Preise zu gewinnen mit der „Te-Damm-Trophäe“

Ui-TeDamm_Trophäe_finaler Druck_Zeitungsanzeige

Ausdrucken, abstempeln und gewinnen. Viel Glück ©UI-Te-Damm

Auf Shopping-Tour als „Sammler & Jäger“

Te-Damm Initiative e.V_LogoZwei Jahre bereits besteht die Unternehmer-Initiative am Tempelhofer Damm. Nun möchte sie mit einer weiteren Aktion, der Te-Damm-Trophäe, die Einkaufsstraße und ihre einzelnen Geschäfte stärken. Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Te-Damm Trophäe-Sammelkarte.

Informationen zu dieser Aktion:

Start der Jagd auf die Te-Damm Trophäe  ist am 23.05.2016. Sie dauert bis zum 04.06.2016.

• Die Trophäen-Sammelkarten liegen in den teilnehmenden Einzelhandelsgeschäften aus. Ziel ist es, sich an insgesamt 18 Geschäften einen Stempeldruck auf der Sammelkarte abzuholen, um an der Verlosung teilzunehmen und zu gewinnen.

• In der Berliner Woche wird die Te-Damm-Trophäe-Sammelkarte in der 20 KW erscheinen. Sie kann aus der Zeitung ausgeschnitten und in den Geschäften vorgelegt werden.

• Auf der Homepage der Initiative unter www.ui-tempelhoferdamm.de steht die Sammelkarte ab 19.05. auch als Download zur Verfügung.

• Die Te-Damm-Trophäe-Sammelkarte kann ebenfalls ab dem 19.05. auf unserer Website www.tempelhoferjournal.de heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Was kann man gewinnen?
Es locken viele Preise: 1. Preis: Zwei Karten für das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg, inkl. Übernachtung im Hotel Lindner und Bustransfer, im Wert von 500,00 €, 2. Preis: Eine Armbanduhr der Marke POLAR FT2, 3. Preis: Ein Einkaufsgutschein vom Tempelhofer Hafen im Wert von 50,00 €, 4. Preis: Ein Einkaufsgutschein von Karstadt Tempelhof im Wert von 50,00 €, 5. Preis: Ein Gutschein von der Buchhandlung Menger im Wert von 30,00 €.
Teilnahmeschluss: Bis zum 10. Juni 2016 spätestens 12 Uhr können alle Teilnehmer ihre gefüllte Sammelkarte bei der STADT UND LAND im Servicebüro Tempelhof, Tempelhofer Damm 188; 12099 Berlin abgeben oder per Post einsenden an: Servicebüro Tempelhof der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH; Werbellinstraße 12; 12053 Berlin (Poststempel zählt)
„Los-Fee“, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wird als Schirmfrau am 30.06. in der Filiale Karstadt Tempelhofer Damm 191, den oder die glücklichen Gewinner aus den eingereichten Karten ziehen. Viel Erfolg wünscht Marlies Königsberg

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Stefan Schridde kämpft für bessere Produkte

Gegen Murks als Verkaufsprogramm

Household Appliances

Alles Murks oder was? Wird die Haltbarkeit von Haushaltsgeräten von den Herstellern manipuliert? ©opka – Fotolia

Schridde-zweig-logo

Dem Murks auf der Spur: Stefan Schridde: Der Gründer der Initiative MURKS? NEIN DANKE! ©Stefan Schridde

Wer hat es nicht schon einmal erlebt? Schuhe, deren Sohlen sich nach kurzer Zeit auflösen, Drucker, die nicht mehr drucken, elektrische Zahnbürsten, deren Akkus nicht auswechselbar sind. Mixer die sich selbst zerstören, Waschmaschinen, deren Haltbarkeit bzw. deren Nutzungsdauer sich im Vergleich zu früher wegen der Verwendung ungeeigneter Materialien halbiert hat.
Und, und, und. Produkte, bei denen absichtlich Schwachstellen eingebaut wurden um die Haltbarkeit zu reduzieren? Produziert für die Tonne? Doch nicht bei uns! Oder doch?
Das wäre ja Betrug.
Hier kommt Stefan Schridde ins Spiel – einer, der sich das alles nicht mehr gefallen lassen will. Der diplomierte Betriebswirt, ein agiler Mittfünfziger, spricht von einer geplanten „Obsoleszenz“. Das Fremdwort meint eine absichtliche Verkürzung der Lebensdauer vieler Produkte, seien es Kleidung, Haushaltsgeräte oder Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Den Herstellern gehe es darum die Einsatzbereitschaft bzw.  Gebrauchsfähigkeit des Produktes bewusst zu begrenzen.  Dies ist nach Schriddes Auffassung bei vielen Firmen Teil der Produktstrategie. Warum sonst, würden – um nur ein Beispiel zu nennen – in Fernsehgeräten und Monitoren renommierter Markenhersteller hitzeempfindliche Elektrolytkondensatoren (Elkos) neben Wärme abgebenden Teilen platziert? Oder in Smartphones und Tablets Batterien fest verbaut, so dass sie sich nicht einfach austauschen lassen?
Die Antwort liegt laut Schridde auf der Hand: Man möchte die Haltbarkeit und Nutzungsdauer der Produkte beeinträchtigen – um alsbald neue zu verkaufen. Mit dem umgangssprachlichen Wörtchen „Murks“ bringt Schridde für solcherlei Dinge einen eingängigen Sammelbegriff ins Spiel.
Dabei ist Murks kein Einzelfall, sondern eher schon ein weit verbreitetes Verkaufsprogramm. Murks ist nach Stefan Schridde, wenn…

die Waschmaschine Flecken macht
der Geschirrspüler zählt und nicht spült
der Handmixer Zahnräder fräst, statt Kuchen zu rühren
der Standmixer Smoothies mit Öl und Rost vermischt
der Drucker k.o. geht
der Computerbildschirm vom Elko ausgeschaltet wird
das Notebook keine Luft bekommt
der Fernseher schwarz sieht
der DVD-Rekorder sich gegen die Reparatur wehrt
die Kompaktkamera sich weigert, Bilder zu machen
das Handy nicht mehr klingelt

