Gewinnspiel

Blick hinter die Kulissen

Das traditionsreiche Deutsch-Amerikanische Volksfest findet vom 27. Juli bis 19. August zum 57. Mal und zum zweiten Mal im Marienpark, Lankwitzer Straße 45‐57, 12107 Berlin-Mariendorf statt. Es bietet 24 Tage lang US-Feeling: Auf dem Festgelände werden über 100 Schausteller, US‐Cars, Cheerleader, verschiedene Fahrgeschäfte, ein historischer Rummel, eine amerikanische Kulissenstadt und die Ausstellung „(West‐)Alliierte in Berlin“ sowie verschiedene kulinarische Highlights aus den USA zu finden sein. Täglich ab 14 Uhr locken zudem ein Nonstop-Bühnenprogramm, kostenlose Konzert‐Highlights und Verlosungen. 

Es gibt zahlreiche Thementage sowie jeden Sonnabend ein Feuerwerk.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do: 14-22 Uhr; Mi, So: 14-23 Uhr; Fr, Sa: 14-23.30 Uhr.

Anreise: Kostenloser Bus‐Shuttle vom U‐Bhf. Alt‐Mariendorf zum Festgelände und zurück; begrenzte Anzahl Parkplätze am Festgelände. 

Der Eintritt beträgt 2,50 €, wofür es Gutscheine im Wert von 5 € gibt, die auf dem Volksparkgelände eingelöst werden können (außer mittwochs am Familientag, bei dem halbe Preise auf Karussells und Bahnen gelten). Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

Gewinnspiel: Mitmachen und gewinnen 

Das tempelhofer journal beteiligt sich als Medienpartner zusammen mit dem Veranstalter Thilo-Harry Wollenschlaeger an diesem Gewinnspiel: Unter allen Einsendungen werden zwei Backstage-Touren für je drei Personen verlost – Termine: 31. Juli und 14. August, Treffpunkt jeweils um 13 Uhr vor der Bühne auf dem Volksfestgelände. Gewinner erhalten zusätzlich eine Bratwurst und ein alkoholfreies Getränk. 

Beantworten Sie folgende Frage: Wie alt ist die Walzerbahn von Schausteller Thilo-Harry Wollenschlaeger?

Senden Sie die richtige Antwort bis zum 23.07. 2018, 16 Uhr an folgende E-Mail-Adresse: contest@deutschamerikanischesvolksfest.de,  mit dem Betreff: „DAV-Backstage-Touren – TEMPELHOFER JOURNAL“. Bitte Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie E-Mail mit angeben!

Nach Auslosung der Gewinner werden diese schriftlich benachrichtigt. Marlies Königsberg

Kontakt: Veranstalter Schaustellerbetrieb Thilo-Harry Wollenschlaeger,  Tel.: 03322 428 82 45, www.wollenschlaeger-berlin.de Info: www.deutsch-amerikanischesvolksfest.de  www.facebook.com/DeutschAmerikanischesVolksfestBerlin

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500 Deckel für 1 Impfung – eine Impfung für 1 Leben

Aktion „Deckel gegen Polio“

Melosch Recyling Sammelcontainer: Kunststoffdeckel für Polio-Impfungen ©µMarlies Königsberg

Plastik hat keinen guten Ruf: Die Müllverschmutzung der Ozeane ist weltweit explosionsartig angestiegen und eine Gefahr für die Meeresbewohner. Plastiktüten und -flaschen strudeln als Müllteppich durch die Meere, verrottende Kunststoffberge türmen sich auf den Deponien. 

Der Verein „Deckel drauf e.V.“ allerdings rettet mit Plastik Leben. 

Die Aktion „Deckel gegen Polio“ startete im August 2014 und sammelt Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen und -kartons, aus den hochwertigen Polyethylen – Materialien (HDPE und PP) und verkauft sie an Rohstoffverwerter. Der Gewinn wird gespendet an das Projekt „End Polio Now“, das weltweit Impfaktionen gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis-kurz Polio) finanziert. Die Polio, eine hoch ansteckende Krankheit, ist unheilbar und die Infektion kann tödlich verlaufen – aber mit einer Impfung kann ein lebenslanger Schutz vor Polio erreicht werden. Der Virus befällt vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene und verursacht dauerhafte Lähmungen und Verkrüppelungen. Ein einzelner Deckel wiegt rund 2 Gramm, 500 Deckel ergeben etwa 1 kg Material, der Erlös deckt die Kosten einer Impfung. Mit 20 Millionen gesammelten Deckeln konnten schon über 39.500 Schluckimpfungen in Afrika und Asien finanziert werden. Ziel der „End Polio Now“-Kampagne ist es, die Krankheit in den nächsten Jahren komplett zu besiegen.

Werben bei Bekannten und Freunden für die Sammlung: 500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung; deshalb sammeln Sie (max. 4 cm Durchmesser) Kunststoffdeckel und -verschlüsse von Ein- und Mehrwegflaschen, Getränkeflaschen und Getränkekartons (z. B. Erfrischungsgetränke, Saft- und Milchkartons). 

Auf der Homepage des Vereins „Deckel drauf e.V.“ sind detaillierte Fotos von den Deckeln, die gesammelt werden und weitere Sammelstellen. Marlies Königsberg

Annahmestellen der Aktion „Deckel gegen Polio“ in Tempelhof

Lagerstelle mit Recycling – Container: 

KG Ludwig Melosch Vertriebs GmbH & Co., Gottlieb-Dunkel-Straße 47, 12099 Berlin, Bürozeiten: Mo bis Fr: 8-16.30 Uhr, Öffnungszeiten: Mo bis Freitag von 8-16.30 Uhr, Info: www.melosch.de/

Sammelstellen mit Sammelbehälter:

EDEKA Gayermann, Barnetstraße 41-42, 12305 Berlin, Öffnungszeiten: Mo bis Sa von 7-22 Uhr

Ev. Paulus-Kirchengemeinde Tempelhof Gemeindehaus, Badener Ring 23,
12101 Berlin, Öffnungszeiten: Mo von 12-15 Uhr, Di von 13-17 Uhr, Do von 11-14 Uhr, Info: www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.churchdesk.com/

Infos: www.deckel-gegen-polio.de , www.endpolio.org/de

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Angebot für ehrenamtliche Hospizarbeit

Vorbereitungskurs zur Sterbebegleitung

Möchten auch Sie sich im ambulanten Hospizdienst Christophorus e.V. in Tempelhof ehrenamtlich engagieren?

Kursbeginn und Verlauf

Von November 2018 bis Mai 2019 bietet der ambulante Hospizdienst einen Vorbereitungskurs für Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter an. Dieser wird einmal pro Woche für drei Stunden sowie an zwei Intensivwochenenden stattfinden.

Der Vorbereitungskurs befähigt mit schwierigen Themen und Situationen umzugehen und vermittelt umfangreiche Kenntnisse rund um die Materie Lebensende. 

Ehrenamtliche Sterbebegleiter unterstützen die Betroffenen dabei, die letzte Lebensphase zu Hause zu verbringen. Sie gestalten die Zeit der Erkrankten aktiv mit; sei es durch Gespräche, Vorlesen, Spaziergänge oder einfach durch wohltuendes Dasein. Durch regelmäßige Supervisionen und Fallbesprechungen werden sie unterstützt und begleitet. Des Weiteren werden Fortbildungen zu sehr unterschiedlichen Themenbereichen sowie kulturelle Veranstaltungen angeboten.

Psychische Stabilität und Engagement erforderlich

Vorausgesetzt werden: Die eigene Motivation, sich mit diesem zu Thema befassen, psychische Stabilität und Offenheit für Neues.

Die Kosten für den Kurs übernimmt der Verein, wenn sich der Teilnehmer dazu verpflichtet, nach Kursende mindestens zwei Jahre lang ehrenamtlich für den Hospizdienst Christophorus e.V. zu arbeiten. Die Tätigkeit als Sterbebegleiter oder Sterbebegleiterin für den Hospizdienst wird zwei bis vier Stunden in der Woche umfassen.

Die Ansprechpartnerinnen sind die Koordinatorinnen Katrin Schmökel und Andrea Langer-Fricke. Anmeldungen sind ab sofort möglich; Informationsmaterialien können angefordert werden. Karl-Heinz Kronauer

Kontakt: Hospizdienst Christophorus e.V., Manfred-von-Richthofen-Straße 11, 12101 Berlin, Telefon: 030 789 906 02, E-Mail: mail@christophorus-hospizdienst.de, Info: www.hospizdienst-christophorus.de

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Stange Design in Tempelhof

Alles aus Pappe

Mechthild Kotzurek-Stange vor dem Stanzwerkzeug für den Sechseck-Hocker ©Yvonne de Andrés

In der jetzigen Folge „Tempelhofer Manufakturen“ geht es ums Wohnen. In der Ringbahnstraße gibt es eine kleine Manufaktur, die seit 1985 handgemachte Möbel aus Pappe baut – Tische, Hocker, Stühle, Betten und Regale. 

Die Macher: Geschäftsführerin im Unternehmen ist Mechthild Kotzurek-Stange; Hans-Peter Stange ist der Kreative. Kennengelernt haben sie sich im Studium an der Hochschule der Künste. Nach einem Werkspraktikum entwickelte Hans-Peter Stange die Idee, Möbel aus Wellpappe zu kreieren. 

Der Prozess: „Mit Bleistift, Lineal und Cutter kann ein Ergebnis einfach erzielt werden. Am Anfang haben wir die Formen per Hand ausgeschnitten“, erzählt Mechthild Kotzurek-Stange. Heute übernehmen Verarbeitungsmaschinen und zwei CAD-Plotter diese Aufgabe. Mit acht festen Mitarbeitern wird unter einem Dach gestaltet, entwickelt und produziert. 

