Senat und Bezirk planen das Götzstraßenquartier

Te-Damm

Vom Te-Damm bis zur Felixstraße soll umgebaut werden – Foto: Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG

Neue Mitte in Alt-Tempelhof

Einerseits: eine Bibliothek, ein Park, ein Schwimmbad, eine Polizeistation, eine Kleingartenkolonie und viel Grün. Andererseits: marode Gebäude, die dringend saniert werden müssen, mehr Menschen und fehlende Wohnungen, kaum Kunst und Kultur. So sieht es aus in Tempelhofs altem Zentrum. Das hat auch die Politik erkannt und will etwas ändern.

Im Juni 2016 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine sogenannte vorbereitende Untersuchung für das Gebiet zwischen Götzstraße, Albrechtstraße, Parkstraße, Reinhardtstraße, Alt-Tempelhof und Germaniastraße in Auftrag gegeben. Nach „§ 141 Baugesetzbuch wird die Senatsverwaltung prüfen, inwieweit für das Gebiet … ein integriertes Stadterneuerungsverfahren und der Einsatz von Städtebaufördermitteln möglich sind.“

Ziel, so der Senatsvorgabe, ist die „ partizipative, partnerschaftlich getragene und sozialorientierte Gebietsentwicklung …, mit dem Ziel der Stärkung des Ortsteils Tempelhof und des Stadtteilzentrums Tempelhofer Damm.“

Ein Bezirk sucht sein Zentrum

Beauftragt worden ist die Planergemeinschaft, die sich schon einmal mit dem Areal entlang des Tempelhofer Damm beschäftigt hat. Denn die Überlegungen zur „Neuen Mitte Tempelhof“ sind nicht neu: Bereits 2007 hatte die Wirtschaftsförderung des Bezirks ein Geschäftsstraßenmanagement für den Tempelhofer Damm beauftragt. Damals sollte die Straße in ihrer „Funktion als multifunktionales Stadtteilzentrum nachhaltig „ stabilisiert und gestärkt werden. Ein besonderes Anliegen war „die Vernetzung der Akteure untereinander zur Stärkung der bestehenden Potenziale und zum Abbau bestehender Konflikte und Konkurrenzen.“ Zwar engagierten sich Einzelhändler, Geschäftstreibende, Unternehmer und Anwohner und auch ein Straßenmagazin mit dazugehöriger Website wurde entwickelt, doch bei einer stark befahrenen Bundesstraße von einem Zentrum zu sprechen, war schon damals schwierig. Und so passierte auf längere Sicht nichts.

2014 dann wurde laut über einen Ideenwettbewerb nachgedacht, um die Entwicklung am Te-Damm voranzubringen, doch die Umsetzung scheiterte am fehlenden Geld. Und auch der Norden Tempelhofs stand im städtebaulichen Fokus: Es ging um die Bebauung des Tempelhofer Feldes – bis ein Volksentscheid die Masterpläne von Senat und Bezirk im Frühsommer 2015 kippte.

Tempelhof hat viel zu bieten?

Kleingartenkolonie

Die Kleingartenkolonie steht allen offen – Foto: Katrin Schwahlen

Polizeiabschnitt 44

Polizeiabschnitt 44 – noch in der Götzstraße – Foto: Katrin Schwahlen

Berlin weiß inzwischen, dass nichts geht, wenn die Bevölkerung nicht mitzieht. Deswegen hatten Senat und Bezirk Mitte Februar zu einer Anhörung eingeladen. Dort stellte Udo Dittfurth von der Planergemeinschaft die Möglichkeiten für das 26 Hektar große Areal in Alt-Tempelhof vor: Polizei und Bibliothek, Bildung, Kultur, Gewerbe und Verwaltung könnten in einem Neubau auf dem Rathausplatz am Tempelhofer Damm untergebracht werden. Die Kleingartenkolonien „Friede und Arbeit“ und „Germania“ an der Götzstraße sollen abgerissen werden. Auf den freigewordenen Flächen sollen fünf- bis siebengeschossige Wohnhäuser mit 400 bis 500 Wohneinheiten entstehen. Ein neues Schwimmbad soll näher am Sportplatz Richtung Felixstraße gebaut werden. Die Kolonie „Feldblume“ könne – mit wenigen Einschränkungen – bleiben, müsse sich aber für die Bevölkerung öffnen. Durch die Parks und Gartenanlagen sollen neue Wege führen, um sogenannte Angsträume abzuschaffen.

Konkretere Vorstellungen hatten viele der rund 200 Anwesenden bei der Anhörung: vom Wochenmarkt auf dem Reinhardtplatz über ein Programmkino und kleine Lokale bis hin zu verlängerten Schwimmbadzeiten und bezahlbaren kleineren Wohnungen. „Wenn ich mir die Miete für eine kleinere Wohnung leisten könnte, würde ich meine große Wohnung für eine junge Familie freimachen“, sagte eine ältere Tempelhoferin.

Wer soll das bezahlen?

Auf die Frage, woher das Geld für den geplanten Um- und Neubau kommen soll, musste Joachim Sichter, Referatsleiter in der Senatsverwaltung für Bauen und Wohnen, weitgehend passen. Klar sei, dass für die bezirklichen Kultureinrichtungen der Bezirk aufkommen müsse. „Aber für die eigentlichen Bautätigkeiten müssten die jeweiligen Bauherren bezahlen, z.B. die Bäderbetriebe. Unsere Kunst ist es, das alles zu koordinieren.“ Einen Lichtblick gebe es aber: „Wenn wir ein Fördergebiet werden, können wir für die ein oder andere Maßnahme auf Fördermittel zurückgreifen, die sonst nicht zur Verfügung stehen.“

Jörn Oltmann, grüner Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen, steht hinter den Plänen: „ Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, hier etwas zu ändern.“

Wie geht es weiter?

Einerseits haben also die Voruntersuchungen begonnen. Bis Anfang März konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für das Untersuchungsgebiet rund ums Rathaus per Mail abgeben. Die Vorschläge werden jetzt geprüft und in die bisherige Planung eingearbeitet. Voraussichtlich im Mai oder Juni wird es eine weitere öffentliche Anhörung geben. Anschließend werden die Ergebnisse dem Senat vorgestellt, der bis Ende dieses Jahres das weitere Vorgehen beschließt. Erst dann beginnt der eigentliche Planungsprozess mit Konzepten und Bebauungsplänen. Oltmann, Sichter und die Planergemeinschaft hoffen, dass es in spätestens drei Jahren richtig losgehen kann.