Was tun also? Das Problem ist in der Politik durchaus bekannt. Vor einigen Jahren wurde in der Bundesrepublik ein Ressourcenschutzprogramm aufgelegt, welches den Einsatz nachhaltiger Ressourcen verlangt und den Verbraucher auffordert, sein Kaufverhalten danach auszurichten. Aber, wie man weiß, ist Papier geduldig und wenn man die theoretischen Empfehlungen des Ressourcenschutzberichtes mit der praktischen Umsetzung vergleicht, ist da kaum mehr als eine große Leere.
Stefan Schridde hingegen hat gegen all das eine Initiative gegründet. „MURKS? NEIN DANKE! e.V. trägt wesentlich zur Debatte über die Folgen geplanter Obsoleszenz in Europa bei. Der Verein arbeitet mit Ministerien, Behörden, Universitäten, Instituten, Forschungseinrichtungen, Gewerkschaften und weiteren Netzwerken zusammen. In Groß-Betrieben sowie kleinen und mittleren Unternehmen, in Rathäusern und vielen anderen Orten spricht Stefan Schridde über sein jeden betreffendes Thema.
Seine Vision ist, aus MURKS? NEIN DANKE! eine Bewegung zu machen und Käufer, Handel und Hersteller davon zu überzeugen, keinen Murks mehr zu kaufen, zu verkaufen und herzustellen. Dazu möchte er auch mit Händler-, Straßen- und Unternehmensinitiativen sowie „murksfreien“ Werkstätten zusammenarbeiten. Es ist noch ein weiter Weg bis dahin, aber ein vielversprechender Anfang ist gemacht.
In seinem Buch „MURKS? NEIN DANKE!“, erschienen im oekom Verlag, München, fasst Schridde das Wichtigste zusammen. Hier werden viele Ratschläge zum Erwerb „murksfreier“ Produkte gegeben. Es wird klargemacht, wie Murks im Service zu erkennen ist, welche Garantiebestimmungen und Gewährleistungsrechte beim Kauf berücksichtigt werden sollten und wie reklamiert wird. Ansprechpartner für den Fall der Fälle werden genannt, Organisationen und Zeitschriften vorgestellt sowie Adressen von Selbsthilfevereinen und Reparaturstellen bekannt gegeben.

Titel_Schridde_Obsoleszenz_fb_Presse„MURKS? NEIN DANKE!“ ist zum Preis von 19,95 €, in jeder Buchhandlung erhältlich.
ISBN 978-3-86581-671-9.

Auf dem Blog MURKS? NEIN DANKE! können die neusten Murks-Geschichten nachgeschlagen werden. Murks gekauft? Schlechte Erfahrung gemacht?
Dann nichts wie melden! Das MURKS.BAROMETER 2.0 ist für alle da! Übrigens: Hier kann man Mitglied werden. Unterstützer, Mitstreiter und Aktivisten werden immer gesucht.
Am 5. Juni findet das jährliche Umweltfestival von 11 bis 19 Uhr am Brandenburger Tor statt. MURKS? NEIN DANKE! ist mit dem Aktionsstand Berlin Repair dabei. Jeder  Besucher kann eigene liebgewordene Dinge mitbringen, um diese gemeinschaftlich am Aktionsstand zu reparieren. Info: http://murks.center/umweltfestival/
Karl-Heinz Kronauer

Kontakt: Stefan Schridde, Email: stefan.schridde@murks-nein-danke.de,
Info: www.murks-nein-danke.de, Fans auf Facebook : Murks – Nein danke! Für nachhaltige Produktqualität

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser
aus Tempelhof und anderswo,

wieder wenden wir uns spannenden Themen zu: Haben Sie sich nicht auch schon darüber geärgert wenn Produkte, die Sie gekauft haben schon kurz nach der Garantiezeit ihren Geist aufgegeben haben? Wir stellen die von Stefan Schridde gegründeten Initiative „MURKS? NEIN DANKE!“ vor. Lesen Sie unsere Titelgeschichte.
Christoph Schröder geht mit Ihnen zum Hangar 1 des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Hier haben Flüchtlinge und Ehrenamtliche neben der Kleiderkammer ein Café eröffnet.
Die Te-Damm Trophäe der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm e.V. wird vorgestellt. Mitmachen lohnt sich; es winken viele Preise.
Torsten Wunderlich vom Parkring e.V. ist empört über die skandalöse Nichtbepflanzung des Luftbrücken-Denkmals. Ebenfalls in Neu-Tempelhof: Die „kleine Nachtmusik“ findet auch in diesem Jahr von Mai bis Oktober am Plantscher/Wolffring statt.
Beachten Sie den Aufruf von Katrin Schwahlen zu einem Mentoring des FrauenComputerZentrumBerlin e.V. für Auszubildende und lesen Sie ihren Bericht über den Nachbarschatz.
Das Kosmetik- und Fußpflegestudio von Gabriele Richter am Kaiserkorso feiert sein zweijähriges Bestehen, während Sabrina Liebmann erklärt, was man beim Sonnenbrillenkauf beachten sollte.
Mit der „Kartoffelpfanne“ stellen wir einen Koch aus Sri Lanka vor, welcher die deutsche Küche kennen und lieben lernte und sich mit dem eigenen Restaurant selbständig machte.
Der Fotograf Christian Kruppa stellt mit „Einfach Mensch sein“ ein Kalenderprojekt in Zusammenarbeit mit der Initiative „Together e.V.“ vor.
Heike Borchardt beschäftigt sich in ihrer Kolumne mit den Haarproblemen von Männern und Ulrike Stutzky schwärmt in „Tempelhof, Berlin und die Welt“ von den Geburtenraten im Sankt-Joseph-Krankenhaus und ist stolz, eine Tempelhofer Pflanze zu sein.
Einen schönen Sommer wünscht
imNamen des gesamten Teams

