Gemütlich draußen sitzen im Sommer

Auf in den Biergarten!

Es gibt in Berlin eine große Auswahl von Biergärten, Restaurants und Kneipen, in denen an lauen Sommerabenden ein „kühles Blondes“, Cocktails, ein guter Wein oder alkoholfreie Getränke zur Entspannung genossen werden können.

Das tempelhofer journal hat sich in Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade umgeschaut und stellt einige Biergärten Tempelhofs sowie beliebte Kiezkneipen zum gemütlichen Sitzen unter freiem Himmel vor.

Wir waren in Tempelhof

Auf dem Tempelhofer Feld befindet sich: mit dem „Luftgarten“ einer der größten Biergärten mit Selbstbedienung. Er bietet mit über 1000 Plätzen an Biertischen und auf Liegestühlen viel Platz und einen wundervollen Blick über das Feld. Öffnungszeiten: von April bis Oktober bei schönem Wetter, von Mo bis So ab 11 Uhr. Kontakt: Luftgarten, Eingang Columbiadamm, 10965 Berlin, Info: www.luftgarten-berlin.de

 

 

 

Unweit der Attilastraße, im Park Marienhöhe, liegen die „Bergterrassen“. In den 50er Jahren gegründet, ist dies eines der ältesten Open-Air-Lokale mit 200 Sitzplätzen; bekannt für seine familiäre und kinderfreundliche Atmosphäre und den selbstgebackenen Kuchen. Versteckt im Grünen, sind die Bergterrassen ein idealer Ort zum gemütlichen Essen und Trinken. Öffnungszeiten: Ab April bei schönem Wetter geöffnet, Mo bis Do ab 12 Uhr, Sa und So ab 11 Uhr, Fr Ruhetag. Kontakt: Bergterrasse Marienhöhe, Marienhöher Weg 30 (Parkeingang gegenüber Nr. 25), 12105 Berlin, Telefon: 030/753 28 39, Info: www.bergterrasse-marienhoehe.de

 

In der ufaFabrik lädt das „Café Olé“ mit 120 Plätzen zum Verweilen draußen ein. Wochentags wird eine preiswerte Mittagskarte und am Sonntag ein großes Frühstücksbuffet angeboten. Auf dem Gelände gibt es auch einen Kinderzirkus und einen Kinderbauernhof. Die ruhige Atmosphäre animiert zum Plaudern und Chillen. Öffnungszeiten: Mo bis So ab 10 Uhr. Kontakt: Café Olé, im Internationalen Kultur Centrum ufaFabrik, Viktoriastraße 10, 12105 Berlin, Telefon: 030/755 03 20, Info: www.cafeole-ufafabrik.de 

Relaxen und ein Abendbier trinken, kann man im Tempelhofer Hafen in verschiedenen Lokalitäten am Hafenbecken: Auf dem Terrassenschiff „Alte Liebe“ von Mai bis September, der Erlebnisgastronomie „Pier 13“, dem „iLand“ und der Sommer-Bar auf der Dachterrasse des „Dockx“. Kontakt: Tempelhofer Hafen, Tempelhofer Damm 227, 12099 Berlin Info: www.pier13-eventlocation.com/terrassenschiff/www.iland-berlin.com/,www.dockx-berlin.de/sommerbar-dachterasse/

Das „Blumenthal-Eck“ (Raucherlokal) ist eine klassische Eckkneipe mit Biergarten, die Platz für 40 Personen bietet. Öffnungszeiten: Mo-So ab 11.30 Uhr. Kontakt: Blumenthal-Eck, Blumenthalstraße 12, 12103 Berlin/Ecke Kaiserin-Augusta-Straße, Telefon: 030/754 493 89

 

 

 

 

Das Raucherlokal „Keine Eile“ ist eine Kiezkneipe, die über einen Außenbereich mit 30 Plätzen verfügt. Öffnungszeiten: Mo-So ab 12 Uhr. Kontakt: Keine Eile, Manfred-von-Richthofen-Straße 13, 12101 Berlin, Telefon: 030/ 470 137 66

 

 

 

Wir waren in Mariendorf

Ende August 2016 eröffnete die amerikanische Brauerei „Stone Brewing“ die „Stone Brewing World Bistro & Gardens“, ein großes Brauerei-Restaurant mit Platz für 1200 Gäste im Innen- und Außenbereich. 65 verschiedene Craft-Biere vom Fass und zahlreiche Flaschen- und Dosenbiere können probiert werden. Außerdem werden Führungen durch die Brauerei angeboten. Öffnungszeiten: Mo bis Sa ab 12 Uhr und So ab 10 Uhr. Kontakt: „Stone Brewing“, Im Marienpark 23, 12107 Berlin, auf dem alten Gelände des Gaswerks, Info: www.stonebrewing.eu

Das Raucherlokal „Café Saitensprung“, eine Kiez-Eckkneipe, bietet Platz für 20 Personen im Außenbereich. Öffnungszeiten: Mo-So ab 11 Uhr. Kontakt: Cafe Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Telefon: 030/548 419 48

 

 

Wir waren in Marienfelde

Im „Flame-Diner“, einem klassischen American Diner mit Erlebnisgastronomie, werden regelmäßig Live-Musik und Themenabende organisiert. Das Diner verfügt über 50 Außenplätze. Öffnungszeiten: Mo bis So ab 12 bis Open End. Kontakt: Flame-Diner, Zehrensdorfer Straße 9, 12277 Berlin, Telefon: 030/280 360 23, Info: www.flame-diner.de 

 