Das Produkt: Alles begann mit dem „Sechseck-Hocker“. Der Werkstoff für Möbel war damals ungewöhnlich und neu Es folgten kostengünstig produzierte Einrichtungsgegenstände mit klaren, reduzierten Formen, die sich mit wenigen Handgriffen aufbauen lassen. Aus dem leichten Material entstehen stabile Möbel, die flexibel genutzt werden können. Am gefragtesten ist das preisgekrönte, patentierte „Pappbett Dream“. Es wiegt 22 Kilo und ist je nach Steckvariante in unterschiedlichen Breiten zu beziehen und könnte mehr als 20 Personen tragen.

Die Herausforderung:„Kurz nach der Wende wollte die Wellpappenindustrie uns nicht mehr mit fertig gestanzten Formen beliefern. Das war der Beginn der eigenen Produktionswerkstätte. Parallel zur Möbelproduktion haben wir Aufträge für kleinere Produktionen übernommen, die für andere nicht wirtschaftlich waren. Deswegen hat der Schornstein auch immer ordentlich geraucht.“

Das Schönste: „Die Pappe eignet sich wunderbar, um Dinge einfach mal auszuprobieren und zu entwickeln. Wenn was schiefgeht, dann fängt man einfach von vorne an, weil das Material so günstig ist“, erläutert Mechthild Kotzurek-Stange.

Das Einmalige: Alle Pappmöbel werden in Einzelteilen geliefert und lassen sich schnell aufbauen. Durch das geringe Gewicht und die einfachen Falt- und Steckkonstruktionen lassen sich die Möbel variabel nutzen. Die verwendet Pappe ist speziell für die Anforderungen von Stange Design gefertigt. Die Nutzung muss nicht für die Ewigkeit sein. Das recycelbare Material kann wieder zu neuer Pappe werden. Yvonne de Andrés

Kontakt: Stange Design GmbH, Ringbahnstraße 16-20, 12099 Berlin, Tel.: 030 752 02 60, Info: www.stange-design.de

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Kolumne

Was ein Garten mit der neuen Mitte zu tun hat

Mit dem Projekt Lehrgarten öffnet sich die Kleingartenanlage Feldblume weiter nach außen. Sie lädt die Öffentlichkeit ein mitzumachen. Dabei es geht nicht ums Vor-sich-hin-Gärtnern, sondern um das Gemeinsame und Gemeinschaftliche über den eigenen Tellerrand hinaus. Da spielen viele Faktoren eine Rolle: Wind und Wetter, die Bodenbeschaffenheit, Tiere, Pflanzen. Nicht alle vertragen sich miteinander, wenn sie zu dicht beieinander stehen. Die eine braucht mehr Unterstützung, die andere will lieber in Ruhe gelassen werden. Was man im Lehrgarten lernt, ist auch im eigenen Beet oder auf dem Balkon von Nutzen.

Der Lehrgarten kann aber auch etwas fürs Leben außerhalb der Parzelle lehren. Beispiel neue Mitte Tempelhof: Rund um die Götzstraße soll gebaut werden. 500 Wohnungen auf relativ wenig Raum. Zwei der Kleingartenanlagen sollen abgerissen werden, andere sollen Fläche abgeben. Wie viel und wofür, weiß man nicht so genau. Bei einer Erkundungstour im Rahmen eines Architekturfestivals Mitte Juni sprechen Senat- und Bezirksvertreter von Bedarfsanalysen, die erhoben wurden. Keine Antwort gibt es auf die Frage, um wessen Bedürfnisse es geht und wo man diese Analysen einsehen kann. Das ist so, als würde ich behaupten, auf meinem Beet werden die Bohnen wunderbar wachsen, ohne zu wissen, welchen Boden und wie viel Sonne sie brauchen. Hat ein bisschen was von „wird schon passen.“ 

Damit es wirklich passt, wünsche ich mir nicht nur für den Lehrgarten, sondern auch für die neue Mitte viel mehr gemeinschaftliches Denken und Handeln. Denn beide Projekte finde ich unterstützenswert – falls man miteinander redet und miteinander arbeitet, sich austauscht und unterstützt. Bei beiden Projekten muss man eine bestimmte Reihenfolge und auch Platz einhalten, damit aus dem, was man sät, etwas Gutes wird, das man ernten kann.

Wenn wir wirklich eine neue MITTE haben wollen, sollten wir gemeinsam überlegen und planen, einander zuhören und nicht immer auf der eigenen Meinung beharren. Ideen, die schon vor Jahren entwickelt wurden, müssen nicht unbedingt schlecht sein, sondern können inspirieren. Ideen einer Planergemeinschaft und von studentischen Initiativen können wichtig und interessant sein, müssen aber nicht zwangsläufig umgesetzt werden. Transparenz und Kommunikation, aber auch stete Bürgerbeteiligung über die Voruntersuchungen hinaus sind absolut notwendig. Gerne auch in neuen Formaten, um mehr Menschen einzubinden. Dann klappt‘s auch mit den Nachbarn. Und dem Garten.

Katrin Schwahlen, Journalistin

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser …

die Zeit des Schwitzens ist gekommen, in Berlin, Tempelhof und anderswo. Herzlich willkommen bei der neuen Ausgabe des tempelhofer journals!

Was tut man gegen das Schwitzen? Stimmt! Man badet und schwimmt! Katrin Schwahlen stellt in der Titelgeschichte die Schwimmbloggerin Bianca Tchinda vor.

Weiter geht es mit einer Tempelhofer Manufaktur, die schon seit 30 Jahren hier ansässig ist. Alle ihre Produkte sind aus Pappe gefertigt: Yvonne de Andrés hat sich bei Stange-Design umgeschaut.

Sommerzeit ist Gartenzeit: Katrin Schwahlen nimmt Sie mit in den Lehrgarten der Kolonie Feldblume.

Haben Sie des Öfteren Durst, den Sie nicht unbedingt in der Gastronomie stillen wollen? Wo Sie kostenlos Wasser nachfüllen können, erzählen Marlies Königsberg und Christoph Schröder.

Lesen Sie unsere Informationen zur Ausbildung zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter. Ein neuer Kurs beginnt in Kürze.

Waren Sie schon mal in der Trabrennbahn Mariendorf? Nichts wie hin! Wir berichten über Geschichte, Menschen und das deutsche Traber-Derby.

Beachten Sie unser neues, diesmal nicht so schwieriges Straßenrätsel.

Wie immer gibt es viele beachtenswerte Veranstaltungen und Initiativen: Das Deutsch Amerikanische Volksfest in Mariendorf mit einem Gewinnspiel, das einen „Blick hinter die Kulissen“ verspricht, das Kunstfenster in Lichtenrade und vieles mehr. In unserem Kalenderblatt und im Web finden Sie unsere Veranstaltungshinweise. 

Einen wunderbaren Sommer wünscht im Namen der Redaktion

 

 

Karl-Heinz-Kronauer 

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Manufakturen im Kiez

Von Seife bis Fruchtaufstrich

Was haben Wetter, Fruchtaufstriche, Dörrobst und Seifen gemeinsam? Sie sind handgemacht, werden in Tempelhof hergestellt, sind ziemlich einzigartig und bundesweit bekannt. Text: Katrin Schwahlen, Fotos: Dieter Düvelmeyer

Hauptstadtseife aus Lichtenrade
Seifen sieden ist wie Pudding kochen

Regine Klimes ist die Meisterin des Seifensiedens

Die Macherin: Seit 2012 stellt Regine Klimes Hand- und Körperseifen her. Jedes Stück ist ein Unikat, hand- und hausgemacht. Denn dort, wo früher der Keller der Familie Klimes war, befindet sich heute die Seifenwerkstatt. Hier wird mit unterschiedenen Zutaten experimentiert, hier entstehen neue Rezepte, hier wird gekocht und gepackt.

Der Prozess: Öle und Fette wie Kakao-, Kokos-, Mandelöl und Sheabutter stammen vorwiegend aus biologischem Anbau. Tonerden, Pflanzenpulver und Kosmetikpigmente bringen Farbe in die Seife; für den guten Duft sorgen ätherische oder kosmetische Parfümöle. Je nach Rezeptur fügt Regine Klimes Kräuter oder Peelingzusätze hinzu. Seifen sieden sei fast wie Pudding kochen, meint die Autodidaktin. „Du rührst die Bestandteile zusammen und kochst sie auf.“ Anschließend wird die noch nicht feste Masse in eine Holzform gegossen. Mit Schaschlikpikser werden Muster gezogen. Bis zu sieben Tage ruht der Seifenblock, dann zerschneidet sie ihn in viele kleine Seifen. Jedes Stück wird gestempelt und danach für drei bis sechs Monate dunkel gelagert. Während dieses Verseifungsprozesses verliert die Seife Wasser, sie wird fester, milder und leichter.

Das Produkt: Alle Hauptstadtseifen haben ihre natürlichen Fette erhalten und sorgen dadurch für ein besonders schönes Hautgefühl – in 14 verschiedenen Duftnoten von Amber bis Zitrus, von Lemon-Verbena bis Kokos-Shake, von Sandelholz bis Kaffee. Wie viele Manufakturen vertreibt Regine Klimes ihre Produkte online und bei ausgewählten Veranstaltungen.

Die Herausforderung: „Ich musste mich orientieren, wo ich meine Seifen anbieten will. Anfangs habe ich regelmäßig Wochenmärkte besucht, was totaler Quatsch war. Man braucht ja nicht jede Woche ein Stück Seife.“ 

Das Schönste: „Als ich 2017 den Zuschlag bekomme habe, die Seifen für den Kirchentag Berlin-Brandenburg zu machen, habe ich mich sehr gefreut.“ Inzwischen ist ihr Label weit über Berlins Grenzen bekannt, sie bekommt Anfragen und Aufträge aus ganz Deutschland. 

Das Einmalige: Am Gartenzaun in Lichtenrade hängt ein ehemaliger Kondomautomat, den Regine Klimes zum Seifenautomat umfunktioniert hat. Für zwei Euro kann man dort zwischen fünf Naturseifensorten wählen. Rund um die Uhr. 