Faksimilie

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA
Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/ Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zimmer 104, 1. Etage, Tel.: 030/ 90277-6506.

Mai
13.-30.05. – 2. Maikäfersuche in den Schaufenstern der Bahnhofstraße, Lösung bis zum 01.06. an: gsm@az-lichtenrade.de, die Preisverlosung ist am 04.06. beim „Frühstück auf der Bahnhofstraße“, www.az-lichtenrade.de
bis 18.09. – Bridge the Gap, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde; Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin; Fotokunst-Ausstellung mit Momentaufnahmen geflüchteter Jugendlicher, Eintritt frei, Tel.: 030/75008400, www.notaufnahmelager-berlin.de/de
bis 27.05. – Galerie im Rathaus Tempelhof, FAMILY COMES FIRST, Nora Bibel – Großfamilienportraits aus Bangalore, Indien, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Mo-Fr, 9-18 Uhr; Eintritt frei, Tel.: 030/902776964,
www.nora-bibel.de, www.hausamkleistpark.de

Towerjazzband

Ausgehend vom englischen Traditional-Jazz-Stil der 50er Jahre ist die TOWER-JAZZBAND um ein eigenständiges Profil bemüht. Neben bekannten Jazz-Standards umfasst das umfangreiche Repertoire Spirituals, Blues, Musicalmelodien, Dixieland- und Swingstücke, selten gespielte Melodien des traditionellen Jazz und mehrere Eigenkompositionen. ©Towerjazzband

20.05. – Jazz für Alle, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Groove Department, www.lkms.de, Undine Barge und Tower Jazz Band Spirtual – Blues – Dixieland – Swing, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html
20.05.-03.07. – Galerie im Tempelhof Museum, Collecting the City, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat und Feiertagen geschlossen), Vernissage: 19.05., 19 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/902776964, www.petschatnikov.de, www.hausamkleistpark.de

21.05./18.06./02.07./16.07. – Führungen durch die historische Malzfabrik von 1914, Bessemerstr. 2-14, 12103 Berlin, Treffpunkt: 13:45 Uhr, Pförtnerhaus, Preis: 7 €/ erm. 5 €, Dauer: ca. 1 St., 6 bis 15 Personen, Achtung: nicht Barriere frei, Bitte um Voranmeldung!, Tel.:030/ 755124800, Info: www.malzfabrik.de

21.05. – Skandinavisches Frühlingsfest-buntes Fest für Kinder und Familien – Bilinguale Deutsch-Skandinavische Gemeinschaftsschule, Machonstraße 54, 12105 Berlin Tempelhof, Zeit: 11–16 Uhr, In Zusammenarbeit  mit skandinavischen Geschäften, Cafés und Kultureinrichtungen präsentieren die DSG und die Kita “Lillebror” ein Stück nordische Kultur! Die Unternehmer-Initiative Te-Damm e.V. wird auch mit einem Stand vertreten sein. Info: www.dsg-schule.de, www.kitalillebror.wordpress.com

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21.05. – Internationaler Museumstag in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, von 14-17 Uhr, Künstler/innen präsentieren sich mit persönlichen Bezug zu Marienfelde, Programm: http://www.museumstag.de/aktion/699, Neuverortungen. Künstlerische Interventionen: 14-15:30 Uhr, Entdeckungstour für Kinder 14-17 Uhr, Lesung: (Merle Hilbk), 15:30-17 Uhr, Eintritt frei, Kontakt: Judith Bilger, Tel: 030/750084 00, E-Mail: info-enm@stiftung-berliner-mauer.de, www.notaufnahmelager-berlin.de/de

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21.05. – I. Piano – Kammermusik Salon für Erwachsene, Salönchen, Alt-Mariendorf 43, 12017 Berlin, 10:30 – 12:30 Uhr, „Ein Musikalischer Dialog“,
Eintritt frei, www.lkms.de
21.05. – VSA – Polizei-Frühlingskonzert, Festsaal des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin, 16 Uhr, E-Mail: www.@tickets-gemeinschaftshaus.de oder Karten im Gemeinschaftshaus, Di 16-19 Uhr, Do 14-17 Uhr, Fr 10-13 Uhr, Tel.: 030/90239-1416), Preis. 10 €, Karten ab sofort
21.05.-22.05. – Spargelfest um das Rathaus Schöneberg und Freiherr-vom-Stein-Str., John-F.-Kennedy-Platz , 10823 Berlin, 21.05., 11-21 Uhr/22.05., 10-20 Uhr, Eintritt frei, Bühnenprogramm: www.ms-event-agentur.com

