Bibliotheksneubau mit Freizeit und Bürgertreffpunkt

Stadtbibliothek Tempelhof

Verwandlung von „Kulturwüste“ in eine „Kulturoase“ Tempelhof: Ansicht der alten Stadtbibliothek an der Götzstraße 8-12, die abgerissen werden soll © Katrin Schwahlen

Neue Kulturoase am Tempelhofer Damm

Seit Herbst 2016 laufen die vorbereitenden Untersuchungen für das Quartier Neue Tempelhofer Mitte (NTM). Der „Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg e.V.“ lud am 5. Dezember 2017 die Bezirkspolitiker aller Fraktionen der BVV ein, um deren Meinungsbild und Unterstützung für das Vorhaben der Vergrößerung der neuen Bezirkszentralbibliothek im Rahmen des Stadtumbaus einzuholen.

Der Architekt Ralf Fleckenstein und Dr. Boryano Rickum, Leiter der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg, erläuterten anschaulich die bisherigen Ergebnisse. Sanna Richter von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen stellte den Zeit- und Maßnahmenplan vor. Anfang 2018 soll der Bezirksamt-Beschluss erfolgen und im Februar/März 2018 folgen dann der Senatsbeschluss und der Beginn der Durchführungsphase.

Die Bestandsanalyse verdeutlichte, wie wichtig die Neuordnung des öffentlichen Raums der NTM werden könnte. Insbesondere der Kulturbaustein als integrierter Standort für Bibliothek, Volkshochschule, Musikschule und Museum könnte ein kultureller Leuchtturm für Tempelhof werden. „Diese Riesenchance muss genutzt werden“, so Freundeskreis-Sprecher Frank Sommer. So könnten Synergien gebündelt werden und die neuen Aufgabenfelder Bildung, Kultur, Freizeit, soziale Integration und ein Angebot an Räumen für unterschiedliche Initiativen und Projekte im Bezirk besser bedient werden – ein deutliches Zeichen für mehr Engagement des Bezirkes für Bildung und Kultur. Das geplante Vorhaben der Bibliothek beläuft sich auf ca. 50 Millionen.

Es gibt nichts Gutes außer man tut es…

Bücherbus

Fahrbibliothek Tempelhof-
Schöneberg: Der Anschaffung
eines neuen Bücherbusses hat
das Bezirksamt zum 50igsten
Jubiläum 2017 zugestimmt, der
25 Jahre alte Bus der
Stadtbibliothek hat ausgedient
© Yvonne de Andrés

Engagierte Bürgerinnen und Bürger haben 2016 den „Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg e.V.“ gegründet. Das Ziel ist es der Stadtbibliothek zu ermöglichen, durch zusätzlich Ressourcen ihre Aufgaben intensiver wahrzunehmen. Seither unterstützen sie die Stadtbibliothek mit Veranstaltungen und einfallsreichen Projekten. Das erste Ziel des Vereins war die Neuanschaffung eines Bücherbusses, der jetzt in Auftrag gegeben wurde. Das alte Fahrzeug ist nach 25 Jahren reparaturanfällig, wichtige Ersatzteile sind nicht mehr lieferbar. Daher war der neue Bücherbus die dringlichste Herausforderung. Der Freundeskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stadtbibliothek ideell und finanziell zu unterstützen. Er ist zu einer wichtigen Initiative für Bildung und Lesen in Tempelhof-Schöneberg und zu einer bedeutenden Lobby für die Bibliotheken geworden.

Weitere aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der ehrenamtlichen Tätigkeit des Vereins sind herzlich willkommen! Yvonne de Andrés

Kontakt: Frank Sommer, Sprecher Freundeskreis der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg, E-Mail: kontakt@freundeskreis-bibliothek-ts.de Info: www.freundeskreis-bibliothek-ts.de

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Fotocollage von Sigrid Weise

Ein „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ – 1907/2017

© Sigrid Weise

Ein „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ – 1907/2017

Seit 20.12.2017 steht eine Plakatwand auf einer grünen Kassette im U-Bahnhof Tempelhof der U 6 und kann bis Ende des Jahres 2018 bewundert werden.

Das Projekt „Mittenmang“ zeigt eine großformatige Fotomontage mit aktuellen Fotografien der Künstlerin Sigrid Weise auf der Grundlage des historischen Gemäldes „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ von Hans Baluschek. Ein Beispiel für ein Abbild der Freizeitgesellschaft um 1900 ist das im II. Weltkrieg verschollene Bild.

Nach der Schließung des Flughafens ist das Tempelhofer Feld heute eine bedeutende Berliner Erholungsfläche. Für den Betrachter ergibt sich die Möglichkeit des visuellen Vergleichs.

Das Projekt wurde durch die Dezentrale Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg unterstützt. Marlies Königsberg

Info: www.art-weise-berlin.de, www.dezentrale-kulturarbeit.de, www.vieraugenblick.de/fotodokumentatio.html

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Rätsel

Welche Tempelhofer Straße ist gemeint?

Er spielte Bratsche und hatte eine eigene Tanzkapelle, mit der er Reisen nach Frankreich und England unternahm, wurde Musikdirektor und machte eine Musikrichtung hoffähig.

Wer war der begnadete Musiker, nach dem in unserem Bezirk eine Straße benannt ist? Viel Spaß beim Raten!

Ihre Lösung senden Sie bitte bis zum 19.02.2018 an Karl-Heinz Kronauer/ „tempelhofer journal“, John-Locke-Straße 18a, 12305 Berlin oder per E-Mail an: info@tempelhoferjournal.de.