Andererseits bleiben noch viele Fragen offen: Wie sozial verträglich werden die Mieten tatsächlich sein? Der häufig genannte Wert zwischen 6,25 und acht Euro netto kalt ist für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen nicht einfach zu stemmen. Doch für niedrigere Mieten seien die Baukosten zu hoch, gibt Jörn Oltmann zu bedenken. Werden die Bäderbetriebe mitziehen und ein neues Stadtbad bauen, das auch länger geöffnet hat als das alte? Was soll an Kultur und Freizeitmöglichkeiten kommen?

Genug Diskussionsbedarf also für die kommenden Jahre, damit in Alt-Tempelhof nicht nur eine neue, sondern vor allem eine lebendige Mitte entsteht. Katrin Schwahlen

Informationen: www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/zukunft-planen/gebietsentwicklung/umfeld_rathaus_tempelhof-518392.php

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser aus Tempelhof und anderswo,

es tut sich so manches im Kiez. Das Bezirksamt hat in einer ersten Anhörung seine Vorstellungen zur „Neuen Mitte“ Tempelhofs (das Gelände zwischen Götzstraße, Tempelhofer Damm und Rathaus) bekanntgegeben. Katrin Schwahlen war dabei.

Den Kommentar von Christoph Schröder zu den Bauvorhaben lesen Sie in der Kolumne.

Marlies Königsberg nahm an einer Pressekonferenz im Berliner Bahlsenwerk teil und stellt das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ vor. 

Katrin Schwahlen war in der Schule am Berlinickeplatz und berichtet über Projekte, Betriebspraktika, Ausbildung und Lebenswirklichkeiten.

Brigitta Heinrich erzählt von ihrem Lieblingsbuch, während Ralf Jacob das verrückteste Kochbuch aller Zeiten vorstellt. 

Für den Evangelischen Kirchentag im Mai werden noch Schlafplätze gesucht. Lesen Sie unseren Aufruf!

Jazz für alle! Der Tempelhofer Jazzclub um Lutz Fußangel feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.

Wir waren beim Neujahrsempfang der Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm und des Unternehmernetzwerks Lichtenrade, wir berichten darüber.

Bitte beachten Sie unsere neue Redaktionsadresse: Karl-Heinz Kronauer, “tempelhofer journal“, John-Locke-Str. 18 a, 12305 Berlin!

Kommen Sie gut in den Frühling, lösen Sie unser Straßenrätsel und haben Sie eine gute Zeit.

Ihr Karl-Heinz Kronauer

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, Bitte beachten: Sonderverkäufe auch montags, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zi. 104, 1. Etage, Tel.: 030/90277 6506.

MÄRZ

18.03. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, U-Bahn-Ausgang auf dem Viktoria-Luise-Platz, es geht über den Barbarossaplatz zum Pestalozzi-Fröbel-Haus (vom Lette Verein), Eintritt frei, www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

21.03. – Infoabend-Fördermöglichkeiten für Betriebe, Handwerkskammer Berlin, BTZ, Mehringdamm 14, 10961 Berlin, Raum 212, 17-19 Uhr, Wo Fördermittel beantragt werden,  welche Möglichkeiten bietet die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer Berlin oder das Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen? Veranstalter: Beauftragte für Innovation und Technologie PEOB der Handwerksammer Berlin und das Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen Kontakt: Gudrun Laufer, Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT), Personalentwicklung / Organisationsberatung, Tel.: 030/2590 3499 Anmeldung: laufer@hwk-berlin.de, www.hwk-berlin.de

24. bis 26.03. – Bläserkonzert der Gustav-Heinemann-Oberschule in Lichtenrade,Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr.,24/25.03., um 19 Uhr, Bläserklassen der 7 10. bis.10.Kl, 26.03. mit Maryfield Concert Band und der Big Soul Band, um 15 Uhr und mit den Bläserklassen der Erwachsenen, um 19 Uhr, präsentiert werden bekannte und neue Melodien, Vorverkauf Sekretariat der Gustav-Heinemann-Oberschule oder an der Abendkasse, Eintritt: 2 €, Telefon: 030/90277 4132, E-Mail: sekretariat@ghoberlin.de, https://gho.berlin/

25.03. – Die Bratsche, der Klang aus der Mitte, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, 18 Uhr, Ensemblekonzert, Telemann bis Tango, www.lksm.de

bis 26.03. – Galerie im Tempelhof Museum, Fotografien von Arnd Wieder, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo. & Do. 10-18 Uhr, Fr. 10-14 Uhr, So. 11-15 Uhr, (am ersten Mi. im Monat und Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030/902 776 964, www.hausamkleistpark.de

bis 17.04. – Sonderausstellung „Wechselseitig. Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989“, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Übersiedlergeschichten, Erfahrungen/ Alltag in Aufnahmeheimen, Kontakt: Judith Bilger, Tel.:030/750 084 00, www.notaufnahmelager-berlin.de

bis 23.04. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Bilder aus der Boden- und Kellerhaltung von Doris Ahrendt, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.:030/786 28 05, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de 

bis 30.04. – Ausstellung: Katharina Yvonne Kammeyer, „Von Engeln und Pferden“, Pausini, Kaiserin-Augusta-Str. 78, 12103 Berlin, Tempelhofer Künstlerin, Mischtechnik auf Leinwand, www.pausini.de 

19.03.-31.03.– „DER FRAUENMÄRZ“, VERANSTALTUNGEN, ALLE EINTRITT FREI

19.03. – Musikalische Lesung Fatou Rama, Rathaus Schöneberg, Bibliothek, John-F-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, 16 Uhr, Musik: MFA Kera und Reinhard Katemannn

20.03. – Lesung: Adriana Altaras, „Das Meer und ich waren im besten Alter“, Mittelpunktbibliothek Schöneberg, Hauptstraße 40, 10827 Berlin, 20 Uhr, www.altaras.eu

22.03. – Politisches Streitgespräch, Liebesgrüße aus Moskau-Nachrichtendienste, Rathaus Schöneberg, Louise-Schroeder-Saal, John-F-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, 19.30 Uhr, Diskussion mit Renate Künast MdB (Die Grünen) und Dr. Jan-Marco Luczak MdB (CDU). (Beide im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages), Moderation: Dr. Jost Müller-Neuhof, rechtspolitischer Korrespondent vom Tagesspiegel

23.03. und 24.03. – Performance-Theaterkollektivs Berlocken-„Hoch-Zeit“, Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, jeweils 20 Uhr, Achtung: Sitzplatzreservierung erforderlich!, E-Mail: info@berlocken.de

23.03. – Gespräch mit Horsta Krum und Elisabeth Wissel (DIE LINKE), Rathaus Schöneberg, J.-F.-Kennedy Saal, John-F-Kennedy-Platz, 10825 Berlin,19 Uhr, „Frau am Herd-Frau an der Waffe“

25.03. – SUPRAMATER-Gameshow, Rathaus Schöneberg, Louise-Schroeder-Saal, John-F-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, 20 Uhr, Tanz, Theater, Musik & Film

26.03. – Autorenlesung „Mut | ter | schafft“, Salon der LKMS, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, 17 Uhr

31.03. – Politischen Tagesfahrt für Frauen mit Mechthild Rawert, MdB, Program: Deutscher Bundestag und Regierungsviertel, Diskussion, Einladung zum Mittag- und Abendessen, 9 Uhr, Anmeldung bis 19.03., E-Mail: mechthild.rawert.wk@bundestag.de, Tel. 030/720 138 84. Angabe: Vor- & Nachname, Geburtsdatum & -ort, Anschrift, E-Mail-Adresse & TeleNr. für Rückfragen, Ladies only!