21.05. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler; Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg; Treffpunkt: Am Haupteingang zum U-Bahnhof-Kleistpark
Der monatliche Kiezspaziergang fällt dieses Mal mit dem Mai- und Spargel-fest zusammen, nach dem Besuch des Akazienkiezes endet der Spaziergang vor dem Rathaus Schöneberg  damit alle die Gelegenheit haben, dieses traditionelle Fest zu besuchen, Zeit: 14 Uhr, Dauer: ca. 2 Std.  Büro-Tel.:030/902 77-2301, Eintritt frei
Info: www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

22.05. – Konzertreihe „Klänge der Welt“, Südamerikanisches und Saxophonquartett, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103, Eintritt frei, www.lkms.de
27.05. – Frühlingskonzert – Lichtenrader Gospelchor – Dorfkirche Alt-Lichtenrade, 19 Uhr, Eintritt frei, www.lichtenrader-gospelchor.de
28.05. – Jazzlounge,  Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., Jazzotic Five, 11 Uhr, Jam Session , Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html
29.05. – Jazzlounge,  Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., Lello, Gipsy at it´s best, 19 Uhr,
ab 21 Uhr Jam Session , Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

Juni
01.06. – Film „Vielleicht fürs ganze Leben“ im Café Kurve, Friedrich-Wilhelm-Straße 22, 12103 Berlin, 17-18:30 Uhr, Eintritt frei, Kontakt: Marita Drischel, Tel.: 030/72006863, E-Mail: m.drischel@die-kurve.de
01.06. – „Spukvilla“ AWO-Lesung: Amira Nimer, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Preis: 10 €, Tel.: 030/7515089, KulturMittwoch noch günstiger mit Bonuskarte: für 6 besuchte Veranstaltungen die 7 gratis – an der Kasse nachfragen
03.06.-03.07. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Irene Warnke, Wolffring 72, 12101 Berlin, sonn -u. feiertags 12-15 Uhr, Mi. 15-17:30 Uhr; Vernissage: 03.06., 19 Uhr, Finissage: 03.07.,13:30 Uhr, Tel.: 030/ 7862805, Eintritt frei, www.irenewarnke.de
04.06. – Frühstücksmeile in der Bahnhofstraße-Lichtenrade, Ökumenische Umweltgruppe lädt ein von 10-13 Uhr, Bänke, Stände, Stühle und Tische werden aufgebaut, jeder bringt sein Frühstück mit ohne Müll zu hinterlassen, Musik: Bands und Chöre aus Lichtenrade, Eintritt frei, Lichtenrade21@gmx.de,
www.oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de
05.06. – Sommerkonzert – St. Konrade Gospelchor, Kath. Salvator Kirche, Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin, 18 Uhr, Eintritt frei, Spenden erbeten!, www.stkonradgospelchor.de
09.06. – VSA – Galakonzert in der Philharmonie Berlin mit den German Tenors, Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str.1, 10785 Berlin, Einlass:13:30 Uhr, Beginn: 14:30 Uhr, Preis: 17 €/erm.: 6 €, Karten ab sofort
16.06/17.06/18.06. – 5. Lichtenrader Jazzfest, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 16.06.-17.06., 16 Uhr,18.06., 15 Uhr, 19.06. 10 Uhr, Frühschoppen, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

18.06. – Live Duo Randy Welsch & Nina im Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, ab 19 Uhr, Reservierung ab sofort, Eintritt frei, Spenden willkommen!, Kontakt: Tel.: 030/8925949, www.kartoffelpfanne.de, Info: www.randy-welsch.de

21.06. – Gesundheitskonzepte und Unterstützungsmöglichkeiten für Handwerksbetriebe Themenabend für Handwerksbetriebe – Sanitätspartner Hempel GmbH, Prinzenallee 84, 13357 Berlin, Veranstalter: Beauftragte für Innovation und Technologie/PEOB, Handwerkskammer Berlin, Kompetenzzentrum Handwerkerinnen, Offensive Mittelstand, Beginn: 17 Uhr, Eintritt frei, Bitte Anmeldung per E-Mail unter: laufer@hwk-berlin.de, Kontakt: Gudrun Laufer , Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT), Personalentwicklung / Organisationsberatung Bildungs-und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin
Mehringdamm 14, 10961 Berlin
Tel.: 030/30 25903 – 499, Fax: 030/30 25903 – 476, www.hwk-berlin.de

26.06 – Konzertreihe „Klänge der Welt“, arabische Musik/Poesie und Griechische Lieder/ Tänze, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103,
17 Uhr, Eintritt frei, www.lkms.de
29.06. – VSA – Dampferfahrt Route: Wannsee, Havel, Potsdam, Caputh, Werder, ca. 2 St. Aufenthalt in Werder; Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 Std.; Preis: 14 €/erm. 4 € inklusive Mittagessen, Karten ab sofort

Juli

02. 07./03.07. – „Druckrausch“ auch beim Sommerfest am Rüdesheimer Platz Landauer Straße, 14197 Berlin-Wilmersdorf, 02.07., 12-19 Uhr und 03. 07., 11-19 Uhr, mit Marktmeile, Kulinarischem, Spielstraße, Künstler-Auftritten, Eintritt frei, http://www.druckrausch.com/#!termine/c18ey