Kontakt: Eisnerstraße 19, 12305 Berlin, Tel.: 030/7676 6203, Info:  www.hauptstadtseife.de

Dörrwerk in Mariendorf
Von wegen trocken: Esspapier mit Fruchtgeschmack

Nach dem Trocknen wird das Fruchtpapier in mundgerechte Stücke zerkleinert

Die Macher: Am Anfang steht Verschwendung: Obst, das weggeworfen wird, weil es nicht makellos aussieht. Dann kommt die Idee: wirtschaftlich und nachhaltig Lebensmittel zu etwas Leckerem zu verarbeiten. Dafür püriert Zubin Farahani 2014 die geretteten Äpfel und Beeren in der heimischen Küche und trocknet sie im Backofen. Länger als geplant,  doch was herauskommt, ist ein fruchtiger Snack, der auf der Zunge zergeht – die Geburtsstunde des Fruchtpapiers. 30 Tage lang produziert der angehende Arzt fast ohne Pause, füllt 300 Tüten mit den Leckereien und verkauft sie innerhalb von zwei Tagen. Tatkräftige Unterstützung bekommt er von seinen Freunden Jonas Bieber und Philipp Prechtner, beide Betriebswirte — das Dörrwerk entsteht und zieht 2016 von Kreuzberg nach Mariendorf.

Der Prozess: Um 40 Gramm Fruchtpapier zu bekommen, müssen 800 bis 1000 Gramm frische Früchte aus der Region verarbeitet werden. Am Anfang standen die Macher selbst an der Püriermaschine; heute wird das Mus von Partnerbetrieben aus ganz Europa geliefert und im Dörrwerk weiter verarbeitet: in einer Woche bis zu einer Tonne Apfelpüree und rund 800 Kilogramm Zweitfrüchte – ganz ohne künstliche Aromen und Zusatzstoffe. In großen Dörröfen trocknet es im klassischen Umluftverfahren 17 bis 18 Stunden. 

Das Produkt: Sind die Fruchtpapierplatten abgekühlt, werden sie wie ein Stück Papier gefaltet und per Hand gebrochen. Dann knistert und knackt es, wenn die Bruchstücke auf den Produktionstisch fallen. Kein Stück gleicht dem anderen – unglaublich lecker schmecken sie alle, ob Mango-Apfel, Ananas-Apfel, Erdbeere-Apfel oder Brombeere-Apfel. Kaufen kann man den süßen Snack bundesweit u.a. bei Rewe, Edeka, Famila und Migros. 

Die Herausforderung: Die größte Hürde war der „International Food Standard“-Zertifizierung zu genügen. Denn sonst wird kein Produkt von den großen Händlern ins Angebot aufgenommen.

Das Schönste: „Das Gefühl, wenn man die eigenen Produkte im Laden sieht, wenn ein Kunde die Tüte mit dem Fruchtpapier in die Hand nimmt und im Idealfall damit zur Kasse geht. Dann merkt man, es hat sich gelohnt.“

Das Einmalige: Dörrwerk spendet einen Teil seiner Erträge für Lebensmittel rettende Projekte.

Kontakt: DÖRRWERK GmbH, Im Marienpark 22, 12107 Berlin, Tel.: 030/3642 853 60, Info: www.doerrwerk.de/

Marmelicious in der Sarotti-Fabrik
Einfach die leckerste Marmelade

Geschäftsführer Timo Brüggemann erklärt, warum Marmelade kochen in kleinen Töpfen besser ist

Die Macher: Als Timo Brüggemann und Percival Correia de Barros Junior vor ein paar Jahren bei Münchener Freunden hausgemachte Heidelbeermarmelade vom Viktualienmarkt probierten, machte es Klick. „Es schmeckte lecker, sah aber scheußlich aus. Da überlegten wir, es besser zu machen“. Drei Monate brauchten der Pfälzer und der Brasilianer, um ihre Idee umzusetzen. „Im August 2014 haben wir die Firma gegründet und im Weihnachtsgeschäft zum ersten Mal verkauft.“ 

Der Prozess: „Wir unterscheiden uns gar nicht so sehr von Großmutters Marmeladenherstellung. Wir kochen die Gläser heiß aus, lassen die Früchte ziehen und kochen sie unter ständigem Rühren lange auf.“ Viele Früchte für die Marmeladen kommen aus der näheren oder weiteren Umgebung. 

Das Produkt: Die Marmeladen werden in kleinen Mengen gekocht, was bei 150 verschiedenen Sorten eine Menge Fruchtaufstrich bedeutet: Von Ananas-Kokos über Erdbeere-Grapefruit-Grüner Pfeffer bis zu Mandarine-Rosmarin, Quitte-Safran oder weihnachtlicher Pflaume-Marzipan-Marmelade. Aufstriche mit und ohne Alkohol oder einfach nur aus einer Frucht. Alle Sorten werden frisch hergestellt und sind frei von künstlichen Aroma- und Farbstoffen. Dabei handelt es sich nach der europäischen Konfitürenverordnung bei den Marmelicious-Produkten streng genommen nicht um Marmeladen, sondern um Fruchtaufstriche, was bedeutet: mehr Obst und weniger Zucker. Der Obstanteil liegt zwischen 66 und 75 Prozent: der Zuckeranteil bei maximal 30 Prozent, ungefähr bei der Hälfte von herkömmlicher Marmelade.

Die Herausforderung: Brüggemann kommt aus dem E-Commerce. „Bei Marmelicious stellten sich anfangs Fragen wie: „Haben wir genug Glas, ist die Lieferkette gesichert? Wie lange muss man vorausplanen, wann muss man eine zwei-Lieferanten-Strategie fahren? Das haben wir schmerzvoll gelernt in den ersten 18 Monaten. Da war viel Versuch und Irrtum.“ Heute sind eher die steigenden Einkaufspreise ein heißes Thema.

Das Schönste: „Wenn Sie digital arbeiten, wissen Sie ja manchmal nicht, ob es wirklich sinnvoll war. Beim Marmeladekochen wissen Sie am Ende des Tages, was Sie getan haben. So wie gestern, da haben zwei Mitarbeiter zusammen 2.700 Gläser gemacht.“ 

Das Einmalige: Die Idee für den ungewöhnlichsten Aufstrich stammt vom Küchenchef eines großen Berliner Hotels. Für seine ausländischen Gäste suchte er eine regionale Besonderheit; Marmelicious kombinierte die Spreewaldgurke mit Vanille. Jetzt sind vor allem Amerikaner verrückt nach dieser Kreation und kaufen die Gläser kartonweise. 

Kontakt: Marmelicious GmbH, Teilestraße 11-16, Tor 3, 12099 Berlin, Tel.: 030/220136840, Info: https://www.marmelicious.de/

Die Wettermanufaktur
Alle reden vom Wetter. Vor allem wir. 

Sie machen das Wetter für Tempelhof: Chefmeteorologe Jörg Riemann, Ulf Küßner (Leiter der Innovation) und Simone Dietrich (Leiterin Vertrieb)

Die Macher: Chefmeteorologe Jörg Riemann beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit Schnee und Hagel, Hochs und Tiefs, Wind und Wolken. Simone Dietrich ist zuständig für den Vertrieb. Gemeinsam mit zwölf Kolleginnen und Kollegen erstellen sie seit gut einem Jahr Wetterprognosen für Geschäftskunden. 

Der Prozess: „Wir haben ein Modell entwickelt, mit dem wir punktgenau Bodentemperaturen und die wetterabhängige Straßenbeschaffenheit berechnen können“, erklärt Simone Dietrich. Anhand unserer errechneten Tragflächentemperaturen wissen Fluggesellschaften, ob und wann sie die Flugzeuge enteisen müssen. So können unsere Kunden ihre Arbeitsabläufe dem Wetter anpassen, ihre Fahrzeugflotten anders einteilen, Personalkosten und Einsatzmittel sparen.“ Braucht der Kunde eine Prognose für seinen Standort, z.B. eine Brücke oder einen Radweg, werden die Geodaten in das Modell eingegeben und in kurzer Zeit eine Prognose errechnet. 

Das Produkt: Die Wettermanufaktur gibt meteorologisches Wissen maßgeschneidert und verständlich an den Kunden weiter. Nicht automatisiert in allgemeinen Tabellen oder Grafiken, sondern durch persönliche Gespräche und Beschreibungen. Simone Dietrich erläutert die Idee am Beispiel Straßenreinigung und Winterdienst: „Angenommen, der statistische Mittelwert liegt bei 0 Grad. Dann kann das an der einen Stelle minus 0,5 Grad bedeuten, also Kälte; an einer anderen Stelle plus 0,5 Grad, keine Streupflicht, weil keine Kälte. Ein Meteorologe kann aber mit seiner Erfahrung auch einschätzen, woher die Kälte kommt und wann sie eine bestimmte Region erreicht. Wir denken nicht nur ans Wetter, sondern auch daran, wie es sich beim Kunden auswirken kann. Das ist es, was der Kunde für seine Arbeit braucht. Deswegen stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt unserer Arbeit.“

Die Herausforderung: Das Wetter an sich. Auch mit viel Erfahrung sei es immer noch schwierig abzuschätzen, welches Potenzial in einem Gewitter steckt und ob es wirklich dort stattfindet, wo es vorhergesagt wurde.

Das Schönste: Die Mischung aus automatisierten Werten und persönlicher Betreuung funktioniert tatsächlich. Die Vorhersagen kommen beim Kunden gut an. 

Das Einmalige: Ein Jahr bestanden. Mehr als 41.700 Berichte geschrieben. 12.000 individuelle Glättewarnungen rausgeschickt. Und dank der tollen Lage im fünften Stock neben der Malzfabrik das Wetter im Blick.