Auflösung aus der Ausgabe 06/2017: Gesucht war der Opelweg, benannt nach dem Unternehmer Adam Opel. Richtig geraten und gewonnen hat unsere Leserin Sigrid Höppel, aus 12309 Berlin. Herzlichen Glückwunsch, Frau Höppel! Sie haben eine Flasche Wein gewonnen. Bitte rufen Sie die Redaktion an (Telefon: 030/588 774 52 oder 0173/808 60 16), damit wir die Übergabemodalitäten besprechen können.

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Rodungsarbeiten für die Dresdner Bahn

Dresdner Bahn

Erste Abholzungen für Schallschutzmauern

Dresdner Bahn

© Marlies Königsberg (2)

Von Lichtenrade entlang der Bahnstrecke in beiden Richtungen: bis zur Stadtgrenze (Mahlow/Blankenfelde) und in Marienfelde wurden Bäume und Sträucher für die fünf Meter hohe Lärmschutzwand gerodet. MK

Info: www.bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresdner-bahn, www.dresdnerbahn.de/projekt/ueberblick

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Brigitta Heinrichs Leseecke

Thomas Knauf: Berliner Weiße mit Schuss

Thomas Knauf: Berliner Weiße mit SchussDer Prenzlauer-Berg-Krimi ist Band 2 einer Reihe mit dem ehemaligen Polizisten John Klein. Der lebt und arbeitet als Privatdetektiv im Prenzlauer Berg und fahndet normalerweise nach untreuen Ehemännern oder verlorengegangenen Hunden. Da wird im Mauerpark eine vergrabene männliche Leiche gefunden. Aber was geschah damals und warum wurde der junge Mann in der Nacht des Mauerfalls im damaligen Grenzstreifen vergraben? Klein findet heraus, wer der Tote war und dass er seit jener Nacht vermisst wurde. Seine Exkollegen sind nicht so schnell. Es kommt zu weiteren Toten. Der Autor, vielfach ausgezeichneter Drehbuchautor und Dokumentarfilmer, lebt selbst seit Jahrzehnten im Prenzlauer Berg. Der Krimi ist scharfsinnig beobachtet und oft erfrischend spitzzüngig beschrieben.
be.bra verlag 2012, TB, 270 Seiten, 9,95 €

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im November/Dezember 2017
  1 – Tyll, Daniel Kehlmann, 480 S., Rowohlt, 22,95 €
  2 – Die Hauptstadt, Robert Menasse, 459 S., Suhrkamp, 24 €
  3 – Leere Herzen, Juli Zeh, 350 S., Luchterhand, 20 €
  4Wiener Straße, Sven Regener, 297 S., Galiani, 22 €
  5 – Das geheime Netzwerk der Natur, Peter Wohlleben, 223 S.,

        Ludwig, 19,99 €

  6 – Wir werden erwartet, Ulla Hahn, 633 S., DVA, 28 €
  7 – Die Geschichte der getrennten Wege, Elena Ferrante, 540 S.,

        Suhrkamp, 24 €

  8 – Justizpalast, Peter Morsbach, 480 S., Knaus , 25 €
  9 – Träumer – Als die Dichter die Macht übernahmen, Volker Weidemann, 288 S., Kiepenheuer & Witsch, 22 €
10 – Das Fundament der Ewigkeit, Ken Follett, 1161 S., Lübbe, 36 €
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Marius/Mélanie Martin – Messer

Scharfe Klingen

MesserSieht nicht nur scharf aus, ist auch garantiert scharf, was den Inhalt angeht! Dieses Buch ist das ultimative Standardwerk für die Küchenausstattung. Messer bringen Perfektion in jede Küche. Sie müssen scharf sein und man muss wissen, wann man welches einsetzt. Hier wird gezeigt, wie man schärft und schleift und welche Techniken dabei zur Anwendung kommen. Anhand von Schritt-für-Schritt-Anleitungen werden Sie zum Messerprofi. Bei den 50 Rezepten erkennen Sie sofort, welches Messer Ihnen zum guten Gelingen hilft. Ralf Jacob

Callwey, 39,95 €

Lammkoteletts mit Minze-Gremolata

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Rippenstück vom Lamm (mit etwa 12 Koteletts)
  • 1 Thymianzweig
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1/2 Bund Minze
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Messer: Hackmesser, Ausbeinmesser und Kochmesser (20 cm)

Die Lammkoteletts zuschneiden. Mit dem Hackmesser die Koteletts zwischen den Rippen bis zu den Wirbeln durchtrennen. Die Enden der Rippenknochen mit dem Ausbeinmesser bis auf etwa 2 cm Länge vom Fleisch befreien und gründlich sauber schaben. Die Koteletts mit Thymian einreiben. Bei Raumtemperatur beiseitestellen.

Die Gremolata zubereiten. Dazu zunächst mit dem Zestenreißer die Schale der Zitrone abschälen. Die Minze waschen und die Blätter abzupfen. Den Knoblauch schälen und alles mit dem Kochmesser auf einem Schneidebrett klein hacken. Die Zitronenschale untermischen.

Die Koteletts salzen und pfeffern. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Koteletts darin 3 Minuten auf jeder Seite braten. Auf einer Platte anrichten und mit der Minze-Gremolata bestreuen. Sofort servieren.

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Tempelhof lebt!

Tempelhof lebt!

