Mein Lieblingsbuch: Malla Nun: Ein schöner Ort zu sterben

Foto: Aufbau

Malla Nunn, Australierin, selbst als Kind in den 70er-Jahren mit ihrer Familie vor der Apartheid aus Südafrika geflüchtet, siedelt ihre Serie um den weißen Detective Sergeant Cooper in den 50er-Jahren an. Cooper, von seinen Kriegserlebnissen umgetrieben, wird allein in einen kleinen Ort an die Grenze zu Mosambik geschickt. Er soll den Mord am Polizeichef des Ortes, einem Buren, aufklären. Dort trifft er auf große Widerstände und bald erscheint auch die gefürchtete Geheimpolizei auf der Bildfläche, die den Fall an sich reißt. Aber es gibt den Zulu-Polizisten Shabalala, der eine große Hilfe für ihn sein wird. Und wenn die Ungerechtigkeit siegt, weil sie die (Staats-)Macht auf ihrer Seite hat – beim Lesen bleibt immer deutlich, wie wichtig Erinnerung ist. Ein packendes Buch.
Aufbau 2011, TB, 415 Seiten, € 10,99

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im November/Dezember 2016
  1 – Raumpatrouille, Matthias Brandt, 176 S., Kiepenheuer & Witsch, 18 €
  2 – Meine geniale Freundin, Elena Ferrante, 422 S., Suhrkamp, 22 €
  3Unterleuten, Juli Zeh, 639 S., Luchterhand, 19,99 €
  4Der neue Fischer Weltalmanach 2017, 735 S., Fischer Tb, 22 €
  5 – Das Seelenleben der Tiere, Peter Wohlleben, 239 S., Ludwig, 19,99 €
  6 – Widerfahrnis, Bodo Kirchhoff, 223 S., Frankfurter Verlagsanstalt, 21 €
  7 – Unsere wunderbaren Jahre, Peter Prange, 976 S., Fischer Scherz, 22,99 €
  8 – Warte nicht auf bessre Zeiten, Wolf Biermann, 543 S., Propyläen Verlag, 28 €
  9 – Was das Leben sich erlaubt, Hardy Krüger, 224 S., Hoffmann und Campe, 20 €
10 – Wunder wirken Wunder, Eckart von Hirschhausen, 496 S., Rowohlt, 19,95 €
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