„Zur grünen Linde“ ist ein Gasthof mit einer gutbürgerlichen Speisekarte und abwechslungsreichem Getränkeangebot. Im Sommer laden ein Garten sowie eine Terrasse mit über 50 Plätzen zu gemütlichen, langen Nachmittagen und Abenden ein. Öffnungszeiten: Mo-So von 11.30-24 Uhr. Kontakt: Gasthof Zur grünen Linde, Alt-Marienfelde 28, 12277 Berlin, Telefon: 030/721 48 47, Info: www.gruenelinde-marienfelde.de 

 

 

 

Wir waren in Lichtenrade

Das „Familienrestaurant Reisel“ verfügt über 70 Plätze im Außenbereich. Im Garten unter den Kastanien trifft sich halb Lichtenrade. Öffnungszeiten: Die bis So ab 12 Uhr, Mo Ruhetag. Kontakt: Alt-Lichtenrade 83, 12309 Berlin, Telefon: 030/745 84 48, Info: www.reisel.de

Fotos: Fotolia/Kazenon (1), Marlies Königsberg (11)

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, Bitte beachten: Sonderverkäufe auch montags, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zi. 104, 1. Etage, Tel.: 030/902 776 506.

JULI

jeden Ersten Samstag im Monat im Flame Diner regelmäßig Live-Musik, Themenabende und vieles mehr rund um die 50er & 60er Jahre, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/280 360 23, www.flame-diner.de

bis 06.10. – „kleine Nacht-Musik“ am „Plantscher“, Schreiberring/ Wolffring, 12101 Berlin, jeden 1. Freitag im Monat von Mai bis Oktober, jeweils 20.30 Uhr, Tel.: 0151/220 850 17, Eintritt frei, www.parkringneutempelhof.de

ab Juli bis 19.12. – Noch freie Plätze! Projekt: „sPERANTO“ in der ufaFabrik, Viktoriastr., 10-18, 12105 Berlin, für Mädchen zwischen 13 und 19 Jahre-Angebote: Tanz (Hip Hop) oder Gesang/ Songwriting, der Kurs endet mit einer Abschlussaufführung im Stil eines Musicals und einer professionellen Videoproduktion, Eintritt frei, Anmeldung und Kontakt: E-Mail : alica.paeske@gmail.com, Tel.: 0176/520 034 01, www.ap-speranto.com

bis 31.08.2018 – Sonderausstellung: „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“ Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Kontakt: Judith Bilger, Tel.:030/750 084 00, www.notaufnahmelager-berlin.de

30.06. bis 27.08. – Galerie im Tempelhof Museum, INNENWELTEN-Siebte Tempelhofer Kunstausstellung, Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat u. Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030/902 776 964, www.hausamkleistpark.de

21.07. bis 13.08. – 56. Deutsch-Amerikanische Volksfest auf dem Festgelände des Marienparks, Altes Gaswerk Mariendorf, 12107 Berlin, Nonstop-Bühnenprogramm und ganz besonderen Höhepunkten – den Thementagen,jeden Freitag und Samstag findet ein Konzert auf dem DAV statt, Künstler wie “Larry Schuba mit Western Union”, „Sherman Noir and the Highway surfers“, “Keith Tynes & Band” und “Ingrid Arthur & Band”, am 30.07.- ab 16 Uhr Schlager/50er – 70er Jahre Rock’n Roll Hits mit Simone u. Flotte Dreier [Live Band], www.simone-von-petticoat.de , Thementage: Freitags: „Ladiesday“ – mit Stars, Donnerstags: „Bikertag, Mittwochs: „Familientag“ – mit halben Preisen auf allen Karussells und Bahnen, am 25. 07. „Regenbogentag“ , am 13.08. ist Cosplayday mit einem Kostümwettbewerb, Kostenloser Shuttle-Verkehr vom U-Bahnhof Alt-Mariendorf direkt zum Festgelände und wieder Retour, vom Festgelände zum U-Bahnhof Alt-Mariendorf zurück, (Verbindung: U6 bis Alt-Mariendorf., Bus 181 bis Greinerstr.), Öffnungszeiten: Mo / Die:14-22 Uhr, Mi / Do / So:14-23 Uhr, Fr / Sa: 14-23.30 Uhr, Eintritt 2 €, dafür Erhalt von Wertbons in gleicher Höhe, außer am Mittwoch (Familientag). Kinder unter 14 Jahre frei. Info: www.deutschamerikanischesvolksfest.de

16.07. – Rosengartenkonzert: „Cherished: Spritual & Gospel“ in der Gartenstadt Neu Tempelhof, am Rumeyplan, 12101 Berlin, 16-17 Uhr, Ständchen zur Rosenblüte mit Till Sauer und sein Gospel-Ensemble Cherished, Eintritt frei, Spenden willkommen! Kontakt: Karl-Heinz Kronauer, Tel.: 030/588 774 52, www.parkringneutempelhof.de

22.07. bis 23.07. – COSOA – Chor Open Stage Open Air Festival 2017, im überdachter Sommergarten der ufaFabrik, Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin, Sa-So 16 Uhr, 20 Ensembles, keine Grenzen, Chorverband Berlin e.V., VVK-Infozentrale, Öffnungszeiten: Mo-Sa, 10-18 Uhr/So 14-18 Uhr (Außer an Feiertagen!), Tel.: 030/755 03 0, Ticketpreise: von 5 € bis 25 €, www.ufafabrik.de/de

©Theater Anu

27. bis 29.07. und 03. bis 06.08.-Parkinszenierung „OVIDS-TRAUM“ – im Garten der Wandlungen“ auf dem Tempelhofer Feld (Eingang Columbiadamm),12101 Berlin, jeweils ab 21.30 Uhr, dabei entsteht eine begehbare Traumwelt aus Licht und Sound: Getanzte Leidenschaft – poetisch, mystisch und hypnotisch, Preise und Info: www.theater-anu.de