Kontakt: Wettermanufaktur GMBH, Bessemerstraße 16, 12103 Berlin, Tel.: 030/95 999 1010, Info: http://wettermanufaktur.de/de/ 

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser …

Was haben Wettervorhersagen, Fruchtaufstriche, Dörrobst und Seifen gemeinsam? Richtig, sie kommen aus Tempelhof, werden von Hand hergestellt und sind einzigartige Produkte. Katrin Schwahlen hat sich umgeschaut und stellt vier Manufakturen aus unserem Bezirk vor. Falls Sie noch die eine oder andere Manufaktur aus Tempelhof kennen, über die Sie mehr wissen wollen, schicken Sie uns einen Tipp.

Marlies Königsberg und Christoph Schröder stellen mit Thilo Harry Wollenschlaeger einen Schausteller vor, der sich um die Berliner Volksfeste besonders verdient gemacht hat. Aktueller Anlass: Das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Mariendorf.

Yvonne de Andrés macht Sie mit dem ehemaligen Boxer Harry Schreiber bekannt, der seit langen Jahren in Marienfelde ehrenamtlich den Nachwuchs trainiert.

Marlies Königsberg feiert das zehnjährige Jubiläum des Lichtenrader Gospelchors. 

In der Kolumne“ Tempelhof, Berlin und die Welt“ appelliert Fahrradhändler Philip Feuerstein an Gemeinsinn und Regelbewusstsein der Rad fahrenden Bevölkerung.

Katrin Schwahlen erinnert mit ihrer Rezension der Ausstellung im Polizeihistorischen Museum an das Attentat auf Rudi Dutschke vor fünfzig Jahren.

Und wie immer: Informationen, Lesetipps, Anregungen, Rätsel, Veranstaltungshinweise, all dies finden Sie wie gewohnt auch in dieser Ausgabe des tempelhofer journals.

Eine sonnige Frühlings- und Sommerzeit wünscht im Namen des gesamten Teams

                                           Karl-Heinz Kronauer

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zimmer 104, 1. Etage, Tel.: 030/902 776 506.

MAI

ab 03.04. bis Oktober – Naturwacht Berlin e.V., Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin, Bürozeiten: Die – Fr von 14-17 Uhr, Öffnungszeiten Naturschutzstation: Mo: Schmetterlingstag für Kitagruppen, Die bis Fr für Schulklassen und Gruppen, (mit Anmeldung) von 9-17 Uhr, Sa von 10-18 Uhr, Sonn- und Feiertag 12-16 Uhr, Kontakt: Nathalie Bunke /Björn Lindner,E-Mail: buero@naturwachtberlin.de, Tel. 030/757 747 66, www.naturwachtberlin.de

Ab Mai – kostenlose Beratungsstelle, DRK Berlin-Zentrum e.V., Allgemeine Unabhängige Sozialberatung – Mariendorfer Damm 106/108, 12109 Berlin, für Menschen mit sozialen, finanziellen und familiären Problemen. Beratungs- und Serviceangebote: für Einzelpersonen und Familien, in persönlichen, familiären oder wirtschaftlichen Notlagen, Sicherung der wirtschaftlichen Existenz, im Sozialhilfebereich und  Sozialberatung für Menschen mit Miet- und Energieschulden. Kontakt: Maria Holkenbrink-El-Ali, E-Mail: holkenbrinkm@drk-berlin.de, Termine: Tel. 030/600 300 435 1, www.drk-berlin-zentrum.de

jeden Freitag und Dienstag für Interessierte Kiez Schach lernen und spielen, Schachklub Tempelhof 1931 e.V., Vereinsheim der Sportanlage in der Götzstraße 34, 12099 Berlin, (Gemeinschaftsraum 1. Etage), Einsteigertraining: (kaum Vorkenntnisse) jeden Fr um 17 Uhr, jeden Die ab 18 Uhr, Jugendtraining: Fr 17 bis19.30 Uhr, An jedem zweiten Fr im Monat findet ein Blitzschach-Turnier statt und während des Sommers das Offene Sommerturnier, Gäste sind herzlich eingeladen! Einfach vorbeischauen, E-Mail: vorstand@schachklub-tempelhof.de, Info: www.schachklub-tempelhof.de

jeden Ersten Sa im Monat im Flame Diner Live-Musik, Themenabende rund um die 50er & 60er Jahre, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/2803 6023, www.flame-diner.de

jeden Sonntag-Ständig öffentliche Führung 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Öffnungszeiten: Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

jeden ersten Donnerstag im Monat– Treffen der ADFC- Stadtteilgruppe Tempelhof ,als lokale Gruppe des ADAC- Landesverbandes Berlin, im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik, Viktoriastr. 13, 12105 Berlin, jeweils um 19.30 Uhr, Neue Mitglieder Willkommen! Niemand fährt gerne Rad auf dem Tempelhofer und Mariendorfer Damm. Dringend muss eine Lösung für alle Verkehrsteilnehmer her-eine gesicherte Radspur! Kontakt: Gisela Meiners-Michalke, E-Mail: gisela.meiners@adfc-berlin.de und Stefan Gammelien, E-Mail: stefan.gammelien@adfc-berlin.de, Sprecherin und stellvertretender Sprecher der ADFC Stadtteilgruppe Tempelhof, Info:http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/tempelhof.html

jeden DienstagInfopunkt auf dem S-Bahnsteig Lichtenrade zum Bauprojekt „Dresdner Bahn“, 12305 Berlin, Akustik-Simulation zum geplanten Lärmschutz, Öffnungszeiten jeden Dienstag von 14 Uhr bis 18 Uhr, (außer feiertags), Vorort ein Ansprechpartner aus dem Projekt, Info: www.dresdnerbahn.de https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresdner-bahnhttp://www.dresdnerbahn.de/abschnitt-lichtenrade

bis 10.06. – Galerie im Tempelhof Museum, Das Frauenmuseum Berlin zu Gast STOP AND GO,Hye Young Kim und Susanne Kienbaum, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat und Feiertagen geschlossen), Eröffnung Do, 19.04., 19 Uhr, Einführung Matthias Reichelt, Eintritt frei, Tel.: 030/ 902776964, www.nora-bibel.de, www.hausamkleistpark.de

bis 24.06. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: ZEITENRÄUME-Bilder und Collagen- von John Maibohm, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.: 030/786 28 05, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

bis 29.06. – „Blickwechsel-Politische Werke“ von Horst Zeitler im Bürgerbüro Melanie Kühnemann, John-Locke-Straße 19, 12305 Berlin, Lichtenrader Künstlers Horst Zeitler, Galeriebesichtigung: Die-Fr zwischen 11 Uhr bis 15 Uhr, http://www.zeitlerkunst.de/

bis 31.08. – Sonderausstellung: „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Kontakt: Judith Bilger, Tel.:030/750 084 00, www.notaufnahmelager-berlin.de

bis 07.09. – 10 Jahre „kleine Nacht-Musik“ am „Plantscher“, Schreiberring/ Wolffring, 12101 Berlin, jeden 1. Freitag im Monat von Mai bis September, jeweils 20.30 Uhr, Tel.: 0151/220 850 17, Eintritt frei, www.parkringneutempelhof.de

bis 16.09. – Sonderausstellung: „am wütendsten geprügelt“ – Verfolgung BerlinerJuden 1933,Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Öffnungszeiten: Di-Do und So 14-18 Uhr, Masterstudenten widmen sich den Zusammenhängen von Antisemitismus und Gewalt. Anhand von Fotos und Dokumenten werden die Schicksale von sieben Häftlingsbiographien Berliner Juden; Ärzten, Schriftstellern, Wahrsagern, Kaufleuten und Anwälten beschrieben, Besuchergruppen nach Vereinbarung von 10-14 Uhr Tel.: 030/90277-6163 oder E-Mail: gedenkort@ba-ts.berlin.de, kostenlose öffentliche Führung jeden So 14 Uhr, Kontakt: Brigitte Garde, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: presse-museum@ba-ts.berlin.de, Eintritt frei, www.gedenkort-papestrasse.de

bis 31.12. – MITTENMANG-Ein Sonntag auf dem Tempelhofer Feld 1907/2017- Plakatwand im U-Bahnhof (U6) Tempelhof, Fotocollage von Sigrid Weise, Projekt. „Mittenmang“ zeigt eine großformatige Collage mit aktuellen Fotografien. Ein Beispiel für ein historisches Abbild der Freizeitgesellschaft um 1900 ist das im II. Weltkrieg verschollene Bild „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ von Hans Baluschek. Gefördert von der Dezentralen Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg. (Für das Betreten des Bahnsteiges ist ein gültiger Fahrausweis erforderlich.), Info: www.art-weise-berlin.de, www.dezentrale-kulturarbeit.de, www.vieraugenblick.de/fotodokumentatio.html 

jeweils am dritten Sonnabend im Monat Monatlicher Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt TS, Treffpunkt: 14 Uhr, Dauer: 2 St., Eintritt frei, Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de, Info: www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge/

jeden Montag Chorprobe mit dem Weltmusik – Frauenchor, Chorabella singt Weltmusik in verschiedenen Sprachen, mit Begleitung oder ohne, um 19.30 Uhr in der SFS, Stierstr. 20 a, 12159 Berlin, Mitstreiter zum Singen gesucht!  Kontakt : Chorleiterin: Ulrike Telefon 0179 844 384 5, www.chorabella.de

18.-21. 05. Karneval der Kulturen, ein langes Pfingst-Wochenende kulturelles Programm, Straßenfest mit viel Musik und Tanzgruppen, am 20.05 startet der Umzug durch Kreuzbergum 12.30 Uhr an der Großbeeren- / Ecke Yorckstraße und der Umzug endet gegen 21.00 Uhr am Hermannplatz. Diese Maßnahme soll das Straßenfest rund um den Blücherplatz am Sonntagabend entlasten und die Besucher besser im gesamten Areal verteilen, Eintritt frei, www.karneval-berlin.de

19.05./16.06./30.06./14.07./28.07. – Führungen durch die historische Malzfabrik von 1914, Bessemerstr. 2-14, 12103 Berlin, Treffpunkt: 12.45 Uhr,

