Tempelhof lebt!

Tempelhof lebt!

Die Manteuffelstraße ist eine verkehrsreiche Wohnstraße mit Altbauten, Neu- und Nachkriegsbauten sowie Mehrfamilienhäusern, mit kleinen Geschäften und verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten©Marlies Königsberg

Manteuffelstraße

Die Manteuffelstraße ist eine Durchgangsstraße. ©Dieter Düvelmeyer

Vom Stadtring bis zum Attilaplatz

Auf Entdeckungstour in der

 

 

 

Die Manteuffelstraße in Tempelhof (eine von fünf gleichen Namens in Berlin) hat ihr ganz eigenes Flair. Einer Beschreibung kann man sich gut darüber nähern, was die Straße nicht ist und nicht bietet. So herrscht hier keine Kiezgemütlichkeit. Jede Anmutung einer gehobenen Wohnlage mit schönen Altbauten hinter Kastanien, Linden, Platanen geht ihr ab. Das an manchen Berliner Wohngegenden gerühmte Straßenleben mit Cafés, Draußensitzen, lauschigen Plätzchen – hier undenkbar. Quirliges multikulturelles Neben- und Durcheinander wie mancherorts im Wedding oder Kreuzberg wird man hier vergebens suchen. Eine Einkaufsmeile ist sie auch nicht, was für eine Straße ist die Manteuffelstraße denn nun?

Namensgeber: Edwin Freiherr von Manteuffel©Archiv: ja

Die Manteuffelstraße ist eine Durchgangsstraße. Eine Straße, auf der – so das Technokratendeutsch – „der Großstadtverkehr gebündelt wird und abfließen kann.“

Eine Straße nicht für die Menschen, die dort wohnen, sondern für die Autos, die dort durchfahren. Ein Ort, an dem sich die ganze Schizophrenie, der ganze Wahn der automobilen Gesellschaft erleben lässt. Besonders im „Berufsverkehr“, morgens um acht, neun, nachmittags ab vier: Lange Rückstaus an den Ampeln, zähfließender Verkehr, ohrenbetäubende Lautstärke. Pendler aus dem südlichen Umland, den südlichen Ortsteilen rollen durch. Dazu kommt der Lastwagenverkehr. Ein Gutachten von 2005 berichtet von täglich 25000 bis 35000 Fahrzeugen, die die Straße befahren (weniger sind es seither sicher nicht geworden).

Die so oft von Planern und Entwicklern beschworene und angemahnte „Aufenthaltsqualität“ einer Straße geht hier gegen Null; eigentlich schon unter Null. Wenn man unvermittelt aus dem Haus tritt, trifft einen der Motorenlärm brutal und unvermittelt. Die Lücke im Autostrom zu erspähen und dann schnell rüber machen – das ist der tagtägliche Überlebenskampf, den man als Anwohner zu bestehen hat. Nach einigen Monaten sind die Fensterrahmen außen schwarz vor Dreck. Die Tulpen im Frühling auf den Mittelinseln: Ein ausgesprochen hilflos wirkender Verschönerungsversuch.

Möglichkeiten zum Essen und Trinken:
Oben: Gemütlich Frühstücken oder eine Kaffeepause mit leckeren Kuchen bei „Kirsch und Karamell“©Marlies Königsberg

In einer der typischen Eckkneipen ein frisch gezapftes Bier trinken©Marlies Königsberg

Blick in den Bosepark mit Grünflächen für Erholungssuchende©Marlies Königsberg

Vom Stadtring bis zum Attilaplatz reicht diese nach einem preußischen Generalfeldmarschall benannte Straße. Wer hier Geld verdient mit seinem Geschäft, seiner Dienstleistung, dem gelingt dies nicht wegen, sondern trotz des Umfeldes. Würdigen wir diese Leistung mit einer kleinen Umschau und beginnen mit der Gastronomie. Die eine oder andere Ecke ist hier tatsächlich noch von einer Kneipe besetzt: In Nord-Süd-Richtung folgen aufeinander: die „Berlinicke-Stuben“, die „Alte Dorfecke“, das „Bose Eck“, der „Tempelhofer Krug“, das „Mann Teufel Eck“ und „Romeo‘s Insel“. Dazu kommt das nette Café & Bäckerei „Kirsch und Karamell“. Wem dann nach einer langen Kneipennacht der Schädel dröhnt, der hat die Auswahl zwischen drei Apotheken; der Viktoria-Apotheke, der Manteuffel-Apotheke und die Apotheke am Attilaplatz. Wer lieber zu Hause trinkt, kauft bei Getränke Hoffmann oder in einem der Discounter (Kaufland, Lidl, Netto). Man kann auf der Manteuffelstraße Zeitungen und Zigaretten erwerben, Lotto spielen, Fotos machen oder seine Kleidung reinigen bzw. ändern lassen. Auch die obligatorischen Friseurgeschäfte, Kosmetik- und Nagelstudios fehlen hier nicht. Dem Auto kann man bei Pitstop oder einem etwas abgerockt aussehenden – aber sicher umso kompetenteren – „Reifenservice“ Gutes angedeihen lassen. Wer erst noch einen Führerschein braucht, kann diesen in der Fahrschule Wergo machen. Gleich zwei Glasereien, Schlette und Plickert (deren Kino- und Radioreklame einem nach Jahrzehnten noch im Ohr ist: „Plickert – die fahrende Glaserei“) bieten ihre Dienste an. Ebenso andere Handwerksbetriebe: Malermeister, Sanitär, Fenster und Türen, Gebäudereinigung, Versorgungstechnik. Zwei Blumenläden finden sich ebenso wie ein Goldschmied, Spätkauf, eine Bäckerei, ein Bestattungsunternehmen. Sehr kompetenten und kundenfreundlichen Service finden Fahrradfahrer bei Karsten Schmidt in seinem Laden „bikes and parts“.