Die Manteuffelstraße ist eine verkehrsreiche Wohnstraße mit Altbauten, Neu- und Nachkriegsbauten sowie Mehrfamilienhäusern, mit kleinen Geschäften und verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten©Marlies Königsberg

Manteuffelstraße

Die Manteuffelstraße ist eine Durchgangsstraße. ©Dieter Düvelmeyer

Vom Stadtring bis zum Attilaplatz

Auf Entdeckungstour in der

 

 

 

Die Manteuffelstraße in Tempelhof (eine von fünf gleichen Namens in Berlin) hat ihr ganz eigenes Flair. Einer Beschreibung kann man sich gut darüber nähern, was die Straße nicht ist und nicht bietet. So herrscht hier keine Kiezgemütlichkeit. Jede Anmutung einer gehobenen Wohnlage mit schönen Altbauten hinter Kastanien, Linden, Platanen geht ihr ab. Das an manchen Berliner Wohngegenden gerühmte Straßenleben mit Cafés, Draußensitzen, lauschigen Plätzchen – hier undenkbar. Quirliges multikulturelles Neben- und Durcheinander wie mancherorts im Wedding oder Kreuzberg wird man hier vergebens suchen. Eine Einkaufsmeile ist sie auch nicht, was für eine Straße ist die Manteuffelstraße denn nun?

Namensgeber: Edwin Freiherr von Manteuffel©Archiv: ja

Die Manteuffelstraße ist eine Durchgangsstraße. Eine Straße, auf der – so das Technokratendeutsch – „der Großstadtverkehr gebündelt wird und abfließen kann.“

Eine Straße nicht für die Menschen, die dort wohnen, sondern für die Autos, die dort durchfahren. Ein Ort, an dem sich die ganze Schizophrenie, der ganze Wahn der automobilen Gesellschaft erleben lässt. Besonders im „Berufsverkehr“, morgens um acht, neun, nachmittags ab vier: Lange Rückstaus an den Ampeln, zähfließender Verkehr, ohrenbetäubende Lautstärke. Pendler aus dem südlichen Umland, den südlichen Ortsteilen rollen durch. Dazu kommt der Lastwagenverkehr. Ein Gutachten von 2005 berichtet von täglich 25000 bis 35000 Fahrzeugen, die die Straße befahren (weniger sind es seither sicher nicht geworden).

Die so oft von Planern und Entwicklern beschworene und angemahnte „Aufenthaltsqualität“ einer Straße geht hier gegen Null; eigentlich schon unter Null. Wenn man unvermittelt aus dem Haus tritt, trifft einen der Motorenlärm brutal und unvermittelt. Die Lücke im Autostrom zu erspähen und dann schnell rüber machen – das ist der tagtägliche Überlebenskampf, den man als Anwohner zu bestehen hat. Nach einigen Monaten sind die Fensterrahmen außen schwarz vor Dreck. Die Tulpen im Frühling auf den Mittelinseln: Ein ausgesprochen hilflos wirkender Verschönerungsversuch.

Möglichkeiten zum Essen und Trinken:
Oben: Gemütlich Frühstücken oder eine Kaffeepause mit leckeren Kuchen bei „Kirsch und Karamell“©Marlies Königsberg

In einer der typischen Eckkneipen ein frisch gezapftes Bier trinken©Marlies Königsberg

Blick in den Bosepark mit Grünflächen für Erholungssuchende©Marlies Königsberg

Vom Stadtring bis zum Attilaplatz reicht diese nach einem preußischen Generalfeldmarschall benannte Straße. Wer hier Geld verdient mit seinem Geschäft, seiner Dienstleistung, dem gelingt dies nicht wegen, sondern trotz des Umfeldes. Würdigen wir diese Leistung mit einer kleinen Umschau und beginnen mit der Gastronomie. Die eine oder andere Ecke ist hier tatsächlich noch von einer Kneipe besetzt: In Nord-Süd-Richtung folgen aufeinander: die „Berlinicke-Stuben“, die „Alte Dorfecke“, das „Bose Eck“, der „Tempelhofer Krug“, das „Mann Teufel Eck“ und „Romeo‘s Insel“. Dazu kommt das nette Café & Bäckerei „Kirsch und Karamell“. Wem dann nach einer langen Kneipennacht der Schädel dröhnt, der hat die Auswahl zwischen drei Apotheken; der Viktoria-Apotheke, der Manteuffel-Apotheke und die Apotheke am Attilaplatz. Wer lieber zu Hause trinkt, kauft bei Getränke Hoffmann oder in einem der Discounter (Kaufland, Lidl, Netto). Man kann auf der Manteuffelstraße Zeitungen und Zigaretten erwerben, Lotto spielen, Fotos machen oder seine Kleidung reinigen bzw. ändern lassen. Auch die obligatorischen Friseurgeschäfte, Kosmetik- und Nagelstudios fehlen hier nicht. Dem Auto kann man bei Pitstop oder einem etwas abgerockt aussehenden – aber sicher umso kompetenteren – „Reifenservice“ Gutes angedeihen lassen. Wer erst noch einen Führerschein braucht, kann diesen in der Fahrschule Wergo machen. Gleich zwei Glasereien, Schlette und Plickert (deren Kino- und Radioreklame einem nach Jahrzehnten noch im Ohr ist: „Plickert – die fahrende Glaserei“) bieten ihre Dienste an. Ebenso andere Handwerksbetriebe: Malermeister, Sanitär, Fenster und Türen, Gebäudereinigung, Versorgungstechnik. Zwei Blumenläden finden sich ebenso wie ein Goldschmied, Spätkauf, eine Bäckerei, ein Bestattungsunternehmen. Sehr kompetenten und kundenfreundlichen Service finden Fahrradfahrer bei Karsten Schmidt in seinem Laden „bikes and parts“.