19.05. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler; Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, Pfingstspaziergang durch den Britzer Garten, Tauernallee, Ecke Quarzweg (Bushaltestelle Sangerhauser Weg, Buslinie 179) Dauer: 2 Std., Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de, Tel.:030/ 90277 4530, Info: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

20.05. – Führung mit Marina Heimann durch Lichtenrade, im Rahmen der BezirksTouren vom Museum Tempelhof/Schöneberg, um 11 Uhr, Eintritt frei, nur mit Anmeldung: Tel.:030-902 776 163, www.brueckenpfad.de

25.05. – Tag der Nachbarn: Kiez trifft Frühling, Kaiserin-Augusta-Str. 78, 19-22 Uhr, Kieztafel vor Café Pausini, jeder bringt was zu Essen und zu Trinken mit, www.tagdernachbarn.de/fest/#67184)

25.05. – Sir Gusche Band, Jazz für Alle, Gemeinschaftshaus Lichtenrade,Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

25.05./26.05./27.05. –Theater der Erfahrungen „Altes Eisen“, ufaFabrik/Theatersaal, Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof Zeit: 25.05./26.05., 16 bis 18 Uhr und 27.05.,19 bis 21 Uhr, Eintritt: 9,/erm. 7 €, Singende und tanzende Spielerinnen und Spieler zwischen 60 und 93 Jahren auf der Bühne –zeigen dass „Altes Eisen“ noch lange nicht rosten, E-Mail: theater-der-erfahrungen@nbhs.de, an der Theaterkasse der ufa-Fabrik, Tel.: 030 /755030, www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de

26.05. – Skandinavisches Frühlingsfest-buntes Fest für Kinder und Familien– Bilinguale Deutsch-Skandinavische Gemeinschaftsschule, Machonstraße 54, 12105 Berlin Tempelhof, Zeit: 11–16 Uhr, In Zusammenarbeit mit skandinavischen Geschäften, Cafés und Kultureinrichtungen präsentieren die DSG und die Kita “Lillebror” ein Stück nordische Kultur! Die Unternehmer-Initiative Te-Damm e.V. wird auch mit einem Stand vertreten sein. Tel. 030/338487-83Info: www.dsg-schule.de, www.kita-lillebror.wordpress.com

26.05. – VSA – Polizei singt und spielt mit Freunden-Frühlingskonzert, Festsaal des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1,12353 Berlin, 16 Uhr, Eintritt 10 €, Mitwirkende: Polizeichor Berlin e.V., Police Choir Torbay, England, im Gemeinschaftshaus, Di 16-19 Uhr, Do 14-17Uhr, Fr 10-13Uhr oder E-Mail: www@tickets-gemeinschaftshaus.de, Tel.: 030/90239 1416, sowieSeniorenarbeit TSKarten: absofort Pförtnerhaus, Preis: 10 €, Anmeldung: 0180 670 07 33, www.malzfabrik.de

26.05. – „Tag der offenen Tür“ bei Sylvia Zeeck, Dichterviertel von Lichtenrade, Rotenkruger Weg 84, 12305 Berlin, Lichtpunkt49 mit 10 Künstlern und Kunsthandwerkern gemeinsamen zwischen Goethe – und Fontanestrasse in 17 Vorgärten der Nachbarschaft, von 10-18 Uhr, Eintritt frei, E-Mail: kontakt@sylviazeeck.com

27.05. – Konzertreihe „Klänge der Welt“, der Leo Kestenberg Musikschule, Lyrik des Nordens – Sibelius-Quartett, Duo Klangträume, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103 Berlin, 17 Uhr, Streichquartett von Sibelius, Gisela Bender und Kirsten Rohmann-Cosic (Violinen), Stephan Herrmann (Viola) und Hans Christian Oelert (Violoncello); Werke von Villa-Lobos, Castro, Gnattali, de Visée u.a.Susanne Meves-Rößeler (Violoncello) und Christian Kulke-Vandegen (Gitarre), Eintritt frei, www.lkms.de

JUNI

01.06. bis 03.06. – Saisoneröffnung-Open Air Bühne im überdachten Sommergarten, ufaFabrik, Viktoriastr., 12105 Berlin, Fr-Sa 20 Uhr, So 19 Uhr, A Cappella-Comedy Muss das sein?! – Das Trendprogramm, Preis: 20 €/ erm. 16 €, Studenten (nur im VVK): 12 €, VVK-Infozentrale, Öffnungszeiten: Mo-Sa, 10-18 Uhr/So 14-18 Uhr (Außer an Feiertagen!), Tel.: 030/755 030, www.ufafabrik.de/de 

02.06. – Einladung zum Stadtrundgang, vom Columbiahaus zum Schulenburgring, Treffpunkt: 14 Uhr Luftbrückendenkmal, U-Bhf. Platz der Luftbrücke, Dauer: 2 St., vom Mahnmal für die Opfer des KZ am Columbiadamm zur ehemaligen Synagoge in der Mussehlstraße und zum Haus der Berliner Kapitulation, Anmeldung erforderlich! E-Mail: Joachim.Dillinger@web.de, Tel. 030/785 77 39, Eintritt frei

02.06. bis 03.06. – 3. Sommerfest der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm e. V., vor dem Rathaus Tempelhof, 12099 Berlin, Tempelhofer Damm 165, Sa 11-20 Uhr (Feuerwerk), So 12-18 Uhr, Weindorf, 2 Bühnen mit Non-Stop Bühnenprogramm, Live-Musik, Gastronomie, Kinder-Attraktionen, mit Händlern und Gewerbetreibenden der UI-Te-Damm, Eröffnung: Schirmherrin Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin TS), Eintritt frei, Veranstalter: UI Te-Damm, Info: www.ui-tempelhoferdamm.de, Realisierung: Jüttner Entertainment, Info: www.juettner-entertainment.de/veranstaltungsplan-2018-1/tempelhofer-sommer/

03.06. – Bläser-Ensembletag, Natur-Park Südgelände, Eingang S-Bahnhof Priesterweg, Prellerweg 47-49, Zeit: 11.30–18 Uhr, große- und kleine Bläser einen Ausschnitt ihrer Ensemblearbeit auf Holz-und Blechblasinstrumenten, Leitung: Martina Schraps, Eintritt: Parkbesuch 1 €, www.lkms.de

03.06. – 35. Lichtenrader Meile, Schichauweg 52/Imhoffweg, Start/Ziel: Parkplatz Werzalith, Strecke: über den Müllberg im Freizeitpark Marienfelde, Anmeldeschluss: 28.05., E-Mail: info@lichtenrader-meile.dewww.lichtenrader-meile.de

03.06. – Jubiläumskonzert-St. Konrade Gospelchor, Philippuskirche, Stierstraße 18, 12159 Berlin, 18 Uhr, Eintritt frei, Spenden erbeten!, www.stkonradgospelchor.de

03.06. – 70 Jahre Lortzingclub, der Kinder- und Jugendclub feiert ein Rück- und zugleich Ausblick auf die Zukunft,Veranstaltungsreihe „Salon Hermione“,Lortzingstraße 16, 12307 Berlin ab 15 Uhr, Erinnerung mit Fotos, Dokumenten und Geschichten im Beisein vieler Zeitzeugen sowie Klassik-Rockmusik von der „Ellebasswoodband“.Historie:Gebaut wurde das Haus bereits 1936. Vom Offiziersclub zum Jugendclub,seit 1. April 1948 wurde das Gebäude unter amerikanischer Leitung wieder als Jugendclub genutzt, damals existierte ein Pool im Garten, im Sommer 1953 übernahm Oberst Lynch den Klub, die Kinder und Jugendlichen konnten unter Anleitung gemeinschaftlich verschiedenste Projekte umsetzen, seit 1991 gibt es das Schwimmbad nicht mehr. Seit Juli 2007 trägt der Lortzingclub seinen Namen und wird von der AHB-Berlin Leipzig gGmbH in Kooperation mit dem Jugendamt TS betrieben, zurzeit leitet Carola Thiede die Einrichtung, Betreuer helfen bei den Hausaufgaben und Computerproblemen, machen Ausflüge, angeboten werden Basteln, Spiele und verschiedene Sportaktivitäten wie  Tischtennis, Kicker- und Billardtische, Veranstaltungen finden statt, ua. das traditionelle Osterfeuer oder Ritterfest. Kontakt: Gerhard Moses Heß, Bitte Voranmeldung unter: Tel.: 01633417053E-Mail: gerhard-moses-hess@web.de, Eintritt frei, Spenden erbeten, Info: www.lichtenrade-berlin.de/historisch-lortzingclub,http://www.lortzing.club/

04. bis 6.06.,“ #seiDUAL“ – Ausbildungsprojekt – Internationales Kultur Centrum ufaFabrik e.V., Viktoriastraße 10 – 18, 12105 Berlin, Event auf dem Gelände der ufa-Fabrik, von je 8-18 Uhr, für Jugendliche, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, können sich hier an Action- und Info-Points praktisch und informativ mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandersetzen, Möglichkeiten kurzfristig einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz zu erhalten, wird finanziert von der Senatsverwaltung für Integration von der Arbeit und Soziales und unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und unterstützt durch die Agentur für Kommunikation Marketing Design elsweyer+hoffmann, Kontakt: Matthias Geisthardt, Bamberger Straße 18, 10779 Berlin, E-Mail: info@elsweyer-hoffmann.de Telefon: 030/21 45 84-0, Eintritt frei, Info: http://www.seidual.berlin

04.06. bis 10.06. – 7. Lichtenrader Jazzfest, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., Gastgeber: Jazz für Alle e.V, Mo 19.30-22 Uhr, Die 17-20 Uhr, Mi 16-20 Uhr, Do 12-15 Uhr, Fr 16-23.45 Uhr, Sa 17-23.45, So 10-14, Eintritt frei, www.jazzfueralle.de

