Sigrid Weise – RUHE.STÄTTE. 

Friedhöfe im Wandel der Zeiten

„RUHE.STÄTTE. Erinnerungskultur im Wandel. Künstlerische Bestandsaufnahmen auf Berliner Friedhöfen“ ist der Titel eines neuen Bildbandes  der Tempelhofer Autorin und Künstlerin Sigrid Weise. Karl-Heinz Kronauer vom tempelhofer journal hat mit der Autorin gesprochen.

tj: Frau Weise, was war der Beweggrund für diesen Band?

RUHESTÄTTE.

Selbstporträt der Künstlerin Sigrid Weise © Sigrid Weise

Sigrid Weise: Wer über Berliner Friedhöfe spaziert, dem fallen irritierende Veränderungen auf. Als Angehörige, Freundin und Begleiterin war ich in den vergangenen Jahren zudem häufig mit den Themen Bestatten, Gedenken, Erinnern konfrontiert. So begann ich 2011, vielschichtige Fotoarbeiten von Grabanlagen unserer Zeit anzufertigen. Es entstanden Werkreihen zu aktuellen Gräbern von arm Bestatteten, von still geborenen Kindern, aber auch von verlegten Opfer- und Kriegsgräbern. Mehrere Ausstellungen – z. B. während des Kunstfestivals „48 Stunden Neukölln 2017“ –, sowie meine Serie der Unbekannten auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof und die Fotocollagen Frauenruh 1 und 2 in der Kapelle des Alten Sankt-Matthäus-Kirchhofs – haben zu interessanten Gesprächen mit Besuchern aller Altersklassen und sozialen Schichten geführt. Ich erlebte, wie meine Arbeiten den Betrachtern ermöglichen, sich behutsam einem sensiblen, universellen Thema zu nähern, das in dieser Form noch nicht behandelt wurde. Diese Erfahrung hat mich bestärkt, über den Wandel der Erinnerungs- und Begräbniskultur ein Buch zu erstellen.

Können Sie Beispiele für Veränderungen nennen?

Zunehmend ungenutzte Flächen, verwaiste Grabsteine, spärlich gefüllte Urnenwände, aber auch neue Gemeinschaftsgräber oder multikonfessionelle Begräbnisstätten. Solche Beobachtungen sind bezeichnend für einen tiefgreifenden, generellen Wandel in der Begräbnis- und Erinnerungskultur. Wenn diese Entwicklung weiter so rasant verläuft, wird mancher Friedhof bald selbst zu Grabe getragen.

Auffallend sind die teilweise stark bearbeiteten Fotos dieses Titels.

„Kernstück des gerade erschienenen Buches bilden meine Fotoarbeiten. Durch Überlagerungen mehrerer Fotos ähnlicher Grabreihen entstanden neue Bilder. Die meisten dieser Arbeiten scheinen auf den ersten Blick abstrakt. Bei genauer Betrachtung erkennt man viele Details, wie persönliche, aber auch seriell hergestellte Grabbeigaben. Ergänzt wird der Band durch Fotografien, die neue Nutzungen auf ehemaligen Friedhofsflächen zeigen. Es ist kein gewöhnlicher Kunstbildband, sondern er strebt zugleich eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Thema an. Aus verschiedenen Perspektiven verfasste Texte treten in Dialog zu meinen Arbeiten und übersetzen diese in literarische Sprache und Form. 

Tod, Sterben, Bestatten sind unbeliebte, gern verdrängte, Themen – privat wie auch in der öffentlichen Diskussion. Das Buch RUHE.STÄTTE. lädt dazu ein, sich mit den aktuellen Bedingungen von Erinnerungs- und Begräbniskultur am Beispiel der Großstadt Berlin auseinanderzusetzen und die zukünftige Entwicklung des Friedhofs zu durchdenken.

Info: Sigrid Weise, RUHE.STÄTTE. Erinnerungskultur im Wandel. Künstlerische Bestandsaufnahmen auf Berliner Hardcover mit Bezug, 43 Abb., Preis: 24,95 €, Verlag Böhland & Schremmer, Berlin, 2018, www.art-weise-berlin.de, www.vieraugenblick.de

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Rätsel

Welche Tempelhofer Straße ist gemeint?

Er studierte Naturwissenschaften und Medizin, arbeitete  als Arzt und als Mediziner, war Fan der glorreichen Revolution und gilt als Begründer der Philosophie der Aufklärung. Wer war der geniale Denker, der sich für das einsetzte, was nicht wenige wieder abschaffen wollen? Nach ihm ist in unserem Bezirk eine Straße benannt. Viel Spaß beim Raten!

Teilnahmebedingungen: Ihre Lösung senden Sie bitte bis zum 18.12.2018 an Karl-Heinz Kronauer, tempelhofer journal, John-Locke-Str. 18a, 12305 Berlin oder an info@tempelhoferjournal.de. 

Bitte geben Sie Namen, Anschrift und Telefonnummer an, damit wir Sie wegen des Gewinns kontaktieren können. Diese Daten werden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

Auflösung aus der Ausgabe 05/2018: Gesucht war die Uhlandstraße, benannt nach Ludwig Uhland, dem Dichter. Richtig geraten und gewonnen hat unserer Leserin Frau D. aus 12353 Berlin. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Flasche Wein gewonnen.

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Kochbuch

Hier hauen die Briten auf die Pauke

Das Großbritannien-Kochbuch

Allen, die der Meinung sind, Briten könnten nicht kochen, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Hier hauen 100 Chefköche, Bäcker und „Food Heroes“ auf die Pauke und widerlegen dieses Vorurteil.

In diesem opulenten und grafisch anspruchsvollen Wälzer wird gekocht, was das Zeug hält. Wer sich auf die kulinarische Reise durch Großbritannien einlässt, wird die britische Küche genießen lernen. Nigella Lawson, Jamie Olivier, Gordon Ramsey oder Nigel Slater laden ein. Wie wäre es zum Beispiel mit Rippenbraten von Pippa Middleton? Damit es beim nächsten Essen „very british“ zugeht, ran an Töpfe, Pfannen und Bleche. Ralf Jacob

Knesebeck, 40 €

Traditioneller Rippenbraten nach Pippa Middleton

Zutaten für 8 Personen

  • 3 kg Hochrippe vom Rind (3-4 Rippen), pariert,
  • 4-6 EL Dijon-Senf,
  • 100 g scharfe Meerrettichsauce,
  • 4 EL Crème fraîche,
  • 1 Spritzer Zitronensaft, 
  • 4 EL Weizenmehl, 800 ml Rinderfond von guter Qualität,
  • 200 ml Rotwein

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Den Rinderbraten in eine große Bratpfanne legen und mit Senf einreiben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Ofen 20 Min. garen. Die Temperatur auf 170 °C herunterstellen und wie gewünscht (rare 12 Min. pro 450 g, plus 15 Min.; medium 16 Min. pro 450 g, plus 20 Min.; well done 20 Min. pro 450 g, plus 25 Min.) fertiggaren. Gelegentlich mit dem Bratensaft übergießen. Den Braten, wenn er den gewünschten Gargrad erreicht hat, aus dem Ofen nehmen, auf ein Brett setzen und mit Alufolie zugedeckt 25-30 Min. ruhen lassen. Der Bratensaft wird noch benötigt. In einer Schüssel die Meerrettichsauce mit der Crème fraîche und etwas Zitronensaft verrühren und nach Geschmack würzen. Für die Sauce das Fett aus der Bratpfanne bis auf 3-4 EL abschöpfen, die Pfanne auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze das Mehl unter Rühren darin anschwitzen. Nach und nach mit einem Schneebesen den Fond und den Rotwein unterrühren, bis die Mischung glatt und sämig eingedickt ist. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Bratensaft wieder unterrühren und vor dem servieren durch ein Sieb passieren. Den Rippenbraten mit der Bratensauce, dem Meerrettichdressing, dem Brot, wenn es goldbraun ist, auf einen Teller legen und mit einem roten Bordeaux servieren. 

