Hier gibt es Naturkost und regionale Produkte

Kieztreffpunkt Grünschnabel

Einladend: vielfältiges Sortiment im Bioladen-Grünschnabel, köstliche Lebensmittel, Obst und Gemüse, Kaffee, Tee und vieles mehr©Dirk Dassow

Einladend: vielfältiges Sortiment im Bioladen-Grünschnabel, köstliche Lebensmittel, Obst und Gemüse, Kaffee, Tee und vieles mehr©Dirk Dassow

Lange hat es gedauert, bis Neutempelhof einen „eigenen“ Bioladen hatte. Nun ist er endlich da!
Jakob Marquard, der gebürtige Neu-Tempelhofer, hat es immer sehr bedauert, dass kein Geschäft mit einer vernünftigen Auswahl an biologisch erzeugten Lebensmitteln in der Gegend seine Dienste anbot.
Stefanie Klug und Jakob Marquard sind Geschäftsführer des neuen Bioladens „Grünschnabel“ in der Manfred-von-Richthofen-Str. 9, Ecke Kaiserkorso. Die Gewerbefläche hat in den letzten Jahren eine denkwürdige Entwicklung erfahren. Von Bank über Trödelladen bis hin zum Bioladen, wenn das nichts ist!
„Wir haben uns gewünscht, dass der „Grünschnabel“ ein Treffpunkt wird, den man gerne besucht. Dann haben wir diese Gewerbefläche gesehen und sofort gedacht: Das ist es!“ so Stefanie Klug, gelernte Tischlerin und Innenarchitektin, die gemeinsam mit Jakob Marquard, dem gelernten Ingenieur, den „Grünschnabel“ aufbaute.
Der Bioladen ist privat geführt, ist also nicht abhängig von einer der bekannten Bio-Ketten. Zum Jahreswechsel wurden die Öffnungszeiten erweitert. Es ist nun möglich, Montag-Freitag von 8-20 Uhr und Samstag von 8-18 Uhr einzukaufen und einzukehren. „Wir haben gemerkt, dass unsere Kunden sich das wünschen.“ so Jakob Marquard. Da im „Grünschnabel“ großer Wert auf Regionalität gelegt wird, beliefert ein Biobauer aus dem Umland den Laden direkt. „Insbesondere in den Sommermonaten erhalten wir so regionales Obst und Gemüse in Demeter-Qualität, das wir, da wir die Ware direkt beziehen, auch zu fairen Preisen anbieten können.“ so die Geschäftsführer.
Wer regelmäßig im „Grünschnabel“ einkauft, kann an einem Bonussystem teilnehmen (http://www.gruenschnabel-berlin.de/bonusprogramm.html). Hier erhält man ab einem Umsatz von € 50,00 monatlich einen Bonus in Höhe von 2 % in Form eines Gutscheins zurück. Gleichzeitig spendet der „Grünschnabel“ noch einen Anteil an die gemeinnützige Berliner Organisation „Atmosfair“, um einen Klima-Ausgleich für die Erzeugung und den Transport der vertriebenen Produkte zu leisten. Neben vielen marktüblichen Bioprodukten gibt es eine Reihe von ökologisch erzeugten Lebensmitteln, die nicht in Europa hergestellt wurden und die das Fairtrade-Siegel tragen. „Wir versuchen, möglichst viele fair gehandelte Produkte anzubieten. Zurzeit sind ein Großteil unserer Kaffees, Tees und einige Gemüse- und Obst-Sorten wie Bananen, Ananas etc. fair gehandelt. Tendenz steigend.“ erzählen die Geschäftsführer und ergänzen: “Wir arbeiten auch verstärkt mit Lieferanten zusammen, denen diese Thematik am Herzen liegt. Das war auch ein Grund, „Rapunzel-Marken-Partner“ zu werden, denn die Firma Rapunzel ist mit ihrem „Hand-in-Hand“-Projekt sehr engagiert in diesem Bereich. Auch beteiligen wir uns an der Kampagne für fairen Handel in Tempelhof-Schöneberg mit dem Ziel, gemeinsam mit vielen Händlern und Gastronomen den Titel „Fairtrade-Town“ zu erhalten.“
Es steht außer Frage: Der „Grünschnabel“ ist eine Bereicherung für die Manfred-von-Richthofen-Straße und für Neu-Tempelhof. Endlich können im Kiez viele ökologisch erzeugte, regionale und fair gehandelte Lebensmittel erworben werden. LPG am Mehringdamm, Bio Company in Alt Tempelhof, zieht euch warm an! Die Manfred-von-Richthofen-Straße schlägt mit dem „Grünschnabel“ zurück.   Karl-Heinz Kronauer

Kontakt: Manfred-von-Richthofen-Str. 9, 12101 Berlin, Tel. 030-695 334 33
E-Mail: info@gruenschnabel-berlin.de, www.gruenschnabel-berlin.de
Fragen und Anmeldung zum Fairtrade-Programm, E-Mail: fairtrade@ag-bahnhofstrasse.de oder
BG.Tempelhof-Schoeneberg@BUND-Berlin.de,
fairtrade-towns_logo_WEBProduktkatalog: www.fairtrade-deutschland.de/produkte/produktdatenbank, E-Mail: FairtradeTown.TS@berlin.de, Info: www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueberden-bezirk/fair-trade-town/
Kontakt:Doris Deom, BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg,
Tel. 0163/882 49 05, Info: www.ag-bahnhofstrasse.de sowie i. A. Der AG Bahnhofstraße e. V., Claudia Scholz, Family & Friends e. V., Tel.  und Fax 030/305 55 21 oder 0178/238 55 21

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