versicherungen.berlin

Auch ein leichtes Versehen wie z.B. ein Vorfahrtfehler beim Fahrradfahren oder eine unachtsam weggeworfene Zigarette kann Folgeschäden in Millionenhöhe verursachen. Insbesondere wenn Personen zu Schaden kommen, können die Schadensersatzforderungen den finanziellen Ruin des Verursachers bedeuten. Eine Begrenzung nach oben gibt es nicht. Die Schadenersatzpflicht ergibt sich aus dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) § 823. Gut dran ist wer vorgesorgt und eine Privat-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, denn diese prüft im Schadenfall, ob und in welcher Höhe eine Verpflichtung zum Schadenersatz besteht. Sie zahlt Schadenersatz oder wehrt unberechtigte Schadenersatzansprüche ab. Kommt es darüber zum Rechtsstreit mit dem Anspruchsteller, führt der Haftpflichtversicherer den Prozess und trägt die anfallenden Kosten (passiver Rechtsschutz). Eine Privat-Haftpflichtversicherung ist somit die wichtigste Versicherung und ein absolutes Muss! Anneliese Warnecke & Mathias Hachmann

Kontakt: passende-versicherungen.berlin, Wünsdorfer Straße 119, 12307 Berlin-Lichtenrade, Tel: 030/2340 6015, Email: Info@passende-versicherungen.de, Info: www.passende-versicherungen24.de

 

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Bildband über die Kathedralen der Arbeit

Industriekultur in Berlin

Einen gut recherchierten Bildband über die Industriegeschichte und Architektur in Berlin hat der Autor Matthias Barth vorgelegt. Bis zum zweiten Weltkrieg galt die Stadt als eines der weltweit größten Industriezentren. Potente Firmen wie AEG, Borsig, Agfa und Siemens wurden hier gegründet und viele mittlerweile denkmalgeschützte Bauten blieben erhalten. Auch Tempelhof ist in diesem Band mit acht Bauwerken vertreten: Die Apparatefabrik C. Lorenz AG im Lorenzweg, die Chemische Fabrik Tempelhof in der Oberlandstraße, die Metallwarenfabrik Lerm&Ludewig in der Ringbahnstraße, das Sarotti-Werk in der Teilestraße, die Schultheiss-Mälzerei in der Bessemer Str., die Firma Schwarzkopf in der Alboinstraße, der Tempelhofer Hafen und das Ullsteinhaus am Mariendorfer Damm. Das Buch erhebt keinen Anspruch auf  Vollständigkeit und wendet sich in erster Linie an interessierte Laien. Zahlreiche gute Fotos eröffnen einen eindrucksvollen Blick auf die Industrialisierung der Stadt und schulen Augen und Sinne. Das Buch lädt ein zu einem bewusstseinserweiternder Spaziergang, nicht nur zu den Tempelhofer Industriedenkmälern. Es ist ein exzellenter „anderer“ Reiseführer und die Leser werden Dinge sehen, an denen sie möglicherweise achtlos vorbeigegangen wären. Und wer jetzt so richtig Feuer gefangen hat, kann auch außerhalb unseres Bezirks auf Entdeckungsreise gehen. Berlin ist groß! Karl-Heinz Kronauer

51cXL0MKGbL._SX420_BO1,204,203,200_Kathedralen der Arbeit, Industriekultur in Berlin, Matthias Barth, 224 Seiten, Nicolaische Verlagsbuchhandlung, 29,95 €

 

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Rätsel

Welche Tempelhofer Straße ist gemeint?

Er wurde vor langer Zeit in der Nähe des heutigen Frascati geboren, trat als Wahrer der römischen Tugenden auf und kämpfte gegen die griechischen Kultureinflüsse. Wer war der streitbare Mensch, der als Begründer der Prosaliteratur seines Landes gilt und nach dem eine Straße in unserem Bezirk benannt ist. Viel Spaß beim Raten!

Ihre Lösung senden Sie bitte bis zum 24.10.2016 an das „tempelhofer journal“, Tempelhofer Damm 2, 12101 Berlin oder an info@tempelhoferjournal.de. Auflösung aus der Ausgabe 04/2016. Gesucht war die Föttingerzeile, benannt nach Hermann Föttinger. Richtig geraten und gewonnen hat unser Leser Michael Clemens, aus 12309 Berlin. Herzlichen Glückwunsch Herr Clemens. Sie haben eine Flasche Wein gewonnen. Bitte rufen Sie die Redaktion an (030/588 77 452 oder 0173/8086016), damit wir die Übergabemodalitäten besprechen können. 