Fahrradfreundlicher: Radwege zwischen Attila- und Berlinickeplatz wurden vom Gehweg auf die Fahrbahn verlegt©Marlies Königsberg

Ein Ärgernis – und eine Gefahr – waren seit vielen Jahren die Radwege zwischen Berlinicke- und Attilaplatz. Hier darf man sich über eine deutliche Veränderungen zum Besseren freuen. Die Radwege verliefen auf dem Gehsteig ohne Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos; eine unvermittelt geöffnete Tür konnte zu einer Kollision führen. Aus dem Radverkehrsprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wurden im Jahr 2015 Gelder für einen Umbau bewilligt. Der Radweg befindet sich jetzt auf der Fahrbahn – durch eine Markierung von den beiden Fahrspuren für Kraftfahrzeuge abgetrennt. Die Bordsteinkante wurde erneuert, im Bereich des früheren Radwegs kann man nun parken.

Trotz alledem bleibt eine Straße wie die Manteuffelstraße als Lebensort eine Zumutung. Eine eindeutige Besserung käme nur mit radikalen anderen Verkehrskonzepten, die die Straße vom Individual- bzw. Pendel- und Frachtverkehr entlasten oder gar befreien würde. Ein Trost mögen die an einer solchen Piste etwas geringeren Mieten sein. Mancher hat auch seinen Kleingarten als persönlichen Erholungsraum. Oder man kann einen schönen Innenhof nutzen. Und mit ein paar Schritten ist man in der grünen Oase Bosepark mit tollem Kinderspielplatz, schönem Baumbestand und großer Wiese. Christoph Schröder

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser …

…herzlich willkommen zur letzten Ausgabe des tempelhofer journals in 2017.

Christoph Schröder war in einer der verkehrsreichsten Straßen Tempelhofs. Lesen Sie unsere Titelgeschichte über die Manteuffelstraße und ihren spröden Charme.

Wir stellen den neuen Vorstand des Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg vor. 

Herbst, Winter, Weihnachtszeit: Wir haben uns in der Manfred-von-Richthofen-Straße umgeschaut, wo es sich dort bei einem Kaffee oder Tee entspannen lässt.

Coaching ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden, direkte Lösungsvorschläge werden nicht geliefert, sondern die Entwicklung eigener Lösungen wird begleitet. Kathrin Schwahlen stellt eine der renommiertesten Coaches vor.

In unserer Kolumne „Tempelhof, Berlin und die Welt“ werden der Stadtumbau in der Mitte Tempelhofs und die damit einhergehenden Möglichkeiten zur Diskussion gestellt.

Der „Offene Hörsaal“ der Freien Universität bietet wieder spannende Themen.

Buchtipps, Veranstaltungshinweise, Ratschläge und das Straßenrätsel ergänzen wie üblich unser Magazin.

Die Zeit der Jahresendfiguren, Weihnachtsbeleuchtungen und Neujahrskonzerte naht. 

Kommen Sie zum traditionellen Neujahrskonzert der „Silver Strings“ in den Französischen Dom.

Im nächsten Jahr besteht das tempelhofer journal 15 Jahre. Vielen Dank für Ihr Vertrauen! 

Schöne Weihnachtstage und einen guten Übergang in ein gesundes und erfolgreiches 2018 wünscht im Namen des gesamten Teams

Ihr  

 

 

Karl-Heinz Kronauer

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zimmer 104, 1. Etage, Tel.: 030/902 776 506.

NOVEMBER

jeden Ersten Sa im Monat im Flame Diner Live-Musik, Themenabende rund um die 50er & 60er Jahre, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/280 360 23, www.flame-diner.de

bis 08.12. – Galerie im Tempelhof Museum, Souvenirsd’ Afrique
Fotografien und Fotogramme von Gerda Schütte,
Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat u. Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030/902 776 964, www.hausamkleistpark.de

bis 31.08.2018 – Sonderausstellung: „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“ Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Kontakt: Judith Bilger, Tel.:030/750 084 00, www.notaufnahmelager-berlin.de

17.11./18.11./19.11. – KABARETT KORSETT- „Brillen und andere Schlangen“ , Gemeinschaftshaus Lichtenrader, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, 17.09. 20 Uhr, 18.11., 18 Uhr, 19.11., 16 Uhr, Vorbestellung: Email: kabarett-korsett@gmx.de (Petra Tschorn) oder Tel. 030/76503643, Eintritt frei, Spenden willkommen! Pressearbeit: Marina Hermann, Tel. 0171/7242700, E-Mail: mar.heim@web.de, www.kabarett-korsett.de, Aufruf: Wer hat Lust beim Kabarett Korsett mitzumachen? Ansprechpartner: Dorothee Wendt, Tel.: 030/2808211, E-Mail: post@frauenstimmen.de

17.11. bis 18.12. – CrossKultur 2017, Zwischen dem Tag der Toleranz  und dem Internationalen Tag der Migranten präsentiert sich die Veranstaltungsreihe,  17.11.-Auftakt CrossKultur 2017, Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, Einlass ab 17.30 Uhr,  Beginn 18 Uhr, Begrüßung: Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin und Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Musik und Tanz: Alphornensemble der Leo Kestenberg Musikschule, Leitung: Ma-Lou Bangerter, Fächertanz der Koreanischen Krankenschwestern, MFA Kera – Livemusik, Alle Infos zum vierwöchigen Programm: www.cross-kultur.de/, als Booklet in vielen Einrichtungen des Bezirks oder als PDF auf der Homepage der Museen Tempelhof-Schöneberg, http://museen-tempelhof-schoeneberg.de/medien-materialien.htmlKontakt: Museen Tempelhof-Schöneberg, Brigitte Garde,  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 030/ 90277-6227/-6163, presse-museum@ba-ts.berlin.de, Büro der Integrationsbeauftragten des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, Tel. 030/ 90277-6263, integrationsbeauftragte@ba-ts.berlin.de

17.11. bis 14.01.2018 – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Brigitte Kratochwill, Bewegung und Stille,Vernissage:19 Uhr, Finissage: 12.30 Uhr, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.: 030/786 28 05, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de, www.brigitte-kratochwill.jimdo.com/

18.11. – Tag der offenen Tür im Flughafengebäude Tempelhof und in der Haupthalle öffnet ein „Partizipationsbüro“, Bürger können bei der Gestaltung Mitreden , von 12 bis 17 Uhr, Die größte Faszination geht von Tower und Dachgalerie aus, die am Kopfbau West am Tempelhofer Damm geplant sind. www.thf-berlin.de/aktuelles/tag-der-offenen-tuer/