06.07. – Spukvilla“ AWO-Lesungen, Kirstin Reimann, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Preis: 10 €, Tel.: 030/7515089, KulturMittwoch noch günstiger mit Bonuskarte: für 6 besuchte Veranstaltungen die 7 gratis – an der Kasse nachfragen
09.07. – KIEZFEST vor der Rundkirche, Ev. Paulus Kirchengemeinde Tempelhof, 12101 Berlin, Festplatz Wolffring/Ecke Boelckestr., 14-18 Uhr, Initiativen,Vereine und Gewerbetreibende, Trödelmarkt der Jugend. Der Stand „tempelhofer journal“ ist auch wieder dabei, Gemeindebüro Badener Ring 23, Tel: 030/786 53 35
08./09./10.07. – Rocktreff und 09.07.-10.07. Spielfest im Volksparks Mariendorf, Prühßstraße 90 12109 Berlin; jeweils von 12-18 Uhr, viele Spielmöglichkeiten und Live -Musik, Eintritt frei,
Info: www.spielfest-mariendorf.de, www.rocktreff.de
10.07. – Sommerkonzert des Sinfonie-Orchester Tempelhof, Askanisches Gymnasium, Kaiserin-Augusta-Str., 19-20, 12103 Berlin, 17 Uhr, Eintritt frei, www.lkms.de
13.07. – VSA 12-Seen-Rundfahrt Dampferfahrt, Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer 6 St.; Preis: 14 €/erm. 4 €, inkl. Mittagessen, Karten ab 06.06.
jeden 3. So. im Monat von Juni-September, Rosengartenkonzerte in Gartenstadt Neu Tempelhof am Rumeyplan, 12101 Berlin, vier Ständchen zur Rosenblüte, 16-17 Uhr, 19.06. – Kinderchöre Steglitz und Deutsche Oper, 17.07. – Arno Eberhard-Gruppe „Á la Carte“, Gartenstuhl bitte mitbringen, Eintritt frei, www.parkringneutempelhof.de

15.7.–28.08. – Galerie im Tempelhof Museum, Sechste Tempelhofer Kunstausstellung Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat und Feiertagen geschlossen), Gruppenausstellung: Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie, Vernissage: 14.07., 19 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/902776964, www.hausamkleistpark.de

Jeden 1. Fr. im Monat von Mai-Oktober „ kleine Nacht-Musik“, 20:30 Uhr, Schreiberring/Wolffring, 12101 Berlin, Tel.: 0151/22085017 , Eintritt frei, E-Mail: h.stockschlaeder@parkringneutempelhof.de, www.parkringneutempelhof.de

Kiezkneipen/ Restaurant – Bitte Veranstaltungen Nachfragen!
Cafe Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948
Keine Eile, Manfred -v.- Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766
Blumenthal – Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030/72006053
Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, (Ecke Werderstr.) Tel.: 030/76007018,
Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716
Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949
Kirsch und Karamell, Cafe & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332
Schmidt ZKO GmbH, Rheinstraße 45-46, 12161 Berlin, Tel.: 030/200039570
Yammas – Tavernaki, Bahnhofstr.39, Tel.: 030/23907266

Vorschau

09.09. – VSA  –Interkulturelles Fest im Nachbarschaftstreffpunkt „Huzur“, Bülowstr. 94/Ecke Frobenstraße, 10783 Berlin, interkulturelles Programm, leckere Speisen aus verschiedenen Ländern/selbstgebackenen Kuchen, 15-18 Uhr, Preis: 5 €/erm. 2 €, Karten ab 12.07.

Achtung erst im Oktober

30.10.SINGT! … und Berlin erklingt, 4. Volkslieder-Mitsingkonzert, Einlass 15:30 Uhr, Beginn: 16 Uhr, Leitung: Claudia-Maria Mokri, Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal, Preis: 5 €/erm.: 3 €, Karten ab 29.08

Im U-Bhf. Paradestraße hängen vier Plakatwand, großformatige Fotoarbeiten auf den Hinter- Gleis-Werbeflächen: Projekt:„vieraugenblick auf das Tempelhofer Feld“ von Sigrid Weise und Helmut Kolb, eine Montage historischer und aktueller Karten und Luftbilder zum Flugfeld, Kontakt: sigrid@art-weise-berlin.de, helmut.kolb@kolb-weise.de, www.vieraugenblick.de

Ständige Ausstellung Flucht im geteilten Deutschland, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde; Marienfelder Allee 66/80; 12277 Berlin; Führungen: Sonntags 15 Uhr, Di bis So 10-18 Uhr, Mo geschlossen, Tel.: 030/75008400, Dauer: 1,5 St., Preis: 2,50 €/ erm. 1,50 €, www.notaufnahmelager-berlin.de/de

Ständig: öffentliche Führung, jeden Sonntag um 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Di-Do u. So von 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/902776163, www.gedenkort-papestrasse.de

Keine lange Weile – Freier Eintritt – Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen gewähren generell freien Eintritt. Einige Museen bieten aber auch kostenlosen Zugang an bestimmten Tagen oder für Kinder und Jugendliche, Info: www.berlin.de/museum/einritt-frei

Wochenmärkte in Tempelhof

Bauernmarkt in Lichtenrade, auf dem Pf. – Lütkehaus – Platz, am S-Bhf. Lichtenrade , jeden Samstagvormittag von 8 bis 13 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

 

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Haben Sie die richtige Sonnenbrille?

Schützen Sie Ihre Augen! Beugen Sie vor!