05.06. – VSA – Kultour 60+ – Schwerpunkt Schöneberg, Treffpunkt: Seniorenfreizeitstätte, Rudolf-Wissell-Haus, Alt-Mariendorf 24-26,12107 Berlin, 14.30-17.30 Uhr, Ältere Menschen von heute sind aktiv, ein Bus holt die Teilnehmenden an einem konkreten Haltepunkt ab und bringt sie nach Ende der Veranstaltung auch dorthin zurück – von Süd nach Nord und umgekehrt, Stadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Jutta Kaddatz begleitet die Touren, Geplante Stationen: Kommunale Galerien (Haus am Kleistpark), Volkshochschule am Barbarossaplatz und Gedenkort SA Gefängnis Papestraße, Eintritt frei, Anmeldung erforderlich, Tel.: 030/90277-8793, Herr Kopfnagel

06.06. – KulturMittwoch in der Spukvilla – AWO Lesung, Prosa und Lyrik von Heide Ramlow, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Autoren gegen den Krieg, Eintritt 10 €, Tel.: 030/751 50 89, www.awo-suedwest.de

06.06. – VSA – Seniorensicherheit geht alle an, Seniorenfreizeitstätte “Gemeinschaftshaus Lichtenrade“, Barnetstraße 11,12305 Berlin, 14-16 Uhr –Die Polizei Berlin bietet älteren Menschen aber auch Angehörigen und Nachbarn Informationen zur Seniorensicherheit an. Ratschläge und Tipps werden vermittelt, wie man Räubern, Dieben und Betrügern „ein Schnippchen“ schlagen kann, Verkehrssicherheitsberatung und der Kriminalprävention mit der Polizeidirektion 4 in ein freies Gespräch bei Kaffee und Kuchen, Kostenlose Broschüren zur Seniorensicherheit werden zur Verfügung gestellt, Eintritt frei Anmeldung erforderlich Tel.: 030/90277 8793 – Herr Kopfnagel

08.06 bis 01.07. – Ausstellungseröffnung des Projekts Frauen & Kunst in Friedenau, Philippus-Nathanael, Grazer Platz 4, 12159 Berlin, Vernissage „Fantasien von Nah und Fern“ von Karin Schlegel: 08.06., ab 17 Uhr,während der Vernissage können Bilder erworben werden-ein Teilerlös für das Projekt „Frauen & Kunst“, KontaktFrauenbeauftragte, Frau Selge, Tel.: 030/90277 – 2159, „Frauen und Kunst“ Carmen Windt, Tel.: 030/41766772 oder 0176/66813950, Besichtigung während der Kirchenöffnungszeiten und nach Vereinbarung, Tel.:030/8555001, Info: https://www.philippus-nathanael.de/

09.06. – Open Air Bühne (überdachter Sommergarten) ufaFabrik, Viktoriastr., 12105 Berlin, 20 Uhr, Geburtstagsfeier 39 Jahre ufaFabrik, Preis:15 €/erm. 10 €, VVK-Infozentrale, Öffnungszeiten: Mo-Sa, 10-18 Uhr/So 14-18 Uhr (Außer an Feiertagen! ), Tel.: 030/755 030, www.ufafabrik.de/de

10.06. – Konzertreihe „Klänge der Welt“, derder Leo Kestenberg Musikschule,Komponistenporträt José Vitores, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103 Berlin, 17 Uhr, José Vitores (Gitarre) & Ensemble, StandardsBassBrooveBallads, Martina Gebhardt (Gesang) und Robert Teigeler (Kontrabass)Eintritt frei,www.lkms.de

13.06. – VSA – Nachbarschaftstreffpunkt „Berliner Bär“, Holzmannstraße 18, 12099 Berlin, 16.30-18.30 Uhr, Veranstaltung zur Orientierung für eine neue Lebensphase: Aktiver „Un-Ruhestand“,nur mit Anmeldung: Tel.: 030/ 90277-6506, Eintritt frei

13.06. – Action Sommerfest-Netzwerk Großbeerenstraße, General Electric, Culemeyerstraße 1, 12277 Berlin, ab 15 Uhr, das Unternehmen des Gewerbegebiets feiert 10 Jahre erfolgreiches Netzwerkengagement, Eintritt frei, www.netzwerk-grossbeerenstrasse.de/

13.06. – Nachbar Schatz Tempelhof „NachbarSchatz-Suche“ im  Volkspark Lichtenrade „Gestern –heute-morgen“, Treffpunkt 18 Uhr: Gemeinschaftshauses Lichtenrade, Lichtenrader Damm 212, 12305 Berlin, von dort geht es mit dem Bus oder auch zu Fuß zum Eingang des Volksparks Lichtenrade. Sie spontan kann jeder dazukommen, Tempelhofer Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist um 17 Uhr im Cafe Kurve, Friedrich-Wilhelm-Str. 22, 12103 Berlin, Rundgang von 18-19.30 Uhr, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Koordinierungsstelle lokales Planen und Handeln, Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit, Die Kurve GmbH, KUB e.V., Kontakt: Marita Drischel, E-Mail: m.drischel@die-kurve.de, Tel. 030/7200 6863, Eintritt frei, Info: www.nachbarschatz-tempelhof.de

15.06. – VSA – Interkulturelles Fest im Nachbarschaftstreffpunkt, Stierstr. 20a, 12159 Berlin, 15-18 Uhr, Preis: 8 €/ermäßigt 4 €, ein Fest mit einem bunten, interkulturellen Programm, leckeren Speisen und selbstgebackenen Kuchen, Karten ab sofort

16.06. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler; Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: U-Bahnhof Augsburger Straße Ecke Nürnberger Straße / Augsburger Straße, Anfahrt mit der U-Bahnlinie U3 – Station: Augsburger Straße – Der Bahnhof ist nicht Barrierefrei! Erkunden wird  die Gegend zwischen Tauentzien und Nollendorfplatz – Stadtentwicklung in der Schöneberger City West, Dauer: 2 Std., Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de, Tel.:030/ 90277 2310, Info: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

16.06. – Ritterfest für die ganze Familie im Lortzingclub,Lortzingstraße 16, 12307 Berlin, ab 12-18 Uhr, mit vielen Überraschungen und Lichtenradern; dabei Niels der Kupferklopfer, Das Doppelte Lädchen, Halker Zeile 130, SpielFilmMusik, Henna Malerei, Honig Marscheck und mit der Bruderschaft Askanier e.V. sowie Mittelalterliche Musik mit „Wohlgemut“ http://www.wolgemut.de/content_bio.html, Eintritt 3 €

16.06. – Erkundungstour im Planungsgebiet der „Neuen Mitte Tempelhof“ vom Tempelhofer Damm zwischen Götz- und Albrechtstraße, Treffpunkt: 14.45 Uhr vor dem Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12101 Berlin, von 13 bis 15 Uhr wird auf verschiedenen Stationen das städtebauliche Konzept vor Ort erläutert, entstehen soll ein Stadtquartier mit neuen Wohnungen und mehr Kultur-, Bildungs- und öffentlichen Einrichtungen: Sozial und generationsgemischt, grün und klimafreundlich, gut vernetzt und zukunftsfähig: „Die Neue Mitte Tempelhof“, Eintritt frei, Info: MakeCity Festivals, Infospaziergang: http://makecity.berlin/programm/

17.06. – JFH Bungalow, Multi-Kulturen-Fest, Mariendorfer Damm, 12000 Berlin von 12.00 bis 16.00 Uhr, mit Unterstützung der Linie 94, die es ermöglicht, Kinder, Jugendliche und ihre Familien aus den Flüchtlingsunterkünften der Region mit dem Bus abzuholen und an dem Fest teilnehmen zu lassen, Spielangebote für Kinder, Kulinarisches aus verschiedenen Ländern und Infostände sowie Bühnenprogramm, Veranstalter: Kinder- und Jugendversammlung Mariendorf CdM42 -Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf in Kooperation mit dem Jugendamt Mariendorf (die Einrichtungen Sonnetreff, KiJuM, Bungalow, Projekt Jugendarbeit an der Rudolf-Hildebrand-Grundschule) und Outreach (gGmbH) Tel. 030/7007 2563E-Mail: JFHBungalow@web.de, Eintritt frei

20.06. – VSA – Besichtigung Müllheizkraftwerk Ruhleben (Pförtner),Freiheit 24/25, 13597 Berlin, Treffen: 09.45 Uhr, Beginn: 10 Uhr, Dauer: ca. 2 St., keine Sitzmöglichkeiten!, Eintritt frei, Karten: ab sofort

21.06. – Fête de la Musique @Stone Brewing Berlin, Stone Brewing GmbH, Im Marienpark 22, 12107 Berlin, von 16 bis 22 Uhr, Entspannt im grünen Garten und Musik lauschen bei verschiedenen frischen Bieren dem herausragenden Line Up: 16-17 Uhr, Lukas Laufen (Alternative Folk) 17.15-18.15 Uhr, Stonedrifter (Indie/Alternative), 18.45-19.45 Uhr Crashcaptains (Pop/Alternative), 20.15-22 Uhr MeinHerz (Songwriter/Alternative). Neben der Musik gibt es an Gartenbar ein Angebot an sommerliches Craft Beers, für den kleinen und großen Hunger gibt es vom Küchenteam ein leckeres BBQ, Telefon: 030/212 343 113, Info: http://www.stonebrewing.eu/events/f%C3%AAte-de-la-musique-stone-brewing-berlin

23.06. – Tag der Architektur – Führung: Tower THF (Kopfbau West) – Flughafen Tempelhof, Tempelhofer Damm 45, 12101 Berlin, Baustellenführungen um 14 und 16 Uhr, Der Umbau des Bauteils, Kopfbau West des Tempelhofer Flughafens soll bis 2020 geöffnet und barrierefrei zugänglich werden, erfolgt auf Grundlage des Denkmalpflegeplans und hat Modellcharakter für den Umgang mit Baukultur und Denkmalpflege. Im Rahmen der Führung gelangt man über die Hangardächer des Tempelhofer Flughafens zum Kopfbau West. Dort werden neben dem künftigen Haupttreppenhaus unter anderem die nach den vorbereitenden Maßnahmen in den Rohbauzustand zurückversetzte Ebene 6 zu besichtigen sein, festes Schuhwerk erforderlich! Max 20 Personen, Nur mit Anmeldung:www.thf-berlin.de, Info:https://www.visitberlin.de/de/event/tag-der-architektur-fuehrung-tower-thf-kopfbau-west-flughafen-tempelhof-mlzd

23.06. – Nachbarschaftsfest Vorplatz vom Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10823 Berlin, ab 12 Uhr, mit vielen Vereinen und Händlern sowie Infoständen und kulinarische Angebote aus dem Kiez, für Kinder Spielstände, Einnahmeüberschüsse werden sozialen Zwecken zugeführt. Um 12.30 Uhr wird Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler als Gastgeberin das Fest auf der Bühne eröffnen und gibt den Startschuss für das bunte Bühnenprogramm, ab 19 Uhr können sich alle Besucher_innen auf die Übertragung des Fußball-WM-Spiels (Deutschland – Schweden) über die integrierte LED-Leinwand der Bühne in schöner und gemeinschaftlicher Atmosphäre freuen, Eintritt frei,  http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/aktuelles/pressemitteilungen/

27.06. – VSA – Dampferfahrt Route: Wannsee, Havel, Potsdam, Caputh, Werder, ca. 2 St. Aufenthalt in Werder; Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 Std.; Preis: 17 €/erm. 6 € inklusive Mittagessen, Karten ab 29.05.