AUGUST

02.08. – „Spukvilla“ AWO Lesung mit Günther Janßen & Tochter, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, „Vergnügliche Geschichten“, Preis: 10 €, Tel.: 030/751 50 89, www.spukvilla-awo.de

04.08. – Die kleine Nachtmusik, ‚Papa‘ Henschels „Salty Dogs“, Swing-Band, Wolffring, 12101 Berlin, unter der Parkringbrücke am „Plantscher“, ab 20.30 Uhr, 12101 Berlin, Eintritt: frei, Spenden Willkommen!, Kontakt: Heiner Stockschlaeder, Tel.: 0151/220 850 17, E-Mail: h.stockschlaeder@parkringneutempelhof.de, www.parkringneutempelhof.de

05.08. – Flame Diner-Car Show Meet & Greet 2017, ab 14 Uhr und Elvis Tribute Show mit Oliver Steinhoff ab 20 Uhr, Zehrensdorfer Str. 9, Oliver Steinhoff ist der bisher einzige deutschsprachige Elvis Darsteller mit folgenden BELEGBAREN Auszeichnungen; – „Europameister der Elvisdarsteller“ in Blackpool (UK) 2007, 12277 Berlin, alles davor und Eintritt frei Tel.: 030/280 360 23, www.flame-diner.de

bis 20.08.  – Lange Nacht der Museen, von Sa 19.08. 18 Uhr bis So 20.08. 2 Uhr, Musik, Führungen und Cocktailbar, besondere Nacht im Museum für Naturkunde, 80 Museen- 800 Veranstaltungen-ein Ticket, 20-Jahre-Geburtstagsedition „Made in Berlin“ Tickets ab 24.07. in den beteiligten Museen, bei Verkaufsstellen und Automaten von BVG und S-Bahn (S-Bahn-Automatenverkauf ab 1.8.), in Berlin Tourist Infos und in den HEKTICKET-Filialen am Alexanderplatz und Bahnhof Zoo, bis 07.08.Sparticket 12 € (erm. 10 €)!, ab 08.08. Tickets 18 € (erm. 12 €), Eintritt frei für Kinder bis 12 Jahre, Tickets gelten für: Eintritt, Benutzung der Shuttle-Busse auf insgesamt sieben Linien bequem von Museum zu Museum und des öffentlichen Nahverkehrs (Tarifbereich Berlin ABC, 15-5 Uhr), neu in diesem Jahr: Kieztouren in Oldtimerbussen Info: Programm: www.lange-nacht-der-museen.de

20.08. – Rosengartenkonzert mit „Latin Jazz Duo“ in der Gartenstadt Neu-Tempelhof, am Rumeyplan, 12101 Berlin, 16-17 Uhr, Ständchen zur Rosenblüte mit Flötistin & Sängerin Susanne Köhler und Gitarrist Gerd Schöpfer, Eintritt frei, Spenden willkommen! Kontakt: Karl-Heinz Kronauer, Tel.: 030/588 774 52, www.parkringneutempelhof.de

24.08. – VSA – Schifffahrt um die Müggelberge, Abfahrt: 14 Uhr, ab Rathausplatz Zeuthen, Preis: 13,50 € ohne Mittagessen, ermäßigt: 4 €, von Zeuthen nach Heimathafen in Zeuthen Richtung Schmöckwitz, Dauer: 3,5 Std., Karten ab sofort

SEPTEMBER

01.09. – Jazz für Alle-Birgitta Flick Quartett, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

02.09. bis 03.09. – ufaFabrik Boulevard-Internationales Kultur Centrum ufaFabrik, Viktoriastr.10-18, 12105 Berlin, Straßenfest mit buntem Programm, Sa 12-22 Uhr, So 10-20 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/755 03 0, www.ufafabrik.de

05.09. – VSA – Deutschlandradio – Blick hinter den Kulissen, Treffpunkt: 9.45 Uhr, Beginn: 10 Uhr, Deutschlandradio Kultur am Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin, Dauer: 2 Std., Eintritt frei, Karten ab 01.08.

06.09. – „Spukvilla“ AWO Lesung mit Urte Blankenstein, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, „Die Pille für Erwachsene“, Preis: 10 €, Tel.: 030/751 50 89, www.spukvilla-awo.de

08.09. – VSA – Interkulturelles Fest im Nachbarschaftstreffpunkt „Berliner Bär“, Holzmannstr. 18, 12099 Berlin, 15-18 Uhr, Preis: 5 €/ermäßigt 2 €, ein Fest mit einem bunten, interkulturellen Programm und leckeren Speisen aus verschiedenen Ländern und selbstgebackenen Kuchen, Karten ab 31.07.

08.09. bis 10.09. – 30. Wein- und Winzerfest in Lichtenrade, Alt-Lichtenrade, 12309, am idyllischen Dorfteich, Fr 16-23 Uhr, Sa 12-23, So 10-20 Uhr, Programm: Sa 19-22 Uhr, EB Davis & the Superband, So. 11-12 Uhr-Ökumenischer Gottesdienst, So 12-13Uhr, Lichtenrader Gospelchor, So 15-16 Uhr, Bigband der Musikschule Spandau, So 17-20 Uhr, More Town Soul, Sa und So ganztägig, Die Jazzpolizei, Gilbert, Kontakt: Claudia Scholz & Stefan Piltz, Family & Friends e.V., Tel.: 030/305 55 21, www.family-and-friends-ev.de/1.html

08.09. bis 22.10. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Ellinor Blickhan-Fischer, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.: 030/786 28 05, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