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Brigitta Heinrichs Leseecke

Mein Lieblingsbuch: Simone Buchholz: Blaue Nacht

Blaue-NachtStaatsanwältin Riley ist jetzt Opferschutzbeauf- tragte – eine Methode, um sie kaltzustellen, damit sie nicht wieder ermittelt. Das aktuelle Opfer, sie nennt den Mann Joe – weil er nicht einmal seinen Namen preisgibt – wurde professionell zusammen- geschlagen und gefoltert. Er verweigert jegliche Mitarbeit, aber Riley lässt nicht locker. Irgendwie mag sie dieses Opfer, das offensichtlich selbst viel zu verbergen hat. Sie zermürbt ihn durch ihre  Beharrlichkeit und besticht ihn mit Zigaretten und Bier. Schließlich entlockt sie ihm ein Wort, mithilfe des- sen sie einem groß angelegten Drogendeal auf die Spur kommt – und damit letztendlich ihrem Lieblingsfeind. Spannend und poetisch. Sankt Pauli spielt in dem spannenden und poetischen Roman wie immer auch eine Rolle. Ich hoffe sehr, dass es nicht der letzte Krimi aus der Serie war.

Suhrkamp 2016,  235 Seiten 14,99 €

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im Juli/August 2016
  1 – Als unser Deutsch erfunden wurde, Bruno Preisendörfer, 496 S., Galiani Verlag, 24,99 €
  2 – Spandau bei Berlin, Ralf Schmiedecke, 128 S., Sutton Verlag, 19,99 €
  3 – Das Seelenleben der Tiere, Peter Wohlleben, 239 S., Ludwig, 19,99 €
  4 – Unterleuten, Juli Zeh, 639 S., Luchterhand, 19,99 €
  5 – Der Überläufer, Siegfried Lenz, 368S., Hoffmann & Campe, 25 €
  6 – Altes Land, Dörte Hansen, 288 S., Albrecht Knaus, 19,99 €
  7 – Alles kein Zufall, Elke Heidenreich, 233 S. Hanser, 19,90 €
  8 – Käsebier erobert den Kudamm, Gabriele Tergit, 398 S., Schoeffling & Co., 10,99 €
  9 – Alles Licht, das wir nicht sehen, Anthony Doerr, 519 S., btb, 10,99 €
10 – Das geheime Leben der Bäume, Peter Wohlleben, Ludwig, 19,99 €
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Das „Beste vom Wild“ von Karl-Josef Fuchs

Fasan, Hirsch, Reh und Co.

9783944628967Mit „Das Beste vom Wild“ ist ein weiteres Buch in der Gourmet Edition erschienen. Spitzenkoch Karl-Josef Fuchs zeigt hier wie vielfältig man Wild verarbeiten kann. Von deftig bis fein, von einfach bis raffiniert, aber immer köstlich und überraschend. Und er räumt mit den Vorurteilen vom teueren und schwer verdaulich Fleisch auf. Von der Qualität her nimmt Wild eine Spitzenstellung ein. Egal ob Reh, Hirsch, Wildschwein oder Fasan, Wild ist immer fettarm und nährstoffreich. Beim Durchblättern stößt man auf eine Vielzahl von schmackhaften Rezepten. Waidmannsdank! Ralf Jacob

 

Tre Torri, 39,90 Euro

Gebratene Fasanenbrüste mit Pfirsichchutney und Chilifäden

Zutaten für 4 Personen

5 Pfirsiche, 2 El. Brauner Zucker, 4 El. Obstessig, 125 ml Weißwein, 1 El. Senfpulver, 1Tl. Chilifäden, 1 El. Gehackte Zitronenmelisse, 4 Fasanenbrüste, Salz, weißer Pfeffer aus der Mühle, 2 El. Butter (und etwas für die Form), 1 El. Zucker

Den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Pfirsiche ganz kurz in kochendes Wasser tauchen, in kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen. Die Pfirsiche halbieren, entsteinen und in Spalten schneiden. 8 Spalten zum Anrichten beiseitelegen.

Braunen Zucker im Topf karamellisieren lassen, mit Essig und Weißwein ablöschen und mit 125 ml Wasser auffüllen.