29.06. – Wandelkonzert Alphornbläser im Park“ mit der LKSM-Konzert in Kooperation mit der Naturwacht Berlin, Naturwacht Berlin e.V., Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin, Beginn: Naturwacht-Pavillon, 17.30 Uhr, Musik auf dem Alpengipfel, Leitung: Gaby Bultmann, www.lkms.de, www.naturwachtberlin.de

29.06. bis 01.07. – Bergmannstraßenfest in Kreuzberg, 10961 Berlin,jazzt in der Bergmannstraße,Fr ab 16 Uhr, Sa und So ab 11 bis ca. 22 Uhr, Kiez & Kultur e.V., https://www.kiez-und-kultur.de/

29.06./30.06./01.07. – Rocktreff und Spielfest im Volksparks Mariendorf, Prühßstraße 90, 12109 Berlin, ROCKTREFF OpenAir Festival: am 29.06. von 18-23 Uhr, am 30.06. von 16-23 Uhr, am 01.07. 16-20 Uhr, (16 Bands mit Live -Musik), Spielfest mit Sponsoren: am 30.06. und 01.07., jeweils von 12-18 Uhr, Eintritt frei, Info: www.spielfest-mariendorf.de, www.rocktreff.de

29.06. bis 26.08.  – Kiez-Künstler-Ausstellung, Mikro I Kosmos, Achte Tempelhofer Kunstausstellung, Galerie im Tempelhof Museum, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, Eröffnung:28.6., 19 Uhr, gezeigt Arbeiten: Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie. Wolfgang Wende wurde von Jury ausgewählt und stellt Mikro | Kosmos aus, www.hausamkleistpark.de

30.06.– Sommerkonzert-Lichtenrader Chor und Coro Italiano, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Barnetstr. 11, 12305 Berlin,16 Uhr, www.lichtenraderchor.de

JULI

01.07. – „The Armed Man – A Mass for Peace“ – eine ungewöhnliche Friedensmesse von Karl Jenkins, Apostel-Paulus-Kirche,Akazienstraße 18, 10823 Berlin, 18 Uhr, der Chor wird begleitet von professionellen Solisten und Orchestermusikern, im Programmheft alle Texte mit Übersetzungen und informiert Sie über weitere Details des Werkes, Vorverkauf ab15.05., im Informationsbüro des Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Str. 30 / Ecke Fregestraße in 12161 Berlin, montags bis freitags von 9-17 Uhr, Tel. 030/859951-10 oder Tel.: Elsbach-Immobilien, Tel.: 030/82707640, Preis: VVK 15 €/ 16 €, per Mail E-Mail: konzertchor@nbhs.de, an der Abendkasseab 17 Uhr in der Apostel-Paulus-Kirche, https://choere.nbhs.de/konzertchor-friedenau/aktuelles/

03.07.–VSA–Führung durch das Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin, Treffpunkt: 12.40 Uhr, Beginn:13 Uhr, Führung und anschließendes politisches Gespräch, mit , Sicherheitskontrollen, Eintritt frei, Karten: ab 09.05.

04.07. – Bürgerveranstaltungen 2. Workshop zum Thema „Innengestaltung und verschiedene Nutzerwünsche im Neubau am T-Damm“, Neue Mitte Tempelhof in der Bezirkszentralbibliothek, Eva-Maria-Buch-Haus, Götzstr. 8-12,12099 Berlin, um 19.30 Uhr, Kontakt: Freundeskreis der Stadtbibliothek TS e.V. Hauptstraße 40, 10827 Berlin Vorsitzender: Frank Sommer, Tel. 030/612 88 104, 0172/305 48 69, E-Mail: kontakt@freundeskreis-bibliothek-ts.de, Info: www.freundeskreis-bibliothek-ts.de

04.07. – KulturMittwoch in der Spukvilla – AWO Lesung, Heide Ramlow und Heinrich von der Haar, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, „Anthonys Baby“, „Mein Himmel brennt“ und „Der Idealist“, Eintritt 10 €, Tel.: 030/751 5089, www.awo-suedwest.de

04.07. 4th of July BBQ @StoneBerlin – Gastgeber: Stone Brewing World Bistro & Gardens – Berlin, Stone Brewing GmbH, Im Marienpark 22, 12107 Berlin, 14 bis 23.30 Uhr, jedes Jahr am 04. Juli wird in den USA der Unabhängigkeitstag gefeiert – Ehrensache für ein amerikanisch-deutsches Unternehmen, es werden amerkanische Kollegen das „Zepter fest in der Hand halten“, gefeiert wird mit Gründer Greg Koch und „Red, White and Blue“ sowie einer Auswahl amerikanischer Craft Biere, köstlichem BBQ, einer großen Independence Day-Torte und Live Musik, Telefon: 030/212 343 113, http://www.stonebrewing.eu/events?language=de

06.07. – New Orleans Revival Jazz, Jazz für Alle, Gemeinschaftshaus Lichtenrade,Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

25.07. – VSA –Rundfahrt durch die Innenstadt mit dem Motorschiff Havelland, Abfahrt: 10 Uhr abWannsee-Brücke D, Dauer 6 St.; Preis: 17 €/erm. 6 €, inkl. Mittagessen, Karten ab 26.06.

VORSCHAU

08.08. – VSA – Dampferfahrt Route: großer Wannsee, Havel, Potsdam, Caputh, Werder, (ca. 2 St. Aufenthalt in Werder), Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer:
6 Std., Preis:17 € inklusive Mittagessen, ermäßigt 6 €; Karten ab 26.06.

04.09. – VSA – Deutschlandradio – Blick hinter den Kulissen, Treffpunkt: 9.45 Uhr, Beginn: 10 Uhr, Deutschlandradio Kultur am Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin, Dauer: 2 Std., Eintritt frei, Karten ab 10.07.

06.09. – VSA – Rundfahrt durch die Innenstadt mit dem Motorschiff Havelland, Abfahrt: 10 Uhr ab Wannsee-Brücke D, Dauer: 6 St., Preis:17 € inklusive Mittagessen, ermäßigt 6 €, Karten ab 10.07.

08.09. – Kinderfest im Tennis Club 1904 Grün-Gold e. V.,Paradestraße 28-32, 12101 Berlin, 15-18 Uhr, Spaß-Sport-Spiel, für Essen und Getränke gesorgt, Finale: großes Luftballonsteigen, Eltern willkommen!, Eintritt für Kinder 3 €, Verzehrbon inbegriffen, Eintritt frei für Geburtstagskinder, www.gruen-gold.de

23.09. – VSA – Singt!… und Berlin erklingt! Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-str.1, 10785 Berlin, 6. Volkslieder Mitsing-Konzert, Einlass: 14.30 Uhr, von 15-ca. 17.30 Uhr, Leitung und Moderation: Claudia-Maria Mokri, Eintritt 7 €/erm. 4 €, Karten ab 05.06. 

25.10. – VSA – Galakonzert Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str.1, 10785 Berlin, Einlass: 13.30 Uhr, „DIE MAILÄNDER SCALA KOMMT NACH BERLIN“, Einlass: 13.30 Uhr, Beginn: 14.30 Uhr, Johannes Groß (Tenor), Bianca Tognocchi (Sopran), mit Prof. H. Helge Dorsch am Klavier präsentieren Melodien aus der Welt der italienischen Oper, Eintritt 17 €/ermäßigt 6 €, Karten ab 19.06.