09.09. – Jazz für Alle, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Jazz Band, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Jazzlounge Lichtenrade, ab 21 Uhr Jam Session, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de/programm.html

10.09.- Jazz mit Tim Mohn Quartett, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 11 Uhr, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de/programm.html

13.09. – NachbarSchatz Tempelhof-Hahn Bestattungen stellt sich vor, Die Kurve e.V., Café Kurve, Friedrich-Wilhelm-Str. 22, 12103 Berlin, 18-19.30 Uhr, Kontakt: Marita Drischel, Tel. 030/720 068 63 oder Tel. 030/752 52 98, Eintritt frei

VORSCHAU

16. 09. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, in Planung nach der Sommerpause, Eintritt frei, www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

 

16.09. – Festival zum STADT UND LAND Festival der RIESENDRACHEN. ehemalige Flughafengelände Tempelhof, 12099 Berlin, 11-20 Uhr, Veranstalter: STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH. Programm für die ganze Familie, Großdrachenvorführungen, Eintritt frei, www.stadtundland.de

16.09. – Kinderfest im Tennis Club 1904 Grün-Gold e. V., Paradestraße 28-32, 12101 Berlin, 15-18 Uhr, Spaß-Sport-Spiel, für Essen und Getränke gesorgt, Finale: großes Luftballonsteigen, Eltern willkommen!, Eintritt für Kinder 3 €, Verzehrbon inbegriffen, Eintritt frei für Geburtstagskinder, Malt diese Einladung aus, bringt sie mit, die Besten werden prämiert! Info: www.gruen-gold.de

17.09. – Rosengartenkonzert mit „Angelica Paulic“ in der Gartenstadt Neu Tempelhof, am Rumeyplan, 12101 Berlin, 16-17 Uhr, Akkordeon-Künstlerin Angelika Paulic mit überzeugenden und zauberhaften Rhythmen und Tönen. Eintritt frei, Spenden Willkommen! Kontakt: Karl-Heinz Kronauer, Tel.: 030/588 774 52, www.parkringneutempelhof.de

20.09. – VSA –Führung durch das Axel Springer Verlagshaus ohne Redaktionskonferenz, Axel-Springer-Str. 65, 10888 Berlin, Treffpunkt: 10.45 Uhr, Beginn: 11 Uhr , Eintritt frei, Karten: ab 01.08

©AndreasFriese.de

25.09. — »Memory« Charity – Gala THANK YOU FOR THE MUSIC, Die Abba-Story, Estrel Festival Center, Sonnenallee 225, 12059 Berlin, 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.  Mit der einen Hälfte des Erlöses werden auf Vorschlag der Sparda-Bank Berlin eG mit dem Verein Berliner helfen e. V. krebskranke Kinder und ihre Angehörigen  unterstützt. Die andere Hälfte geht an die Initiative Kinder in Gefahr, für die Förderung von sozial benachteiligten Kindern in Berlin. Der Spendenerlös für krebskranke Kinder wird für ein Projekt von kolobri e.V. . verwendet. Dieser Verein kümmert sich um krebskranke Kinder und die Folgen für die  betroffenen Familien. Dabei werden Kinder- wünsche ebenso ermöglicht wie therapeuthische Betreuung und soziale Hilfen. Karten können zum Preis von je EUR 20,- unter der Rufnummer 030 / 742 94 72 oder per Fax 030 / 6008 35 46 bestellt werden.

20.10. – VSA – Galakonzert in der Philharmonie Berlin, „Musik kann keine Sünde sein“, Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str.1, 10785 Berlin, Einlass: 13.30 Uhr, Beginn: 14.30 Uhr, Filmmusik der 30er und 40er Jahre mit Bernhard Hirtreiter und Beata Marti,  Preis: 17 €/ermäßigt: 6 €, Karten ab 28.08.

DAUERAUSSTELLUNGEN

Ständig öffentliche Führung: jeden So 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld,jeden 2. und 4. Samstag im Monat – 13 Uhr, Treffpunkt:Columbiadamm, Ecke Golßener Straße, KZ, Columbiahaus, Zwangsarbeiterlager, Militärische Luftfahrt, Info: Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V., www.thf33-45.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für: Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., in einem kleinen Buchladen werden diese ehrenamtlich angeboten, MedienPoint Macher Henning Hamann und sein Team führt verschiedene kleine Veranstaltungen durch, Schaufensterausstellung, Themenabende Kinderfeste, Lesungen, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 -18 Uhr, mittwochs von 13.30-14.30 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Freier Eintritt – bei Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen, Infos: https://www.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS
Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030/72006053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/76007018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/28036023

Café „Goldfries“, Friesenstraße 15, 10965 Berlin, Tel.: 030/54978620

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade
, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser in Tempelhof
und anderswo,

Sommer ist es, und mit unserer Titelgeschichte geht es in den Biergarten. Da gibt es große (bis zu 1000 Plätze!) und kleine; unterschiedliche Preisklassen und jeweils eine ganz individuelle Atmosphäre. Das Angebot reicht von der intimen Kiezkneipe mit Vorgarten bis zum Großbetrieb mit Event-Charakter. Wir haben uns in den Kiezen von Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade umgesehen.

Marlies Königsberg gratuliert der Tempelhofer Jazz-Legende Horst „Papa“ Henschel zu seinem bevorstehenden 88. Geburtstag.

Das Thema Radverkehr (unsere letzte Titelgeschichte) bleibt aktuell: Gar nicht so erfreut davon sind viele Fußgänger und Autofahrer. In seiner Polemik ergreift Christoph Schröder Partei für sie.