ENDE DER VERANSTALTUNGEN VOM FRAUENMÄRZ

31.03./01.04./02.04. – KABARETT KORSETT „Frauen al dente“, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212/Eingang Barnetstr. 11, 12305 Berlin, 31.03./ 01.04., 20 Uhr, 02.04., 16 Uhr, Vorbestellung erwünscht: E-Mail: kabarett-korsett@gmx.de (Petra Tschorn), Tel.: 030/765 036 43 (Carla Cygon), Karten 1/2 Std. vor Beginn abholen, danach verfallen sie; Eintritt: frei, Spenden willkommen, www.kabarett-korsett.de

31.03. – Aktion „Kein Aprilscherz“, Lichtenrader Bahnhofstr., 12309 Berlin, ab 18 Uhr Musik und Kultur bei  teilnehmenden Geschäften, geöffnet bis 20 Uhr, www.az-lichtenrade.de 

APRIL
02.04.bis 02.07. – Wanderausstellung-Früher Terror in der Provinz. Konzentrationslager in Brandenburg 1933/34, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Eröffnung: 30.03., um 18.30 Uhr, Begrüßung: Jutta Kaddatz, Stadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Einführung: Petra Zwaka, Leiterin der Museen Tempelhof-Schöneberg, zur Ausstellung: Prof. Dr. Günther Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Eintritt frei, Öffnungszeiten: Di, Mi, Do und So: 14-18 Uhr, Mo bis Fr für Besuchergruppen nach tel. Vereinbarung von 10-14 Uhr, kostenlose öffentliche Führung findet jeden Sonntag um 14 Uhr statt. Kontakt: Brigitte Garde, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 030/90277-6227 / -6163, E-Mail: presse-museum@ba-ts.berlin.de, http://www.gedenkort-papestrasse.dewww.museentempelhof-schoeneberg.de

06.04. – Osterhasi-Kinder-Party, MedienPoint Tempelhof, Werderstr. 13, 12105 Berlin, 11-12 Uhr, Dank! vieler Spenden und Sponsoren (u.a. UITe-Damm und tempelhofer journal) kommt der Osterhase, Laden und Schaufenster werden zum Comic-Paradies, Gesucht werden für diese Ausstellung Hefte, Bücher, Schallplatten, Figuren über Fix & Foxi und Asterix, Eintritt frei, Tel. 030/788 931 94, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10-18 Uhr, mittwochs von 13.30-14.30 Uhr geschlossen! www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

08.04. – Jazz für Alle-Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Jazzlounge Lichtenrade, kleiner Saal, ab 21Uhr Jam Session, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

09.04. – Jazz für Alle, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 11 Uhr, Jazzlounge Lichtenrade, kleiner Saal, Frühschoppen – Mit trad. Jazz Jam Session, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

19.04. – Vortragsveranstaltung: Langlebige Produkte oder Obsoleszenz?, VDE-Haus, Bismarckstraße 33, 10625 Berlin, 18 bis 20 Uhr, Rolle des Designs bei der Implementierung langlebiger, Referenten Prof. Sebastian Feucht, Sustainable Design Center e.V. und Hochschule für Technik und Wirtschaft und Dr. Nikolaus Marbach, Sustainable Design Center e.V. und Ecovation GmbH, Stefan Schridde, MURKS? NEIN DANKE! e.V. braucht Sie. http://www.murks-nein-danke.de/verein/mitgliedschaft, Kontakt: Sustainable Design Center e.V., Anmeldung:  ETV-Geschäftsstelle; Tel.: 030/ 3414566, E-Mail: etv-berlin@t-online.de  Kosten Eintritt frei, http://www.sustainable-design-center.de

21.04. – Jazz für Alle – HENNING MUNK & PLUMPERNE, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., , großer Saal, Jazzstandards und Evergreens, der Dänische Sidney Bechet, 19 Uhr, großer Saal, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

23.04. – Konzert- Saxkick And Friends , „Salönchen“, Alt-Mariendorf 43, 12017 Berlin, 17 Uhr, 8 Saxophones and Special Guests, Eintritt frei, www.lkms.de

22.04. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, Bahnhof Südkreuz, Ausgang General-Pape-Straße (auf der Tempelhofer Seite), Besuch der Gartenstadt Neu-Tempelhof, Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de oder Tel.: 030 90277-4530, Eintritt frei, www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

26.04. – Kulturabend-Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V., Finchleystr. 11, 12305 Berlin, Einlass:18.15 Uhr, Beginn: 18.30-20 Uhr, Ein Abend zur Unterstützung der Onlinepetition zum Erhalt des Nachbarschaftszentrums, die Veranstaltung wird in einem Livestream auf der Facebook-Seite übertragen. durch den Abend führt die Hauspoetin Lisa Kaah,  Gast ist der deutsche Schauspieler Michael Mendl, er liest berührende Geschichten und kocht zusammen mit  der Koch-AG des Georg-Büchner-Gymnasiums, sie verwöhnen mit einem Buffet und Getränke , gegen eine kleine  Spende, Preis: 5 €, Karten ab sofort, Tel.: 030/746 823 56, Voranmeldung/Reservierung erwünscht, Telefon: 0173/ 2056870 oder E-Mail: n-zimmermann@suppenkueche-lichtenrade.de www.suppenkueche-lichtenrade.de

26.04. bis 21.05. – Neuköllner Maientage im Volkspark Hasenheide Columbiadamm 164, 10965 Berlin, Berlins ältestes und größtes Parkfest und Jahrmarkt mit vielen Attraktionen, Haupteingang Columbiadamm, Öffnungszeiten: Mo, Di und Do 15-23 Uhr, Mi, Fr und Sa 14-24 Uhr sowie Sonn- und Feiertags jeweils 14-23 Uhr, Aktionen: Jeden Samstag Riesen-Höhen-Feuerwerk!, Casting-Show: Neukölln sucht das „Multi-Kulti-Talent, es winken den drei Siegern ein Tablet-PC, ein Smartphone und eine 1 Jahres-Allnet-Flatrate!, Super sparen mit dem Event-Euro: Beim Kauf von zehn Event-Euros erhält man 12 Euros (2 Euro Rabatt) und bei zwanzig Event-Euros den Wert von 25 Euros (5 Euro Rabatt), einsetzbar an fast allen Geschäften. Am Familientag jeden Mittwoch halbe Preise auf allen Karussells und Bahnen. Die fleißigen Schülerlotsen erhalten vonThilo-Harry Wollenschlaeger einen kostenlose Rummel-Runde und Volksfest-Spaß am Muttertag (14. Mai), alle Muttis erhalten einen Schokoladen-Maikäfer, Eintritt frei, Info: www.wollenschlaeger-berlin.de