18.11. – „Petite Messe Solenelle“, Gioachino Rossini, Glaubenskirche Tempelhof,  Friedrich-Franz-Str. 9, 12103 Berlin, Beginn: 17 Uhr, Einlass: 16.30 Uhr, Konzert für Soli, Chor, Klavier und Harmonium, Kantorei Alt-Tempelhof, Leitung Johann-Albrecht Michael, Karten Vorverkauf ab sofort in der Kaiserin-Augusta-Str. 23, Preis: 12 €/erm. 10 €, Abendkasse 14 €/erm. 12 €, Büro der Küsterei Mo. und Mi. 9.-12. Uhr, Do. 15-18 Uhr. Info: http://alt-tempelhof.kw01.net/event/3473101 Aufruf: Chormitglieder gesucht! Von Vorteil Chorerfahrung und etwas Notenkenntnisse, geprobt wird donnerstags von 19.30-21.30 Uhr, Kirchenmusik: Tel.: 030/2358 5701 Email: kantor.michael@kimu-tempelhof.de

18.11. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, Platz der Luftbrücke, Luftbrückendenkmal, Tag der offenen Tür im ehemaligen Flughafen Tempelhof Eintritt frei, www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

19.11. – Tempelhofer Lauf-Freiheit. Columbiadamm, 10965 Berlin, auf dem Tempelhofer Feld, Haupteingang Columbiadamm von 09 bis 15 Uhr, An jedem 3. Sonntag im Monat, THF6 – Die völlige Tempelhofer Lauf-Freiheit!, Der 6-Stunden-Lauftreff, Kosten: Für LGM-Mitglieder ist der THF6 kostenlos, Nicht-Mitglieder 8 Euro, kann vor Ort bezahlt werden.

19.11. bis 29. April 2018 – Ausstellung „UNBEKANNT“ von Sigrid Weise, Evangelische Zwölf-Apostel-Kirche, Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg 5, 10829 Berlin. Eine Serie von Fotoarbeiten (2013-2017) zu Weltkriegsgräbern auf Berliner Friedhöfen,  im Warteraum des Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhofes, Öffnungszeiten Kirche: Sa 11 bis 15 Uhr

25.11. – Akkordeonorchester „Stern“ Berlin“, Motto: “Herbstträume“, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, 17 Uhr, Stücke von E. Piaf und Tangos, Preis: 6 €, Joachim Kloss, Tel.:030/623 13 00, www.ao-stern.de

25.11. bis 26.11. – Kunsthandwerksmarkt – Salvator Gemeinde, Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin, 25.11., 15-19 Uhr, 26.11., 9-13 Uhr, www.salvator-lichtenrade.de

25.11.,19.30 Uhr/ 02. 12., 19.30 Uhr/ 13. 01. 2018, 19.30 Uhr/ 20.01.2018, 19.30. – Krimi-Dinner an der Gustav-Heinemann-Oberschule, Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe, Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin-Marienfelde, jeweils in der Mensa im Haus F., der Kurs (3. bzw. 4. Semester) führen unter der Leitung von Jürgen Müller die spannende Kriminalkomödie „Tilly wird’s schon richten“ auf. Der Schauspieler Tobias Wollschläger hat dieses turbulente Kriminalstück kulinarisch umgeschrieben, das den Besucher in das turbulente Geschehen mit einbezieht und gleichsam auffordert, dem Täter auf die Spur zu kommen. Kartenvorverkauf über das Sekretariat bis jeweils zwei Tage vor der Veranstaltung! Der Förderverein sucht noch engagierte Eltern und Mitglieder, die an den Abenden mithelfen. Tel.: 030/ 90277-4137, E-Mail: hintze.gho@email.de, Preis: 25 € – inklusive Aperitif und Vier-Gänge-Menü, Info: https://gho.berlin/

26.11. – Gedenkfeier zum Totensonntag auf dem Heidefriedhof, HAHN Bestattungen gestaltet wieder gemeinsam mit dem Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg um 11.00 Uhr auf dem Heidefriedhof in Berlin-Mariendorf, Reißeckstraße 14, die traditionelle Gedenkfeier mit musikalischer Umrahmung, Eintritt frei

26,11. – Musik und Wort zum Ewigkeitssonntag, Friedhofskapelle Alt Marienfelde, Kantorei Marienfelde, 12277 Berlin 15 Uhr, Werke von Bach, Mozart u.a. Lesungen: Ulrike Senst-Rütenik, Leitung: David Menge, Tel.: 030/ 755 12 20-15, Eintritt frei

26.11. – Chorkonzert-Kammerchor der Leo Kestenberg Musikschule und der Lichtenrader Männerchor, Salvatorkirche am Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12305 Lichtenrade, 17 Uhr, unter der Leitung von Hans-Joachim Straub, Eintritt frei, Spenden erwünscht, www.lmc1911.de, www.lkms.dewww.salvator-lichtenrade.de

29.11. – Abschnitt 44 Seniorensicherheit, Kriminalprävention, Götzstr. 5, 12099 Berlin (AVILA Wohnpark), von 10 bis 12 Uhr, mobile Streife

30.11. – Abschnitt 44, Seniorensicherheit, Kriminalprävention, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin ( Rathaus Tempelhof), von  09.bis 12 Uhr, Infostand  durch Dir 4 St 42

30.11. – Traditioneller Weihnachtsmarkt auf dem Campus der Gustav-Heinemann-Oberschule in Marienfelde Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin, von 15 bis 19 Uhr, Weihnachtsmarkt überzeugt durch seine persönliche Atmosphäre., Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen bieten selbstgefertigten Weihnachtsschmuck und liebevoll gebackene Weihnachtsleckereien an, passende Musik der Orchester und Bläserklassen, Glühwein und Schmackhaftes vom Grill im Angebot.