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Brigitta Heinrichs Leseecke

Anna Snoekstra: Ihr letzter Sommer

Als die Ich-Erzählerin bei einem Ladendiebstahl erwischt wird und verhindern muss, dass ihre wahre Identität herauskommt (Kreditkartenbetrug und andere Unrühmlichkeiten), erinnert sie sich an einen Fernsehbericht über ein verschwundenes Mädchen, dem sie verblüffend ähnlich sieht. Sie behauptet, sie sei diese Rebecca und vor 11 Jahren entführt worden. Die Polizei bringt sie zu den Eltern und den beiden Brüdern zurück, die sie mit offenen Armen aufnehmen. Mit dieser Rolle muss sie nun zurechtkommen. Polizeiliche Ermittlungen bedrohen ihre gestohlene Identität, ebenso Lizzie, Rebeccas beste Freundin. Parallel wird in Einschüben Rebeccas Geschichte erzählt: Die Freundschaft mit Lizzie, der Job, Verliebtheit, Probleme im Elternhaus. Die Erzählstränge (beide mit einem ganz eigenen Ton) steuern zielgerichtet auf ein dramatisches Ende hin.
Harper Collins TB, 336 Seiten, 9,99 €

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im September/Oktober 2018
  1Neujahr, Juli Zeh, 192 S., Luchterhand, 20 €
  2 – Das Feld, Robert Seethaler, 238 S., Hanser Berlin, 22 €
  3 – Fontanes Frauen, Robert Rauh, 256 S., Bebra 22 €
  4 – Zeitenwende, Carmen Korn, 549 S., Kindler 19,95 €
  5 – Mittagstunde, Dörte Hansen, 320 S., Penguin, 22 €
  6 – Die Kreuzfahrer, Wladimir Kaminer, 220 S., Wunderraum, 20 €
  7 – Die bessere Hälfte, E. von Hirschhausen, 282 S., Rowohlt, 18 €
  8 – Ungebremst Leben, Heidi Hetzer, 364 S., Ludwig, 20 €
  9 – Der Ernährungskompass, Bas Kast, 320 S., Bertelsmann, 20 €
10 – Ein unvergänglicher Sommer, Isabel Allende, 347 S., Suhrkamp, 24 €
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Ort der Ankunft und vielschichtige Erinnerungslandschaft

Die Montage mit der JU 52 der Deutschen Lufthansa zeigt einen Blick über den 355 Hektar großen Flughafen Tempelhof mit den imposanten Gebäuden © Archiv Ralf Jacob, Montage Tom Uecker

Baustelle Flughafen Tempelhof

Der Kontrast könnte nicht größer sein. Wer am Platz der Luftbrücke aus der U-Bahn steigt, erlebt einerseits den pulsierenden Straßenverkehr – auf der anderen Seite jedoch das riesige, stille Gebäude des ehemaligen Zentralflughafens.

Lang erstreckt sich das viertelkreisförmige Bauwerk. Zur Stadtseite hin dominiert der monumentale Anspruch der Blut- und Boden-Architektur des von Hitler geplanten Flughafens für die Welthauptstadt „Germania“. Zur Flugfeldseite zeigt sich die Moderne mit einem hinausragenden Stahltragwerk. Wie zwei lang ausgebreitete Arme umfassen die alten Gemäuer das ehemalige Flugfeld – heute das Ausflugsziel für Stadtbewohner, Sportler und Touristen. 

Geschäftsführerin Jutta Heim-Wenzler © Yvonne de Andrés

Jutta Heim-Wenzler, seit 2017 Geschäftsführerin der „Tempelhof Projekt GmbH“, weiß, wie komplex und herausfordernd das ehemalige Flughafengebäude ist. Im Gespräch bei einem Rundgang mit dem tempelhofer journal erläutert sie ihre Zukunftsvorstellungen für das Areal. „Die größte Herausforderung an diesem Standort ist die schiere Größe und Komplexität. Wir haben ein riesiges Gebäude, das die Größe eines Stadtteils hat.“ 

Doch sie hat klare Vorstellungen: In Zukunft soll die historische Kulisse Experimentierort für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden. „Sanieren“, „Nutzen“ und „Partizipieren“ sind ihre drei großen Themen.

70 Jahre „Luftbrücke“-Bewegte Geschichte

Hilfe aus der Luft: Anflug eines Rosinenbombers, der West-Berlin mit Lebensmitteln und anderen Güter versorgte © Architekten Henry Ries

Ende der 1920er-Jahre war Tempelhof einer der meist genutzten Zivilflughäfen Deutschlands. Wenige Jahre später ließen die Nationalsozialisten den Bau erweitern. Als 1948 die Blockade Berlins durch die die Sowjetunion begann, war der Flughafen Dreh- und Angelpunkt für die Luftbrücke. Hier starteten und landeten die sogenannten Rosinenbomber, die die Bevölkerung aus der Luft versorgten.

Auch 70 Jahre danach ist die Erinnerung an die Luftbrücke sehr lebendig.

„Die Fotografien der Kinder, die auf den Trümmern Berlins stehen und hier am Flughafen Tempelhof auf ihre Rosinenbomber warten, gingen um die Welt und berühren einen jeden von uns bis heute“ erklärte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler kürzlich bei der Gedenkveranstaltung der nach Berlin zurückgekommenen Mitglieder der „Berlin U.S. Military Veterans Association“. Schöttler: „Dass nur drei Jahre nach Kriegsende eine Hilfsaktion, wie die der Luftbrücke die ehemaligen Feinde mit zum Überleben erforderlichen Gütern versorgt, zeugt von einem tiefen Humanismus“. Mercedes Wild, Vertreterin der „Luftbrückenkinder“ ist heute eine ältere Dame. Sie erzählte während der Veranstaltung: „Der Sound der Rosinenbomber brachte uns Hoffnung“. Sehnsüchtig suchte sie als Kind den Himmel nach Flugzeugen ab. Später verband sie eine Freundschaft mit dem in Berlin unvergessenen „Candy-Bomber“-Piloten Gail S. Halversen.

Gedenkfeier am Platz der Luftbrücke zum 70. Jubiläum der Berliner Luftbrücke © Yvonne de Andrés

Ende des Flugbetriebes nach 85 Jahren

Nach dem Ende der Blockade wurde der Flughafen militärisch genutzt und Mitte 1951 wieder für die zivile Luftfahrt geöffnet. Die drei Fluggesellschaften der Westalliierten,  Pan Am, BEA und Air France, flogen gemeinsam Tempelhof an. Der Passagier-Luftverkehr entwickelte sich schneller als erwartet, war dies doch die einzige Möglichkeit, ohne Kontrollen von West-Berlin nach Westdeutschland zu gelangen.

1954 hatte der Flughafen Tempelhof schon mehr als 650.000 Fluggäste. Die Millionengrenze wurde schnell überschritten. Der im Wohngebiet gelegene Flughafen wurde1975 schon einmal für den öffentlichen Luftverkehr geschlossen und der Flugverkehr auf den Flughafen Tegel verlagert. Zehn Jahre später wurde der Flugbetrieb auf dem innerstädtischen Airport Tempelhof für kleinere Flugzeugen wieder geöffnet, für größere Maschinen war der Flughafen zu klein.

Nach der Wiedervereinigung 1990, als Verkehrsflughafen für Kurzstrecken genutzt, erreichte er schnell seine Kapazitätsgrenze. Der Flughafen wurde zugunsten des künftigen Großflughafens Berlin Brandenburg 2008 stillgelegt.

Schließung, Zukunftspläne, Flüchtlinge

Die Tempelhof Projekt GmbH, Tochtergesellschaft der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, hat seit 2011 den Auftrag das Tempelhofer Feld zu entwickeln. Pläne sahen damals eine Randbebauung mit Wohn- und Gewerbenutzung sowie die Errichtung eines neuen Gebäudes der Zentral- und Landesbibliothek vor. Nach dem Volksentscheid zum Tempelhofer Feld 2014 stoppten die Berliner die Vorhaben. 

Die Aufgaben der Gesellschaft mussten neu definiert werden. Seitdem steht die Sanierung des Gebäudes im Mittelpunkt.

Entwurf für die geplante Geschichtsgalerie auf dem Dach © mizd, Biel Schweiz

Teile des Bauwerks sollen für die Öffentlichkeit zugänglich sein, ein Tower-Projekt wird diskutiert und auf dem 1.200 Meter langen Dach soll eine Geschichtsgalerie entstehen.

Schon jetzt gibt es das ganze Jahr über Großveranstaltungen. im zentralen Eingangsbereich, der Haupthalle oder in den Transitgängen. Die Events sind eine feste Größe geworden: ob ein Konzert der „Toten Hosen“, das Musikfest „Lollapalooza“, das Drachenfest oder die Autorennen von „Formula E“.

Im Herbst 2015 wurden einige Hangars kurzfristig für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten konzentrierte man sich auf diese neue Aufgabe. Baumaßnahmen wie z. B. die Sanierung der Hangardächer und verschiedener anderer Gebäudeteile wurden realisiert, damit ca. 2500 Menschen in den Hangars leben konnten. Inzwischen sind diese wieder leer. Auch das Containerdorf auf dem Vorfeld wird im kommenden Jahr wieder abgebaut.

Jutta Heim-Wenzler hat laut Koalitionsvereinbarung der Berliner Landesregierung die Aufgabe, das Flughafengebäude nun für kulturelle, kreativwirtschaftliche und öffentliche Nutzung zu errichten. Dabei soll das Flughafengebäude in öffentlicher Hand bleiben und öffentlich genutzt werden können. Vorgesehen ist auch eine Teilhabe der Bevölkerung an der Entwicklung. Ein erster Ideenwettbewerb, sowie eine Grobstruktur des Partizipationsprozesses sind bereits festgelegt; das Arbeitsgremium zu seiner Umsetzung hat sich im Juni 2018 konstituiert. 