29.04. bis 01.05. – KUNST trifft WEIN, Alt-Lichtenrade, 12309 Berlin, am idyllischen Dorfteich, Fr. 14-23 Uhr/Sa. 12-23 Uhr/So. 12-20 Uhr, mit Kunsthandwerklichen und Kleinkunstdarbietungen, Tel.: 030/305 55 21, Eintritt frei, Kontakt: Family & Friends e.V., Info: www.family-and-friends-eV.de und www.ag-bahnhofstrasse.de, sowie www.facebook.com/events/1814270168835411/

MAI
05.05. bis 09.07. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Christiane Hochbaum-Malerei, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.:030/7862805, Eintritt frei, http://www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de , www.hochbaum.artists.de

05.05. – VSA – Besichtigung Wasserwerk Friedrichshagen, Treffpunkt: Fürstenwalder Damm 602, 12587 Berlin, Treffen: 11.45 Uhr, Beginn:12 Uhr, Eintritt frei, Neun Wasserwerke versorgen Berlin und Umland mit Trinkwasser, Wichtig: Warme Kleidung und „gut zu Fuß“, keine Sitzmöglichkeiten!, Eintritt frei, Karten: 04.04.

05.05. – Saisoneröffnung „kleine Nacht-Musik“ am „Plantscher“, Schreiberring/ Wolffring, 12101 Berlin, jeden 1. Freitag im Monat von Mai-Oktober, jeweils 20.30 Uhr, Tel.: 0151/220 850 17, Eintritt frei, www.parkringneutempelhof.de

06.05. bis 07.05. – Maritimes Hafenfest – Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen, Tempelhofer Damm 227, 12099 Berlin, am 06.05. von 10-22 Uhr, am 07.05., (verkaufsoffener Sonntag) von 13-18 Uhr, gesamte Wochenende Parken kostenlos, musikalische Unterhaltung mit Live Bands, www.tempelhofer–hafen.com

06.05. –  Jazz für Alle, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Jazzlounge Lichtenrade, kleiner Saal, ab 21Uhr Jam Session, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

07.05. – Jazz für Alle, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 11 Uhr, Jazzlounge Lichtenrade, kleiner Saal, Frühschoppen – Mit trad. Jazz Jam Session, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

07.05. – Frühlingskonzert des Lichtenrader Männerchors 1911 e.V., Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 16 Uhr, Kammerchor Leo Kestenberg und der Band Capo zwo, Eintritt frei, ab 15 Uhr-Kuchen/ Kaffee/ kalte Getränke, www.lmc1911.de

09.05. – Im Rahmen „Woche der pflegenden Angehörigen 2017“, Info-Veranstaltung: „Leben mit Demenz- Nachbarschaft als Anker“, Begegnungsstätte der Diakonie-Station Lichtenrade, Lichtenrader Damm 218, 12305 Berlin, (Eingang Barnetstr.), 15-17 Uhr, Beratungsangebote, Engagementmöglichkeiten im Kiez, „Marktplatz der Möglichkeiten“: mit Malteser Hilfsdienst e. V.–Bereich Demenzarbeit, Diakonie-Station „bewegt-gepflegt“, Diakonie-Station Lichtenrade mit Begegnungsstätte, Senioren-Residenz „Hildburghauser Straße“, Mobilitätshilfedienst der Johanniter, Senioren- Residenz Lore-Lipschitz-Haus, Hospizdienst Christophorus e. V, (Info: www.hospizdienst-christophorus.de), Kontaktstelle PflegeEngagement Tempelhof- Schöneberg, Alexa Seniorenresidenz,Kontakt: Kiez AG Lichtenrade/ Marienfelde des Gerontopsychiatrischen-Geriatrischen Verbund Tempelhof, Tel.: 030/74 00 1950, E-Mail: diakonie-lichtenrade@web.de, Eintritt frei

09.05. – VSA – Spaziergang: „ Die Bäume im Bärenpark“ Treffpunkt: Bushaltestelle 246, Oberlandstr. 99, Häusern Oberlandgarten 1 und 26, Start: 13.30 Uhr, Dauer: ca. 2 St., Abschluss im “Berliner Bär”, Holzmannstr. 18 mit Kaffee und Kuchen (Selbstkostenpreis), Karten: ab 04.04.

10.05. – NACHBARSCHATZ TEMPELHOF-MUSIKALISCHE KREATIVITÄT-„DER SCHATZ DER LKMS“, Café  Kurve, Friedrich-Wilhelm-Str. 22, 12103
Berlin, 18-19.30 Uhr, Einblicke in die Fachgruppe von Dr. Theda
Weber-Lucks: „Neue Musik. Neue Ton-und Klangkunst“, Kontakt:  Die
Kurve GmbH, KUB e.V.,  Marita Drischel, Tel. 030/72006863, Eintritt frei

11.05. – 3. Aktionstag- Musik und Theater-Menschen mit Demenz, ufaFabrik, Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof, 10- 15 Uhr für Angehörige und fachlich Interessierte. Informationen zu – und Kulturangebote, können Menschen mit Demenz noch aktiv Kulturangebote mitgestalten? Musik selber machen? Gar auf der Bühne stehen und Theater spielen? Und welche Kulturangebote können noch wahrgenommen werden? Museumsbesuche? Musiknachmittage? Märchenstunden? Tanzen?, Veranstalter: Theater der Erfahrungen – Werkstatt der alten Talente, www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de

13.05. – VSA – Polizei singt und spielt mit Freunden- Frühlingskonzert, Festsaal des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1,12353 Berlin, 16 Uhr, Karten: 10 €, im Gemeinschaftshaus, Di 16-19 Uhr, Do 14-17Uhr, Fr 10-13Uhr oder E-Mail: www@tickets-gemeinschaftshaus.de, Tel.: 030/90239 1416, sowie Karten: ab 04.04.