DEZEMBER

01.12. – Abschnitt 47, Seniorensicherheit, Kriminalprävention, Ankogelweg 95, 12305 Berlin, (Kombibad Mariendorf), von 10 bis 13 Uhr, Infostand  im Foyer

02.12. – Adventsbasar im Pfarrgarten, Glaubenskirche Tempelhof, Friedrich-Franz-Str. 9, 12103 Berlin, von 14- 18 Uhr Tel.: 030/752 80 63, www.gemeinde-alt-tempelhof.de

01. und 02.12. – zwei Weihnachtskonzert mit dem „Lichtenrader Gospelchores“, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, 19 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung und Spenden erbeten, www.lichtenrader-gospelchor.de 

01. bis 10.12. – Erster Weihnachtsmarkt am Tempelhofer Hafen, Tempelhofer Damm 227, 12099 Berlin, vor dem Einkaufscenter, Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-21 Uhr und So13 19 Uhr, täglicher Weihnachtsmann von 15-18 Uhr, romantischer Budenzauber, Glühwein, Kinderkarussell, am Wochenende Weihnachtsbühne mit weihnachtlichen Live-Programm (Fr 18.30-20.30 Uhr, Sa 17.30-20.30 Uhr und So 16-19 Uhr). Künstler: Janneke, Petite Lights und Mikey Cyrox aus „The Voice of Germany“, an Adventssamstagen und verkaufsoffenen Sonntagen kostenloses Kinderbasteln mit der GummibärchenCrew, So 03.12. und 17.12., Foto-Weihnachtsaktion, Veranstalter: Einkaufszentrum am Tempelhofer Hafen/ Realisierung: Jüttner Entertainment, Eintritt frei, www.tempelhofer-hafen.com

 

 

02.12. – Jazz lounge-TOUCHDOWN spielt Christmas Swing, Jam Session, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, www.jazzfueralle.de/programm.html

06.12. – Spukvilla- AWO-Lesungen, Urban Pegenow „ Weihnachtsaufführung“, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Eintritt 10 €, Tel.: 030/751 50 89

08.12. –  zweiter Lichtenrader Adventssingen vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade (UNL), Bahnhofstraße 30, 12307 Berlin, von 18 bis 20 Uhr, Weihnachtslieder zum Mitsingen, zusammen mit Künstlern und Chören: Leo Kestenberg Musikschule, Lichtenrader Gospelchor, Liedertexte Vorort, bis 22 Uhr swingender Weihnachts-Jazz mit „Lutz Fußangel & Touchdown“, Glühwein, Grillwurst, heiße Suppe und selbstgebackene Kuchen etc. werden für den guten Zweck verkauft, Kinderprogramm mit Basteln und Vorlesen, kostenloses Fotoshooting mit Weihnachtsmann und Engel, Eintritt frei, www.unl-lichtenrade.de

08.12. – Weihnachten mit den „Fraggel Singers“, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, (Rundkirche), Wolffring 72, 12101 Berlin, Einlass: 17.30 Uhr, 18-21 Uhr, Preis: 12 €/erm. 9 €, Kinder von 7-12 Jahre 6 €, bis 6 Jahre frei, Karten: tickets@fraggel-singers.de, www.fraggel-singers.de, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.churchdesk.com

09.12. – Adventskonzert mit dem Lichtenrader Chor e. V, Gemeinschaftshaus, Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, Gäste: Santa Spree – der singende Weihnachtsmann und Chor der Johann-Georg-Elser-Schule, 16-18 Uhr, Eintritt frei, www.lichtenraderchor.de

15.12. – Jazz für Alle- Thomas Walter Maria & Kapelle, „Let it Snow – Oder was macht der Weihnachtsmann im Sommer?“ Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr, 19 Uhr, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

16.12. – 20 Jubiläums -Berlin Christmas Bike-Tour mit „Santa Claus on Road e.V.“ Fahrt durch die Berliner City „Biker helfen Bedürftigen“ in Begleitung der „Spreeschepperer“. Spendenabgabe bei zwei Einrichtungen: mob e.V. / Strassenfeger in Berlin- Prenzlauer Berg und AWO Kiez-Cafe in Berlin-Friedrichshain, genauer Tour plan auf  Homepage folgt). Tour dauert ca. 4-4,5 Stunden (inkl. der Zwischenstopps) Info: https://www.berlin-christmas-biketour.de/

20.12. bis 31.12.2018- MITTENMANG – EIN SONNTAG AUF DEM TEMPEHOFER FELD 1907/2017- Plakatwand  im U-Bahnhof Tempelhof, Fotocollage von Sigrid Weise, die Künstlerin wird bei der Eröffnung am 20.12. von 16 bis 18 Uhr vor Ort sein, Projekt. „Mittenmang“ zeigt eine großformatige Collage mit aktuellen Fotografien. Ein Beispiel für ein historisches Abbild der Freizeitgesellschaft um 1900 ist das im II. Weltkrieg verschollene Bild „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ von Hans Baluschek. Für den Betrachter ergibt sich die Möglichkeit des visuellen Vergleichs: Worin unterscheidet sich die Nutzung des Feldes und der Freizeitgesellschaft heute im Vergleich mit damals? Gefördert von der Dezentralen Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg. (Für das Betreten des Bahnsteiges ist ein gültiger Fahrausweis erforderlich.)

24.12. weihnachtliches Turmblasen mit Posaunenchor, Dorfkirche Alt-Marienfelde, An der Dorfkirche 5, 12277 Berlin, 23 Uhr, Eintritt frei, www.kantorei-marienfelde.de

24.12. – Herzogenberg: Die Geburt Christi, Dorfkirche Alt Marienfelde, 12277 Berlin,21.30 Uhr, Alexandra Koch – Sopran, Anna Schors – Alt Laurin Oppermann – Tenor, Goran Cah – Tenor, Manuel Nickert – Bass, Bojan Heyn – Bassorchester ad-hoc, Kantorei Marienfelde- Leitung: David Menge, Karten: 17 €/12 € im VV 15 €/10 €, Tel.: 030/755 12 20-15

31.12. – Silvesterkonzert für 2 Trompeten und Orgel, Dorfkirche Alt Marienfelde, 12277 Berlin, 20 Uhr, Manuel Abreu Trompete, N.N., Trompete, David Menge, Orgel, Tel.: 030/755 12 20-15, Eintritt frei