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Modisch aktuell: Ultraleichte Sonnenbrille aus Holz ©Brillenflair

Hohe Ansprüche an die Qualität Ihrer Brillenfassung und -gläser lohnt sich immer und erstrecht bei Sonnenschein. Eine perfekt passende Sonnenbrille fühlt sich einfach gut an, mit UV-Schutz und modischem Schick genießen Sie Urlaub und Freizeit noch mehr!
Schützen Sie Ihre Haut gegen UV-Strahlung? Wie halten Sie das mit Ihrem wichtigsten Sinnesorgan – Ihren Augen?
Auch wenn Sie tadellos sehen, ist es ratsam, eine Sonnenbrille im Augenoptik-Fachgeschäft zu erwerben. Der Sonnenschutz ist unerlässlich wichtig.
Die unsichtbare UV-Strahlung kann langfristig der Augengesundheit schaden und Makuladegeneration, Grauen Star oder Hornhautverbrennungen verursachen.
Unsere Empfehlung: Schützen Sie Ihre Augen und die Augen Ihres Kindes von Anfang an nicht nur gegen die Helligkeit des Sonnenlichts, sondern auch gegen die intensive UV-Strahlung mit hochwertigen Sonnenschutzgläsern.
Auch wegen der Unfallgefahr im Straßenverkehr, z.B. bei tiefstehender Sonne liegt es in der Verantwortung des Fahrers gegenüber den Mitfahrern und anderen Verkehrsteilnehmer eine geeignete Sonnenbrille zu tragen.
Eine Sonnenbrille dient nicht nur zum Schutz der Augen, sondern sie ist auch ein modisches Accessoire. Und gerade wenn Sie Ihre Sonnenbrille als modisches Statement tragen, sollte Sie typgerecht und fachgerecht verarbeitet sein. Inhaberin Sabrina Liebmann

Kontakt: BrillenFlair, Manfred-von-Richthofen-Str. 12, 12101 Berlin,
Tel. 030/786 31 91, Info: www.brillenflair.de

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Die Parkringkonzerte starten ins 8. Jahr

Es ist wieder soweit!

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Mit Spielfreude und Begeisterung bei der Sache: Die Schul-Bigband „C.O.M.B.O.“ des Goethe-Gymasiums ©Heinrich Stockschlaeder

parkring_ev_LogoLiebe Freunde, Bekannte und Nachbarn,
von Mai bis Oktober finden wieder jeden ersten Freitag im Monat, ab 20 Uhr 30 in Neu-Tempelhof unter der Parkringbrücke, im Plantscher zwischen Schreiberring und Wolffring Open-Air-Konzerte statt.
Am 06.05. eröffnete ¡Baila Berlin! mit Salsa die Saison.
03.06.  im Zeichen des Nachwuchses, die „C.O.M.B.O.“ des Goethe-Gymnasiums“ glänzt mit ihrem Repertoire, bestehend aus klassischem Bigband-Jazz, lateinamerikanischen Titeln, und Rock- und Popsongs der letzten Jahrzehnte bis heute.
01.07. Salsa-Tanzmusik mit „Salsa Azul“ bekannte Titel z.B. von Celia Cruz und Tito Puente, aber auch eigene Kompositionen des BandLeaders Jotham Bleiberg vom entspannten Bolero bis zur mitreißenden Salsa. Info: www.salsa-azul.de
05.08. Swingmusik mit ‚Papa‘ Henschels SALTY DOGS, die älteste Swing-Band Berlins, die im November ihr 60jähriges Jubiläum feiert. Auf dem Programm: Tanzklassiker der 20er, 30er und 40er Jahre, Charleston, Foxtrott & Tango, Latinswing, Twist und Walzer.
02.09.Port Royal“ mit Reggae, Soul & Mestizo, gemixt mit einer Prise Rock’n’Roll. Info: www.portroyal-music.de
07.10.Vintage Jazz All Stars“ zum Abschluss-Programm: Traditioneller Jazz, Swing und Blues. Die Kerntruppe der Vintage Jazz Friends wird ergänzt durch etliche „Special Guests“ – allesamt Musiker aus Tempelhof. Info: www.vintage-jazz.de
Ausdrücklich möchte ich mich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern im unmittelbaren Umfeld bedanken. Bitte tragen Sie auch dieses Jahr mit Ihrem Verständnis die Belebung unseres Plantschers mit!
Ich würde mich freuen, wenn ich Sie vor Ort als unsere Gäste begrüßen kann. Heinrich Stockschlaeder

Kontakt: Mobil: 0151 220 850 17 (nur an Konzertabenden), h.stockschlaeder@parkringneutempelhof.de, Info: www.parkringneutempelhof.de

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THF-Café im Hangar 1 eröffnet

Ort der Begegnung

Am 28. April war es soweit: Nach einer intensiven Bauphase wurde im Hangar 1 des ehemaligen Flughafens Tempelhof das Café „THF-Welcome“ eröffnet. Es soll ein Ort der Vernetzung, des Miteinanders von Zivilgesellschaft, Helfern und Geflüchteten werden. Treibende Kraft hinter dem Projekt ist der Verein „THFwelcome e.V.“, der sich seit Einrichtung der Notunterkunft in den Hangars im Oktober 2015 in der Betreuung der Geflüchteten engagiert.

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Kleiderkammer: Geöffnet Montag, Mittwoch, Sonnabend 14 – 17 Uhr ©Christoph Schröder

