Auf großer Bühne und nahe dran

DFB-Pokal

Viktoria 89 verliert knapp gegen Eintracht Frankfurt

Am 16. August war es soweit: Viktoria 89 trat als Berliner Pokalsieger in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt an. Ein großer Tag für den ambitionierten Tempelhofer Verein; so viel (bundesweite) Aufmerksamkeit hatte der Klub Jahrzehnte nicht genießen dürfen. Entsprechend groß waren Vorfreude in Verein und Umfeld, bei Mannschaft und Fans.
Unter den gut 10 000 Zuschauern im Jahnsportpark sorgte der gewaltige Frankfurter Fanblock das ganze Spiel über eine machtvolle Klangkulisse. Zu Beginn agierte Viktoria sehr nervös und vorsichtig, spielte quer und zurück. Ein Missverständnis in der Abwehr nutzten die Frankfurter in der 8. Minute zum 0 : 1, verwalteten diesen Vorsprung bis zur Pause, derweil Viktoria kaum einmal in den gegnerischen Strafraum gelangte.
In der zweiten Hälfte spielten die Berliner mutiger und stringenter. Jetzt lief der Ball länger und zügiger durch die eigenen Reihen. Es wurde gut kombiniert, der Gegner auch einmal auf engem Raum ausgespielt. Auf der anderen Seite ließ die Eintracht Großchancen aus. Die größte Torgelegenheit erarbeitete sich Viktoria in der 70. Minute: Frankfurts Torwart ließ einen Distanzschuss abprallen, der Ball fiel Sebastian Huke vor die Füße, der – etwas überhastet – statt des leeren Tores nur das Lattenkreuz traf. So nahe dran am Ausgleich! In der Schlussphase warf Viktoria alles – einschließlich des Torwarts – nach vorn, die Frankfurter konterten und trafen noch zum 0 : 2.
Wäre Viktoria von Anfang an selbstbewusster in die Zweikämpfe gegangen, es hätte ein Sieg werden können. So war es ein stimmungsvoller, spannender Fußballabend, der Fans, Verein und Mannschaft einen kräftigen Schub für die neue Saison geben sollte. Christoph Schröder

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