Touristische Highlights im Bezirk

Bei der Umgestaltung der Gebäude wird mit dem Kopfbau West und dem Tower begonnen. In dem Kopfgebäude befindet sich ein großräumiges Treppenhaus, das nach der Sanierung erstmals öffentlich begehbar sein wird. Mit diesem ersten Schritt soll der einstige Zentralflughafen für Besucher neu erlebbar gemacht werden. Einmal von ganz oben auf das Tempelhofer Feld und über Tempelhof sowie Kreuzberg und Neukölln zu schauen wird ein touristisches Berlin-Highlight. Das Vorhaben wird im Rahmen des „Bundesprogramms nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bundesministerium des Innern gefördert. Weiter ist der Ausbau der „Geschichtsgalerie auf dem Dach“ geplant. In den Hangar 7 soll das „Alliierten Museum“, zurzeit noch in der Clayallee beheimatet, einziehen. Es erzählt die Geschichte der westlichen Alliierten während der Berliner Luftbrücke und des Kalten Krieges. Rund 27 Millionen Euro wurden von der Bundesregierung für das Projekt bewilligt. Der Hangar 6 wird voraussichtlich für eine dauerhafte Theater- oder Kulturnutzung hergerichtet. Weitere Projekte sind das Besucherzentrum, die modernen Büros im Bauteil A1, die Nutzung im leer stehenden und entkernten H2, ein Digital- und Innovationszentrum sowie die Entwicklung des Eventbereichs. Die Tempelhof Projekt GmbH will mit kurzfristigen Mietverträgen Geld einspielen. 

Eine Parklandschaft auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ist entstanden. Auf dem Rollfeld spazieren gehen, joggen, skaten, radfahren und Drachen steigen lassen. Wo gibt es das sonst? © Yvonne de Andrés

Jutta Heim-Wenzler betont wie wichtig ihr das Gespräch und die Partizipation der interessierten Öffentlichkeit sind. Auch deshalb war am 1. September „Tag der offenen Tür“. Für die Geschäftsführerin ist der Flughafen ein Ort der Ankunft. Aus ihm ein Erlebnis zu machen, ist ihr Ziel. Yvonne de Andrés

INFOS

Kontakt: Tempelhof Projekt GmbH, Columbiadamm 10, Gebäude A2, 12101 Berlin, Tel.:030 200 037 400, Info: www.thf-berlin.de, www.thf-berlin.de/standortentwicklung/tower-thf/, www.thf-berlin.de/standortentwicklung/geschichtsgalerie/, www.thf-berlin.de/standortentwicklung/kreativquartier/

Besucherservice: Kontakt: E-Mail: tour@thf-berlin.de, Tel.: 030 200 037 441, Tickets: www.thf-berlin.de/fuehrungen/preise-tickets/, tägliche thematische Führungen von fachkundigen Guides durch das ehemalige Flughafengebäude Tempelhof, Start: im ehemaligen GAT-Bereich, Büro der Tempelhof Projekt GmbH, Tempelhofer Damm 1-7, 12101 Berlin Tempelhofer Feld-Kontakt: Tempelhofer Damm, 12101 Berlin, Eintritt frei,

Eingänge: im Westen; Haupteingang Tempelhofer Damm, S/U-Bhf. Tempelhof, Nebeneingang Tempelhofer Damm/ U-Bhf. Paradestraße, im Norden; Haupteingang Columbiadamm/ Lilienthalstraße, Nebeneingang Columbiadamm/ Golßenerstraße, im Osten; Haupteingang Oderstraße / Herrfurthstraße, (5 weitere Eingänge an der Oderstraße), Öffnungszeiten richten sich nach den Jahreszeiten, Eintritt frei

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Kalenderblatt

jeden ersten Donnerstag im Monat– Treffen der ADFC- Stadtteilgruppe Tempelhof ,als lokale Gruppe des ADAC- Landesverbandes Berlin, im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik, Viktoriastr. 13, 12105 Berlin, jeweils um 19.30 Uhr, Neue Mitglieder Willkommen! Niemand fährt gerne Rad auf dem Tempelhofer und Mariendorfer Damm. Dringend muss eine Lösung für alle Verkehrsteilnehmer her-eine gesicherte Radspur! Kontakt: Gisela Meiners-Michalke, E-Mail: gisela.meiners@adfc-berlin.de und Stefan Gammelien, E-Mail: stefan.gammelien@adfc-berlin.de, Sprecherin und stellvertretender Sprecher der ADFC Stadtteilgruppe Tempelhof, Info:http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/tempelhof.html

kostenlose Beratungsstelle, DRK Berlin-Zentrum e.V., Allgemeine Unabhängige Sozialberatung – Mariendorfer Damm 106/108, 12109 Berlin, für Menschen mit sozialen, finanziellen und familiären Problemen. Beratungs- und Serviceangebote: für Einzelpersonen und Familien, in persönlichen, familiären oder wirtschaftlichen Notlagen, Sicherung der wirtschaftlichen Existenz, im Sozialhilfebereich undSozialberatung für Menschen mit Miet- und Energieschulden. Kontakt: Maria Holkenbrink-El-Ali, E-Mail: holkenbrinkm@drk-berlin.de, Termine: Tel. 030/600 300 435 1, www.drk-berlin-zentrum.de

jeden Freitag und Dienstag für Interessierte Kiez Schach lernen und spielen, Schachklub Tempelhof 1931 e.V., Vereinsheim der Sportanlage in der Götzstraße 34, 12099 Berlin, (Gemeinschaftsraum 1. Etage), Einsteigertraining: (kaum Vorkenntnisse) jeden Fr um 17 Uhr, jeden Die ab 18 Uhr, Jugendtraining: Fr 17 bis19.30 Uhr, An jedem zweiten Fr im Monat findet ein Blitzschach-Turnier statt und während des Sommers das Offene Sommerturnier, Gäste sind herzlich eingeladen! Einfach vorbeischauen, E-Mail: vorstand@schachklub-tempelhof.de, Info: www.schachklub-tempelhof.de

jeden Sonntag-Ständig öffentliche Führung 14 Uhr, Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin, Öffnungszeiten: Di-Do u. So 14-18 Uhr, Eintritt frei, Tel.: 030/90277 6163, www.gedenkort-papestrasse.de

jeden DienstagInfopunkt auf dem S-Bahnsteig Lichtenrade zum Bauprojekt „Dresdner Bahn“, 12305 Berlin, Akustik-Simulation zum geplanten Lärmschutz, Öffnungszeiten jeden Dienstag von 14 Uhr bis 18 Uhr, (außer feiertags), Vorort ein Ansprechpartner aus dem Projekt, Info: www.dresdnerbahn.de, https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresdner-bahnhttp://www.dresdnerbahn.de/abschnitt-lichtenrade

jeden Montag Chorprobe mit dem Weltmusik – Frauenchor, Chorabella singt Weltmusik in verschiedenen Sprachen, mit Begleitung oder ohne, um 19.30 Uhr in der SFS, Stierstr. 20 a, 12159 Berlin, Mitstreiter zum Singen gesucht!, Kontakt : Chorleiterin: Ulrike Ulrike Jahn, Tel.:0179 844 384 5, www.chorabella.de 

jeweils am dritten Sa Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt TS, Treffpunkt: 14 Uhr, Dauer: 2 Std., Eintritt frei, Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de, Tel.: 030 902 772 310, Info: www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge/

jeden Samstagabend mit Live Musik, DAI CO VIET, Inhaber: Van Thanh Vu, Reißeckstr. 4, 12107 Berlin, Tel.: 030 397 225 33, www.daicoviet.de

SEPTEMBER

bis 29.09. – 11. Lichtenrader Kunstfenster entlang der Bahnhofstrasse, 12307 Berlin, Malerei, Grafik Fotografie, Kontakt: Horst Zeitler, Tel.: 030 7005 964,Eintritt frei, Info: Facebook Lichtenrader Kunstfenster

bis 01.10. – Fotoausstellung: Argentinier Lutz Matschke -„Berlin Day by Day“, Rathaus Tempelhof/ 1. OG, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Fotografien, Eintritt frei, Kontakt: Jutta Kaddatz, Abt. Bildung, Kultur und Soziales, Tel.: 030 902 773 622

bis 07.10. – Galerie Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Ausstellung: Bernd Sievers „Wald, Wasser und weit mehr“, Wolffring 72, 12101Berlin, Sonn -u. Feiertags 12-15 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr, Tel.: 030 786 28 05, Eintritt frei, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

bis 31.10. – Naturwacht Berlin e.V., Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin, Bürozeiten: Die – Fr von 14-17 Uhr, Öffnungszeiten Naturschutzstation: Mo: Schmetterlingstag für Kitagruppen, Die bis Fr für Schulklassen und Gruppen, (mit Anmeldung) von 9-17 Uhr, Sa von 10-18 Uhr, Sonn- und Feiertag 12-16 Uhr, Kontakt: Nathalie Bunke /Björn Lindner, E-Mail: buero@naturwachtberlin.de, Tel. 030/757 747 66, www.naturwachtberlin.de

bis 11.11. – Galerie im Tempelhof Museum, Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin, Fotografie Gabriela Torres Ruiz-Silence, Mo & Do 10-18 Uhr, Fr 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr, (am ersten Mi im Monat u. Feiertagen geschlossen), Eintritt frei, Tel.: 030 902 776 964, www.hausamkleistpark.de, www.gabrielatorresruiz.com