VORSCHAU

07.02.2018 – VSA – Seniorenmesse im Foyer der Urania, Urania Berlin e. V., An der Urania 17, 10787 Berlin, von 10 bis 16 Uhr, Eintritt: frei

28.02.2018 – VSA-Varieté in der Urania, Motto „Licht aus – Spot an“, An der Urania 147, 10787 Berlin, Beginn: 15 Uhr, Preis: 15 €, Karten ab 16.01.2018

WEIHNACHTSMÄRKTE IN TEMPELHOF

03.12. – Lichtenrader Lichtermarkt, Alt-Lichtenrade, rund um den Dorfteich, 12305 Berlin, 13-19 Uhr, zwischen „Lichtenrader Damm“ und der Straße „Im Domstift“, Einnahmeüberschüsse werden sozialen Zwecken zugeführt

03.12. / 10.12. – Adventsmarkt in der Lokhalle am Wasserturm im Natur-Park Südgelände, am S-Bhf. Priesterweg, Prellerweg 49, 12157 Berlin,  jeweils 12-18 Uhr

08.-10.12. / 15.-17.12. – Weihnachtsmarkt auf Lehmanns Bauernhof, Alt-Marienfelde 35, 12277 Berlin, Fr 14-20 Uhr, Sa/So 12-20 Uhr, www.lehmanns-bauernmarkt.de

08.-10.12. / 15.-17.12. – Weihnachtsmarkt der Ev. Kirchengemeinde Marienfelde, An der Dorfkirche 5, 12277 Berlin, Fr.14-20 Uhr, Sa. u. So. 12-20 Uhr, Traditionell mit Musik in der Kirche, www.kantorei-marienfelde.de

09.12. – Kleiner Weihnachtsmarkt in Lichtenrade, Pfarrer-Lütkehaus-Platz, 12307 Berlin 9 bis18 Uhr, P&R Parkplatz an der Bahnhofstrasse, am S Bhf Lichtenrade Musik vom DJack, Weinverköstigung, Feuerzangenbowle und vieles mehr.

09.-10.12. – Weihnachtsmarkt des TSV Marienfelde 1890 e.V. Vereinsgelände, Alt-Marienfelde 36, 12277 Berlin, jeweils von 13-20 Uhr, www.tsv-marienfelde.de

DAUERAUSSTELLUNGEN

Seit September 2017- Infopunkt auf dem S-Bahnsteig Lichtenrade zum Bauprojekt „Dresdner Bahn“. Informationen über die im Oktober 2017 beginnenden Bauarbeiten, jeden Dienstag (14 bis 18 Uhr, außer feiertags) geöffnet. Während der Öffnungszeiten wird auch ein Ansprechpartner aus dem Projekt vor Ort sein, www.dresdnerbahn.de und www.deutschebahn.com/bauprojekte

Ständig öffentliche Führung: jeden So 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld, jeden 2. und 4. Samstag im Monat – 13 Uhr, Treffpunkt: Columbiadamm, Ecke Golßener Straße, KZ, Columbiahaus, Zwangsarbeiterlager, Militärische Luftfahrt, Info: Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V., www.thf33-45.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für: Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., in einem kleinen Buchladen werden diese ehrenamtlich angeboten, MedienPoint Macher Henning Hamann und sein Team führt verschiedene kleine Veranstaltungen durch, Schaufensterausstellung, Themenabende Kinderfeste, Lesungen, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 -18 Uhr, mittwochs von 13.30-14.30 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Freier Eintritt – bei Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen, Infoswww.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS
Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030/72006053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/76007018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/28036023

Café „Goldfries“, Friesenstraße 15, 10965 Berlin, Tel.: 030/54978620

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Interview

„Hat durchaus Potenzial …“

Mit Leidenschaft Fotograf: Dieter Düvelmeyer©Dieter Düvelmeyer

Fotograf Dieter Düvelmeyer über die Manteuffelstraße

Dieter Düvelmeyer hat als Fotograf und Diplom-Designer nicht nur sein Studio an der Manteuffelstraße, sondern wohnt auch schon viele Jahre dort. Das tempelhofer journal trifft ihn an einem sonnigen Herbstvormittag in seinem Laden nahe der Kreuzung Albrechtstraße. Durchs große Schaufenster schauen wir direkt auf Autos, Radfahrer, Fußgänger. Mit Dieter Düvelmeyer sprach Christoph Schröder.

tj: Herr Düvelmeyer, wir wollen mit Ihnen über die Manteuffelstraße sprechen. Wie lange wohnen Sie schon hier?

DD: Wir haben vorher in der Wissmannstraße in Neukölln gewohnt. Dann sind wir in das Dachgeschoss oben gezogen. Das war zur Fußball-WM 2006.

Und wie wohnt es sich?

Bestens. Das Schöne ist, dass es nach hinten raus noch einen Garten gibt und wir nach hinten raus auch zwei Balkone haben.  Das ehemalige Hinterhaus steht seit dem Krieg nicht mehr.

Kann man da sitzen im Garten?

Wir nutzen ihn vom ganzen Haus. Wir haben eine sehr gute Hausgemeinschaft, grillen auch mal da. Ich find’s wichtig in einem Haus zu wohnen, wo man alle kennt.

Wie kamen Sie zu dem Studio?

Das hat sich durch Zufall ergeben. Der Vermieter hat meine Frau, sie ist Maskenbildnerin, angesprochen, wir hätten da doch so schöne Bilder im Hausflur; ob wir die nicht in den Laden hängen wollten, solange der leer stehe. Daraufhin haben wir uns den Laden angeschaut und beschlossen unser Studio und die Maske dort einzurichten. Seit genau einem Jahr sind wir jetzt hier drin.

Wie erleben Sie denn die Straße? 

Erst mal laut und dreckig. Ich finde es schade, dass hier der Tabak- und Zeitschriftenladen nebenan weg ist, weil sowas ja doch eine Institution ist für den Kiez. Ansonsten: Ist halt eine Wohn- bzw. Durchgangsstraße. Das Kulturelle liegt hier schon brach, abgesehen von der ufaFabrik. Was hier fehlt ist eine Kiez­kneipe für Nichtraucher. Früher gab hier an der Ecke ja das Cancún, da ist jetzt ein Kinderladen drin.

