Brigitta Heinrichs Leseecke

Monika Geier: Alles so hell da vorn (Band 7)

Kriminalkommissarin Bettina Boll muss aus der Pfalz nach Frankfurt, weil ein Kollege und Freund in einem Bordell erschossen wurde. Es bleibt nicht bei einem Toten. Es geht um Zwangsprostitution sehr junger Mädchen und um Verstrickungen ehrenwerter Herren. Es geht aber auch darum, dass man jemanden zu kennen glaubt und ihn doch nicht kennt. Harter Stoff. Die Autorin schildert mit böser Zunge Abgründe in der Provinz und anderswo. Die Täterin ist bekannt; nur ihre Identität und das Motiv sind unklar. Frau Boll, alleinerziehende Halbtagskraft, kämpft sich durch Lügen und Schweigen. Wer ist unschuldig unter all den Schuldigen? Wem kann sie trauen? Für mich ist Monika Geier eine der besten deutschen Krimiautorinnen.

Ariadne, Argument 2017, TB, 412 Seiten, 13 €

Bestseller der Tempelhofer Bücherstube im März/April 2018
  1 – Strafe, Ferdinand von Schirach, 189 S., Luchterhand, 18 €
  2 – Ein Führer durch das lasterhafte Berlin, Curt Morek, 208 S.,

Bebra, 22 €

  3 – Leere Herzen, Juli Zeh, 350 S., Luchterhand, 20 €
  4 – Die Orient-Mission des Leutnant Stern, Jakob Hein, 241 S., Galiani, 18 €
  5Einer von uns, Asne Seierstad, 543 S., Kein + Aber, 26 le
  6 – 1968, Gretchen Dutschke, 240 S., Kursbuch Kulturstiftung, 22 €
  7 – Wir sind nicht zum Spaß hier, Deniz Yücel, 221 S., Edition Nautilus, 16 €
  8 – Die Geschichte des verlorenes Kindes, Elena Ferrante, 614 S.,

        Suhrkamp, 25 €

  9 – Tyll, Daniel Kehlmann, 480 S., Rowohlt, 22,95 €
10 – Entlang den Gräben, Navid Kermani, 442 S., C. H. Beck, 24,95 €
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