Fahrradfreundlicher: Radwege zwischen Attila- und Berlinickeplatz wurden vom Gehweg auf die Fahrbahn verlegt©Marlies Königsberg

Ein Ärgernis – und eine Gefahr – waren seit vielen Jahren die Radwege zwischen Berlinicke- und Attilaplatz. Hier darf man sich über eine deutliche Veränderungen zum Besseren freuen. Die Radwege verliefen auf dem Gehsteig ohne Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos; eine unvermittelt geöffnete Tür konnte zu einer Kollision führen. Aus dem Radverkehrsprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wurden im Jahr 2015 Gelder für einen Umbau bewilligt. Der Radweg befindet sich jetzt auf der Fahrbahn – durch eine Markierung von den beiden Fahrspuren für Kraftfahrzeuge abgetrennt. Die Bordsteinkante wurde erneuert, im Bereich des früheren Radwegs kann man nun parken.

Trotz alledem bleibt eine Straße wie die Manteuffelstraße als Lebensort eine Zumutung. Eine eindeutige Besserung käme nur mit radikalen anderen Verkehrskonzepten, die die Straße vom Individual- bzw. Pendel- und Frachtverkehr entlasten oder gar befreien würde. Ein Trost mögen die an einer solchen Piste etwas geringeren Mieten sein. Mancher hat auch seinen Kleingarten als persönlichen Erholungsraum. Oder man kann einen schönen Innenhof nutzen. Und mit ein paar Schritten ist man in der grünen Oase Bosepark mit tollem Kinderspielplatz, schönem Baumbestand und großer Wiese. Christoph Schröder

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser …

…herzlich willkommen zur letzten Ausgabe des tempelhofer journals in 2017.

Christoph Schröder war in einer der verkehrsreichsten Straßen Tempelhofs. Lesen Sie unsere Titelgeschichte über die Manteuffelstraße und ihren spröden Charme.

Wir stellen den neuen Vorstand des Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg vor. 

Herbst, Winter, Weihnachtszeit: Wir haben uns in der Manfred-von-Richthofen-Straße umgeschaut, wo es sich dort bei einem Kaffee oder Tee entspannen lässt.

Coaching ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden, direkte Lösungsvorschläge werden nicht geliefert, sondern die Entwicklung eigener Lösungen wird begleitet. Kathrin Schwahlen stellt eine der renommiertesten Coaches vor.

In unserer Kolumne „Tempelhof, Berlin und die Welt“ werden der Stadtumbau in der Mitte Tempelhofs und die damit einhergehenden Möglichkeiten zur Diskussion gestellt.

Der „Offene Hörsaal“ der Freien Universität bietet wieder spannende Themen.

Buchtipps, Veranstaltungshinweise, Ratschläge und das Straßenrätsel ergänzen wie üblich unser Magazin.

Die Zeit der Jahresendfiguren, Weihnachtsbeleuchtungen und Neujahrskonzerte naht. 

Kommen Sie zum traditionellen Neujahrskonzert der „Silver Strings“ in den Französischen Dom.

Im nächsten Jahr besteht das tempelhofer journal 15 Jahre. Vielen Dank für Ihr Vertrauen! 

Schöne Weihnachtstage und einen guten Übergang in ein gesundes und erfolgreiches 2018 wünscht im Namen des gesamten Teams

Ihr  

 

 

Karl-Heinz Kronauer

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Kalenderblatt

Veranstaltungen der Seniorenarbeit – Abkürzung: VSA

Kartenverkauf für Seniorenveranstaltungen: Die und Do von 9-12 Uhr, bei der Seniorenarbeit Tempelhof/Schöneberg, Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zimmer 104, 1. Etage, Tel.: 030/902 776 506.

NOVEMBER

jeden Ersten Sonnabend im Monat im Flame Diner Live-Musik, Themenabende rund um die 50er & 60er Jahre, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/280 360 23, www.flame-diner.de

jeden Ersten Donnerstag im Monat – Treffen der ADFC- Stadtteilgruppe Tempelhof ,als lokale Gruppe des ADAC- Landesverbandes Berlin, im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik, Viktoriastr. 13, 12105 Berlin, die nächsten Termine: 04.01./ 01.02./ 01.0.3./ 05.04./ 03.05./ 07.06. 2018, jeweils um 19.30 Uhr, Neue Mitglieder Willkommen! Niemand fährt gerne Rad auf dem Tempelhofer und Mariendorfer Damm. Dringend muss eine Lösung  für alle Verkehrsteilnehmer her-eine gesicherte Radspur! Kontakt: Gisela Meiners-Michalke, E-Mail: gisela.meiners@adfc-berlin.de und Stefan Gammelien, E-Mail: stefan.gammelien@adfc-berlin.de, Sprecherin und stellvertretender Sprecher der ADFC Stadtteilgruppe Tempelhof, Info: http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/tempelhof.html

bis 08.12. – Galerie im Tempelhof Museum, Souvenirsd’ Afrique
Fotografien und Fotogramme von Gerda Schütte,
Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat u. Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030/902 776 964, www.hausamkleistpark.de

bis 31.08.2018 – Sonderausstellung: „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“ Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Kontakt: Judith Bilger, Tel.:030/750 084 00, www.notaufnahmelager-berlin.de

17.11./18.11./19.11. – KABARETT KORSETT- „Brillen und andere Schlangen“ , Gemeinschaftshaus Lichtenrader, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, 17.09. 20 Uhr, 18.11., 18 Uhr, 19.11., 16 Uhr, Vorbestellung: Email: kabarett-korsett@gmx.de (Petra Tschorn) oder Tel. 030/76503643, Eintritt frei, Spenden willkommen! Pressearbeit: Marina Hermann, Tel. 0171/7242700, E-Mail: mar.heim@web.de, www.kabarett-korsett.de, Aufruf: Wer hat Lust beim Kabarett Korsett mitzumachen? Ansprechpartner: Dorothee Wendt, Tel.: 030/2808211, E-Mail: post@frauenstimmen.de