Apropos Kinderläden: Die sind ja hier in der Gegend richtig auf dem Vormarsch. Wie sehen Sie das?

Ja, scheint ein Geschäftsmodell zu sein. Die sind offenbar fähig bestimmte Mieten zu bezahlen, das sind andere Leute wiederum nicht. Ich find’s in der Masse seltsam.

Wie könnte man die Manteuffelstraße weiter entwickeln? Was wäre Potenzial?

Potenzial wäre auf jeden Fall, Video World am Berlinickeplatz wieder zu einem Kino zu machen. Ich glaube, das war mal eins. Wenn wie gesagt, kulturell mehr geboten würde. Ich weiß nicht, ob sich das verkehrstechnisch durchsetzen ließe, aber es wäre schön, wenn man die Straße etwas beruhigen könnte, mit Tempo 30 etwa. Das Umfeld mit den Parks hier ist schon sehr gut. Aber es ist und bleibt eine Straße, wo hauptsächlich Wohnhäuser stehen und keine Läden.

Hat sich aus ihrer Sicht durch den neuen Radweg auf der Fahrbahn hier etwas geändert?

Ich bin selbst beides, Rad- und Autofahrer. Ich finde es auf jeden Fall besser jetzt, sicherer und bequemer für die Radfahrer. Was allerdings in Kauf genommen werden musste, ist, dass locker ein Drittel der Parkplätze weggefallen sind.

Herr Düvelmeyer, vielen Dank für das Gespräch.

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Kolumne

Chance für Stadtumbau-Neue Mitte Tempelhof

Der Abschluss der vorbereitenden Untersuchungen für das Rathaus Tempelhof und das nähere Umfeld auf der dritten Informationsveranstaltung war gekennzeichnet durch intensive Diskussionen und teilweise hitzige Debatten zwischen Publikum, Planergemeinschaft und den Vertretern von Senat und Verwaltung.

Große Veränderungen in der Mitte Tempelhofs! Die Planung sieht neben der Weiterentwicklung des Rathauses, einem neuen Stadtbad, einem Bibliotheksneubau und der Umsetzung des Polizeiabschnitts den Aufbau eines neuen Wohnviertels samt zugehöriger Infrastruktur vor.

Keine Sanierung von maroden und teilweise zu kleinen Gebäuden wie Stadtbad, Bibliothek und Polizeiabschnitt, sondern Stadtumbau und Neubau sind angesagt. Die Ansage eines Neubaus des Polizeiabschnitts am hinteren Ende der Götzstraße stieß auf erheblichen Widerspruch.

Dabei scheint Planern und Verwaltung der Spagat zwischen neuem Wohnquartier und einem die Aufenthaltsqualität steigernden Neubau von Kultur-, Freizeit-, und Bildungseinrichtungen zu gelingen. 500 neue Wohneinheiten auf dem Areal sind geplant. An die Architekten werden wegen der vorgesehenen kompakten Bauweise mit einer Geschosshöhe von etwa sechs Stockwerken besonders hohe Anforderungen gestellt. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein. Deutlich wurde bei den Anhörungen, dass es für Anwohner und Umfeld dauerhaft zusätzlichen Gesprächsbedarf geben wird.

Bleibt auf dem Teppich, liebe Anwohner! Es geht nicht um die Entfernung von Kleingärten und Stadtbad, sondern um eine behutsame Entwicklung bezahlbaren, neuen Wohnraums mit einer qualitativ hochwertigen, neuen Infrastruktur. Viele Fragen wurden gestellt und viele Antworten sind notwendig.

Ich meine, der Bezirk hat hier die Möglichkeit ein Quartier zu bauen, welches nicht nur lokal, sondern für ganz Berlin beispielhaft werden kann.

Vor diesem Hintergrund halte ich Statements einzelner Personen wie „hier wird ein neuer BER geplant“ oder Forderungen nach Erhalt des Bades (welches von den Bäderbetrieben ohnehin neu gebaut wird), für wenig hilfreich.

Der planungstechnische Aufwand für die Veränderungen und die baulichen Maßnahmen ist enorm. Die Forderung nach „vernünftigen Verkehrslösungen“ auf dem Tempelhofer Damm steht auf der Agenda. Wir müssen davon ausgehen, dass die Realisierung mindestens zehn Jahre in Anspruch nehmen wird. Ich werde die Entwicklung aufmerksam beobachten und wünsche Bezirksamt und Verwaltung ein gutes Händchen bei der Realisation dieses anspruchsvollen Projektes.

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Weihnachtsbeleuchtung von der A100 bis zum Ullsteinhaus

©Marlies Königsberg

Unternehmer-Initiative startet „Lights-On“ am Tempelhofer Damm

Vom 27. November 2017 bis zum 07. Januar 2018 wird die Einkaufs- und Geschäftsstraße Tempelhofer Damm das vierte Jahr in Folge in einer funkelnden, energiesparenden LED-Weihnachtsbeleuchtung erstrahlen. Dies bedeutet schon eine kleine Tradition. Realisiert und organisiert wird diese Aktion vom Verein Unternehmer-Initiative Te-Damm e.V. mit seinen rund 60 Mitgliedern – Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister – und seinen Unterstützern rund um den Tempelhofer Damm.

„Lights-On“ – Start: Am 27.11. um 18.30 Uhr wird die Weihnachtsbeleuchtung vor Karstadt Tempelhof von der Bezirksbürgermeisterin und Schirmherrin Angelika Schöttler eingeschaltet.

In dieser dunklen Jahreszeit sorgt die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung für einen zauberhaften Lichterglanz im Advent und stimmt auf das Weihnachtsfest ein.

Die weihnachtliche Illumination – vom Ullsteinhaus bis zur Auffahrt auf die Stadtautobahn A100 kurz vor dem S- und U-Bahnhof Tempelhof – kann beim Einkaufsbummel oder beim Spaziergang am Tempelhofer Damm von den Anwohnern, Kunden und Geschäftstreibenden bewundert werden.