bis 25.11. – Sonderausstellung verlängert: „am wütendsten geprügelt“ – Verfolgung Berliner Juden 1933,Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54a, 12101 Berlin, Öffnungszeiten: Di-Do und So 14-18 Uhr, Anhand von Fotos und Dokumenten werden die Schicksale von sieben Häftlingsbiographien Berliner Juden; Ärzten, Schriftstellern, Wahrsagern, Kaufleuten und Anwälten beschrieben, Besuchergruppen nach Vereinbarung von 10-14 Uhr, Kontakt: Tel.: 030 9027 76163 oder E-Mail: gedenkort@ba-ts.berlin.de, öffentliche Führung jeden So 14 Uhr, Eintritt frei, www.gedenkort-papestrasse.de

bis 31.12. – MITTENMANG-Ein Sonntag auf dem Tempelhofer Feld 1907/2017- Plakatwand im U-Bahnhof (U6) Tempelhof, Fotocollage von Sigrid Weise, Projekt. „Mittenmang“ zeigt eine großformatige Collage mit aktuellen Fotografien. Ein Beispiel für ein historisches Abbild der Freizeitgesellschaft um 1900 ist das im II. Weltkrieg verschollene Bild „Sonntag auf dem Tempelhofer Feld“ von Hans Baluschek. Gefördert von der Dezentralen Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg. (Für das Betreten des Bahnsteiges ist ein gültiger Fahrausweis erforderlich.), Info: www.art-weise-berlin.de, www.dezentrale-kulturarbeit.de, www.vieraugenblick.de/fotodokumentatio.html

bis 31.01.2019. – Sonderausstellung: „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin, Kontakt: Judith Bilger, Eintritt frei, Tel.:030 7500 8400, www.notaufnahmelager-berlin.de

bis 31.12. – Ausstellung „Ein weites Feld – Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte“,Zugang erfolgt über den GAT-Bereich-Tempelhofer Damm, 12101 Berlin,  Die Ausstellung handelt von der wechselhaften Geschichte des Flughafens Tempelhof. Sie rückt die Zeit des Nationalsozialismus in den Mittelpunkt und erzählt auch von der Vorgeschichte der Entwicklung des Flughafengeländes bis in die Gegenwart, Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 19 Uhr (außer am 24.12.2018), Eintritt frei, Info: https://www.thf-berlin.de/aktuelles/veranstaltungen/ausstellung-ein-weites-feld

bis 15.01.2019 verlängert – Fotoausstellung: Argentinier Lutz Matschke -„Berlin Day by Day“, Rathaus Tempelhof/ 1. OG, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Fotografien, Eintritt frei, Kontakt: Jutta Kaddatz, Abt. Bildung, Kultur und Soziales, Tel.: 030 902 773 622

16.09. – Rosengartenkonzert Gartenstadt Neutempelhof am Rumeyplan, 12101 Berlin, Achtung: nur ein Ständchen zur Rosenblüte 2018, 16-17 Uhr, mit derältesten Swing-Band Berlins, mit Jazz-Urgestein Horst „Papa“ Henschel und seine SALTY DOGS, Programm: Tanzklassiker der 20er bis 50er Jahre, Eintritt frei, Spenden Willkommen! www.parkringneutempelhof.de

16.09. – Konzert der Paulus-Kantorei – Requiem op. 48 von Gabriel Fauré, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72,12101 Berlin, 17 Uhr, Paulus-Kantorei, Leitung Johann-Albrecht Michael, VVK 12 € /erm. 10 €, Abendkasse 15 €/erm. 12 €, Karten bei: Tempelhofer Bücherstube und in den beiden Gemeindebüros Badener Ring 23 sowie Kaiserin-Augusta-Straße 23; E-Mail: konzertkarten-tempelhof@online.de,www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

23.09. – Das „Café Mittendrin” feiert sein 20jähriges Bestehen, Festgottesdienstin der Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, um 14 Uhr,Mehrfach totgesagt, lebt das Café Mittendrin immer noch, getragen von einem Team Ehrenamtlicher, koordiniert von Astrid List-Burau, man kann es schlicht und einfach miterleben, mittwochs ab 15 Uhr

23.09. – VSA – 6. Volkslieder Mitsing-Konzert, Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-str.1, 10785 Berlin, Einlass: 14.30 Uhr, von 15 – 17.30 Uhr, Singt! und Berlin erklingt! Leitung und Moderation: Claudia-Maria Mokri, Eintritt 7 €/erm. 4 €, www.lkms.de, Karten ab sofort

23.09. – Konzertchor Friedenau – Friedensmesse von Karl Jenkins, Apostel-Paulus-Kirche, Akazienstraße 18, 10823 Berlin, The Armed Man – A Mass for Peace, 18 Uhr, Konzertchor Friedenau mit Chorleiter Sergi Gili Solé, gemeinsam mit Chorus Berlin, begleitet von fünf professionellen Solisten und Musikern des Konzertorchesters Berlin, Einritt  im VVK 15 €/ regulär 16 €, Karten erhältlich: bei Elsbach-Immobilien: 030 827 07 640, im Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin, Tel. 030 859951-10, E-Mail: konzertchor@nbhs.de und in der Apostel-Paulus-Kirche ab 17 Uhr, http://www.ev-apostel-paulus-kirchengemeinde.de/

27.09. – Tag der offenen Tür, Vivantes Hospiz, Berliner Hospizwoche, Wenckebachstr. 23, Führungen15/17.45 Uhr, Vorträge im Hospiz, 16/16.45 Uhr, www.vivantes-hospiz.de

28.09. bis 14.10. – Berlin leuchtet – Illuminations-Festival und Lichtfest, beliebtes zentrale Motiv: wie das illuminierte Brandenburger Tor und andere Sehenswürdigkeiten von Künstlern in einer täglichen 3D Mapping Show in Szene gesetzt, Berlin Leuchtet e. V.,  Geschäftsstelle: Budapester Straße 41, 10787 Berlin, Tel.: 030 2639 3926, E-Mail:info@berlin-leuchtet.com, Info: http://berlinleuchtet.com/veranstaltungen/

29.09. – Erntedank- und Kinderfest im Volkspark Lichtenrade, Festwiese an der Carl-Steffeck-Straße, 12309 Berlin, 13-18 Uhr, Eintritt frei, Kontakt: Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V., Wolfgang Spranger, Tel.: 030 745 26 30

OKTOBER

05.10. – Winterkonzert-„Ohrwürmer IV” mit Matthias Witting und Christoph Wilcken/Orgel, Ev. Paulus-Kirchengemeinde Tempelhof, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, 19.30-22 Uhr, Kirchencafé ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht!, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

05. bis 06.10. – Schöneberger Kürbisfest, Akazien- und Belziger Str.,10823 Berlin, Sa 12-20 Uhr, So 10.30-20 Uhr, Schlemmermeile, Bühnenprogramm Eintritt frei, www.ms-event-agentur.com

06.10. /20.10. /03.11. /17.11.– Führungen durch die historische Malzfabrik von 1914, Bessemerstr. 2-14, 12103 Berlin, Treffpunkt: 12.45 Uhr Pförtnerhaus, Eintritt: 10 €, keine Ermäßigung, Dauer ca. 60 Minuten, Gruppengröße: 25 bis 30 Personen, Achtung: Nicht barrierefrei, Tickets erhältlich unter:telefonisch über die 24h-Tickethotline 01806 700 733, https://www.malzfabrik.de/de/veranstaltungen/fuehrungen

René Koch hilft Hannah dabei, wie und wo sie in ihrem Gesicht Rouge platzieren soll. Die studierte Sprachwissenschaftlerin ist von Geburt an blind und wünscht sich für ihren Berufsalltag ein typgerechtes Makeup. © Dieter Stadler

06.10. – „Blind Date“ mit René Koch – Schminkseminar für Blinde, der Berliner Starvisagist René Koch und Erfinder des „Ertastbaren Schminkens“ macht anlässlich des Festivals „Berlin leuchtet“ seinen traditionellen kostenlosen Beauty-Workshop für blinde und sehbehinderte Frauen. Auch sie wünschen sich ein gepflegtes und modisches  Aussehen, sagt der Schminkmeister. Eine der interessierten Teilnehmerinnen bringt es sogar noch direkter auf den Punkt: „Wir können zwar nicht sehen, aber wir wollen gesehen werden“.

Innerhalb dieses Seminars zeigt René Koch den perfekten und machbaren Umgang mit Lidschatten, Puderdose und Lippenstift mittels Finger oder Pinsel. Für die Handhabung zu Hause werden die Makeup-Utensilien von ihm so markiert, dass diese durch das Tasten zu erkennen sind.

Apropos Lippenstift: Nach dem Workshop gibt es einen Rundgang durch sein Lippenstiftmuseum, wobei die Blinden und Sehbehinderten die historischen Lippenstifte von der Barockzeit über den Stummfilm, der Nachkriegszeit bis heute betasten und beschnuppern dürfen. Auch den Volkslippenstift, den Hildegard Knef 1952 beworben hat. Zum Abschluss gibt es ein Gläschen Himbeerprosecco und falls ein vierbeiniger Begleiter dabei sein sollte, Hundekuchen.

Eine Anmeldung ist erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl. Telefonisch: 030/854 28 29 und Email: email@rene-koch-berlin.de, 15 bis 18 Uhr im Lippenstiftmuseum, Helmstedter Straße 16, 10717 Berlin-Wilmersdorf, (U-Bahn Berliner Straße).