13.05. – „Mit Luther’s essen“, Bach-Saal des Gemeindehauses der Ev. Kirchengemeinde Alt-Tempelhof und Michael, Kaiserin-Augusta-Straße 23, 12103 Berlin, 18- 21 Uhr, Mitwirkende: Ilona Knobbe und Rainer Gohde, Tischreden umrahmt von mittelalterlicher Musik, des Dr. Martin Luther und seiner Ehefrau Katharina von Bora, Preis: 15 €, Karten: Margret Schultze, E-Mail: ag-kultur@online.de, Tel.: 030/639  08191

16.05.  – VSA – Führung durch den „rbb“, Masurenallee 16-20, 14057 Berlin, Treffpunkt: 9.15 Uhr, Beginn: 9.30 Uhr, Dauer. 1,5 Std., Eintritt frei, Karten: ab 04.04.

VORSCHAU
11.06. – SINGT! … und Berlin erklingt! Einlass: 14.30 Uhr, 15-17.30 Uhr, Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal, 5. Volkslieder-Mitsingkonzert, Leitung: Claudia-Maria Mokri, Preis: 5 € / erm.: 3 €, Karten: ab 03.04.

 

22.06. – VSA – Besichtigung Klärwerk Ruhleben Klärwerk Ruhleben (Pförtner), Freiheit 17, 13597 Berlin, Treffen: 11.15 Uhr, Beginn: 11.30 Uhr, Dauer: ca 2 St., Sechs Klärwerke reinigen das Abwasser Berlins und Umland, danach fließt es sauber in Spree oder Havel. Wichtig: warme Kleidung und „gut zu Fuß“, keine Sitzmöglichkeiten!, Eintritt frei, Karten: 09.05.

14.06. – VSA – Rundfahrt durch die Innenstadt mit dem Motorschiff Havelland, Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 St., Preis:14 € inklusive Mittagessen, ermäßigt 4 €, Karten ab 08.05.

28.06. – VSA – Dampferfahrt Route: großer Wannsee, Havel, Potsdam, Caputh, Werder, (ca. 2 St. Aufenthalt in Werder), Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 Std., Preis:14 € inklusive Mittagessen, ermäßigt 4 €, Karten ab 08.05.

DAUERAUSSTELLUNGEN
jeden 1. Samstag im Monat – Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Rock’n Roll-Party, Tel.: 030/2803 6023, www.flame-diner.de

Dauerausstellung: Flucht im geteilten Deutschland, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde; Marienfelder Allee 66/80; 12277 Berlin; Führungen: So 15 Uhr, Di.-So. 10-18 Uhr, Mo. geschlossen, Tel.: 030/75008 400, Dauer: 90 min., Preis: 2,50 €/erm. 1,50 €, www.notaufnahmelager-berlin.de/de

Ständig öffentliche Führung, jeden So 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für: Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., in einem kleinen Buchladen werden diese ehrenamtlich angeboten, MedienPoint Macher Henning Hamann und sein Team führt verschiedene kleine Veranstaltungen durch, Schaufensterausstellung, Themenabende Kinderfeste, Lesungen, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 -18 Uhr, mittwochs von 13.30-14.30 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Frauenruh- Fotoarbeiten von Sigrid Weise, Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Kapelle, Großgörschenstraße 12–14, 10829 Berlin, Teil 1 der Ausstellungsreihe. http://www.zwoelf-apostel-berlin.de/blog/19054, www.art-weise-berlin.de

Keine Lange Weile – Freier Eintritt – Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen gewähren generell freien Eintritt, https://www.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS

Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.:030/72006053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/76007018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, 030/28036023

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade
, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Kolumne

Neue Mitte Tempelhof – was wird daraus?

Die Sehnsucht unter den Tempelhofern ist groß nach einem Zentrum des Bezirks, einem Ort, an dem man sich trifft, begegnet, an dem kulturelle Institutionen angesiedelt sind; einem öffentlichen Platz, der nicht für parkende oder fahrende Kraftfahrzeuge da ist und auch nicht für den Kommerz.

Die Gemengelage um die geplante „Neue Mitte Tempelhof“ ist nicht einfach. Es gibt eine Vielzahl an Akteuren, Interessen, Beteiligten, Betroffenen. Die Kleingärtner werden sich gegen den Verlust ihrer Grundstücke zur Wehr setzen. Die Situation am so stark verkehrsbelasteten Tempelhofer Damm zu verbessern, ist schwierig, weil er eine Bundesstraße ist. Neue Gebäude müssen einer Vielzahl von funktionellen Ansprüchen genügen.

Was Bezirk und Senat zuallererst antreibt – dies der Eindruck der Infoveranstaltung – ist jedoch der Wohnungsneubau. 10 bis 15 Jahre soll es dauern, bis 400 bis 500 Wohneinheiten fertig sind. 2032 also plus X, denn wenn Sozialdemokraten bauen oder bauen lassen, dann dauert es erfahrungsgemäß ein paar Jährchen länger. Erzähl das mal jemandem, der heute eine Wohnung sucht: Du, in 15 Jahren oder noch ein bisschen länger ist da in Tempelhof vielleicht was frei …

Vor zehn, zwölf Jahren wäre der Zeitpunkt gewesen in Wohnungsbau zu investieren. Damals war der Markt noch relativ entspannt, aber schon abzusehen, dass er das nicht bleiben würde. Darauf hätte man reagieren müssen. Aber das ist wohl zuviel verlangt von Berufspolitikern, deren Denken nicht weiter als bis zum nächsten Wahltermin reicht.

Skepsis ist angebracht, was die Bürgerbeteiligung angeht. Am Ende des Tages pfeifen die Rotrotgrünen drauf. Der Park an der Leonorenstraße in Lankwitz ist ein warnendes Beispiel. Rücksichtslos, im Stil eines diktatorischen Regimes, wurde ein Teil eines historischen Parks mit hundert Jahre alten Bäumen plattgemacht. Anwohner und Betroffene wurden regelrecht überrumpelt. Umwelt, Natur? Ist den Grünen doch egal, wenn sie in der Regierung sitzen. Die Interessen der Anwohner und Senioren im anliegenden Wohnheim? Sind den Sozialdemokraten, die jederzeit den Anwalt der „kleinen Leute“ spielen, doch egal, wenn sie bauen wollen. Bei den braven Lankwitzern trafen sie auf wenig Gegenwehr; in Charlottenburg oder Kreuzberg wären sie nicht so leicht durchgekommen.

Tempelhofs Mitte ist ein waches, engagiertes Bürgertum zu wünschen.

Zum Kommentar von Christoph Schröder im Tempelhofer Journal zur Neuen Mitte Tempelhof:
Natürlich kann man in einem Kommentar alles Mögliche schreiben. Ein Kommentator hat aber eine Verantwortung, schließlich agiert er in die Öffentlichkeit hinein und nicht in die Stammtischrunde. Da ist es sicher nicht zu viel verlangt, dass der Kommentator zumindest das Nötigste recherchiert und nicht ausschließlich Falschinformationen und Vorurteile verbreitet sowie wohlfeile Stimmungsmache bedient. 
 