17.11. bis 18.12. – CrossKultur 2017, Zwischen dem Tag der Toleranz  und dem Internationalen Tag der Migranten präsentiert sich die Veranstaltungsreihe,  17.11.-Auftakt CrossKultur 2017, Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, Einlass ab 17.30 Uhr,  Beginn 18 Uhr, Begrüßung: Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin und Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Musik und Tanz: Alphornensemble der Leo Kestenberg Musikschule, Leitung: Ma-Lou Bangerter, Fächertanz der Koreanischen Krankenschwestern, MFA Kera – Livemusik, Alle Infos zum vierwöchigen Programm: www.cross-kultur.de/, als Booklet in vielen Einrichtungen des Bezirks oder als PDF auf der Homepage der Museen Tempelhof-Schöneberg, http://museen-tempelhof-schoeneberg.de/medien-materialien.htmlKontakt: Museen Tempelhof-Schöneberg, Brigitte Garde,  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 030/ 90277-6227/-6163, presse-museum@ba-ts.berlin.de, Büro der Integrationsbeauftragten des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, Tel. 030/ 90277-6263, integrationsbeauftragte@ba-ts.berlin.de

17.11. bis 14.01.2018 – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Brigitte Kratochwill, Bewegung und Stille,Vernissage:19 Uhr, Finissage: 12.30 Uhr, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.: 030/786 28 05, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de, www.brigitte-kratochwill.jimdo.com/

18.11. – Tag der offenen Tür im Flughafengebäude Tempelhof und in der Haupthalle öffnet ein „Partizipationsbüro“, Bürger können bei der Gestaltung Mitreden , von 12 bis 17 Uhr, Die größte Faszination geht von Tower und Dachgalerie aus, die am Kopfbau West am Tempelhofer Damm geplant sind. www.thf-berlin.de/aktuelles/tag-der-offenen-tuer/

18.11. – „Petite Messe Solenelle“, Gioachino Rossini, Glaubenskirche Tempelhof,  Friedrich-Franz-Str. 9, 12103 Berlin, Beginn: 17 Uhr, Einlass: 16.30 Uhr, Konzert für Soli, Chor, Klavier und Harmonium, Kantorei Alt-Tempelhof, Leitung Johann-Albrecht Michael, Karten Vorverkauf ab sofort in der Kaiserin-Augusta-Str. 23, Preis: 12 €/erm. 10 €, Abendkasse 14 €/erm. 12 €, Büro der Küsterei Mo. und Mi. 9.-12. Uhr, Do. 15-18 Uhr. Info: http://alt-tempelhof.kw01.net/event/3473101 Aufruf: Chormitglieder gesucht! Von Vorteil Chorerfahrung und etwas Notenkenntnisse, geprobt wird donnerstags von 19.30-21.30 Uhr, Kirchenmusik: Tel.: 030/2358 5701 Email: kantor.michael@kimu-tempelhof.de

18.11. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, Platz der Luftbrücke, Luftbrückendenkmal, Tag der offenen Tür im ehemaligen Flughafen Tempelhof Eintritt frei, www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge

19.11. – Tempelhofer Lauf-Freiheit. Columbiadamm, 10965 Berlin, auf dem Tempelhofer Feld, Haupteingang Columbiadamm von 09 bis 15 Uhr, An jedem 3. Sonntag im Monat, THF6 – Die völlige Tempelhofer Lauf-Freiheit!, Der 6-Stunden-Lauftreff, Kosten: Für LGM-Mitglieder ist der THF6 kostenlos, Nicht-Mitglieder 8 Euro, kann vor Ort bezahlt werden.

19.11. bis 29. April 2018 – Ausstellung „UNBEKANNT“ von Sigrid Weise, Evangelische Zwölf-Apostel-Kirche, Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof, Werdauer Weg 5, 10829 Berlin. Eine Serie von Fotoarbeiten (2013-2017) zu Weltkriegsgräbern auf Berliner Friedhöfen,  im Warteraum des Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhofes, Öffnungszeiten Kirche: Sa 11 bis 15 Uhr

25.11. – Akkordeonorchester „Stern“ Berlin“, Motto: “Herbstträume“, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, 17 Uhr, Stücke von E. Piaf und Tangos, Preis: 6 €, Joachim Kloss, Tel.:030/623 13 00, www.ao-stern.de

25.11. bis 26.11. – Kunsthandwerksmarkt – Salvator Gemeinde, Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin, 25.11., 15-19 Uhr, 26.11., 9-13 Uhr, www.salvator-lichtenrade.de

25.11.,19.30 Uhr/ 02. 12., 19.30 Uhr/ 13. 01. 2018, 19.30 Uhr/ 20.01.2018, 19.30. – Krimi-Dinner an der Gustav-Heinemann-Oberschule, Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe, Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin-Marienfelde, jeweils in der Mensa im Haus F., der Kurs (3. bzw. 4. Semester) führen unter der Leitung von Jürgen Müller die spannende Kriminalkomödie „Tilly wird’s schon richten“ auf. Der Schauspieler Tobias Wollschläger hat dieses turbulente Kriminalstück kulinarisch umgeschrieben, das den Besucher in das turbulente Geschehen mit einbezieht und gleichsam auffordert, dem Täter auf die Spur zu kommen. Kartenvorverkauf über das Sekretariat bis jeweils zwei Tage vor der Veranstaltung! Der Förderverein sucht noch engagierte Eltern und Mitglieder, die an den Abenden mithelfen. Tel.: 030/ 90277-4137, E-Mail: hintze.gho@email.de, Preis: 25 € – inklusive Aperitif und Vier-Gänge-Menü, Info: https://gho.berlin/