Als Danksagung werden die unterstützenden Spender über verschiedene Kanäle der Initiative wie Homepage, Facebook oder Plakat-Aufsteller bei Karstadt und vor dem Einkaufscenter Tempelhofer Hafen namentlich benannt und veröffentlicht. Alle Unterstützer erhalten einen Aufkleber, der sichtbar in die Schaufenster geklebt werden kann.

Wer Mitglied der Unternehmer-Initiative Te-Damm werden möchte oder etwas für die Weihnachtsbeleuchtung spenden will, meldet sich bei Tobias Mette, dem Vorsitzenden der Unternehmer-Initiative Te-Damm. Marlies Königsberg

Kontakt: Unternehmer-Initiative Te-Damm e. V.,

Telefon: 030/689 251 11, Email: info@ui-tempelhoferdamm.de,

Info: www.ui-tempelhoferdamm.de

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Medienpartner

OFFENEN HÖRSAAL der Freien Universität Berlin

Im Wintersemester 2017/2018 wird im OFFENEN HÖRSAAL der Freien Universität Berlin wieder ein spannendes Programm für alt und jung angeboten. Das tempelhofer journal begleitet das Projekt als Medienpartner. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei.

Aktuelle Universitätsvorlesungen:

Open Technology for an Open Society  

Mittwochs von 18.15 bis 19.45 Uhr, Großer Hörsaal, Institut für Informatik, Takustraße 9, 14195 Berlin.

Eine Veranstaltung des Instituts für Informatik der Freien Universität Berlin in Kooperation mit Wikimedia Deutschland, Konzeption: Prof. Dr. Claudia Müller-Birn, Dr. Dominik Scholl, Lyudmila Vaseva.

„Identität“ – Probleme eines Konzepts und seine Entstehungsgeschichte 

Dienstags von 18.15 bis 20 Uhr, Vortragssaal, Hittorfstraße 18, Topoi-Haus Dahlem, 14195 Berlin.

Eine Veranstaltung des Exzellenzclusters „Topoi. The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations” und des Berliner Antike-Kollegs , Konzeption: Prof. Dr. Reinhard Bernbeck, Dr. Philipp von Rummel, Stefan Schreiber.

Der globalisierte Gaumen: Ostasiens Küchen auf Reisen 

Donnerstags von 16.15 bis 18 Uhr, Seminarraum -1.2009, Gebäudekomplex Fabeckstr. 23-25, 14195 Berlin.

Eine Veranstaltung des Instituts für Japanologie und des Instituts für Koreastudien der Freien Universität Berlin, Konzeption: Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit, Prof. Dr. Eun-Jeung Lee, Prof. Dr. Cornelia Reiher.

Kontakt: Freie Universität Berlin, Geschäftsstelle OFFENER HÖRSAAL, Otto-von-Simson-Straße 13, 14195 Berlin, Info: www.fu-berlin.de/offenerhoersaal

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Neuer Vorstand im Unternehmerinnen-Netzwerks Tempelhof-Schöneberg

Frauen – Gemeinsam – Erfolgreich

Viktoria Unger, 1. Vorsitzende des UTS©Yvonne Hunger, Fotografie

Gut 100 Tage sind sie jetzt im Amt, die neuen Vorstandsfrauen des Unternehmerinnen-Netzwerks Tempelhof-Schöneberg. Am 5. August sind Viktoria Unger (Herzblut Consulting) und Gisela Krätzig (Die Aufhübscherin) einstimmig gewählt worden. Seitdem geht es gemeinsam mit den anderen Netzwerkerinnen tatkräftig zur Sache: Im September wurde der neue Slogan entwickelt, im Oktober gab es einen Facebook-Workshop, im November wurde über Marketing diskutiert. In Kooperation mit den Bezirksnetzwerken UI-Te-Damm und UNL organisiert das UTS regelmäßig Fachveranstaltungen.

Beate Challakh, die UTS 2007 gegründet und den Vorsitz nach zehn Jahren aufgegeben hat, sieht den Wechsel an der Netzwerkspitze mit großer Freude: „Der neue Vorstand tut dem UTS gut, weil beide Frauen die Verantwortung übernommen haben, dass das UTS weiterbesteht. Beide sind motiviert und haben Lust neue Ideen zu verwirklichen. Dabei führen sie die Tradition des wertschätzenden Umgangs weiter. Möglicherweise fühlen sich vor allem durch Viktoria, die ja erst 35 Jahre alt ist, jüngere Frauen angesprochen ins Netzwerk zu kommen. Auch das täte dem UTS gut.“

Gisela Krätzig, 2. Vorsitzende des UTS©privat

Die beiden Vorsitzenden haben klare Vorstellungen für das Frauennetzwerk: „Wir wollen mehr aktive Unternehmerinnen, die Lust haben das Netzwerk mitzugestalten“, meint Gisela Krätzig. Viktoria Unger ergänzt: „Unser Ziel ist es, auf den tollen Aktionen und Veranstaltungen der letzten zehn Jahre aufzubauen und das Netzwerk mit neuer Organisationsstruktur und neuen Unternehmerinnen weiter wachsen zu lassen.“

Angesprochen werden sollen besonders Neugründerinnen in Tempelhof-Schöneberg. „Denn gerade in der Anfangsphase der Selbstständigkeit kann ein Netzwerk extrem hilfreich sein und bei auftretenden Problemen mit Erfahrung und Wissen zur Seite stehen.“ Ziel für die kommenden Jahre ist also, dass das UTS langfristig zur ersten Adresse für Neugründerinnen wird.