07.10. – Von Piraten, Männern, die weinen und mehr, Dorfkirche Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103 Berlin, 17 Uhr, Werke von José Vitores, Eintritt frei, www.lkms.de

07.10. – Trödelmarkt mit Begleitprogramm für Kinder, ufaFabrik-Gelände,Viktoriastr.10-18, 12105 Berlin,11 bis 14 Uhr, Begleitprogramm: Puppentheater für Kinder ab drei Jahren oder Familien – Mitmachkonzert ab zwei Jahren, jeweils um 11:30 Uhr, Tickets 30 Min. vor der Veranstaltung im Familientreffpunkt. Anmeldung und Infoim Familientreffpunkt, Tel.: 030 7550 3122, https://www.nusz.de/start/veranstaltungen-und-feste/troedelmarkt/,www.ufafabrik.de

10.10. – Autoren-Lesung mit Heidi Hetzer, Nicolaischen Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin-Friedenau (Nähe Breslauer Platz), 19.30 Uhr, „Ungebremst Leben – Wie ich mit 77 Jahren die Freiheit suchte und einfach losfuhr“, Erstmals erzählt Heidi Hetzer ihr Leben, vom launischer Oldtimer ‚Hudo’ und ihren Traum, den sie sich erfüllte! Schon als Jugendliche schwimmt sie gegen den Strom, als sie in den Fünfzigerjahren im väterlichen Betrieb eine Kfz-Lehre absolviert. Mit gerade einmal Anfang Dreißig übernimmt sie das Familienunternehmen und macht es zum größten Autohaus Berlins, gründet eine Familie und fährt regelmäßig Rallyes, Kontakt: Martina Tittel, Tel.: 030 8524 005, Eintritt frei,

10.10. – VSA – Aktiver „Un-Ruhestand“, Nachbarschaftstreffpunkt „Berliner Bär“, Holzmannstraße 18, 12099 Berlin, 16.30-18.30 Uhr, Veranstaltung zur Orientierung für eine neue Lebensphase, Anmeldung erforderlich: Tel.: 030 90277-8756

10.10. – Nachbar Schatz Tempelhof-Vorstellung: Pressemuseum im Ullsteinhaus, Holger Wettingfeld, Treffpunkt 18 Uhr im Café Kurve, Friedrich Wilhelm Str 22, 12103 Berlin, Die Kurve GmbH, KUB e.V., Kontakt: Marita Drischel, E-Mail: m.drischel@die-kurve.de, Tel. 030 720 068 63, Eintritt frei, Info: www.nachbarschatz-tempelhof.de

13.10 – Der Messias, HWV 56, Musikalischer“Herbst in der Region Tempelhof, Glaubenskirche, Friedrich-Franz-Straße 7-10, 12103 Berlin, Musikalischer“ Herbst in der Region Tempelhof, Einlass: 16 Uhr, Beginn: 17 Uhr, Georg Friedrich Händel, deutsche Sprache, Ev. Paulus-Kantorei, Leitung Johann-Albrecht Michael, VVK 15 €/ Abendkasse 18 €, E-Mail: konzertkarten-tempelhof@online.de

14.10. – Der Messias, HWV 56, Musikalischer“ Herbst in der Region Tempelhof, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, Berlin, Einlass 17 Uhr, Beginn: 18 Uhr, Georg Friedrich Händel, deutsche Sprache, Paulus-Kantorei, Leitung Johann-Albrecht Michael, VVK 15 €/ Abendkasse 18 €, E-Mail: konzertkarten-tempelhof@online.de, Info: www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

17.10. – Kulturabend-Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V., Finchleystr. 12, 12305 Berlin, 18.30-20 Uhr, „Poesie am Mittwoch“ mit Lisa Ka, Buffet und Getränken gegen Spende, Eintritt: 5 €, Anmeldung erwünscht, Tel.: 030 746 823 56 oder 0173 205 68 70, E-Mail: n-zimmermann@suppenkueche-lichtenrade.de, Info: www.suppenkueche-lichtenrade.de

20.10. – Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Treffpunkt: 14 Uhr, Hildegard-Knef-Platz vor dem West-Eingang des Bahnhofs Südkreuz, Schöneberg: Vom Südkreuz bis zur Hauptstraße, Dauer: ca. 2 Std., Kontakt: E-Mail: Kiezspaziergang@ba-ts.berlin.de, Tel.: 030 902 772 310, Eintritt frei, Info:www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/spaziergaenge/

21.10. – Sonari-Chor Berlin-Herbstkonzert- Salvatorkirche, Bahnhofstr. 34/ Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1, 12307 Berlin, 16 Uhr, Mit beschwingten Melodien führen wir Sie durch den Herbst, Eintritt frei, Spenden erbeten!, www.sonarichor.de

25.10. – VSA – Galakonzert Philharmonie, Kammermusiksaal, Herbert-von-Karajan-Str.1, 10785 Berlin, Einlass: 13.30 Uhr, „DIE MAILÄNDER SCALA KOMMT NACH BERLIN“, Einlass: 13.30 Uhr, Beginn: 14.30 Uhr, Johannes Groß (Tenor), Bianca Tognocchi (Sopran), mit Prof. H. Helge Dorsch am Klavier präsentieren Melodien aus der Welt der italienischen Oper, Eintritt 17 €/ermäßigt 6 €, Karten ab sofort

26.10. ….mit freudigen schritten,Salönchen, Alt Mariendorf 43, 12107 Berlin19 Uhr, Gesang und Flöte im Barock, Leitung Anita Spiegelberg, Korrepetition: Sabine Erdmann, Eintritt frei, www.lkms.de

27.10. bis 28.10. – Große historische Modellbahnausstellung, Gustav-Heinemann-Oberschule, Waldsassener Straße 62, Haus A, 12279 Berlin, 27.10. von 10 – 18 Uhr, 28.10.von 10 – 17 Uhr, Erwachsene 4,50 €, für Kinder (6 – 14 Jahre) 2 €, für Familien 9 €, Schwerpunkte der diesjährigen Ausstellung sind: Stromlinienlokomotiven: In den 1930er Jahren wurden neue technische Entwicklungen für die Eisenbahn erschlossen, um die Lokomotiven leistungsfähiger und die Züge schneller zu machen. Dazu erhielten die Lokomotiven aus der Luftfahrt entlehnte stromlinienförmige Verkleidungen, um den Luftwiderstand zu verringern. Ein regelrechtes Stromlinienfieber brach aus. Viele Modellbahnhersteller griffen dieses Thema auf. Internationale Express-Zügeund offene Grenzen: Eisenbahnen verbinden die Menschen auch über Ländergrenzen hinweg. Es wird eine No-Brexit-Anlage zu sehen sein, auf der britische, französische und deutsche Züge ungehindert Verbindungen auf einer symbolischen Europaplatte herstellen. Die Berliner S-Bahn wird nicht nur auf der Anlage der gastgebenden Schul-AG Thema sein, sondern auch in zwei Schauvitrinen und weiteren Anlagen.Zudem werden wieder einige alte Tinplate-Bahnengezeigt. Kontakt: Gustav-Heinemann-Oberschule, Sekretariat: Tel.:030 90277-4132, TRIX EXPRESS Freunde Berlin, Dieter Weißbach: 0177 5906 239, Info: https://trixstadt.de/.

28.10. – Schlager der 60 Jahre mit „Susi und die Strolche“, Ev. Gemeindehaus Alt-Tempelhof und Michael, Kaiserin-Augusta-Straße 23, 12103 Berlin Im Vorprogramm spielt die Gruppe „Bengss“, Zeit: 16 bis 18Uhr, Eintritt frei! Spenden erbeten, Kontakt: Tel.: 030 7528 063, E-Mail: buero@atm-evangelisch.de

NOVEMBER

02.11. – VSA – Seniorengesundheitstag, Nachbarschaftstreffpunkt „HUZUR“, Bülowstr. 94/Ecke Frobenstr., 10783 Berlin, 10 bis15 Uhr, Informationen: Verschiedene Themen zu den Bereichen Gesundheit, Sport, Prävention, Eintritt frei

04.11. – Chorkonzert-Kammerchor der LKMS und der Lichtenrader Männerchor, „Musik im November“, Dorfkirche in Alt-Rudow, Köpenickerstraße 185, 12355 Berlin, 16 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht, www.lmc1911.dewww.lkms.de

07.11. – KulturMittwoch in der Spukvilla – AWO Lesung, „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ von Urmas Pevgonen, Albrechtstr. 110, 12103 Berlin, 19 Uhr, Eintritt 10 €, Tel.: 030 751 50 89, www.awo-suedwest.de

07.11. –VSA – Seniorensicherheit geht alle Seniorenfreizeitstätte “Stierstraße“,Stierstr. 20a, 12159 Berlin, 14 bis 16 Uhr, Informationen der Polizei zur Seniorensicherheit, Vortrag, Ratschläge und Tipps wie man Räubern, Dieben und Betrügern „ein Schnippchen“ schlagen kann, mit Kolleginnen und Kollegen der Verkehrssicherheitsberatung und der Kriminalprävention der Polizeidirektion 4 in ein freies Gespräch bei Kaffee und Kuchen, Anmeldung erforderlich, Kontakt: Herr Kopfnagel, Tel.: 030 9027 78793, Eintritt frei

09.11. – 2. Winterkonzert- „Vibe & Voc“ virtuoses Jazz-Duo, Ev. Paulus-Kirchengemeinde Tempelhof, Kirche auf dem Tempelhofer Feld,Wolffring 72, 12101 Berlin, 19.30-22 Uhr, Jazzsängerin Martina Gebhardt (voc, Berlin) zusammen mit Franz Bauer (vib), Eintritt frei, Spenden erwünscht für die Orgel“, Info: www.martinagebhardtjazz.wordpress.com, www.franzbauer.com

09.11. – VSA – Führung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), im Foyer des Haupteingangs vom Fernsehzentrum, Masurenallee 16-20, 14057 Berlin, Treffen: 13.45 Uhr, Beginn: 14 Uhr, Dauer ca. 90 Min., Eintritt frei, Karten: ab 16.10.