Im Einzelnen:
 
– „10 bis 15 Jahre soll es dauern, bis 400 bis 500 Wohneinheiten fertig sind. 2032 also plus X. Erzähl das mal jemandem, der heute eine Wohnung sucht…“
 
Natürlich dauert so ein Planungsprozess, insbesondere wenn viele verschiedene Interessen zu berücksichtigen sind und die Öffentlichkeit umfassend beteiligt wird. In Teilflächen, die bereits erschlossen sind und bei denen vielleicht schon früh Planungssicherheit besteht, kann es vielleicht schneller gehen. Der politische Wille ist da und der Bedarf ist dringend. Irgendwann muss man nun mal anfangen. Was soll da die Häme?
 
– „Vor 10, 12 Jahren wäre der Zeitpunkt gewesen in Wohnungsbau zu investieren“:
 
Vor 10 bis 15 Jahren wurde mir auf Bürgerversammlungen zu Neubauvorhaben vorgehalten, wir hätten absurde und größenwahnsinnige Vorstellungen von der Entwicklung der Stadt, niemals würde eine solche Nachfrage entstehen und man möge doch die Anwohner vor  Ungemach verschonen. Ich vermute kaum, dass der heute so kluge Kommentator uns damals unterstützt hätte. Manche Vorhaben konnten mit viel Engagement trotzdem realisiert werden und sind bzw. gehen nun in die Vermietung.
 
– „…das ist wohl zu viel verlangt von Berufspolitikern, deren Denken nicht weiter als bis zum nächsten Wahltermin reicht“:
 
Verantwortlich für die Bauleitplanung sind die Bezirke. In seinem Handeln angeregt und kontrolliert wird das Bezirksamt von der Bezirksverordnetenversammlung, die ehrenamtlich besetzt ist. Hier sitzen also keine Berufspolitiker in dicken Sesseln sondern ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger als Vertreter der demokratisch gewählten Parteien, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl des Bezirks einsetzen. Ich denke, dass den Verordneten dafür zunächst einmal Anerkennung zu zollen wäre statt Beschimpfungen. Mit welchem Zeithorizont die Bezirksverordneten ihr Amt jeweils ausüben, mag unterschiedlich sein. Für mich kann ich sagen, dass mein Thema der Stadtentwicklung naturgemäß nicht in einer Wahlperiode abgehandelt wird und der Horizont meines Handelns über den nächsten Wahltermin hinaus reicht – seit vielen Jahren und auch auf die Möglichkeit hin, dass später andere anders entscheiden.
 
– „Skepsis ist angebracht, was die Bürgerbeteiligung angeht. Am Ende des Tags pfeifen die Rotrotgrünen drauf“.
 
Es folgt ein vermeintlich negatives Projekt aus dem schwarz-grün regierten Bezirk Steglitz-Zehlendorf, das schon deshalb als Beleg für die These nicht taugt. Ansonsten lässt der Verfasser offen, woher er die Überzeugung nimmt, dass „rotrotgrün“ seine guten Absichten im Hinblick auf Beteiligung nicht erfüllen werde.
 
– Und nochmal unter Bezug auf das Projekt in Lankwitz: „Die Interessen der Anwohner und Senioren im angrenzenden Wohnheim: Sind den Sozialdemokraten, die jederzeit den Anwalt der „kleinen Leute“ spielen, doch egal, wenn sie bauen wollen“:
 
Die Verantwortlichen für die städtebaulichen Fragen in Steglitz-Zehlendorf sind Stadträtin Frau Richter-Kotowski von der CDU und im Land Stadtentwicklungssenatorin Frau Lompscher von den Linken.
Würden die Verordneten in der BVV ihr Amt so oberflächlich ausüben, wie der Kommentator seine journalistische Arbeit, wäre es tatsächlich schlecht bestellt um unseren Bezirk. Das ist aber – zum Glück – nicht der Fall!
 
Herzliche Grüße
 
Christoph Götz
Stadtentwicklungspolitischer Sprecher
der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
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Von der Schule in den Beruf

Michael Schulz

Michael Schulz, Lehrer für Deutsch und Geschichte – Foto: Katrin Schwahlen

Sprungbrett in die Zukunft

Bereits zum zweiten Mal heißt es in der Schule am Berlinicke-Platz: „Meine berufliche Zukunft“. Drei Projekttage lang geht es um Schulabschlüsse, Berufsbilder und Karrieremöglichkeiten. Ziel der integrierten Sekundarschule (ISS) ist es, auf den Beruf vorzubereiten – von der siebten bis zur zehnten Klasse. Michael Schulz ist einer der Lehrer, der die Jugendlichen dabei begleitet.

„Im Unterricht geht es auch darum, ganz viel Lebenswirklichkeit aufzugreifen und unterrichtlich umzusetzen“, meint der 31-jährige Pädagoge, der seit gut zwei Jahren Deutsch und Geschichte unterrichtet. Dabei lege die Schule viel Wert auf Individualität und wolle an die vorhandenen Talente und Fertigkeiten anknüpfen. Das verlange den Lehrkräften zwar viel ab, aber das Bewusstsein sei gewachsen, mehr auf den einzelnen Schüler zu achten.

Doch Schule ist für Schulz auch ein Ort, um sich auf das gesellschaftliche Zusammenleben vorzubereiten. „Hier kann jeder seine Möglichkeiten in der Gesellschaft austesten und erkennen, was er in einer Gesellschaft machen kann. Und welche Verantwortung er hat.“

Der Lernprozess beginnt früh. Siebtklässler machen beim Girls‘ und Boys‘ Day und beim Talentparcours mit. In Klasse 8 lernen die Schülerinnen und Schüler, was alles zur Bewerbung für das Betriebspraktikum gehört, das in der 9. Klasse stattfindet. Und bis zum Ende der 10. Klasse heißt es dann für einen guten Abschluss zu lernen, die Kontakte zur Jugendberufsagentur zu nutzen und mit dem schulischen Berufs- und Studien-Orientierungs-Team (BSO) zu reden.