Melanie Möller, Professorin und Ovid-Spezialistin der Freien Universität erklärt den Einfluss Ovids auf die Entwicklung unserer Sprache. Demnächst gibt´s dazu Theater auf dem Tempelhofer Feld. 

Glückwunsch! Das Nachbarschaftszentrum der ufaFabrik besteht schon dreißig Jahre; die Buchhandlung Menger feiert gar schon den siebzigsten Geburtstag. Katrin Schwahlen gratuliert.

Nicht im Sinne unseres Bezirks (speziell des Ortsteils Lichtenrade) ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Dresdner Bahn. Volker Mönch kommentiert selbiges in der Kolumne Tempelhof, Berlin und die Welt.

Beantworten Sie eine Frage zum Deutsch-Amerikanischen Volksfest und gewinnen Sie einen attraktiven Preis!

Eine gute Zeit und einen sonnigen Sommer wünscht ihnen im Namen des gesamten Teams

Ihr Karl-Heinz Kronauer

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Brigitta Heinrichs Leseecke

Mein Lieblingsbuch: Cay Rademacher: Brennender Midi (Band 3)

Eine kleine Militärmaschine stürzt über einem Olivenhain ab. Unfall oder Mord (oder gar Selbstmord)? Es gibt Zeugen, aber ihre Aussagen widersprechen sich. Capitaine Roger Blanc begegnet unter anderem einer „Hexe“, die ihm erst Salz in die Augen schüttet und dann ein seltsames grünes Leuchten beschreibt, das sie kurz vor dem Absturz sah. Hat Bondard, der Sprecher der Anti-Lärm-Bürgerinitiative seine Finger im Spiel? Einige Tage später wird ein algerischer Landarbeiter in demselben Olivenhain ermordet aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang? Blanc und seine Leute setzen sich wieder in die Nesseln. Die Armee will selbst ermitteln, dem Inlandsgeheimdienst passt es auch nicht, dass Provinzpolizisten sich für diesen Fall interessieren. Und die Provence spielt natürlich auch wieder eine Rolle.
DuMont Buchverlag 2017, TB 304 Seiten, 10 €

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im Mai/Juni 2017
  1 – Ein wenig Leben, Hanya Yanagihara, 960 S., Hanser Berlin, 28 €
  2 – Ick kieke, staune, wundre mir., Thilo Bock u. a. Hrsg., 465 S., AB   Die  Andere Bibliothek, 24 €
  3 – Die Geschichte der Bienen, Maja Lunde, 509 S., btb, 20 € 
  44 3 2 1, Paul Auster, 1296 S., Rowohlt, 29,95 €
  5 – Die Terranauten, T. C. Boyle, 603 S., Hanser, 26 €
  6 – Bonusjahre, Frank Elstner u. Gerd Schnack, 249 S., Piper , 20 €
  7 – Stille Wasser, Donna Leon, 342 S., Diogenes, 24 €
  8 – Grand Prix, Martin Walker, 383 S., Diogenes, 24 €
  9 – Unterleuten, Juli Zeh, 639 S., Luchterhand, 24,99 €
10 – Die Geschichte eines neuen Namens, Elena Ferrante, 623 S.,  Suhrkamp, 25 €
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Tolle Rezepte für frisches Obst und Gemüse

Salatvielfalt für den Sommer

Was passt besser zu Sommer und Sonne als ein leckerer Salat? Das haben sich auch die Redakteure von „essen & trinken“ und der Fackelträger Verlag gesagt. So ist dieses tolle Buch entstanden. Wählen Sie aus 70 Rezepten Ihren Lieblingssalat und probieren Sie all die anderen! Jetzt wo es alles an frischem Gemüse und Obst gibt werden Sie von so viel Vielfalt begeistert sein. Wie wäre es mit Spinatsalat mit karamellisiertem Apfel? Oder einem Fregola-Gemüse-Salat mit Joghurtbällchen? Alle Rezepte sind gut durchdacht und leicht verständlich. Mit der „essen & trinken“-Gelinggarantie. Ralf Jacob

Edition Fackelträger, 20 €

Mozzarella-Orangen-Salat

Zutaten für 2 Personen

80 g Sauerteigbrot, 4 EL Olivenöl, 1 Büffelmozzarella (ca. 300 g), 3 EL Milch, 100 g Kirschtomaten, 1 Orange, 60 g Mesclun-Salatmischung, 2 Stiele Basilikum, Fleur de Sel, Pfeffer

Brot in sehr dünne Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit 2 EL Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft nicht empfehlenswert) auf der zweiten Schiene von unten 6-8 Minuten goldbraun rösten.

Mozzarella abtropfen lassen. 50 g Mozzarella abschneiden und mit der Milch in einem Rührbecher mit dem Schneidstab fein pürieren. Restlichen Mozzarella in Schneiden schneiden. Tomaten putzen, waschen und mit dem Schneidstab fein pürieren. Orange so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Mesclun-Salatmischung putzen, waschen und trocken schleudern. Basilikumblätter von den Stielen zupfen.

Mozzarellacreme auf 2 Tellern verstreichen. Brotchips, Salat, Basilikum, Orangenfilets und Mozzarella darauf anrichten. Mit der Tomatensauce und restlichem Olivenöl beträufeln und mit Fleur de sei und Pfeffer würzen.

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Kolumne

Lichtenrade bekommt ein Schlechtwetter-Freibad!

Staat, Stadt, Bezirk und staatseigene Betriebe arbeiten manchmal doch gut zusammen. Jüngstes Beispiel: Der von den Leipziger Bundesverwaltungsrichtern am 29. Juni in erster und letzter Instanz für rechtmäßig erklärte Planfeststellungsbeschluss für den Bau eines Straßentunnels in der Lichtenrader Bahnhofstraße zur Unterquerung der Dresdner Bahn.