09.11. und 10.11. – BeVoice – Chaos in Tempelhof-Musiktheater mit Tanz, Gesang und Live-Orchester, Schindler Deutschland AG & Co. KG Halle 2(Zufahrt über Ringstraße 66),Projektwoche: 05. bis 9.11 – Vorstellungen: 09.11. und 19.30 Uhr Premiere, 10.11, 19.30 Uhr,Partnerschulen: Schule am Berlinickeplatz (Berlin) | Valuascollege Venlo (NL). Die Straßen. Die Sprachen. Die Leute! Tempelhof ist das perfekte Chaos. Und dieses Chaos kommt jetzt auf die Bühne. Das deutsch-niederländische Erfolgsprojekt BeVoice verbindet Musiktheater und Wissenschaft­ auf einzigartige Weise. 120 Jugendliche aus Tempelhof und Venlo (NL) verwandeln Chaosforschung in eine berauschende Performance.Unterstützt wird das Projekt u.a. von STADT UND LAND, der PSD-Bank Berlin-Brandenburg, Schindler, Total, Jugend für Europa und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Eintritt: 7€/4 € ermäßigt, Karten erhältlich über: www.bevoice.eu

 9. bis 11. – 32. Berliner Kindercircus Festival Teil II- Berliner Kids im Rampenlicht, Internationales Kultur Centrum ufaFabrik e.V., TheatersaalViktoriastraße 10-18, 12105 Berlin, 09.11./Fr 11 Uhr / Eintritt: 4 €, 10.-11.11./Sa-So 15 Uhr /Erw.: 7 €, Kinder: 4 €, “Manege frei!“ für die jungen Nachwuchsartisten der Stadt. Geboten: Breakdancer, Tänzerinnen, Clowns, Jongleure und Akrobaten begeistern mit einer rasanten Show voller Witz und Lebensfreude. Von Flic Flac und dreistöckiger Pyramide, von Kugellauf bis Bauchtanz, Kontakt und Karten: Tel: 030 7550 30, E-Mail: Email: vorbestellung@ufafabrik.de, Info: www.ufafabrik.de

10.11. – Martinsmarkt und Laternenumzug in Mariendorf, Liviusstr. 25, 12109 Berlin, 14 bis 18 Uhr Martinsmarkt im Gemeindezentrum und in der Kita Mariendorf-Ost, mit Kunsthandwerk, Bücherbasar, Angeboten für Kinder, um 17.15 Uhr Laternenumzug und Martinsanspiel, Tel.: 030 7031 054, Info: http://mariendorf-ost.de/

10.11. – Martinsmarkt und Laternenumzug, Kita der KG Mariendorf, Rathausstraße 28, 12105 Berlin, 15 bis 16 Uhr Bastelecken, Vorlesestube, Verkaufsstand, Kaffee, Waffeln, Kuchen in der Kita, um 16.30 Uhr Andacht zum Martinstag in der Martin-Luther-Gedächtniskirche mit Pfarrer Uli Seegenschmiedt, Kindervorführungen und Posaunenchor, Anschließend Laternenumzug auf dem Platz bei Glühwein, Tee, Kakao, Lagerfeuer, Einweihung der Schneckenburg auf dem Spielplatz

10.11. Die Circusschule der ufaFabrik präsentiert: Underground Championship, Internationales Kultur Centrum ufaFabrik e.V., Theatersall, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin, 20 Uhr, Eintritt: ab 12 €, Info: www.ufafabrik.de

11.11. – Martinsbasar mit Laternenumzug, Kirche im Gemeindezentrum Mariendorf-Süd, Mariendorfer Damm 342, 12107 Berlin, 15 bis 19 Uhr, Martinsbasar von 15-17 Uhr, um 14 Uhr Gottesdienst, ab 17 Uhr Start Laternenumzug.

11.11. – Großer Sankt-Martins-Umzug von der Paulus-Kirchengemeinde, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin, kath. Herz Jesu und dem Parkring e.V., 17 Uhr Start in der Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Laternenumzug mit echtem Martinspferd, Ende am Planscher mit Glühpunsch und Martinshörnchen zum Teilen, www.parkringneutempelhof.de, www.paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

11.11. Laternen-Umzug mit Sankt Martinauf dem Pferd rund um den Dorfteich Alt Lichtenrade, 12309 Berlin, vorbei am Volkspark Lichtenrade. Start: um 17 Uhr, das Kinder-und Jugendhaus der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Lichtenrade, Nahariyastr. 19, lädt alle Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde zum Laternenumzug, um 16.30 Uhr stimmt der Posaunenchor der Kirchengemeinde den Besuchern ein, zum Anschluss die Geschichte von Sankt Martin, Ausklang mit Kinderpunsch und Keksen am Lagerfeuer

11.11. – Großes Laternenfest mit Umzug-Lagerfeuer auf Kinderbauernhof, ufaFabrik, Viktoriastr.13, 12105 Berlin, Treffpunkt: 17.17 Uhr, Kinderbauernhof Spielplatz, Stockbrot, Kakao u. Waffeln und Feuershow, Umzug mit Ponys und Musik, Schalmeien Orchester, https://kinderbauernhof.nusz.de/Philipp/Termine.html

13.11. – Tempelhof – Zwischen Idylle und Metropole, Lesung und Dia-Vortrag mit Christian Simon, Stadtbibliothek TS, Götzstraße 8-12, 12099 Berlin, 20 Uhr, Tel.:030 902 776 136

13.11. – Infoveranstaltung – Fragen zur Sportpolitik mit der GRÜNEN Bezirksgruppe, Kiezbüro von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Tempelhof-Schöneberg, Kolonnenstr. 53, 10829 Berlin, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Diskussion mit: Nicole Ludwig, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Sprecherin für Industrie, Forschung, Innovation und Sport und Astrid Bialluch-Liu, Bezirksverordnete in TS, sportpolitische Sprecherin, Kontakt: 030 9152 0086, Infos: http://www.gruene-ts.de/ts_termin/bezirksgruppe-sport/
Seit September ist das Kiezbüro Anlaufstelle für GRÜNE Politik im Bezirk. Immer montags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr, sowie dienstags von 14 bis 17 Uhr steht es für Anfragen aus der Bevölkerung offen. Ferner ist es der zentrale Anlaufpunkt für Veranstaltungen des Kreisverbandes bei denen Interessierten willkommen sind. Renate Künast ist mit ihrem Wahlkreisbüro als Untermieterin Vorort, Anmeldungen für Termine: Molina Gosch, E-Mail: renate.kuenast.wk@bundestag.de

13.11. – Theaterstück in Uraufführung: „KERNFRAGEN – Gedenken an Lise Meitner“.  Henry-Ford-Bau der FU Berlin, Garystraße 35, 14195 Berlin, Beginn: 19 Uhr. Eintritt frei. Anmeldung ist erforderlich: einladungsfestakt@physik.fu-berlin.de, Infos: Physik.fu-berlin.de/fachbereich/veranstaltungen

15.11. – 2. Tempelhofer Kiezquiz. Café Pausini, Kaiserin-Augusta-Str. 78, 12013 Berlin. Registrierung ab 19.45 Uhr, Quizstart 20 Uhr, Eintritt 2 Euro jetzt auch mit Fragen zu Schöneberg, Anmeldung direkt im Café Pausini oder per E-Mail am kiezkultur@pausini.de, Info: http://pausini.de/

OFFENEN HÖRSAAL der Freien Universität Berlin

Spannendes Programm für alt und jung im Wintersemester 2018/2019 im OFFENEN HÖRSAAL der Freien Universität Berlin. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei. Angebote der Universitätsvorlesungen:

ab 15.10., jeden Montag,von 18 bis 20 Uhr: Zum Gedenken an Lise Meitner – Ehrendoktorin der Freien Universität Berlin, Veranstaltungsort: Freie Universität Berlin, Hörsaal 2, Gebäudekomplex, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

ab 16.10., jeden Dienstag, von 18.15 bis 19.45 Uhr: Die Spätantike – eine expandierende Epoche? Veranstaltungsort: Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Hörsaal 1b, 14195 Berlin

ab 17.10., jeden Mittwoch, von18 bis 20 Uhr: Zwischen Liebe und Revolte – Studentische Lebensformen im Film der Nachkriegszeit, Veranstaltungsort: Freie Universität Berlin, Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft, Grunewaldstraße 35, 12165 Berlin

ab 06.11. (4 Termine), Veritas, Iustitia, Libertas-Konturen einer wertorientierten Universität der Zukunft, Veranstaltungsort: Freie Universität Berlin, Seminarzentrum, Raum L116, Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin

Kontakt: Freie Universität Berlin, Geschäftsstelle OFFENER HÖRSAAL, Otto-von-Simson-Straße 13, 14195 Berlin, Info: www.fu-berlin.de/offenerhoersaal,www.fu-berlin.de/weiterbildung

VORSCHAU

16.11. – Bundesweiter Vorlesetag, Jeder der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor, z.B. in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen, gemeinsame Initiative , www.vorlesetag.de

16.11./17.11./18.11. – KABARETT KORSETT-, Gemeinschaftshaus Lichtenrader, Lichtenrader Damm 198-212, Eingang Barnetstr., 12305 Berlin, 16.11., Beginn: 20 Uhr, 17.11., Beginn: 18 Uhr, 18.11., Beginn: 16 Uhr, Vorbestellung: Email: kabarett-korsett@gmx.de (Petra Tschorn) oder Tel. 0302843 8 579(Carla Cygon), Eintritt frei, Spenden willkommen! Pressearbeit: Marina Hermann, Tel. 0171/7242700, E-Mail: mar.heim@web.de, www.kabarett-korsett.de, Aufruf: Wer hat Lust beim Kabarett Korsett mitzumachen?, Ansprechpartner: Dorothee Wendt, Tel.: 030 2808 211, E-Mail: post@frauenstimmen.de

18.11. – Chorkonzert-Kammerchor der Leo Kestenberg Musikschule und der Lichtenrader Männerchor,„Musik im November“, Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin,16 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht,
www.lmc1911.de, www.lkms.de

01.12.-24.12. – „Mobiler Adventskalender“, in Tempelhof, Kontakt: Heike Röger (Diakonin) Tel.: 0176 619 395 41 Freie ev. Gemeinde Berlin-Tempelhof, Wenckebachstr. 5, 12099 Berlin, www.mobiler-Adventskalender.de

02.12. – VSA – Weihnachtsball-Hotel Estrel, Sonnenallee 225, 12057 Berlin, Tanzmusik mit dem Delphi Tanzorchester, 14-17 Uhr, inkl. Kaffeegedeck, Eintritt frei, Karten ab 16.10.

06.12. – VSA – Adventskonzert-Weihnachten in Familie, Ev. Apostel-Paulus-Kirchengemeinde, Grunewald/Ecke Akazienstraße, 10823 Berlin, 13 Uhr-15 Uhr, musikalische Leitung: Orchester Ronny Heinrich, Eintritt frei, Karten ab 16.10.

DAUERAUSSTELLUNGEN und MUSEEN

Führung mit Marina Heimann, im Rahmen der BezirksTouren vom Museum, Info: www.brueckenpfad.de

Informationsort-Schwerbelastungskörper General-Pape-Straße/ Loewenhardtdamm, 12101 Berlin, Di /Mi 14-18 Uhr, Do 10-18 Uhr, So 13-16 Uhr, Während der Winterpause vom 01.11.2018 bis zum 02.04.2019 sind auf Anfrage Gruppenführungen möglich, Anmeldung unter Tel. 030/4991 0517, www.schwerbelastungskoerper.de

Führungen täglich durch das ehemalige Flughafengebäude Tempelhof: Mythos Tempelhof Verborgene Orte, die Gebäudeführungen starten im ehemaligen GAT-Bereich (General Aviation Terminal), Büro der Tempelhof Projekt GmbH, Tempelhofer Damm 1-7, (Einfahrt gegenüber der Tankstelle), 12101 Berlin, fachkundigen Guides zeigen das größte unter Denkmalschutz stehende Baudenkmal Europas, auch ein Symbol der Freiheit bekannt mit der Luftbrücke von 1948/49, Kontakt: Tel.: 030)6951 6798, E-Mail: tour@thf-berlin.de, Tickets: https://www.thf-berlin.de/fuehrungen/preise-tickets/, Info: www.thf-berlin.de

Museum-Polizeihistorische Sammlung Polizeihistorische Präsenzbibliothek und Fotosammlung, Platz der Luftbrücke 6 12101 Berlin, Kontakt: Leiter der Polizeihistorischen Sammlung, Dr. Dobler, E-Mail: phs@polizei.berlin.de, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 9 bis 15 Uhr, Tel.: 030 4664-994762, Gruppen nach Anmeldung auch Montag bis Freitag, Eintritt: 2 €/ ermäßigt 1 €, nur mit Ausweis, www.berlin.de

Historisches Leuchten-Museum bei Selux: Zeitreise in die Welt der elektrischen Beleuchtung Berlins, nur mit Führung und Voranmeldung: Selux AG, Motzener Straße 34, 12277 Berlin, Tel.: 030 72001-0, www.selux.com

Ständige Ausstellung im Tempelhof Museum: Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin, „Zwischen Feldern und Fabriken, Menschen, Geschichten“ die historische Entwicklung und die Besonderheiten des Bezirks Tempelhof und seiner Ortsteile. Das Themenspektrum reicht vom ländlichen Leben um 1800 bis zu Zwangsarbeit und Widerstand im Nationalsozialismus, für Schulklassen und Gruppen Mo–Fr nach Voranmeldung, Führungen durch die Ausstellung immer sonntags um 11 Uhr, Öffnungszeiten: Mo, Mi 10–16 Uhr, Die, Do 10–18 Uhr, Fr 10–14 Uhr, So 11–15 UhrEintritt frei, www.tempelhofmuseum.de

Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld, jeden 2. und 4. Samstag im Monat – 13 Uhr, Treffpunkt: Columbiadamm, Ecke Golßener Straße, KZ-Columbiahaus, Zwangsarbeiterlager, Militärische Luftfahrt, Info: Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V., Info: www.thf33-45.de

MedienPoint Tempelhof-„Bücherfreund“ und Nachbarschaftstreffpunkt, Werderstr. 13, 12105 Berlin, soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V., eine Sammelstelle für Bücher, Musik- und Filmkassetten, Spiele etc., diese werden ehrenamtlich angeboten, was die einen nicht mehr brauchen oder gebrauchen und geben sie es weiter an die, die sich daran erfreuen, in der Regel dürfen ohne Ansehen der Person bis zu drei Bücher oder andere Medien kostenlos mitgenommen werden, Tel: 030/7889 3194, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09 -18 Uhr, außer mittwochs von 11-12 Uhr geschlossen! https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl

Freier Eintritt – bei Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen, Infos: www.berlin.de/museum/einritt-frei/

KIEZKNEIPEN/RESTAURANTS
Bitte Veranstaltungen Nachfragen!

DAI CO VIET, Vietnamese Cuisine & Sushi Specials, Reißeckstr. 4, 12107 Berlin, Tel.: 030 3972 2533

Café Saitensprung, Mariendorfer Damm 38, 12109 Berlin, Tel.: 030 5484 1948

Keine Eile, Manfred-von-Richthofen- Str. 13, 12101 Berlin, Tel.: 030 4701 3766

Blumenthal-Eck, Blumenthalstr.12, 12103 Berlin, Tel.: 030 7200 6053

Tonsai Thai-Restaurant, Kaiserin-Augusta-Str. 73, 12103 Berlin, Tel.: 030 7600 7018

Restaurant Z, Friesenstr. 12, 10965 Berlin, Tel.: 030 3069 22716

Restaurant Kartoffelpfanne, Burgherrenstr. 11, 12101 Berlin, Tel.: 030 8925 949

Kirsch und Karamell, Café & Bäckerei am Berlinickeplatz, Manteuffelstr. 1-2, Tel.: 030 5527 3332

Flame Diner, Zehrensdorfer Str. 9, 12277 Berlin, Tel.: 030 2803 6023

WOCHENMÄRKTE IN TEMPELHOF
Bauernmarkt in Lichtenrade, auf dem Pfarrer–Lütkehaus-Platz, am S-Bhf. Lichtenrade, jeden Samstag von 8 bis 14 Uhr

Städtischer Wochenmarkt auf dem Mariendorfer Damm, Mariendorfer Damm 294, Mittwoch und Samstag von 8 bis 13 Uhr

Wochenmarkt Tischenreuther Ring, (zwischen Waldsassener und Wiesauer Straße), Tirschenreuther Ring 40, 12279 Berlin-Marienfelde, Donnerstag von 12 bis 17 Uhr

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Editorial

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser …

Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des tempelhofer journals

In diesem Heft bekommen Sie die wissenswertesten und aktuellsten Infos zum ehemaligen Flughafen Tempelhof, insbesondere zum Flughafengebäude: Rückblick, Stand der Dinge und Vorausschau. Yvonne de Andrés hat recherchiert.

In der Reihe „Tempelhofer Manufakturen“ stellt Katrin Schwahlen wieder einige Betriebe vor. 

Seife im Café? Das Pausini in der Kaiserin-Augusta-Straße macht es möglich!

Der Personalmangel in den Firmen wird immer prekärer. Eine Tempelhofer Netzwerkveranstaltung erörtert die komplexe Thematik. Lesen Sie die Einladung und die Kolumne dazu.

