Brigitta Heinrichs Leseecke

Mein Lieblingsbuch: Matthias Wittekindt: Schneeschwestern

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Bei diesem Buch werden sich die Geister scheiden: Man liebt es oder man findet es grässlich. Es spielt in einem kleinen Ort in Frankreich, nahe der deutschen Grenze. Kommissar Colbert, ein Mann mit Familienproblemen und Sergeant Ohayon, ein dicker, einsamer, schläfriger Mann, dessen Ein und Alles ein Amischlitten ist, sind die Hauptfiguren in diesem Roman, der sich oft im Innenleben der Personen befindet. Auch ein Mörder erzählt, wie er die Geschichte sieht. Ein junges Mädchen kommt zu Tode, ein junger Mann erfriert, ein anonymer Anruf geht bei der Zeitung ein, ein Mann wird verdächtigt, ein Brandanschlag wird verübt. Hinzu kommt ein lange zurückliegendes Verbrechen in Deutschland. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wer verantwortlich für die Taten ist. Und ständig fällt Schnee. Morgen lese ich das nächste Buch von Matthias Wittekindt.
btb TB, 382 Seiten, 9,99 Euro.

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im Mai/Juni
1 – Wenn der Wind singt, Haruki Murakami, 266 S., DuMont, € 19,99
2 – Hart auf hart, T.C. Boyle, 400 S., Hanser, € 22,90
3 – Tod zwischen den Zeilen, Donna Leon, 288 S., Diogenes, € 23,90
4 – Montecristo, Martin Suter, 308 S., Diogenes, € 23,90
5 – Blutsbrüder, Ernst Haffner, 260 S., Aufbau TB, € 9,99
6 – Nur einen Horizont entfernt, Lori Nelson Spielman, 364 S., Fischer Krüger, € 14,99
7 – 1913, Florian Illies, 319 S., Fischer TB, € 10,99
8 – Träume altern nicht, Johanna Penski, 208 S., MVG München, € 17,99
9 – Kafka, Reiner Stach, 608 S., Fischer S., € 34,00
10 – Herbstblond, Thomas Gottschalk, 368 S., Heyne Verlag, € 19,99

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