So kommt, was die Lichtenrader schon lange befürchteten: Nein, nicht die Dresdner Bahn an sich. Die hätte schon längst fahren dürfen und sollen. Lichtenrade bekommt den steilsten Straßentunnel in Berlin! Wird der wie andere Tunnelanlagen gebaut, gibt es bei Starkregen regelmäßig Überflutungen. Dann hat Lichtenrade das Freibad, das die Mariendorfer gerne hätten, der Bezirk aber aktuell nicht stemmen kann. Hat deshalb der abgewählte schwarz-rote Senat den eigenen Koalitionsbeschluss – für eine Bahn im Tunnel – genauso wenig ernsthaft verfolgt, wie der aktuelle rot-rot-grüne Senat? Der Bund hat’s schön auf die Berliner Landesregierung abgewälzt und der Bezirk war für die Bahn im Tunnel, hatte aber nix zu sagen. Sogar „ganz oben“ hat mitgespielt: Am Urteilstag schüttete es wie aus Eimern.

Als weitere Attraktion bekommt Lichtenrade im gleichen Zug auch noch eine bis zu sieben Meter hohe und über zwei Kilometer lange Lärmschutzmauer längs durch den Stadtteil.  Die ist sogar an noch weniger Stellen passierbar, als die originale Berliner Mauer: Nur an zwei. Ob das die Lichtenrader gut finden, hat trotz eifriger Lippenbekenntnisse niemanden in Politik und Verwaltung wirklich interessiert. Dafür will die Bahn die Lichtenrader bei der Farbe der Lärmschutzmauer  mitbestimmen lassen. Mitbestimmung ist doch toll, bei der Originalmauer ging das nur auf einer Seite.

Parallel dazu wird die Bahnhofstraße im Rahmen des  Geschäftsstraßenprojektes „Aktives Zentrum“ mit über 20 Millionen Steuergeldern aufgehübscht. Schade nur, dass viele der  Wiederbelebungsmaßnahmen während des Straßentunnelbaus wohl „absaufen“ werden.  Die ersten Händler sind schon weg. Ich bin gespannt, wie viele der zumeist inhabergeführten Geschäfte die mindestens fünfjährige, einseitige Sperrung der Bahnhofstraße überleben werden. Und die Lichtenrader Kundschaft wird die auf Jahre zur Stau-Sackgasse verurteilte Geschäftsstraße dann wohl auch eher weiträumig meiden.

Der Autor ist Vorsitzender des Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e.V.

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Radfahrer sind ein Problem – eine Polemik

©Michael Fritz

„Halt die Fresse!“

Halt die Fresse!“ „Du tickst wohl nicht richtig!“ „Halt`s Maul!“ Dies sind alltägliche Antworten, die man von Radfahrern erhält, wenn man sie höflich und zurückhaltend darauf hinweist, dass sie doch bitte auf der Straße und nicht auf dem Gehweg fahren möchten. Oder (ganz kühne Idee): Sie könnten ja den – vorhandenen – Radweg benutzen. Eigentlich selbstverständlich, oder? Nicht für manchen Zeitgenossen auf dem Zweirad. Regeln? Sind für die anderen da. Ich fahre wie ich will.

Nicht alle, aber viele Radfahrer in Berlin sind echte Ego-Shooter, fahren aggressiv und rücksichtslos, sind verbal und physisch gewaltbereit. Dass sie andere Verkehrsteilnehmer belästigen, einschränken, gefährden interessiert sie nicht. In einer Stadt, die ständig voller wird, sind sie die problematischste Gruppe aller Verkehrsteilnehmer. Beispiele gefällig?

Moabit, eine Seitenstraße der Turmstraße, verkehrsberuhigt: Kaum Autos unterwegs, ideal für Radfahrer. Vorm, griechischen Restaurant, Tische auf dem Gehweg, lässt sich die Szene hautnah erleben. Ein Radfahrer nach dem anderen zwängt sich, Armlänge entfernt, zwischen den Gästen des Restaurants, durch; Dutzende sind es im Lauf des Abends. Und warum? Kopfsteinpflaster. Passt den Herrschaften nicht. Dabei ist es abgeflacht, gut zu befahren für die paar Meter.

Alexanderplatz am Vormittag: Pure Anarchie. Links, rechts, vorne, hinten flitzen sie an einem vorbei. Rücksichtnahme, Abstand? Fordern sie von Autofahrern. Aber selbst? Fehlanzeige. Sie wollen durch, sie wollen vorbei, es ist ihr Revier.

Schlosspark Charlottenburg, Tiergarten und andere Parks: Fahren auf den Hauptwegen erlaubt. Was machen Radler? Natürlich gondeln sie überall herum.

Bushalte- oder Straßenbahnhaltestellen: Wer auf sich hält, bremst nicht, sondern benutzt die ein- und aussteigenden Fahrgäste als Slalomstangen.

Gehwege: Überall gurken sie rum, ohne jedes Regelbewusstsein. Rauben Fußgängern (inklusive alten Leuten, Kleinkindern) das bisschen Schonraum, das diese zwischen Häuserwänden und parkenden bzw. fahrenden Autos in einer vollen Stadt haben. Mit welchem Recht? Die eigene Bequemlichkeit zählt mehr als alles andere.

Ein paar Typen tun sich dabei besonders hervor.