Zunächst betrieb der neugegründete Verein den Aufbau der Kleiderkammer. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer waren dabei aktiv. Nun also das Café als ein weiteres niedrigschwelliges Angebot, in dem es auch eine „Asylothek gibt. Die Wortschöpfung, zusammengezogen aus „Bibliothek“ und „Asyl“ bezeichnet einen Ort des Lernens, der Begegnung und des kulturellen Austauschs für Geflüchtete. Hier kann gemeinsam gelernt, gelesen, gespielt, musiziert werden. Neben muttersprachlichen Büchern stehen für die Geflüchteten auch Deutsch-Lehrwerke und Wörterbücher bereit. Bundesweit gibt es bereits 76 solcher Projekte.
Unterstützt wurden die Ehrenamtlichen in der Kleiderkammer und beim Aufbau des Cafés von Schauspielern der „Lindenstraße“. Diese unverwüstliche Serie – seit nunmehr 30 Jahren auf dem Bildschirm – hat ja immer wieder aktuelle politische und zeitgeschichtliche Bezüge und Themen in die einzelnen Folgen eingeflochten. Dies wird auch mit dem Thema Flüchtlinge/Migration geschehen. Darsteller Michael Baral betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des persönlichen Kennenlernens – weg von den oft einseitigen Bildern, die Medien und Politik zeichnen, hin zu einem Miteinander auf Augenhöhe, zu Bekanntschaften und Freundschaften     zwischen Geflüchteten und einheimischer Bevölkerung. Zum Café kommt man über die Zufahrt Columbiadamm. Der Verein freut sich über Ehrenamtliche und Neumitglieder. Christoph Schröder

Kontakt: E-Mail: Kleiderkammer / Lager: kleiderkammer@thfwelcome.de, Café: cafe@thfwelcome.de, Mitglieder: herzliches@thfwelcome.de,
Spenden: spenden@thfwelcome.de,  Info: www.thfwelcome.de,
https://asylothekberlin.wordpress.com

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Fußpflege und Kosmetik am Kaiserkorso

Ein Dankeschön für die Treue der Kunden

tempelhofer journal: Frau Richter seit einiger Zeit besteht Ihre Fußpflege- und Kosmetikpraxis am Kaiserkorso. Ein Jubiläum hatten Sie auch schon!

Gabriele Richter: Ja, ich bin seit über 30 Jahren in Tempelhof und seit zwei Jahren im eigenen Unternehmen. Darauf bin ich stolz und möchte mich bei allen Kunden persönlich für ihre Treue bedanken.

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Gabriele Richter: Sie sorgt für gepflegte Hände und Füße bei ihren Kunden ©Karl-Heinz Kronauer

Wie wichtig ist denn die Fußpflege?
Gerade jetzt im Frühling bringen, Sandalen und offene Schuhe die Wahrheit ans Licht und erinnern an die Wichtigkeit der Fußpflege. Ein ganzes Leben lang leisten unsere Füße Schwerstarbeit und tragen uns von früh am Morgen bis oftmals spät in die Nacht. Leider auch häufig in unpassenden Schuhen.

Haben Sie gleichermaßen Männer und Frauen unter Ihren Kunden?
Selbstverständlich! Auch Männer haben Füße! Die Herren sträuben sich oftmals recht lange, bis sie auf Bitten und Betteln ihrer Gattinnen den Weg zu mir finden. Wenn sie einmal da waren, staunen sie, wie schön und gepflegt auch ihre Füße aussehen können und wie leicht sie traben, wenn sie von Hornhaut und eingewachsenen Nägeln befreit sind.

Vielen Dank für das Gespräch. Marlies Königsberg

Kontakt: Fußpflege und Kosmetik Gabriele Richter, Kaiserkorso 1, 12101 Berlin, Tel. 030/789 532 18

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Kolumnen

Marke_StutzkyGeboren in Tempelhof!

Nirgendwo in Deutschland kommen so viele Kinder zur Welt wie im Sankt Joseph Krankenhaus Tempelhof, knapp 4.000 Geburten allein in 2015!“
Als ich vor einigen Wochen diese Meldung las, kam mal wieder dieser Zustand aus allgemeiner Verzückung und heimlichen Stolz in mir hoch, zu der wohl doch nicht so seltenen Spezies der „original-eingeborenen Tempelhofer Pflanze“ gehören zu dürfen. Nicht nur, dass ich seit zwei Jahrzehnten hier lebe, auch ich erblickte im Josephskrankenhaus das Licht der Welt – in Deutschlands geburtenstärkster Klinik. Auch das „tempelhofer journal“ widmete diesem Rekord vor einem halben Jahr eine Titelgeschichte: Babys über Babys.
Als Tempelhofer Pflanze geht mir solch ein Superlativ natürlich runter wie Öl – Tempelhof ist mal wieder ganz besonders, einmalig, unvergleichlich. Ganz berlintypisch rufe ich deshalb mit viel Lokalpatriotismus aus: “Protz, prahl – ich komm’ aus Tempelhof. Wir sind zwar arm, aber auch nicht unbedingt sexy …“
Irgendwann einmal werden Tausende Leute, wenn sie denn dann des Sprechens mächtig sind, von sich behaupten können, sie sind 2015 in Tempelhof geboren worden. Ob sich darunter Prominenz befinden wird, ist dabei gar nicht mal so wichtig, bisher kann sich der Bezirk auch nur mit Mario Barth und Bushido schmücken. Na und? Die Menge macht’s. Wir hier in Tempelhof sind halt nicht gerade schickimicki, Glamour ist nicht unser Ding, aber wir sind wichtig!
Wir haben schon immer ganz Wichtiges vorzuweisen gehabt: zwei Regierende und natürlich den Flughafen. Okay, der Flughafen heißt jetzt Feld, damit vermeiden wir auch das böse Wort mit ‚F‘ – das ist schließlich in ganz Berlin mittlerweile das inoffizielle Unwort.
Tempelhof war einmal die Drehscheibe im nationalen Flugverkehr, dann kam die Blockade, schließlich die Promis auf dem Flugfeld, winkend von der Gangway in die Kameras … lang ist es her! Aber mittlerweile ist der Flughafen –  Entschuldigung, schon wieder das böse Wort mit ‚F‘– einer der außergewöhnlichsten Erholungsparks der Republik auf der größten innerstädtischen Freifläche der Welt. Damit haben wir noch einen weiteren Superlativ, auf den wir stolz sein können. Und das sind wir auch. Schließlich sind wir Tempelhofer auch ganz normale Berliner und die sind stolz auf so ziemlich alles, was zu ihrer Stadt gehört – solange es nicht aus Schwaben kommt.
Dass wir Tempelhofer auch in Zukunft die Welt mit viel Wichtigem beglücken werden, steht selbstredend außer Frage – bei der Menge an Neugeburten hier.