26.11. – Gedenkfeier zum Totensonntag auf dem Heidefriedhof, HAHN Bestattungen gestaltet wieder gemeinsam mit dem Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg um 11.00 Uhr auf dem Heidefriedhof in Berlin-Mariendorf, Reißeckstraße 14, die traditionelle Gedenkfeier mit musikalischer Umrahmung, Eintritt frei

26,11. – Musik und Wort zum Ewigkeitssonntag, Friedhofskapelle Alt Marienfelde, Kantorei Marienfelde, 12277 Berlin 15 Uhr, Werke von Bach, Mozart u.a. Lesungen: Ulrike Senst-Rütenik, Leitung: David Menge, Tel.: 030/ 755 12 20-15, Eintritt frei

26.11. – Chorkonzert-Kammerchor der Leo Kestenberg Musikschule und der Lichtenrader Männerchor, Salvatorkirche am Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12305 Lichtenrade, 17 Uhr, unter der Leitung von Hans-Joachim Straub, Eintritt frei, Spenden erwünscht, www.lmc1911.de, www.lkms.dewww.salvator-lichtenrade.de

29.11. – Abschnitt 44 Seniorensicherheit, Kriminalprävention, Götzstr. 5, 12099 Berlin (AVILA Wohnpark), von 10 bis 12 Uhr, mobile Streife

30.11. – Abschnitt 44, Seniorensicherheit, Kriminalprävention, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin ( Rathaus Tempelhof), von  09.bis 12 Uhr, Infostand  durch Dir 4 St 42

30.11. – Traditioneller Weihnachtsmarkt auf dem Campus der Gustav-Heinemann-Oberschule in Marienfelde Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin, von 15 bis 19 Uhr, Weihnachtsmarkt überzeugt durch seine persönliche Atmosphäre., Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen bieten selbstgefertigten Weihnachtsschmuck und liebevoll gebackene Weihnachtsleckereien an, passende Musik der Orchester und Bläserklassen, Glühwein und Schmackhaftes vom Grill im Angebot.

DEZEMBER

01.12. – Abschnitt 47, Seniorensicherheit, Kriminalprävention, Ankogelweg 95, 12305 Berlin, (Kombibad Mariendorf), von 10 bis 13 Uhr, Infostand  im Foyer

02.12. – Adventsbasar im Pfarrgarten, Glaubenskirche Tempelhof, Friedrich-Franz-Str. 9, 12103 Berlin, von 14- 18 Uhr Tel.: 030/752 80 63, www.gemeinde-alt-tempelhof.de

01. und 02.12. – zwei Weihnachtskonzert mit dem „Lichtenrader Gospelchores“, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, 19 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung und Spenden erbeten, www.lichtenrader-gospelchor.de 

01. bis 10.12. – Erster Weihnachtsmarkt am Tempelhofer Hafen, Tempelhofer Damm 227, 12099 Berlin, vor dem Einkaufscenter, Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-21 Uhr und So13 19 Uhr, täglicher Weihnachtsmann von 15-18 Uhr, romantischer Budenzauber, Glühwein, Kinderkarussell, am Wochenende Weihnachtsbühne mit weihnachtlichen Live-Programm (Fr 18.30-20.30 Uhr, Sa 17.30-20.30 Uhr und So 16-19 Uhr). Künstler: Janneke, Petite Lights und Mikey Cyrox aus „The Voice of Germany“, an Adventssamstagen und verkaufsoffenen Sonntagen kostenloses Kinderbasteln mit der GummibärchenCrew, So 03.12. und 17.12., Foto-Weihnachtsaktion, Veranstalter: Einkaufszentrum am Tempelhofer Hafen/ Realisierung: Jüttner Entertainment, Eintritt frei, www.tempelhofer-hafen.com

 

 

02.12. – Jazz lounge-TOUCHDOWN spielt Christmas Swing, Jam Session, Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr., 19 Uhr, www.jazzfueralle.de/programm.html

06.12. – Spukvilla- AWO-Lesungen, Urban Pegenow „ Weihnachtsaufführung“, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Eintritt 10 €, Tel.: 030/751 50 89

08.12. –  zweiter Lichtenrader Adventssingen vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade (UNL), Bahnhofstraße 30, 12307 Berlin, von 18 bis 20 Uhr, Weihnachtslieder zum Mitsingen, zusammen mit Künstlern und Chören: Leo Kestenberg Musikschule, Lichtenrader Gospelchor, Liedertexte Vorort, bis 22 Uhr swingender Weihnachts-Jazz mit „Lutz Fußangel & Touchdown“, Glühwein, Grillwurst, heiße Suppe und selbstgebackene Kuchen etc. werden für den guten Zweck verkauft, Kinderprogramm mit Basteln und Vorlesen, kostenloses Fotoshooting mit Weihnachtsmann und Engel, Eintritt frei, www.unl-lichtenrade.de

08.12. – Weihnachten mit den „Fraggel Singers“, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, (Rundkirche), Wolffring 72, 12101 Berlin, Einlass: 17.30 Uhr, 18-21 Uhr, Preis: 12 €/erm. 9 €, Kinder von 7-12 Jahre 6 €, bis 6 Jahre frei, Karten: tickets@fraggel-singers.de, www.fraggel-singers.de, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.churchdesk.com