Pfirsichspalten, Senfpulver und Chilifäden zugeben und etwa 15 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen., dabei ab und zu umrühren. Zitronenmelisse darüberstreuen.

Die Fasanenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen und in einer gebutterten feuerfesten Form 10-12 Minuten im Backofen braten.

Die Butter schmelzen, den Zucker darin karamellisieren lassen und die 8 Pfirsichspalten kurz darin schwenken

Die Fasanenbrüste zusammen mit dem Chutney und den karamellisierten Pfirsichspalten anrichten.

 

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Unterstützung für die Delfin-Therapie von Lucas

Stifte-Sammlung hilft

Das tempelhofer journal beteiligt sich als Sponsor an der Be- nefizaktion vom FC Hertha 03 und un- terstützt die Eltern von Lucas Büthke bei dem Projekt Stifte-Sammlung für den kranken Lucas aus Tempelhof. Seit Juli engagiert sich der Pressesprecher von FC Hertha 03, Marco Lutz, mit dem Verein für die Aktion. Marco Lutz bringt Sammel- boxen, Plakate sowie Flyer persönlich in verschiedenen Gast- stätten, Geschäften, Vereinen und Praxen im Süden von Berlin vorbei. Dort werden alte, kaputte oder nicht mehr benötigte Stifte gesammelt. Die Delfin-Therapie kann dem siebenjährigen Lucas helfen seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Er leidet an einem seltenen Gendefekt, dem  Angelman-Syndrom. In Presse, Funk und Fernsehen fand die Aktion bereits viel Resonanz. Insgesamt werden 750.000 Stifte benötigt,  300.000 wurden schon gesammelt. Eine Berliner Recyclingfirma zahlt zwei Cent pro Stift. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Stifte soll die Therapie bezahlt werden. Das Geld wird auf das Spendenkonto bei dolphin aid e. V. überwiesen. Helfen Sie mit! Marlies Königsberg

Bevor Sie Kugelschreiber wegwerfen, bitte zu folgenden Stift-Sammelstellen in und um Tempelhof für den kranken Lucas bringen:

Kneipe„Keine Eile“: Manfred- v.-Richthofen-Str. 13, 12101 Tempelhof

Kolonie„Frieden“: Gottlieb-Dunkel-Str. 42, 12099 Tempelhof Fahrschule Treib: Töpchiner Weg 145, 12309 Lichtenrade

REDPUR Center: Kirchhainer Damm 4, 12309 Lichtenrade

Evas Seidenfloristik: Alt-Lichtenrade 129, 12309 Lichtenrade Versicherung: Wünsdorfer Str. 119, 12307 Lichtenrade

Musik&Sportsbar„Papillon“: Prühßstr. 49, 12105 Mariendorf Cafe Ole/ufaFabrik: Viktoriastr. 10-18, 12105 Mariendorf

Kneipe„Schindler´s“: Eisenacherstr. 49, 12109 Mariendorf Hertha 03: Onkel-Tom-Str. 52a-54a, 14169 Zehlendorf

Feines Papier Geschäft: Machnower Str. 25, 14165 Zehlendorf Kneipe„Sabrina“: Berliner Str. 8a, 14169 Zehlendorf

Kneipe „P80“: Potsdamer Chaussee 80, 14129 Zehlendorf Birgit´s Pub: Fritschestr. 29, 10585 Charlottenburg

Kneipe „Zur Post“: Neumeisterstr. 15, 13585 Spandau Kneipe „Uff de Ecke“: Deitmerstr. 7, 12163 Steglitz

Luna-Sportsbar: Düppelstr. 32, 12163 Steglitz

Physiotherapie Ruttkowski: Steglitzer Damm 70, 12169 Steglitz Haushalts-u. Eisenwaren: Breite Str. 31, 14199 Schmargendorf

Imbiss „Ketchup“: Neuköllner Str. 350, 12355 Rudow

Kiosk/Cafe: Waltersdorfer Chaussee 89, 12355 Rudow

Kontakt: Marco Lutz, (Pressesprecher FC Hertha 03), E-Mail: presse@h03.de, Tel.: 0177/3620980, Info: www.facebook.com/allesrundumdenzehlendorfertraditionsverein, Informationen zu Lucas. https://m.facebook.com/lucas.joel.angelman.syndrom

 

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