DAUERAUSSTELLUNGEN und MUSEEN

Führungen täglich durch das ehemalige Flughafengebäude Tempelhof:Mythos Tempelhof Verborgene Orte, die Gebäudeführungen starten im ehemaligen GAT-Bereich (General Aviation Terminal), Büro der Tempelhof Projekt GmbH, Tempelhofer Damm 1-7, (Einfahrt gegenüber der Tankstelle), 12101 Berlin, fachkundigen Guides zeigen das größte unter Denkmalschutz stehende Baudenkmal Europas, auch ein Symbol der Freiheit bekannt mit der Luftbrücke von 1948/49, Kontakt: Tel.: 030)6951 6798, E-Mail: tour@thf-berlin.de, Tickets: https://www.thf-berlin.de/fuehrungen/preise-tickets/, Info: www.thf-berlin.de

Museum-Polizeihistorische Sammlung Polizeihistorische Präsenzbibliothek und Fotosammlung, Platz der Luftbrücke 6 12101 Berlin, Kontakt: Leiter der Polizeihistorischen Sammlung, Dr. Dobler, E-Mail: phs@polizei.berlin.de, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 9 bis 15 Uhr, Tel.: 030 4664-994762, Gruppen nach Anmeldung auch Montag bis Freitag, Eintritt: 2 €/ ermäßigt 1 €, nur mit Ausweis, www.berlin.de

Historisches Leuchten-Museum bei Selux: Zeitreise in die Welt der elektrischen Beleuchtung Berlins, nur mit Führung und Voranmeldung: Selux AG, Motzener Straße 34, 12277 Berlin, Tel.: 030 72001-0, www.selux.com

Ständige Ausstellung im Tempelhof Museum: Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, „Zwischen Feldern und Fabriken, Menschen, Geschichten“ die historische Entwicklung und die Besonderheiten des Bezirks Tempelhof und seiner Ortsteile. Das Themenspektrum reicht vom ländlichen Leben um 1800 bis zu Zwangsarbeit und Widerstand im Nationalsozialismus, für Schulklassen und Gruppen Mo–Fr nach Voranmeldung, Führungen durch die Ausstellung immer sonntags um 11 Uhr, Öffnungszeiten: Mo, Mi 10–16 Uhr, Die, Do 10–18 Uhr, Fr 10–14 Uhr, So 11–15 UhrEintritt frei, www.tempelhofmuseum.de

Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld, jeden 2. und 4. Samstag im Monat – 13 Uhr, Treffpunkt: Columbiadamm, Ecke Golßener Straße, KZ, Columbiahaus, Zwangsarbeiterlager, Militärische Luftfahrt, Info: Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V., Info: www.thf33-45.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., diese werden ehrenamtlich angeboten, was die einen nicht mehr brauchen oder gebrauchen und geben sie es weiter an die, die sich daran erfreuen, in der Regel dürfen ohne Ansehen der Person bis zu drei Bücher oder andere Medien kostenlos mitgenommen werden, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09 -18 Uhr, außer mittwochs von 11-12 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Freier Eintritt – bei Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen, Infos: www.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS
Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948

Keine Eile,Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030/72006053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/76007018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/28036023

Café „Goldfries“,Friesenstraße 15, 10965 Berlin, Tel.: 030/54978620

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Berlin – Eine Stadt mit zwei Gesichtern

Sonntagnachmittag auf dem Tempelhofer Felde, 1889 © Elsengold Verlag

Der Historiker Hans-Ullrich Thamer und die ehemalige Leiterin der Fotosammlung des Berliner Landesarchivs, Barbara Schächte, schreiten in dem großformatigen Bilderbogen das 19. Jahrhundert im Alltagsleben Berlins ab. Mit insgesamt etwa 1.000 Fotos entsteht eine dichte, facetten- und umbruchsreiche Zeitreise durch das Berlin von 1800 bis 1914 zum Beginn des Ersten Weltkrieges.

Berlin beginnt sich Anfang des 19. Jahrhunderts rasant zu verändern. Die dynamische Bilderreise zeigt den Einzug Napoleons durch das Brandenburger Tor (1806) nach seinen Siegen über Preußen, das Alltagsleben der kleinen Leute und der besseren Gesellschaft, sowie die Industrialisierung Berlins.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts war Berlin vor allem als Haupt- und Residenzstadt von Preußen. Die Industrialisierung und der wirtschaftliche Aufschwung der Gründerjahre führen zur Ansiedlung zahlreicher Unternehmen in der Stadt und einer neu entstehenden Arbeiterschaft. 1871 wird Berlin die Hauptstadt des Deutschen Reiches und damit politisches, ökonomisches und wissenschaftliches Zentrum des Kaiserreichs. Der Chronist Saß hat es so beschrieben: „Oben der Glanz einer Residenz und des Reichtums, in breiter Unterlage die Schichten einer notwendigen Existenz und des Proletariats.“

Die Expansion der Industrie und der Bedarf an Arbeitskräften bewirkten einen rasanten Anstieg der Bevölkerungszahlen. Berlin ist im 19. Jahrhundert eine rasant wachsende Stadt. 1877 überschreitet die Einwohnerzahl die Millionengrenze. 1900hat die Stadt fast 1,9 Millionen Einwohner, und unter Einschluss der 23 Vororte leben insgesamt 2,5 Millionen Menschen im unmittelbaren Einzugsbereich. 1912 übersteigt die Einwohnerzahl innerhalb der Stadtgrenzen die Zwei-Millionen-Grenze.Berlin wuchs in dieser Zeit zu einem der wichtigsten Industriezentren Europas heran.

Der Band fächert bilderreich diese zwei sehr unterschiedlichen Gesichter dem des Machtzentrums und Reichshauptstadt und dem Industriezentrum mit seinen Industrie- und Arbeitskräften auf. Es geht vor allem um das Alltagsleben. Jedem Kapitel wird eine historische Erläuterung vorangestellt.  Der Band gliedert sich in Themenfelder wie Menschen auf der Straße, Wohnen und Familie, städtische Arbeitswelten, Versorgung und Konsum sowie Gesellschaft und Kultur auf.

Urbanes Vergnügen

Im Kapitel „Gesellschaft und Kultur“ wird auf die entstehende Freizeitkultur und die unterschiedlichen Lebensgewohnheiten der verschiedenen Gesellschaftsschichten eingegangen. Da privater Lebensraum knapp und teuer war, verlagert sich das Leben zusehends in den öffentlichen Raum. Die wachsende Stadt und die zunehmende Bebauung locken die Großstädter in Parks und Grünflächen. Es entstehen in den Städten neue Formen der Alltags- und Freizeitkultur. Sehr ausgedehnt und ausgeprägt muss man sich die damaligen Gesellschaftsformen vorstellen, die einen deutlichen Trend zur Verlagerung in die Öffentlichkeit aufwiesen.

Herr mit Zylinder 1907 beim Drachensteigen auf dem Tempelhofer Feld © Elsengold Verlag

Das Tempelhofer Feld ist ein Ort der Naherholung, Picknicks finden hier statt und es wird Sport getrieben. So sehen wir einen elegant gekleideten Herrn mit Zylinder, der 1907 seinen Drachen hier aufsteigen lässt (s.S. 218). Auch junge Mütter mit ihren Kindern auf einem Foto von 1907 (s.S. 120) treffen sich, um sich auszutauschen.

Junge Mütter mit Kindern auf dem Tempelhofer Feld, 1907 © Elsengold Verlag

Ganz unterschiedlichen Vergnügen gingen die Besucher auf dem Bild „Sonntagnachmittag auf dem Tempelhofer Felde“ von Georg Koch, 1889 (s.S. 216), nach. Nicht anders als heute kann hier jeder seinem Pläsir fröhnen. Frauen in langen Kleidern und mit Hüten gehen spazieren oder sind ins Gespräch vertieft. Tanzende Kinder und andere, die mit Bällen spielen. Männer messen ihre Kräfte oder liegen im Gras bei einem Kartenspiel. Dichtgedrängt findet dies nebeneinander statt. Oder der mobile Ausschank von Weißbier, der Genuss saurer Gurken und Würstchen im Volkspark Hasenheide um 1880 (s.S. 223).

Ausflugsbetrieb im Volkspark Hasenheide, Verkaufstand für Weißbier, saure Gurken und Würstchen, um 1880 © Elsengold Verlag

Bilder vom Alltag der Großstadt

Der Bildband erzählt in einzelnen Fotografien Alltagsgeschichten aus Berlin. Der große Rahmen der Geschichte als Hauptstadt steht dabei nicht im Vordergrund. Der Bildband bietet eine Stadtbilddokumentation aus der Perspektive der sogenannten kleinen Leute an. Alltagsleben wird in diesem Band als eine Perspektive „von unten“ definiert. Die Bilder und Fotografien stellen Mangel, Krankheit und Schufterei da, genauso aber Spaß, Vergnügen und Unterhaltung.

Die Dynamik dieser Bilderreise entsteht durch die sehr unterschiedliche Bebilderung. Anfänglich wird das Alltagsleben durch Gemälde, Holzstiche und Lithografien dokumentiert. Bis ab Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Schwarz-Weiß-Fotografie entstehen, die langsam durch die kolorierte Fotografie abgelöst wurden.

Spannend ist der Band besonders da, wo unser Bilderkanon erweitert wird. Barbara Schächte als gute Kennerin der Fotosammlung hat hier einige wirkliche Schätze geborgen. Besonders beeindruckt haben mich die Bilder, die sich mit der Rolle der Frau in der Arbeitswelt beschäftigen. „[…] das Emporklettern der Weibchen ist ein reinstes Symbol von erstaunlicher Aktualität“, so Alfred Kerr in einem Brief aus der Reichshauptstadt vom 12. Juli 1896. Tief versunken redigiert die Korrektorin die Zeitung (s.S. 173) oder das Gruppenbild die Mitarbeiterinnen die auf dem Hof eines Berliner Paketpostamts stehen, 1910 (s.S. 183).

Mein Fazit:

Ein opulenter Fotoband! Das Buch wendet sich an interessierte Laien. Ein Bildband, den man immer wieder aus dem Regal nehmen kann, um die Stadt und ihre Alltagsgeschichte neu zu entdecken.Die Mischung bekannter und weitgehend unbekannter Fotos macht den Band besonders interessant.

Ein sehr materialreicher schöner Bildband mit ein paar kleinen Mängeln. Schade ist, dass für Tempelhof Interessierte nur wenige Bilder das Leben im Bezirk illustrieren. So hätte ich mir Bilder der Luftfahrt-, Militär- sowie der deutschen Fußballgeschichte in Tempelhof gewünscht. Bilder vom „BFC Germania 1888“, einemder ältesten noch bestehenden Fußballvereine Deutschlands. Wegen der fehlenden Informationen zu den Fotografinnen und Fotografen fehlt der Publikation leider eine reflexive Ebene.Experten könnten hier Einwände haben.

Hans-Ulrich Thamer, Barbara Schäche, Alltag in Berlin, Das 19. Jahrhundert, 312 Seiten, 24,3 x 33,7cm, rund 1000 Abbildungen Hardcover mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-944594-75-0,  49,95 €

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