„Micano“ an der Manfred-von-Richthofen-Straße

Hier fühlt sich „SIE und ER“ wohl

Hier stöbert man gern: Die liebevoll dekorierten Modeflächen von „Micano“.©Dominik Flügel

Hier stöbert man gern: Die liebevoll dekorierten Modeflächen von „Micano“.©Dominik Flügel

Micano_Z_26Okt1WEBSchon von fern ist er gut zu sehen: Der rote Schriftzug mit den markanten Buchstaben „MICANO“. Direkt an der Ecke Manfred-von-Richthofen-Straße und Schulenburgring öffnet sich die Tür zu einem kleinen, feinen Modeladen. Hier stöbern Frauen und Männer, gern unterstützt dabei von Angelika Markner und Michael Zepmeusel. Viele von Ihnen kennen den Laden schon länger und schauen regelmäßig rein. Sie alle eint: Keine billige Massenware, dafür ein entspannter, urbaner und lässiger Stil, schöne und natürliche Materialien mit einem gehobenen Anspruch – und das zu fairen Preisen.
Alles begann Ende 1982 in Marienfelde. Unter dem Namen „Sound & Fashion“ kombinierte das Paar deutschlandweit als erste Musik und Mode, und fand, dass das super zusammenpasst. Während die Männer sich die neuesten CDs anhörten und kauften, stöberten die Frauen im Fashionbereich und überraschten „ihn“ im neuen Outfit.
Nach 16 Jahren in Marienfelde wurde der Laden zu klein. Ein größerer musste her. Der fand sich 1998 in der Lichtenrader Bahnhofstraße. „Micano“ war geboren. Der Modebereich wurde erweitert, die Musik-Abteilung spezialisiert. 2009 folgte dann der nächste Schritt: „Micano“ zog es ans Wasser, ins neue Shopping-Center „Tempelhofer Hafen“. „Wir haben uns dort sehr wohlgefühlt, vermissten aber die Straße.“
2012 zog „Micano“ dann an den heutigen Standort. Aus einem alten Ladengeschäft schufen sie einen neuen, schicken Wohlfühlladen für Frauen und Männer, mit Musikwand, Kunst, roter Couch und einer Café- und Sektbar – „Micano“ eben.
Die Geschäftsphilosophie von Angelika und Michael, den kreativen Köpfen von „Micano“, ist simpel: „Wir verkaufen nicht das Label XY, sondern die besten Produkte von XY. Letztendlich geht es unseren Kunden immer ums Produkt.“ Dazu besuchen sie alle relevanten Modemessen. Hier spüren sie „wie Trüffelschweine“ neue Labels, Trends und Stoffe auf. Wichtig für sie ist: „Möglichst Mode ‚Made in Europe‘, nachhaltig und so schonend wie möglich produziert, sowie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.“ Denn das ist es, was ihre Kundinnen und Kunden, in der Regel im Alter 30plus, wünschen und schätzen.

Steht für Mode und Musik: Michael Zepmeusel von „Micano“.©Dominik Flügel

Steht für Mode und Musik: Michael Zepmeusel von „Micano“.©Dominik Flügel

Viele halten ihnen seit Jahren die Treue. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür sind sie dankbar, aber dafür arbeiten sie auch hart. Ob per Facebook, E-Mail, Telefon oder Post, den Kontakt zu ihren Kunden zu halten ist ihnen wichtig. Und wenn Kundin oder Kunde Hunderte von Kilometern entfernt wohnt, stellen sie gern eine Auswahlsendung zusammen und schicken sie zu. „Und das, schon lange bevor die Anderen auf die Idee kamen.“ erzählt Michael Zepmeusel schmunzelnd. Ralf Jacob

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