09.12. – Adventskonzert mit dem Lichtenrader Chor e. V, Gemeinschaftshaus, Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, Gäste: Santa Spree – der singende Weihnachtsmann und Chor der Johann-Georg-Elser-Schule, 16-18 Uhr, Eintritt frei, www.lichtenraderchor.de

15.12. – Jazz für Alle- Thomas Walter Maria & Kapelle, „Let it Snow – Oder was macht der Weihnachtsmann im Sommer?“ Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin, Eingang Barnetstr, 19 Uhr, Eintritt frei, http://www.jazzfueralle.de/programm.html

16.12. – 20 Jubiläums -Berlin Christmas Bike-Tour mit „Santa Claus on Road e.V.“ Fahrt durch die Berliner City „Biker helfen Bedürftigen“ in Begleitung der „Spreeschepperer“. Spendenabgabe bei zwei Einrichtungen: mob e.V. / Strassenfeger in Berlin- Prenzlauer Berg und AWO Kiez-Cafe in Berlin-Friedrichshain, genauer Tour plan auf  Homepage folgt). Tour dauert ca. 4-4,5 Stunden (inkl. der Zwischenstopps) Info: https://www.berlin-christmas-biketour.de/

20.12. bis 31.12.2018- MITTENMANG – EIN SONNTAG AUF DEM TEMPEHOFER FELD 1907/2017- Plakatwand  im U-Bahnhof Tempelhof, Fotocollage von Sigrid Weise, die Künstlerin wird bei der Eröffnung am 20.12. von 16 bis 18 Uhr vor Ort sein, Projekt. „Mittenmang“ zeigt eine großformatige Collage mit aktuellen Fotografien. Ein Beispiel für ein historisches Abbild der Freizeitgesellschaft um 1900 ist das im II. Weltkrieg verschollene Bild „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ von Hans Baluschek. Für den Betrachter ergibt sich die Möglichkeit des visuellen Vergleichs: Worin unterscheidet sich die Nutzung des Feldes und der Freizeitgesellschaft heute im Vergleich mit damals? Gefördert von der Dezentralen Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg. (Für das Betreten des Bahnsteiges ist ein gültiger Fahrausweis erforderlich.)

24.12. weihnachtliches Turmblasen mit Posaunenchor, Dorfkirche Alt-Marienfelde, An der Dorfkirche 5, 12277 Berlin, 23 Uhr, Eintritt frei, www.kantorei-marienfelde.de

24.12. – Herzogenberg: Die Geburt Christi, Dorfkirche Alt Marienfelde, 12277 Berlin,21.30 Uhr, Alexandra Koch – Sopran, Anna Schors – Alt Laurin Oppermann – Tenor, Goran Cah – Tenor, Manuel Nickert – Bass, Bojan Heyn – Bassorchester ad-hoc, Kantorei Marienfelde- Leitung: David Menge, Karten: 17 €/12 € im VV 15 €/10 €, Tel.: 030/755 12 20-15

31.12. – Silvesterkonzert für 2 Trompeten und Orgel, Dorfkirche Alt Marienfelde, 12277 Berlin, 20 Uhr, Manuel Abreu Trompete, N.N., Trompete, David Menge, Orgel, Tel.: 030/755 12 20-15, Eintritt frei

VORSCHAU

07.02.2018 – VSA – Seniorenmesse im Foyer der Urania, Urania Berlin e. V., An der Urania 17, 10787 Berlin, von 10 bis 16 Uhr, Eintritt: frei

28.02.2018 – VSA-Varieté in der Urania, Motto „Licht aus – Spot an“, An der Urania 147, 10787 Berlin, Beginn: 15 Uhr, Preis: 15 €, Karten ab 16.01.2018

WEIHNACHTSMÄRKTE IN TEMPELHOF

03.12. – Lichtenrader Lichtermarkt, Alt-Lichtenrade, rund um den Dorfteich, 12305 Berlin, 13-19 Uhr, zwischen „Lichtenrader Damm“ und der Straße „Im Domstift“, Einnahmeüberschüsse werden sozialen Zwecken zugeführt

03.12. / 10.12. – Adventsmarkt in der Lokhalle am Wasserturm im Natur-Park Südgelände, am S-Bhf. Priesterweg, Prellerweg 49, 12157 Berlin,  jeweils 12-18 Uhr

08.-10.12. / 15.-17.12. – Weihnachtsmarkt auf Lehmanns Bauernhof, Alt-Marienfelde 35, 12277 Berlin, Fr 14-20 Uhr, Sa/So 12-20 Uhr, www.lehmanns-bauernmarkt.de

08.-10.12. / 15.-17.12. – Weihnachtsmarkt der Ev. Kirchengemeinde Marienfelde, An der Dorfkirche 5, 12277 Berlin, Fr.14-20 Uhr, Sa. u. So. 12-20 Uhr, Traditionell mit Musik in der Kirche, www.kantorei-marienfelde.de

09.12. – Kleiner Weihnachtsmarkt in Lichtenrade, Pfarrer-Lütkehaus-Platz, 12307 Berlin 9 bis18 Uhr, P&R Parkplatz an der Bahnhofstrasse, am S Bhf Lichtenrade Musik vom DJack, Weinverköstigung, Feuerzangenbowle und vieles mehr.