Der Kampfradler: Mit seinem Rennrad und seiner lächerlichen Kostümierung (enganliegende Wurstpelle mit Werbeaufdrucken) signalisiert er: Sport, schnell, aus dem Weg da. Er agiert nach dem Recht des Stärkeren. Wer nicht wegspringt, wird plattgemacht. Eine Bitte: Haut ab auf die Landstraße. Oder in ein Velodrom. Dort könnt ihr rasen.

Verpeilte Senioren: Auch unter Rentnern hat es sich herumgesprochen, dass Radfahren gesund ist. Bloß: Man ist schon etwas wacklig und die Straße ist ja so gefährlich. Da gurkt man doch lieber auf dem Gehweg rum. Wisst ihr was? Wer nicht so Rad fahren kann oder will, wie es den Verkehrsregeln entspricht, fährt eben nicht Rad. Oder steigt auf den Ergometer.

Berliner Proll: Ist unvermeidbar in dieser Stadt, auch auf dem Fahrrad. Aggressiv, vermeckert, rechthaberisch wie eh und je.

Party-Hipster: Ihm ist eh alles egal. In Berlin kommt es doch nicht so drauf an. Was kümmern ihn rote Ampeln? Wozu Licht am abgerockten Gefährt? Hauptsache, die Kopfhörer sind schön laut gestellt.

Kinderbegleitschützer: Warum um alles in der Welt müssen Eltern neben ihren radelnden Kindern auf dem Gehweg fahren (ist jetzt gesetzlich erlaubt)? Diese dürfen, ja müssen selbigen benutzen, gerade weil sie dort sicher sind. Da reicht es doch wahrhaftig, wenn man als Mutter oder Vater auf Straße oder Radweg parallel fährt und an der Kreuzung oder Einmündung hilft.

Ein Problem ist auch die Politik. Einem Radfahrverband kann man Lobbyismus nicht vorwerfen – denn das ist ja seine Bestimmung. Die Protagonisten der Szene reißen allerdings die Klappe schon sehr weit auf. Auffällig dabei: Nirgendwo findet sich auch nur der Hauch von Selbstkritik. Man könnte doch erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. Da gäbe es genug zu tun. Der eigenen Klientel mal einzuschärfen, vor roten Ampeln anzuhalten. Handzeichen zu geben. Abstand von Fußgängern zu halten. Das Fahrzeug gut zu beleuchten. Nicht quer über Kreuzungen zu fahren. Verkehrszeichen zu beachten. Sich nicht um jeden Preis überall durch- und vorbeizuquetschen. Und, und, und. Dinge, die jeder Grundschüler schon weiß. Stattdessen positioniert man sich in einer ewigen Opferhaltung. Stimmt, als Radfahrer ist man schon mal gebeutelt vom motorisierten Verkehr – aber gibt einem das das Recht, seinerseits Fußgänger zu drangsalieren und in Gefahr zu bringen?

Hinzu kommt die einseitige Rad-Klientelpolitik der Linksregierung im Roten Rathaus – die Unverschämtheit, Wurstigkeit und Rücksichtslosigkeit ihrer „Kundschaft“ hat auch darin ihre Ursachen. Sie spürt: Politisch hat sie derzeit Oberwasser. Dabei wäre es Zeit für eine Null-Toleranz-Linie. Je schärfer die Kontrollen und je empfindlicher die Strafen, desto eher setzt man Regeln durch. Warum keine Kennzeichen für Fahrräder? Oder einen Führerschein? Die Schulkinder, die in der vierten Klasse die Radfahrprüfung machen, sind jedenfalls fit in Sachen Verkehr.

Unmut, Wut und Verbitterung über Radfahrer wachsen. Fußgängern und Autofahrern reicht´s. Hunderte von Kommentaren unter einschlägigen Artikeln im Internet zeugen davon. Die Hoffnung bleibt, dass Radfahrer lernfähig sind –, dass sie begreifen, dass es in ihrem eigenen Interesse liegt, den alltäglichen Straßenverkehr nicht als Kampf und Anarchie zu gestalten. Christoph Schröder

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70 Jahre Buchhandlung Menger

Menger-Team (v.li.n.re.): Christiane Schulz-Rother, Susanne Prochnow, Birgit Weitlaner, Paul Nottmeyer, Lutz Gauer, Sonja Marchewa ©Josephin Hartwig

Keine Zeit, ich muss lesen

Mehr als 10.000 Bücher, Hörbücher, Kalender und nette Kleinigkeiten, die das Lesen noch schöner machen. Fünf Buchhändlerinnen und Buchhändler, die man zu Büchern fragen kann, was man will. Sie wissen fast alles. Und wenn nicht, dann wissen sie, wo es steht. In der Buchhandlung Menger gibt es neben Büchern viel Platz für Gespräche, Informationen und Muße. Seit nunmehr 70 Jahren.

Alfred Menger war Buchhändler aus Leidenschaft und betrieb in den 1930er-Jahren eine Leihbücherei in Neukölln. Während der nationalsozialistischen Herrschaft kämpfte er im Widerstand, saß zwei Jahre im Zuchthaus und eröffnete 1947 seine eigene Buchhandlung am späteren Tempelhofer Damm – mit Neuerscheinungen, Antiquariat und natürlich einem Leihbetrieb.

Antiquarische und Leihbücher gibt es heute nicht mehr, dafür jede Menge Neuerscheinungen.

Das Menger-Team entscheidet gemeinsam, was ins Sortiment aufgenommen und den Kunden präsentiert wird – immerhin rund 10.000 Titel.

An der Bücherwand, direkt gegenüber vom Eingang, stehen ausgewählte Neuerscheinungen. Auf den Tischen liegen gebundene Werke und Taschenbücher, viele mit einer persönlichen Empfehlung der Buchhändler.