An den Projekttagen sind auch Unternehmen der Region beteiligt. Sie stellen ihre Betriebe und Branchen vor und proben mit den Abschlussklassen Bewerbungsgespräche. „In Zeiten des Fachkräftemangels möchten gerade größere Unternehmen Auszubildende rekrutieren. Wenn sie die nicht direkt an der Schule finden, wo dann?“ Michael Schulz und seine Kollegen und Kolleginnen haben natürlich auch Kontakt zu den bezirklichen Netzwerken und schreiben Unternehmen auch direkt an. Die Zusammenarbeit sei gut, meint der Lehrer, doch er wünscht sich eine noch größere Bandbreite: „Tischler, Maskenbildnerei, Visagisten, Modedesign. Das Kreative eben … Ich wünsche mir das deswegen, weil ich glaube, dass in dieser Richtung noch ganz viele Potenziale unerkannt sind.“

Backsteinbau

Backsteinbau: Die Schule am Berlinische-Platz – Foto: Katrin Schwahlen

Für die zehnten Klassen ist am Berlinicke-Platz bald Schluss. Bei den Projekttagen haben sie noch einmal gezeigt, wie sie sich auf die Zeit danach vorbereitet haben. Viele werden eine Ausbildung beginnen, einige wechseln auf andere Schulen, um dort Abitur zu machen. Die Lehrer bleiben, auch Michael Schulz – mit vielen Ideen, Plänen und Hoffnungen: „Ich wünsche mir, dass wir unsere Konzepte so umsetzen können, wie wir sie geschrieben haben. Ich wünsche mir noch bessere Rahmenbedingungen, damit wir als Schule und Kollegium unsere Schüler noch besser unterrichten und aufs Berufsleben vorbereiten können. Und ich wünsche mir noch mehr Eigenständigkeit für die Schulen, damit wir langfristiger planen können. Dann kann man als Schule mehr auf die Beine stellen.“ Katrin Schwahlen

Schulinfo: www.schuleamberlinickeplatz.cidsnet.de 

402 Mädchen und Jungen besuchen die 7. bis 10. Klasse der Schule am Berlinicke-Platz. Fast alle kommen aus dem Bezirk, 24 aus Neukölln, 17 aus Friedrichshain-Kreuzberg, drei aus Teltow-Fläming. Fremdsprachen: Englisch, Spanisch, Französisch. Angebote: Schulstation, selbstorganisiertes Lernen; MSA-Intensivkurse, Blockunterricht, Smartboards. Die Schülerinnen und Schüler können in jedem Schuljahr zwischen zahlreichen Arbeitsgruppen wählen.

Kontakt: Schule am Berlinicke-Platz, Alt-Tempelhof 53-57, 12103 Berlin, Tel. 030/902 772 641, E-Mail: kontakt@schuleamberlinickeplatz.cidsnet.de

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Bahlsenwerk Berlin bildet Flüchtling aus

Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“

Eine große Anzahl geflüchteter Menschen sind in unserem Land, suchen Arbeit und hoffen auf ein dauerhaftes Bleiberecht.

In Tempelhof-Schöneberg sind 3.641 Asylbewerber (Stand 13.12.2016) untergebracht. Dies entspricht einem Anteil von 10,33 Prozent aller Flüchtlinge in Berlin.

Die Integration der Flüchtlinge in der Arbeitsmarkt ist nicht einfach, da sie vielfach nicht über deutschen Standards entsprechende Schul und Berufsabschlüsse verfügen.

Die Tempelhof-Schöneberger Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler initiierte 2015 gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes den Aktionsplan „Flüchtlinge in Arbeit“.

Daraus entwickelte sich 2016 mit Unternehmen und Akteuren des Bezirkes, der IHK und der Handwerkskammer, der Arbeitsagentur sowie der bezirklichen Netzwerke eine Arbeitsgruppe, bei der sich herausstellte, dass insbesondere der Ausbildungsmarkt von den Unternehmen bedient werden sollte.

Entstanden ist daraus das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit-GIA“. Im Rahmen des Projektes nehmen 15 Unternehmen teil, die aus gewerblich-technischen und im personenbezogenen Dienstleistungsbereichen kommen.

Zur Kompetenzfeststellung wurden in der Akquisephase über 2000 Personen, die an den Sprachkursen der gemeinnützigen Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen mbH (GFBM gGmbH) teilnahmen, auf ihre Eignung überprüft.

Davon wurden 125 Personen zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Aktuell sollen zwölf junge Geflüchtete in einen betrieblichen Ausbildungsplatz vermittelt werden.

Integration gelungen

Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg

Unterzeichnung des EQ-Vertrags: (stehend) Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin), Thorsten Goschenhofer (Leiter Werk Berlin, Bahlsen Business Unit D-A-CH), (sitzend) Amjad Ulayyan (Auszubildender) und Kornelia Desenritter (Leitung HR, Bahlsen Werk Berlin) – Foto: Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg

Im Dezember 2016 absolvierte der 32-jährige Amjad Ulayyan aus Syrien erfolgreich ein Praktikum bei der Firma Bahlsen KG in der Oberlandstraße. Dort wird er am 1. März 2017 eine sechsmonatige Einstiegsqualifizierung und im Anschluss eine Ausbildung zum Maschinenanlagenführer beginnen.

Auf der Pressekonferenz am 9. Februar 2017 bei Bahlsen wurde Amjad Ulayyan vorgestellt und unterzeichnete seinen Einstiegsqualifizierungsvertrag (EQ-Vertrag).

Bedingungen für Eingliederung

WerkBerlin

Herstellung von Keksen: Produktionsmaschine mit Maschinenanlagenführer – Foto: Bahlsen

Im Bereich der Flüchtlingspolitik steht der Ausbildungsmarkt vor neuen außergewöhnlichen Herausforderungen. Die Voraussetzungen zur Ausbildung von Flüchtlingen hängen maßgeblich von ihrem Status als asylsuchend, anerkannt oder geduldet ab.

Derzeit gilt: Asylsuchende Personen dürfen in den ersten drei Monaten keine betriebliche Berufsausbildung aufnehmen, schulische Berufsausbildungen sind dagegen möglich und bedürfen keiner Genehmigung der zuständigen Ausländerbehörde.

Grundsätzlich keinen Beschränkungen unterliegen Flüchtlinge, welche geduldet und nicht aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen oder anerkannt und im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sind. Marlies Königsberg

Info: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Wirtschaftsberatung und Europaangelegenheiten, Tamara Hilbert, Tel.: 030/902 773 644 oder E-Mail: Tamara.Hilbert@ba-ts.berlin.de, Fabrikverkauf: in der Oberlandstraße 52, 12099 Berlin, Info: www.bahlsen.de/de

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Krabbelgruppe – Spieltreffen für Babys und Eltern

Die „Babyfanten“ feiern

Babys lieben die Begegnung: krabbeln, robben und sich tief in die Augen schauen, v. l. n. r.: Jiska, Sarah und Jona (vorn) – Foto: Grit Brosowski

Die Krabbelgruppe der Evangelischen Gemeinschaft Tempelhof erfreut sich großer Beliebtheit. Die Frage, wie eigentlich die Babys von Elefanten heißen, wird seit einem Jahr jede Woche neu beantwortet: „Babyfanten“. Am 20.4.2016 wurde die Krabbelgruppe gegründet. Seitdem genießen die Kinder, Väter und Mütter den großen Raum und die Spielsachen. Jeden Mittwochvormittag ab 9.30 Uhr finden sich die Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern in der Gemeinde am U-Bahnhof Alt-Tempelhof ein – und frühstücken zusammen. Anschließend gibt es lustige Spiele für die Kleinen, wo sie sich ausprobieren und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. Die Eltern haben währenddessen Gelegenheit sich auszutauschen und Impulse für Ihren „Eltern-Alltag und Gott“ mitzunehmen. Zum Abschluss gegen 11.30 Uhr singen alle miteinander bekannte und leicht zu lernende Bewegungslieder. Und hier darf natürlich ein Lied nicht fehlen: „Die großen Elefanten“!