Das Unternehmerinnen-Netzwerk trifft sich am 5. eines jeden Monats im Rathaus Schöneberg. Beginn ist 19.30 Uhr, Eintritt 5 Euro. Neue Frauen sind immer herzlich willkommen. Katrin Schwahlen

Kontakt: Viktoria Unger, E-Mail: netz@unternehmerinnen-ts.de,

Info: www.unternehmerinnen-ts.de

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Cafés in Neu-Tempelhof

Winterzeit ist Teezeit. Ist Kaffeezeit. Ist Cafézeit. Also das Richtige für alle, die in der kalten Jahreszeit keine Entschuldigung mehr brauchen, weil sie lieber drinnen als draußen sind. In der Neu-Tempelhofer Manfred-von-Richthofen-Straße haben Sie gleich drei Orte, an denen Sie sich wie zu Hause fühlen können.©Fotolia/Karin & Uwe Annas

Madame Tee: Was für ein Glück

©Dieter Düvelmeyer

Wenn es draußen stürmt und regnet, ist es bei Madame Tee schön kuschelig und gemütlich. Dabei ist der kleine Laden viel mehr als ein Café oder eine Teestube. Denn Freia Weidermann, die Inhaberin, konnte sich vor fünf Jahren nicht entscheiden, ob sie Designprodukte verkaufen oder ein Café aufmachen wollte. Also hat sie beides gemacht.

Wie der Name schon ahnen lässt, gibt es hier viel Tee. Mehr als 40 Sorten sind im Angebot, von den klassischen Schwarz- über mehrere Gewürz- bis hin zu Schnupfennasentees.

Dazu passender Honig kommt aus der Gartenstadt gleich ­nebenan.

Aber auch das Kaffeeangebot kann sich sehen lassen: Starker heißer Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino mit der typischen Schaumkrone. Dazu hausgemachter Kuchen oder sündhaft leckere italienische Dolci, z.B. Baci di Dama, Damenküsse aus Mandeln oder Haselnüssen mit Schokolade. Wer es lieber düster mag, sollte sich an den Pechkeksen versuchen. Anders als ihr Glückspendant versprechen sie weder Lottogewinn noch große Liebe sondern sind knallhart und direkt. Wie das Leben eben. Das wiederum kann man sich bei Madame Tee schön machen, z.B. mit ausgefallenem Geschirr, netten Postkarten, Kinderspielzeug und Accessoires für alle und besondere Tage.

Madame Tee, Manfred-von-Richthofen-Straße 16, 12101 Berlin, Tel.: 030/338 501 40, www.madame-tee.deÖffnungszeiten: Mo-Fr 9 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 17 Uhr

Grünschnabel: Naturkost, Deli, Espressobar

©Dieter Düvelmeyer

Links sieht es fast aus wie im Kaufmannsladen und duftet nach frischen Äpfeln. Zur Rechten zischt die Kaffeemaschine, der Duft von Quiche und frischem Minzetee zieht durch den Raum. Im Bioladen von Stefanie Klug und Jakob Marquard kann man nicht nur einkaufen, sondern ein Heißgetränk, süßen und herzhaften Kuchen sowie das bunte Treiben drinnen und draußen genießen. Hier ist alles selbstgemacht, natürlich mit Zutaten aus dem eigenen Geschäft. Viele Leckereien sind vegan und/oder glutenfrei. Der Kaffee ist schonend geröstet, der Biovollkorn-Baumkuchen passt hervorragend zur winterlichen Jahreszeit.

Bei schönem Wetter kann man auch im November noch vor dem Laden draußen sitzen, Wolldecke inklusive.

Bioladen Grünschnabel, Manfred-von-Richthofen-Straße 9, 12101 Berlin, Tel.: 030/695 334 33, www.gruenschnabel-berlin.deÖffnungszeiten: Mo 8 bis 20 Uhr, Di-Fr 8.30 bis 20 Uhr, Sa 8 bis 18 Uhr

Café Luftbrücke: very british, very stylish

©Dieter Düvelmeyer

Schnörkel, Grüntöne, Sofas, in denen man versinkt. Was im Vorübergehen eher betulich wirkt, entpuppt sich auf den zweiten Blick als Hingucker und Hommage an die 30er- und 40er-Jahre des United Kingdoms. 2012 haben Martin und Michael das Café Luftbrücke eröffnet – ein Café, in dem es Scones, Brownies, Bananenbrot und Cheesecake zum Afternoon Tea gibt. Ein Café, in dem man Fish and Chips bekommt. Ein Café, das bald Sunday Roast anbietet, ein herzhaftes englisches Frühstück mit Roastbeef und Yorkshirepudding. Ein Café, das abends zur Bar wird – alles, aber kein Hipstercafé.

Café Luftbrücke, Manfred-von-Richthofen-Str. 18, 12101 Berlin, Tel.: 030/914 761 18, Öffnungszeiten: Mo 11 bis 23 Uhr, Di-Do 10 bis 23 Uhr, Fr 10 bis 24 Uhr, Sa 12 bis 24 Uhr

Alle Texte: Katrin Schwahlen

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Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade lädt zum Mitsingen ein

Weihnachtslieder vor der Alten Mälzerei

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade lädt zum Mitsingen ein

Fassade der Alten Mälzerei©Stilelement Werbeagentur & Thomas Moser

Alle Jahre wieder……! Auf dem Freigelände vor der Alten Mälzerei findet am 08.12. das zweite Advents- und Weihnachtsliedersingen statt. Von 18 bis 20 Uhr wird mit Künstlern und Chören von kleinen und großen Sängern gemeinsam gesungen. Vor Ort werden Liedertexte zum Mitsingen verteilt. Unter anderem werden der Lichtenrader Gospelchor und die Leo-Kestenberg-Musikschule dabei sein.

Mit flottem, swingendem Weihnachts-Jazz werden dann Lutz Fußangel mit seiner Band „Touchdown“ die Veranstaltung bis 22 Uhr ausklingen lassen.

Für die kleinen Besucher ist ein Kinderprogramm mit Basteln und Vorlesen geplant. Wer möchte, kann sich kostenlos mit einem Weihnachtsmann und einem Engel fotografieren lassen, dieses Angebot bietet Apollo-Optik.

Für Essen und Trinken wird gesorgt, viele Leckereien werden angeboten: Glühwein, Bier, alkoholfreie Getränke, Grillwürste, heiße Suppe, selbstgebackene Kuchen etc.

Organisiert wird diese Veranstaltung von dem Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade (UNL), unterstützt durch das Städtebauförderprogramm „Aktive Zentren“. Der Eintritt ist frei.

Die Überschüsse der Veranstaltung werden für Lichtenrader Organisationen gespendet. Marlies Königsberg

Info: www.un-lichtenrade.de und www.az-lichtenrade.de

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