In den seitlichen Regalen finden sich neue und klassische Krimis aus aller Welt, Science-Fiction, Wörterbücher und fremdsprachige Literatur. Und dann gibt es noch eigene Regale für Berlinfans, große und kleine Kinder, Reiselustige und Gesundheitsbewusste. In den bequemen Korbstühlen am Schaufenster blättert es sich besonders gut, egal ob im Roman, im Bildband oder in den ersten Seiten eines Thrillers.

Dass das Buchhandlungsteam auch ein gutes Händchen für Veranstaltungen hat, zeigen die regelmäßigen Buchvorstellungsabende. Vor ausverkauftem Haus präsentieren die Buchhändler ihre Lieblingsgeschichten. Das Publikum, zu 90 Prozent Stammkunden, sitzt dicht gedrängt und lässt sich gerne etwas empfehlen.

Heute wird die Traditionsbuchhandlung von Christiane Schulz-Rother geführt, sie sorgt mit ihrem Team dafür, dass der Tempelhofer Lesestoff nicht ausgeht. Die Erinnerung an Alfred Menger aber bleibt. Katrin Schwahlen

Kontakt: Buchhandlung Menger, Tempelhofer Damm 186, 12099 Berlin. Telefon: 030 7525044, Info: www.buchhandlung-menger.de

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Herzlichen Glückwunsch, „Papa“ Henschel!

Das Urgestein der Berliner Jazzszene ist weit über Tempelhof bekannt ©Archiv Henschel

Mit 88 Jahren noch als Musiker aktiv

Wie die Zeit vergeht! 2010 porträtierte das tempelhofer journal in der Rubrik „Tempelhofer Temperamente“ den Jazzmusiker Horst ‚Papa‘ Henschel. Nun wird er 88 – im September wird gefeiert – und anlässlich dieser Schnapszahl reiht sich das tempelhofer journal in die Schar der Gratulanten ein. Wir wünschen weiterhin Gesundheit und „gute Puste“!

Die Musik hält jung! Wann, wenn nicht hier, wäre dieser Satz angebracht. Aber auch die richtige Lebenseinstellung und der Segen einer körperlich und geistig guten Verfassung bis ins hohe Alter gehören dazu.

Schon seit 1960 wohnt Horst Henschel mit seiner Frau Ewa in der Neu-Tempelhofer Manfred-von-Richthofen-Straße. Aber unter seinem Spitznamen ‚Papa‘ Henschel ist das Urgestein der Berliner Jazzszene mit seiner Trompete weit über den Bezirk hinaus bekannt.

Seine Liebe zum Jazz entdeckte er als Jugendlicher in den Nachkriegsjahren. 1950 gründete er seine erste Formation, die „New Orleans Jazz Band Berlin“, daraus entstanden im Mai 1956 die „Salty Dogs“. Im November 2016 feierte er den 60. Band-Geburtstag wie immer im Bar-Restaurant „Die Eins“ mit Familie, Freunden und Bekannten.

Drei der sieben Gründungsmitglieder von Horst Henschels „Salty Dogs“ leben nicht mehr. ‚Papa‘ Henschel spielt weiter! Er bewältigt nach wie vor viele Auftritte im Jahr und ist seit 11 Jahren beim Stadtfestival „Bielsko-Biala“ in Polen dabei. Seine Musik ist bei vielen Frühschoppen und feierlichen Anlässen zu hören.

Seine Zeit des musikalischen Schaffens genießt ‚Papa‘ Henschel mit Band und das Publikum dankt es mit Applaus, ist nach wie vor begeistert und fragt: „Wann kommt ihr wieder?“

Mit den „Salty Dogs“ kann man ihn live in Neu-Tempelhof erleben. Unter der Parkringbrücke tritt er am 04.08. ab 20.30 Uhr im Rahmen der Reihe „Kleine Nachtmusik“ auf. Marlies Königsberg

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Hallo Nachbarn aus aller Welt

30 Jahre mitten im Kiez

Das Gemeinwesen und die Gesellschaft stärken, Brücken bauen, Menschen zusammenbringen – dafür steht das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum der ufaFabrik.

30 Jahre aktiv im Kiez – das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum N.U.S.Z. der ufaFabrik ©Katrin Schwahlen

Entstanden ist das N.U.S.Z 1987 aus den ersten Selbsthilfegruppen auf dem ufa-Gelände. Auch wenn sich seitdem viel verändert hat, heißt es bis heute „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das Angebot hat sich in den vergangenen 30 Jahren enorm erweitert: von A wie Abenteuerspielplatz über I wie interkultureller Generationengarten bis zu T wie Tauschtreff und Trödelmarkt. Von Aikido über Qigong bis zu Zumba. Von aktiver Stadtteilarbeit über Elternberatung bis zur Registerstelle, um diskriminierende Vorfälle zu erfassen.

Dazu kommen fünf Kindertagesstätten, sieben Kinder- und Jugendfreizeitstätten, ein Kinderbauernhof – insgesamt 39 Einrichtungen und Projekte mit rund 100 Angeboten für Groß und Klein, für alle, die schon immer hier leben und für Menschen, die gerade erst hergekommen sind. Mehrsprachige Integrationslotsinnen und -lotsen helfen Geflüchteten dabei, sich im deutschen Alltag zurechtzufinden.

Im Jubiläumsjahr 2017 zeigt das N.U.S.Z. mit vielen Veranstaltungen an fast allen Standorten die große Vielfalt seiner Arbeit für unsere Gesellschaft und Gemeinschaft. Katrin Schwahlen

Kontakt: Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik e.V., Viktoriastr. 13, 12105 Berlin, Telefon: 030/75503146, Info: www.nusz.de

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