Wir geben Einblick in das Bauvorhaben der „Alten Mälzerei“ in Lichtenrade, Marlies Königsberg informiert.

Das Repair-Café in Mariendorf lädt zum gemeinsamen Reparieren von Gebrauchsgegenständen ein.

Unserem Kalenderblatt können Sie Veranstaltungshinweise entnehmen, beim Straßenrätsel einen Preis der Tempelhofer Bücherstube gewinnen; und auch in dieser Ausgabe stellen wir Ihnen ein neues Kochbuch vor.

Alles Gute und einen goldenen Herbst (gern mit ein wenig Regen) wünscht im Namen des gesamten Teams

    Karl-Heinz Kronauer

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Kolumne

Wo sind sie?

Der Arbeitsmarkt befindet sich derzeit in einer bemerkenswert guten Verfassung. Die Arbeitslosigkeit ist seit Jahren rückläufig und befindet sich aktuell mit rd. 2,5 Mio. Arbeitslosen auf einem niedrigen Niveau. Laut einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks geben rd. 40 Prozent aller Handwerksbetriebe an, Probleme bei der Besetzung offener Stellen zu haben – als Beauftragte für Innovation und Technologie in der Handwerkskammer Berlin mit dem Schwerpunkt Personalentwicklung ist dies auch meine Erfahrung bei der Anfrage und Beratung von Betrieben.

Wenn die geburtenstarken Jahrgänge ab 2025 in Rente gehen, werden mehr als drei Mio. Arbeitskräfte weniger zur Verfügung stehen. Damit wird die Fachkräftesicherung zu einer noch größeren Herausforderung vor allem für kleine Handwerksbetriebe. In Berlin gibt es z. Zt. knapp 30.000 Handwerksbetriebe; schon jetzt sind viele auftragsmäßig am Limit.

Hinzu kommt, dass die Politik in den vergangenen 15 Jahren Jugendlichen und ihren Eltern vermittelt hat, dass ohne akademische Ausbildung der Nachwuchs weniger Chancen im Beruf hat. Das Ansehen des Handwerks hat darunter gelitten; seit Jahren bemüht es sich hier entgegenzusteuern. Über Imagekampagnen wird auf die Berufsmöglichkeiten und Chancen im Handwerk hingewiesen, Projekte wurden entwickelt und unterstützt, die die Berufsorientierung an Schulen stärken. Neue Ansätze gibt es, wie die Möglichkeit eine Ausbildung parallel mit der Erlangung des Abiturs im sogenannten Berufsabitur miteinander zu verknüpfen. Betriebe haben mittlerweile erkannt, dass es sich lohnt, auch ältere Fachkräfte länger im Erwerbsleben zu halten, d.h. auch nach dem Renteneintritt Mitarbeiter als Experten für besondere Aufgaben und Projekte zu berücksichtigen. Das Handwerk bemüht sich um die Integration von Menschen mit einem Migrations- oder Fluchthintergrund. Dies muss aber durch eine intensivierte Förderung von Deutschkenntnissen und einer verbesserten schulischen Ausbildung von jungen Migranten unterstützt werden. Wo großes Potential verschenkt wird, ist die Ansprache junger Frauen für handwerkliche Berufe. Ein positives Beispiel hierfür ist das Kompetenznetzwerk für Berliner Handwerkerinnen, das seit über 20 Jahren das Netzwerktreffen und Fortbildungen für Frauen in kleinen gewerblichen Betrieben anbietet und mit dem ich eng zusammen arbeite.

Auch die Arbeitgeberattraktivität spielt bei der Findung und Bindung von Auszubildenden und Mitarbeitern eine besonders wichtige Rolle. Mit geringem Aufwand kann viel erreicht werden. Maßnahmen reichen vom aktiven Gesundheitsschutz über die Einrichtung familienfreundlicher Arbeitszeiten bis hin zur Unterstützung bei der Weiterbildung. 

Gudrun Laufer, (BIT) Handwerkskammer Berlin

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Tempelhof ‒ Zwischen Idylle und Metropole

Ein Streifzug durch mehr als 800 Jahre

Entladung von Flugzeugen am Flughafen Tempelhof während der Berliner Luftbrücke © Aus dem Buch, Tempelhof – Zwischen Idylle und Metropole

Christian Simon, Stadtführer, Autor und Verleger von Berlin-Literatur vermittelt anhand zentraler Orte, Personen und Ereignisse viele Details und Zusammenhänge. Das Buch „Tempelhof ‒ Zwischen Idylle und Metropole“ behandelt die ersten Kirchenbauten der Tempelritter, die Tempelhof gegründet haben, sowie die wichtigsten markanten Gebäude in diesem Berliner Bezirk. Ein umfangreiches Kapitel bietet einen Überblick über die Geschichte der Stadtentwicklung von der Vor- und Frühgeschichte bis zur heutigen Zeit. 

In der Großstadtlandschaft von Berlin ist der Charakter der Angerdörfer Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade noch heute gut erkennbar. Die vier Ortsbilder veranschaulichen die Gegensätze zwischen Idylle und Metropole. Alle besitzen eine mittelalterliche Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert. In Marienfelde, rund um den spindelförmigen Dorfanger und den Dorfkern, ist diese Idylle noch erlebbar. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Verstädterung. Vor den Stadtmauern entstanden Militärgelände, Krankenhäuser, bürgerliche Villenkolonien, Industrie- und Gewerbeflächen. Der Teltower Landrat von Stubenrauch unterstützte die Ansiedlung von Betrieben in den Vororten von Berlin, da er an den Steuerabgaben interessiert war. Drei große Industriekomplexe entstanden entlang der Ringbahn, dem Teltowkanal und der Dresdener Bahn. 

Das prägendste Gebäude ist das monumentale ehemalige Flughafengebäude mit dem Tempelhofer Feld und seiner Geschichte. Besonders gut gelingt es dem Autor Christian Simon diese nachzuzeichnen: Vom Übungsgelände für Militär-Luftschiffe, über den Zentralflughafen Tempelhof in der Zeit des Nationalsozialismus und den Schauplatz der Luftbrücke bis hin zur heutigen Nutzung. Seit dem 8. Mai 2010 ist das Tempelhofer Feld eine tagsüber öffentlich zugängliche Anlage mit einer Freifläche von 300 Hektar, wo viele ihre Freizeit verbringen können.

Die Lektüre ist gleichermaßen für Ortsansässige wie für Besucher interessant. Schade lediglich, dass den Entwicklungen der letzten Jahre nur wenig Platz eingeräumt wird.

Yvonne de Andrés

Info: Tempelhof – Zwischen Idylle und Metropole, 176 Seiten, 50 Abb., Paperback, September 2018, be.bra verlag, Preis: 16 €,

Veranstaltungen und Lesungen: www.bebraverlag.de/autoren/autor/232-christian-simon.html

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Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden

Glückstreffer Personal

Wer die Wahl hat: Warum es nicht immer einfach ist, gutes Personal zu finden © Jirsak/Shotshop.com

Zum dritten Mal organisieren die Tempelhofer Netzwerke Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm e.V. (UI-Te-Damm), Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) und dem Unternehmernetzwerk Lichtenrade e.V. (UNL) eine gemeinsame Veranstaltung für Unternehmerinnen und Unternehmer und solche, die es werden wollen. Am 16. Oktober geht es im Rathaus Schöneberg um Erfahrungen und Strategien zur Mitarbeitergewinnung. Hat der Schüler, der sich mit einer nur ausreichenden Note für einen Ausbildungsplatz bewirbt, tatsächlich nichts auf dem Kasten? Was nützt ein Einser-Abitur oder eine exzellente Ausbildung, wenn die Chemie im Team nicht stimmt? Wie wichtig sind technische Kenntnisse, wenn die Fachkraft nicht zuverlässig ist? Wem hilft eine Außendienstmitarbeiterin, die sich nicht mit dem Unternehmen identifiziert.

Ob Gastronomie oder Baugewerbe, Gesundheitswesen und Handel – vielen Betrieben fehlen Azubis oder Fachkräfte. Haben sie Mitarbeiter gefunden, ist die Fluktuation oft groß. Immer wieder gibt es Gründe, warum Firmen und Angestellte nicht zusammenkommen oder -bleiben. 

Erfahrungen und Strategien zur Mitarbeitergewinnung mit Podiumsgästen

Auf dem Podium diskutieren Simon Margraf (IHK), die Gastronomin Martina Pohl, Diana Rauschenbach (Leiterin Personal und Marketing), die Buchhändlerin Christiane Schulz-Rother und Ronald Person (ZAL Berlin-Brandenburg GmbH) über Möglichkeiten, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und zu halten.

Kontakt und Anmeldung:

UTS: E-Mail: netz@unternehmerinnen-ts.de, www.unternehmerinnen-ts.de,

 

UI-Te-Damm: E-Mail: info@ui-tempelhoferdamm.de, www.ui-tempelhoferdamm.de,

UNL: E-Mail: kontakt@un-lichtenrade.de, www.un-lichtenrade.de Info: 16.10., Beginn: 19.30 Uhr, Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10823 Berlin, Eintritt 15 € (für Netzwerkmitglieder Eintritt frei)

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