09.-10.12. – Weihnachtsmarkt des TSV Marienfelde 1890 e.V. Vereinsgelände, Alt-Marienfelde 36, 12277 Berlin, jeweils von 13-20 Uhr, www.tsv-marienfelde.de

DAUERAUSSTELLUNGEN

Seit September 2017- Infopunkt auf dem S-Bahnsteig Lichtenrade zum Bauprojekt „Dresdner Bahn“. Informationen über die im Oktober 2017 beginnenden Bauarbeiten, jeden Dienstag (14 bis 18 Uhr, außer feiertags) geöffnet. Während der Öffnungszeiten wird auch ein Ansprechpartner aus dem Projekt vor Ort sein, www.dresdnerbahn.de und www.deutschebahn.com/bauprojekte

Ständig öffentliche Führung: jeden So 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld, jeden 2. und 4. Samstag im Monat – 13 Uhr, Treffpunkt: Columbiadamm, Ecke Golßener Straße, KZ, Columbiahaus, Zwangsarbeiterlager, Militärische Luftfahrt, Info: Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V., www.thf33-45.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für: Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., in einem kleinen Buchladen werden diese ehrenamtlich angeboten, MedienPoint Macher Henning Hamann und sein Team führt verschiedene kleine Veranstaltungen durch, Schaufensterausstellung, Themenabende Kinderfeste, Lesungen, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 -18 Uhr, mittwochs von 13.30-14.30 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Freier Eintritt – bei Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen, Infoswww.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS
Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030/54841948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030/47013766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030/72006053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030/76007018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030/306922716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030/8925949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030/55273332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030/28036023

Café „Goldfries“, Friesenstraße 15, 10965 Berlin, Tel.: 030/54978620

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Interview

„Hat durchaus Potenzial …“

Mit Leidenschaft Fotograf: Dieter Düvelmeyer©Dieter Düvelmeyer

Fotograf Dieter Düvelmeyer über die Manteuffelstraße

Dieter Düvelmeyer hat als Fotograf und Diplom-Designer nicht nur sein Studio an der Manteuffelstraße, sondern wohnt auch schon viele Jahre dort. Das tempelhofer journal trifft ihn an einem sonnigen Herbstvormittag in seinem Laden nahe der Kreuzung Albrechtstraße. Durchs große Schaufenster schauen wir direkt auf Autos, Radfahrer, Fußgänger. Mit Dieter Düvelmeyer sprach Christoph Schröder.

tj: Herr Düvelmeyer, wir wollen mit Ihnen über die Manteuffelstraße sprechen. Wie lange wohnen Sie schon hier?

DD: Wir haben vorher in der Wissmannstraße in Neukölln gewohnt. Dann sind wir in das Dachgeschoss oben gezogen. Das war zur Fußball-WM 2006.

Und wie wohnt es sich?

Bestens. Das Schöne ist, dass es nach hinten raus noch einen Garten gibt und wir nach hinten raus auch zwei Balkone haben.  Das ehemalige Hinterhaus steht seit dem Krieg nicht mehr.

Kann man da sitzen im Garten?

Wir nutzen ihn vom ganzen Haus. Wir haben eine sehr gute Hausgemeinschaft, grillen auch mal da. Ich find’s wichtig in einem Haus zu wohnen, wo man alle kennt.

Wie kamen Sie zu dem Studio?

Das hat sich durch Zufall ergeben. Der Vermieter hat meine Frau, sie ist Maskenbildnerin, angesprochen, wir hätten da doch so schöne Bilder im Hausflur; ob wir die nicht in den Laden hängen wollten, solange der leer stehe. Daraufhin haben wir uns den Laden angeschaut und beschlossen unser Studio und die Maske dort einzurichten. Seit genau einem Jahr sind wir jetzt hier drin.

Wie erleben Sie denn die Straße? 

Erst mal laut und dreckig. Ich finde es schade, dass hier der Tabak- und Zeitschriftenladen nebenan weg ist, weil sowas ja doch eine Institution ist für den Kiez. Ansonsten: Ist halt eine Wohn- bzw. Durchgangsstraße. Das Kulturelle liegt hier schon brach, abgesehen von der ufaFabrik. Was hier fehlt ist eine Kiez­kneipe für Nichtraucher. Früher gab hier an der Ecke ja das Cancún, da ist jetzt ein Kinderladen drin.

Apropos Kinderläden: Die sind ja hier in der Gegend richtig auf dem Vormarsch. Wie sehen Sie das?

Ja, scheint ein Geschäftsmodell zu sein. Die sind offenbar fähig bestimmte Mieten zu bezahlen, das sind andere Leute wiederum nicht. Ich find’s in der Masse seltsam.

Wie könnte man die Manteuffelstraße weiter entwickeln? Was wäre Potenzial?

Potenzial wäre auf jeden Fall, Video World am Berlinickeplatz wieder zu einem Kino zu machen. Ich glaube, das war mal eins. Wenn wie gesagt, kulturell mehr geboten würde. Ich weiß nicht, ob sich das verkehrstechnisch durchsetzen ließe, aber es wäre schön, wenn man die Straße etwas beruhigen könnte, mit Tempo 30 etwa. Das Umfeld mit den Parks hier ist schon sehr gut. Aber es ist und bleibt eine Straße, wo hauptsächlich Wohnhäuser stehen und keine Läden.

Hat sich aus ihrer Sicht durch den neuen Radweg auf der Fahrbahn hier etwas geändert?

Ich bin selbst beides, Rad- und Autofahrer. Ich finde es auf jeden Fall besser jetzt, sicherer und bequemer für die Radfahrer. Was allerdings in Kauf genommen werden musste, ist, dass locker ein Drittel der Parkplätze weggefallen sind.

Herr Düvelmeyer, vielen Dank für das Gespräch.

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