Borchardt_MarkeDer Mai ist gekommen, die Haare fallen aus …

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn (und sonderbarerweise auch im Herbst) geht der Umsatz an Haarwuchsmitteln in die Höhe. Warum ist das so?

Manche Herren der Schöpfung werden zum Nachdenken angeregt, wenn die Wollmützen wieder im Schrank eingemottet werden und die Frühjahrssonne sich in der Platte spiegelt. Wenn dann noch heimlich Frühlingsgefühle dazu kommen, ist die Eitelkeit geknickt wie Petersilie im Aprilhagel und Mann sinnt auf Abhilfe. Aber auch weibliche Geschöpfe können verzweifeln – manche hat einfach zuviele Haare in der Bürste oder im Abflußsieb, bei anderen geht der Haaransatz zurück oder der Scheitel wird breiter. Kann man ernstere Ursachen ausschließen, liegt´s oft an der Hormonproduktion: je mehr Hormone die weiblichen Merkmale zum Blühen bringen (z.B. in der Schwangerschaft), umso beeindruckender die Haarpracht.- Doch auch junge Menschen klagen unter Haarausfall, und das liegt oft tatsächlich an der Jahreszeit. Wir haben noch immer ein der Mauser ähnliches genetisches Programm, das uns unser „Winterfell“ verlieren lässt.

Der Lebenslauf eines Haares verläuft ähnlich der einer Frühjahrshyazinthe nach einem festgelegten Programm: Aus einer Zwiebel geboren, schiebt sich zunächst ein dünner Stengel vor; weiteres Material, in der Zwiebel produziert, wird nachgeschoben, und so wächst das Haar, zwei bis sechs Jahre lang in seiner Pracht, bis die Zwiebel verkümmert, abstirbt und das Haar ausfällt. Dieser Zyklus verläuft in jeder Zwiebel zeitlich versetzt, so dass wir immer eine relativ übersichtliche Zahl an Haaren verlieren. Fängt nun die Frühjahrssonne an zu scheinen oder werden die Tage im Herbst kürzer, kann sich die Taktzahl der Zyklen leicht verändern – urplötzlich haben mehrere Haare gleichzeitig die Ausfallzeit erreicht und verabschieden sich. Kein Grund zur Sorge – neue werden nachwachsen! Viel frisches Frühlingsgemüse essen hilft – und der Spargel wächst ja auch jetzt …

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Wir sparen uns die letzten Werte

Kahle „Hungerharke“

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Trostlos: Die Stadt spart an der Bepflanzung des Luftbrückendenkmals, weil die Mittel gestrichen wurden ©Torsten Wunderlich, Parkring e. V.

WP_20160417_16_03_30_Rich (2)Als Westberliner aus Neutempelhof gehöre ich zu einer aussterbenden Gattung, – Mauerberlin ist schon heute schwer vermittelbar. Unsere größten Helden waren die Luftbrückenflieger, ohne die es nie zu einem „freien Berlin“ gekommen wäre und wer weiß, ob es ohne Westberlin einen Weg zur deutschen Wiedervereinigung gegeben hätte. Mindestens jährlich gab es am Luftbrückendenkmal Veranstaltungen, um die Opfer der Luftbrücke zu würdigen und ihrer zu gedenken. Vollmundig nutzen die Lokal- und Bundespolitiker die Gedenkveranstaltung auch dazu, ihre eigene politische Bedeutung bzw. Position zu erhöhen. Heute ist damit kein Staat mehr zu machen – und so ist es nur folgerichtig, dass auch die Bepflanzung des Luftbrückendenkmals eingestellt wurde. Es sei kein Geld mehr dafür in der (Bezirks-)Kasse – wie auch der Viktoria-Luise-Platz in Schöneberg der ebenfalls kahl bleibt. Dass in Zeiten von Kaputtsparen, Verwaltungsversagen und Streit um No-Go-Areas ein bepflanztes Gedenken an die „Werte unseres Weges“ weit mehr ist, als ein beliebiger Budgetposten, kommt in der Verwaltung offenbar niemandem in den Sinn. Gerade heute wäre es wichtig, ein Stück funktionsfähige Verwaltung dort zu zeigen, wo es um Ideale, Werte und erfolgreich gemeisterte Krisen geht. Aber das Denkmal hat heute keinen politischen Nutzen mehr und da spielt es auch keine Rolle, dass es im Kiez des Regierenden Bürgermeisters liegt. Es ist verkommen zur Kostenposition und mit den Pflanzen gehen Identität und Geschichtsgedächtnis verloren. Bald wird die Beetumzäunung ein Müllkäfig sein. Ich schäme mich für die Wertelosigkeit unserer Verwaltung und werde gestärkt in der Erkenntnis, dass „politisches Gedenken“ das Interesse an Wertevermittlung nur vorspielt und so die eigenen Sonntagsreden beliebig verrät. Noch Fragen zu den Umfragewerten der ehemaligen Volksparteien … ? Torsten Wunderlich, Parkring e.V.    

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