Die Gruppe von ca. fünf bis zehn Mamas und Papas ist offen und freut sich über weiteren Zuwachs. Martin Bauer

Kontakt: Mirjam Bauer, Ev. Gemeinschaft Tempelhof, Alt-Tempelhof 15, 12099 Berlin, Telefon: 030/505 757 10, Mobil: 0176/804 006 52, E-Mail: mirjam.bauer8@gmail.com,

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Tempelhofer Jazzclub besteht 25 Jahre

Lutz Fußangel fördert den Nachwuchs

Lutz Fußangel

Der Lichtenrader „Haus- und Hofmusiker“ Lutz Fußangel – Foto: Michael Geßner

„Jazz für Alle e.V.“ ist eine gemeinnützige Vereinigung von traditionellen und modernen Jazzmusikern mit dem Ziel, den Jazz in seiner stilistischen Vielfalt zu fördern. Vor 25 Jahren begannen unter der damaligen Führung von Detlef Passlack die ersten monatlichen Jazzkonzerte im Rathaus Tempelhof.
Der studierte Instrumental-Pädagoge Lutz Fußangel ist ein langjähriges Vereinsmitglied. Er ist an der Leo-Kestenberg-Musikschule als Dozent und Instrumentallehrer für Saxophon und Klarinette tätig. Außerdem kümmert er sich um die Jugendarbeit und baut Jugendbands auf. Zurzeit startet er ein deutschlandweites Pilotprojekt mit Musikschulen und Vereinen für jazzbegeisterte Jugendliche im Ausbildungsstützpunkt in Wölfterode (Hessen). In Kooperation mit der Deutschen Jazz Föderation werden verschiedene Veranstaltungsreihen und Jazzworkshops zur Weiterbildung von professionellen Musikern und Neueinsteiger angeboten.

Im großen Saal des Gemeinschaftshauses Lichtenrade findet einmal monatlich (freitags ab 19 Uhr) die traditionelle Konzertreihe „Jazz für Alle“ statt. Ein Anliegen der erfahrenen Jazzer ist, dass am Anfang eine Nachwuchsband spielt, danach die Hauptband. Samstags ab 19 Uhr wird dann im kleinen Saal der moderne Jazz mit der Jazz-Lounge gepflegt. Der Sonntagvormittag beschließt das Jazzwochenende mit einem traditionellen Jazz-Frühschoppen ab 11 Uhr. Zu den Samstags- und Sonntagskonzerten gibt es ein lustiges musikalisches Miteinander: die anschließende Jam-Session. Eintritt ist frei für alle Veranstaltungen. Spenden sind willkommen!
Mitte Juni findet jährlich das internationale viertägige Lichtenrader Jazzfest statt. Viele Musiker und Band aus anderen Ländern geben sich hier ein Stelldichein. Auch der etablierte Nachwuchswettbewerb „Kids in Concert“ findet in diesem Rahmen statt, der bereits eine Reihe von tollen Jazzmusikern hervorbrachte.
Die Mitglieder des Vereines Jazz für Alle e.V. sind nicht nur Musiker/innen sondern auch jazzbegeisterte Zuhörer, die die Aktivitäten unterstützen und dafür sorgen, dass das Kulturgut Jazz weiter gepflegt wird. Marlies Königsberg

Kontakt: Telefon: 0163/275 90 12, E-Mail: info@jazzfueralle.de, Info: www.jazzfueralle.de 

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Zum 500. Reformationsjubiläum

Schlafplätze in Tempelhof gesucht

Für Besucher des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags vom 24. bis 28. Mai in Berlin und Wittenberg werden 15.000 Betten benötigt. Erwartet werden 140.000 Gäste aus dem In- und Ausland. Ein Großteil der Teilnehmer übernachtet in Gemeinschaftsquartieren wie in Schulen, Hotels und Jugendherbergen.

Bei der Verteilung der Privatquartiere sollen vor allem Familien mit Kindern, ältere Teilnehmer, Menschen mit Behinderungen und internationale Gäste Vorrang haben.

Ab dem 24. Mai finden in der Stadt rund 2500 Veranstaltungen statt – die meisten auf dem Messegelände am Funkturm. Der Kirchentag ist eine Mitmachveranstaltung, bei der sich Menschen spontan zu Gebeten oder Gesängen zusammenfinden. Zu erkennen sind die Teilnehmer an ihren orangefarbenen Schals unter dem Motto: „Du siehst mich“.

Foto: Kirchentag/Markus Mann

Am 28. Mai starten am Bahnhof Südkreuz die Sonderzüge mit den Teilnehmern nach Wittenberg. Dort gibt es einen großen Abschlussgottesdienst, ein Picknick und ein Konzert auf den Elbwiesen.

Falls Sie Gastgeber werden möchten und eine Übernachtungsmöglichkeit haben: Bitte melden! Marlies Königsberg

Kontakt: Telefon: „Schlummernummer“ 030/400 339 200, Info: www.kirchentag.de/privatquartier

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Rätsel

Welche Tempelhofer Straße ist gemeint?

Er erfand im Rahmen des zunehmenden Güterverkehrs einen Anhänger zur Beförderung von Eisenbahnwagen und legte damit den Grundstein für die Entwicklung des Schwerlastverkehrs in Deutschland. Wer war der Ingenieur, der als Angestellter der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft im letzten Jahrhundert den Straßenroller entwarf und nach dem eine Straße unseres Bezirks benannt ist. Viel Spaß beim Raten!

Ihre Lösung senden Sie bitte bis zum 24.04.2017 an Karl-Heinz Kronauer/ „tempelhofer journal“, John-Locke-Straße 18a, 12305 Berlin oder per E-Mail an: info@tempelhoferjournal.de.

Auflösung aus der Ausgabe 01/2017. Gesucht war die Kruckenbergstr., benannt nach Franz Kruckenberg. Richtig geraten und gewonnen hat unsere Leserin Astrid Eisfeldt, aus 12277 Berlin. Herzlichen Glückwunsch Frau Eisfeldt! Sie haben eine Flasche Wein gewonnen. Bitte rufen Sie die Redaktion an, Tel.: 030/588 774 52 oder 0173/808 60 16, damit wir die Übergabemodalitäten besprechen können.

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